Schaltpläne/Innereien EQ-1 Motornachführung

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Nasus

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Hallo zusammen

Hat jemand die Schaltpläne der EQ-1 Motornachführung? vzw. der simplen Gleichstrommotornachführung mit 9V-Block.
Eigentlich müsste es möglich sein, dieser Gleichstromnachführung eine Handbox mit Korrekturmöglichkeit zu verpassen.
Da ich mir mit dem 'eigentlich' nicht wirklich sicher bin und die Umsetzung sofern möglich vorab planen würde wären eben Bilder der Vorder/Rückseite der Platine oder gar ein Schaltplan hilfreich.
Bei der Schrittmotornachführung müsste es möglich sein, die Multiplikatoren von 2x und 8x auf niedrigere Werte zu setzen, dass damit eine Nachfühkontrolle möglich wird. Das wäre aber mit einem für mich zu großen Aufwand verbunden.

cs
Jürgen
 
In etwa hab ich mir das so vorgestellt:
Ich ersetze den eingebauten Poti durch untenstehende Schaltung - 3 Potis, der mittlere 'mächtigste' stellt wie gehabt die passende Geschwindigkeit ein.
Die anderen beiden lassen sich jeweils über Taster schalten und verlangsamen oder erhöhen die Geschwindigkeit langsam. Eigentlich würden für die beiden auch normale Widerstände gehn, aber zum einen fällts mir schwer abzuschätzen, wie arg die bemessen sein müssen (so etwa 1/5 oder 1/10 des mittleren Potis könnte vielleicht passen) zum anderen lässt sich so einstellen, wie arg die Änderungen sein müssen. Ferner kann man die Geschwindigkeit ja nicht nur durch die Taster stark ändern, sondern auch minimal erhöhen oder verringern.

Wäre das vorstellbar, dass das klappt? Oder sieht ein elektronisch versierter massive Schnitzer?
Interessant wäre auch Tips wie ich die Werte der 3 Potis am besten festlege - Feineinstellung geht natürlich nur durch ausprobieren, aber so grob in welchem Verhältnis die zu stehn haben und auch das Verhältnis zum Eingebauten wäre schon interessant - wie auch nach wie vor, Bilder und Schaltpläne. Theoretisch müssts aber reichen, wenn ich die Werte vom Eingebauten Poti hätte.
Ebenfalls interessieren mich noch Experimente zur Stromversorgung - in welchem Spannungsbereich lässt sich die Nachführung betreiben? Ich würd anstatt dem 9V_Block eben gern AA-Akkus in einer Box benutzen.

cs
Jürgen
 

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Hallo Jürgen,

so funktioniert die Schaltung nicht. Ich häng mal eine Skizze an, wie sowas geschaltet werden könnte. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die kleine Motorsteerung so einfach aufgebaut ist. Sollte ich sowas als Hersteller konstruhieren müssen, würde ich das mit einem Mikrocontroller und Pulsweitenmodulation machen. Hört sich kompliziert an, ist aber stromsparender und weitgehend temperaturunabhängig.

 

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Hi André

Vielen Dank für deine Mühe.
Müsste ich mir ausdenken, wie ich bei einem Gleichstrommotor die Drehzahl beeinflussen kann oder ihn möglichst gleichmäßig laufen lassen kann, würde ich ebenfalls eine Pulsweitenmodulation oder die Messung des Kollektorstroms wählen wenns günstig sein soll.

Dass meine Schaltung so nicht funktionieren kann - weder Stromquelle noch Verbaucher - ist selbst mir klar ;)

Meine Schaltung ist jedoch nicht komplett - die drei 'Bollen' an der rechten Seite sind Kabel, die dort verlötet werden, wo der vom Hersteller vorgesehene Poti vor dem entlöten saß.
Ich gehe zumindest nicht davon aus, dass dieser original-Poti einfach zwischen Batterie und Motor sitzt und sonst außer einem Getriebe nix in der schwarzen Kiste ist.

Aber wärs zumindest denkbar, dass ich damit den Poti ersetzen kann, mit meinem mittleren Poti möglichst exakt die Geschwindigkeit einstelle und mit den Tastern - deren Aggressivität ebenfalls über Potis einstellbar ist - den Motor kurzfristig schneller oder weniger schnell laufen lassen kann?


(Was später auch noch dazukommen soll ist ein Ersatz für den 9V-Block . da sollen AA-Zellen rein und noch ein Gleichspannungsregler um die zu erwartenden Spannungsabfälle zu kompensieren - so zumindest mein Gedanke)

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

ich überlege schon, ob ich Dir meine EQ 1 zum Kauf anbieten soll. Sie hat mich bei meiner letzten Sonnenfinsternis-Reise einmal um die Welt begleitet und gute Dienste geleistet. Ich habe sie mit der einfacheren Motorisierung ausgerüstet.
Diese ist komplizierter, als Du annimmst, es steckt etwas Elektronik daran. Der Hauptklopfer allerdings war eine Feder, die Platine und Motor zusammenhielt und die auf die Motorwelle drückte. Ich habe sie umgetauscht, weil ich an einen Montagefehler glaubte, der als Ersatz gelieferte Motor hatte aber die gleiche Macke. Ich habe daraufhin die Feder entfernt, seither läuft der Motor gleichmäßig.
Trotz der Elektronik aber nicht so gleichmäßig, daß es zur Nachführung von längeren Fotobrennweiten reicht. Mehr als 15 Sekunden würde ich ihr bei 135mm nicht zutrauen.

Das reicht aber schon um sehr ansprechende Bilder zu machen wenn man timergesteuert 50, 80 oder 200 Bilder aufnimmt und anschließend mit DSS stackt.

Vielleicht tut's die Schrittmotorsteuerung präziser, die ist aber so unschön im Preis.
Die einfache Mororisierung soll eher etwas im Okular halten, bei nicht so hoher Vergrößerung, für eine gewisse Zeit, aber ohne große Präzision.
Aber für meine Sonnen- und Mondfinsternis reichte es, da ich das Kamerabild auf dem Netbook hatte und einfach am Motor nachgeregelt habe, wenn das Bild weglief.
Es war ein 66/400mm ED mit der EOS 500D montiert. Das ging einwandfrei.
Die Montierung hat einen 3/8" Stativanschluß und stand auf einem Fotostativ.

Die Polhöheneinstellung habe ich übrigens mit einem Keil gemacht, der auf das Rektaszensionsachsen-Gehäuse, das übrigens eine Attrappe ist, gesetzt wird und die Polhöhe zu 0 Grad (waagerecht)ergänzt. So kann die Polhöhe mit einer kleinen Wasserwaage eingestellt werden. da meine Beobachtungsorte im voraus bekannt waren, konnte ich mit einigen dieser Keile die Einstellung vornehmen.

Noch ein Bild ganz ohne Nachführung: 1,3 Sekunden Belichtungszeit, ca. 200 Aufnahmen verrechnet
Link zur Grafik: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/gallery/58/full/11610.jpg
Wenn die EQ1 dann 15 Sekunden schafft, ist schon eine Menge mehr drin!

Grüße

*entfernt*
 
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Hallo Dietrich
Zitat von *entfernt*:
Diese ist komplizierter, als Du annimmst, es steckt etwas Elektronik daran.

Das hoffe ich doch - bzw. ich nehme an, dass der Poti, der aus dem Gehäuse herausragt, nur die Spitze vom Eisberg darstellt.

Zitat von *entfernt*:
Aber für meine Sonnen- und Mondfinsternis reichte es, da ich das Kamerabild auf dem Netbook hatte und einfach am Motor nachgeregelt habe, wenn das Bild weglief.

So ähnlich möchte ich das ja auch - nur eben den Poti aus dem Gehäuse befreien, um das Wackelding von Montierung nicht auch noch extra anfassen zu müssen. Um nicht auch noch an einem Leitrohr sitzen zu müssen käme die Webcam dran - da schau bzw. frag ich grad rum, obs auch etwas kleineres als ein 50mm Sucher tun würde. Im ersten Moment hab ich an einen 6x30 Sucher gedacht, aber ich werd wohl einfach eine alte Festbrennweite dranhängen; +-50mm Brennweite dürfte ja passen und von toten Systemen kosten die aufm Flohmarkt praktisch gar nix bzw. wegen einer andren Bastelaktion fahren eh noch Teile rum.
Ok, klingt jetzt arg nach Autoguider, aber SOO weit möchte ich an der EQ1 dann doch nicht gehn - nur die mechanischen unzulänglichkeiten weitestgehend kompensieren.
Und einfacher wird das, wenn ich nicht nur an einem Poti drehen kann, um die Geschwindigkeit gemächlich zu verändern, sondern wenn ich 2 Taster hab, um kurzfristig auch mal Größeres zu bewältigen.
[wobei - Relaiskarte, die die Taster drückt... eigentlich könnts gehn - aber dann bleibt die RA-Drift durch die unzureichende Polausrichtung, lohnt sich also nicht und währe noch komplizierter; genauso zum Scheitern verurteilt wie meine Barndoor]

Zitat von *entfernt*:
Die Montierung hat einen 3/8" Stativanschluß und stand auf einem Fotostativ.

Ebenfalls schon ausgetüftelt - 3/8" Kontermutter, Aluhohlprofil, M10(?) Schraube zum Kopf hin; ferner hab ich selbst unterwegs idr. zugriff auf ein Vermessungsstativ - sieht mit EQ1 sicher lächerlich aus, aber ich muss es nicht tragen und einer der EQ1 Schwachpunkte wäre damit eliminiert.

Grüße
Jürgen
 
Zitat von Nasus:
Aber wärs zumindest denkbar, dass ich damit den Poti ersetzen kann, mit meinem mittleren Poti möglichst exakt die Geschwindigkeit einstelle und mit den Tastern - deren Aggressivität ebenfalls über Potis einstellbar ist - den Motor kurzfristig schneller oder weniger schnell laufen lassen kann?

Wenn ich davon ausgehe, dass der Motor nur über einen regelbaren Widerstand gesteuert wird, dann wär der R2 in meiner Skizze ebenjener. Wahrscheinlicher aber ist, dass er in der schwarzen Kiste parallel zu einem Kondensator sitzt und man mit ihm die Grundfrequenz für die PWM regelt. Ich müsste dafür mal son Ding in die Finger bekommen. So richtig Ahnung hab ich davon aber auch noch nicht. Ich bin gerade dabei, das alles im Rahmen einer Umschulung zum Mechatroniker zu lernen.

Gruß André
 
Hallo André
Zitat von Hamma_Berlin:
Ich müsste dafür mal son Ding in die Finger bekommen.
Das ist ja der Knackpunkt bzw. deswegen such ich grad nach Schaltplänen oder Bilder, die diese rekonstruieren liessen.
Auf Verdacht eines zu bestelle bzw. kurz zum Dealer fahren wäre zwar sicherlich billiger, als zu recherchieren, aber so bin ich nunmal...

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

die Elektronik besteht aus einem IC, einem Transistor, einigen Widerständen, einer Diode und einer LED und zwei Kondensatoren.
Das Poti läßt sich leicht auslöten und extern verkabeln.
Auf der Platine sind sonst noch zwei Schalter (ein/aus und nord/süd), das war's.


Hast Du die Montierung schon?

Grüße

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Dietrich

Das klingt schonmal vielversprechend. Könntest Du vielleicht ein Foto davon machen, wenn die Kiste mal offen ist?
(Es eilt nicht - Bastelwerkstatt ist im Erstwohnsitz, da bin ich frühestens im März)

Grüße
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

sieht sehr übersichtlich aus. Um die Verschaltung aufzudröseln müßte man die Leiterbahnen auf der Rückseite verfolgen. Dazu müsste man aber den mit der Leiterplatte verklebten Motor ablöten und lösen.
Es wird sich, wie André schon schrieb um eine Pulsweitenmodulation handeln. Der Regelbereich ist von fast Stillstand bis viel zu schnell, also sehr groß, sodaß Du mit einer Tastensteuerung eventuell arbeiten kannst.
Allerdings halte ich den Aufwand für etwas groß. Auch die Idee mit der Webcam-Steuerung. Die lohnt sich eher mit einer EQ3 und dann als richtiger Autoguider.
Sucher-Steuerung habe ich auch probiert mit der nicht gerade unempfindlichen Icam-Tracer am 8x50. Ich habe es wieder aufgegeben, weil ich sehr wenige Sterne damit nutzen konnte.
Allerdings arbeite ich auch mit einem sehr schnell getaktetem System um die Unzulänglichkeiten des Antriebs gut auszugleichen. Mit der 5,6/500 Russentonne komme ich bis 3,5.Größe bei 1/5 Sec belichtungszeit der Webcam.

Bilder: Platine der Motorsteuerung
Verbreiterte Auflagebasis der Montierung

Grüße

*entfernt*
 

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Hi Dietrich

Vielend Dank für die Bilder - das sieht vielversprechend aus, erst recht da wie Du sagst der Regelbereich bzw. Einfluss des Potis sehr groß ist.
Das 'neue' Problem ist demnach die iCam, die ich ebenfalls einsetzen möchte.
Mit einer Wundertüte hatte ich sie schon im Einsatz und die Leitsternsuche war damit schon eine arge Qual. Evtl. wirds ja mit einem Kameraobjektiv einfacher - bietet zwar eher weniger Öffnung, aber gleichzeitig ein größeres Feld. Ich wedrs heut abend soferns aufklart mal ausprobierern; vielleicht findet sich im Bereich der Software ja auch die Möglichkeit, permanent einige Frames aufzuaddiereren.

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

hast Du denn schon die Montierung? Wie gesagt, ich überlege meine abzugeben.

Und meinst Du nicht, mit der Schrittmotorsteuerung für knapp 100€ einfacher und schneller an's Ziel zu kommen? Die könnte man auch einfacher quasiautoguidertauglich machen.

Grüße

*entfernt*
 
Hi Dietrich

Die Schrittmotorsteuerung halte ich eher für komplizierter - zwar hat sie schon die obligatorischen Taster und wäre sehr einfach mit einem autoguiderport zu versehen (Centbeträge) und der liesse sich übern Parallelport + Relaiskarte vom Rechner ansteruern (zusammen knapp 20€).
Nur wirds kompliziert, dem Kasten langsame Geschwindigkeiten beizubringen - beim TastenDruck springt er ja auf 2x oder hält an.
Da ich damit ja nicht wirklich Autoguiden möchte, sondern nur die Webcam als Fadenkreuzokular missbrauche ein Overkill.
Preis/Leistung stimmt dann einfach nicht mehr.
Sollte ich dennoch mal Autoguiden wollen könnt ich ja auch da obiges verwenden, um die Tasten drücken zu lassen.

Eine EQ1 hab ich schon im Auge - s steht hier in nem Flohmarkthaus uns staubt vor sich Hin; dürfte günstiger sein, so ohne Versand und auch etwas Stressfreier - zu Lieferzeiten bin ich selten zuhause und meine nächste Post ist nebst völlig unpraktischen Öffnungszeiten schlecht zu erreichen.
Aber trotzdem Danke für die Überlegung - falls es bei mir klappt wäre deine EQ1 ja auch leicht aufzuwerten. Im Prinzip wären alle billigen EQ1 leicht aufzuwerten, weltweit. Sozusagen die eeeEQ.

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

wenn Du eine Montierung zum Greifen nahe hast, ist das natürlich günstiger, als eine auf den Postweg zu schicken.

Du hast natürlich recht, die Schrittmotorsteuerung ist doch keine so günstige Basis. Die Steuerung der EQ3 funktioniert ja anders, da ist's sinnvoll.

Na ich bin mal gespannt, was Du austüftelst. Die EQ1 ist ganz nett, wird nur zu oft überlastet. Etwas aufgebohrt könnte sie aber vielleicht die Astrotrac "ersetzen".

Grüße

*entfernt*
 
Hallo Jürgen!

Wenn ich an deiner Stelle wäre(rein fiktiv!), würde ich anders an die Sache heran gehen.

Ich würde mir einen RB35-Motor mit einem 1:600-Getriebe besorgen(Conrad #221936 - 62) und mir Gedanken machen, wie ich diesen auf noch niedriegere Geschwindigkeiten drosseln kann. Mir kam dabei spontan die Schaltung in den Sinn, die Reiner Vogel für den RB35 an seiner EQ-Plattform(ganz unten!) benutzt.
Die Widerstände ein wenig geändert oder den Motor eine zusätzliche Untersetzung verpaßt sollte es eigentlich ausreichen. Und sparsam ist diese Schaltung auch.
Ich persönlich würde mir mehr Gedanken über die Adaption des Motors an der Montierung machen als über die notwendige Schaltung.

Ist nur eine Idee, vielleicht hilft dir das weiter.

Grüsse,
Matthias
 
Hi Matthias

So in etwa sah meine erste Idee sogar aus - kleiner Getriebemotor mit Motortreiber. Nur erkenne ich da keine nennenswerten Vorteile - selbst falls ich es hinbekomme wird es teurer und die Adaption ist komplizierter; der Fertigmotor bietet ja praktisch plug&play, ich muss nur den Poti auslöten und durch eine 5€ Schaltung ersetzen. Komplett komm ich da günstiger hin als mit einem vollkommen eigenständigen Entwurf.
Außerdem kenne ich mich da mittlerweile recht genau: Wenn ichs schon selbst bau, kann ich auch gleich einen alten Drucker ausschlachten (würd ich wegen der Zahnräder wohl eh machen) und den Schrittmotor mitsamt Treiber verwenden, dazu noch eine simple Steuerung. Nur ists dann eben nicht mehr wirklich simpel, irgendwas könnte ich ja noch verbessern, iegendwas wird nicht funktionieren... und die EQ1 erleidet das gleiche Schicksal wie meine "Barndoor" - sie wird nie fertig werden. ;)
Einfach ein Poti zu ersetzen - oder als noch simplere wenn auch eingeschränkte Variante das Originalpoti in eine Hanbox verlegen - ist da für mich genau die richtige Größenordnung.
Und selbst das bringt mich auf 'dumme Ideen' - aber die kann ich dann ja zum Glück auch später erst umsetzen.;)

cs
Jürgen
 
Das sehe ich auch so. Ich habe einen RB35 Motor als Fokussiermotor an meinem 10zöller. Ist zwar ein schöner Motor aberrelativ schwer und nicht gerade billig. Wenn dann noch eine Regelelektronik dazukommt, ist das etwas viel Aufwand.
Der EQ1-Motor bringt schon alles mit und ist viel leichter.
Ich würde die Steuerplatine vom Motor trennen, was recht einfach möglich ist und zusammen mit den Tastern ("Stop" und "schneller")in ein Gehäuse einbauen.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo zusammen

Ich wollt mich nur mal kurz nach dem 2ten Umbau rückmelden.
Ich bin dabei geblieben, nur das Poti auszulöten und in eine kleine Handsteuerbox zu verfrachten. Dessen Steuerbereich ist so extrem, dass man den Motor fast anhalten kann oder aber mit gut 2-3x laufen lassen kann. Das stufenlos zu machen ist eigentlich sehr angnehm.
Der Umbau ist wirklich sehr sehr einfach zu bewerkstelligen und dauert bestenfalls 15 Minuten, wenn man z.B. noch Kabel ablängen und verzinnen muss.
Was aber noch hinzukommen soll ist ein Motor in RA. Der Trick dabei: Die Monti wird bewusst nicht perfekt Ausgerichtet, um ihn nur in eine Richtung laufen zu lassen. Dann brauchts keine halbwegs intelligente Umpolschaltung, sondern nur einen einfachen Taster.

cs
Jürgen
 
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