astromann
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Hallo Sternfreunde
Hier noch in der Beobachtungnacht mein Bericht von der Beobachtung heute. Eigendlich hatte ich vor auf Deep Sky Jagd zu gehen, aber mir kamen dann zwei Schattendurchgänge auf Jupiter dazwischen.
Ich beobachte mit dem Galaxy D8 (Dobson, 200/1200 f/6) Als Okulare stehen mir ein 30mm Plössl, ein 15mm Plössl, ein 9m Plössl und ein 6mm LV zur Verfügung. Mein Beobachtungsstandort ist leider recht miserabel, ich beobachte aus dem Ruhrgebiet heraus, mitten aus einer Wohnsiedlung; allein in unmittelbarer umgebung befinden sich 6 Laternen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> , die Grenzgröße heute lag bei ca 4m, aber die Luft war recht ruhig, und lies sehr schöne Planetenbeobachtungen zu.
Aber von vorne: Zunächst wollte ich in der Dämmerung ein bisschen Planeten beobachten. Als erstes rückte ich die Venus in mein Okular. Nichts besonderes, schöne Sichel, aber keine Details. Dann Schaute ich mal mit dem 6mm nach Mars, aber außer einer kleinen Scheibe war da nichts.
Saturn war schon etwas interessanter, mit dem 9 mm war schön Cassini über den vollen Umfang zu sehen, aber die Luft erlaubte locker den Einsatz des 6mm, und der Anblick war mal wieder beeindruckend, der Planet schien ocker gefärbt, zum Pol hin leich gräulich, und am Äquator erkannte ich ein braun gefärbtes Band. Ich habe mir auch die "Mühe" gemacht die 4 Monde die ich sah zu identifizieren, es waren Titan Rhea und Dione auf der Westseite, Tethys auf der Ostseite. Um 21:30 war ich also mit den Planeten bis auf Jupiter durch, auf den ich auch nur noch einen schnellen Blick werfen wollte.
Ich stelle ihn also ein, sehe die gewohnten Strukturen, aber sofort sticht mir ein schwarzen Punkt ins Auge. Himmelsjahr geholt, nachgeschaut - richtig, gerade ein Schattendurchgang von Io im Gange. Der Schatten war scharf und deutlich zu erkennen. Pünktlich um 22:07 Uhr MESZ löste sich Io dann von der Jupiterscheibe und wurde beobachtbar, während sein Schatten immer noch auf Jupiter sichbar war. Ein Moment, in dem einem richtig bewusst wird, wie dreidimensional alles ist... Den Schatten konnte ich noch bis ca 22:55 MESZ, also ca 7min vor ende des Schattendurchgangs beobachten.
Um mir die Zeit bis zum nächsten Schattendurchgang (Europa) zu vertreiben, schaute ich mir einige Deep Sky Objekte an. Ich sah M44 als lockeren Haufen, der das Gesichtsfeld im 30mm voll ausfüllte, M94 mit Sternförmigem Kern und schwachem Halo, M51 als nur sehr schwach und konturlos (wie gesagt, miserabler Beobachtugsstandort) und M3 als wunderbaren Wattebausch, der im 15mm bereits erste Einzelsterne, und im 9mm und 6mm seine ganze Pracht (soweit das von meinem Beobachtungsstandort aus möglich ist) entfaltete.
Dann gings wieder zu Jupiter, auf dem der nächste Schattendurchgang bereits in vollem Gang war. Der Schatten war wieder scharf und sehr deutlich zu erkennen. Europa selbst habe ich bereit um 23:42 MESZ gesehen, obwohl sie laut Himmelsjahr bis 23:47 vor der Jupiterscheibe stand. Ich habe dann noch bis 0:00 Uhr beobachtet, es ist faszinierend mit welcher Geschwindigkeit sich der Mond vom Planetenscheibchen löst, man bekommt ein bisschen das Gefühl die kosmischen Vorgänge richtig mitzuerleben. Io befand sich zu dem Zeitpunkt bereits recht weit von der Jupiterscheibe entfenrnt, Schätzungsweise 3/4 des Durchmessers der Jupiterscheibe.
Man, ein schönes Hobby, Clear Skies, euer astromann! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Hier noch in der Beobachtungnacht mein Bericht von der Beobachtung heute. Eigendlich hatte ich vor auf Deep Sky Jagd zu gehen, aber mir kamen dann zwei Schattendurchgänge auf Jupiter dazwischen.
Ich beobachte mit dem Galaxy D8 (Dobson, 200/1200 f/6) Als Okulare stehen mir ein 30mm Plössl, ein 15mm Plössl, ein 9m Plössl und ein 6mm LV zur Verfügung. Mein Beobachtungsstandort ist leider recht miserabel, ich beobachte aus dem Ruhrgebiet heraus, mitten aus einer Wohnsiedlung; allein in unmittelbarer umgebung befinden sich 6 Laternen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" /> , die Grenzgröße heute lag bei ca 4m, aber die Luft war recht ruhig, und lies sehr schöne Planetenbeobachtungen zu.
Aber von vorne: Zunächst wollte ich in der Dämmerung ein bisschen Planeten beobachten. Als erstes rückte ich die Venus in mein Okular. Nichts besonderes, schöne Sichel, aber keine Details. Dann Schaute ich mal mit dem 6mm nach Mars, aber außer einer kleinen Scheibe war da nichts.
Saturn war schon etwas interessanter, mit dem 9 mm war schön Cassini über den vollen Umfang zu sehen, aber die Luft erlaubte locker den Einsatz des 6mm, und der Anblick war mal wieder beeindruckend, der Planet schien ocker gefärbt, zum Pol hin leich gräulich, und am Äquator erkannte ich ein braun gefärbtes Band. Ich habe mir auch die "Mühe" gemacht die 4 Monde die ich sah zu identifizieren, es waren Titan Rhea und Dione auf der Westseite, Tethys auf der Ostseite. Um 21:30 war ich also mit den Planeten bis auf Jupiter durch, auf den ich auch nur noch einen schnellen Blick werfen wollte.
Ich stelle ihn also ein, sehe die gewohnten Strukturen, aber sofort sticht mir ein schwarzen Punkt ins Auge. Himmelsjahr geholt, nachgeschaut - richtig, gerade ein Schattendurchgang von Io im Gange. Der Schatten war scharf und deutlich zu erkennen. Pünktlich um 22:07 Uhr MESZ löste sich Io dann von der Jupiterscheibe und wurde beobachtbar, während sein Schatten immer noch auf Jupiter sichbar war. Ein Moment, in dem einem richtig bewusst wird, wie dreidimensional alles ist... Den Schatten konnte ich noch bis ca 22:55 MESZ, also ca 7min vor ende des Schattendurchgangs beobachten.
Um mir die Zeit bis zum nächsten Schattendurchgang (Europa) zu vertreiben, schaute ich mir einige Deep Sky Objekte an. Ich sah M44 als lockeren Haufen, der das Gesichtsfeld im 30mm voll ausfüllte, M94 mit Sternförmigem Kern und schwachem Halo, M51 als nur sehr schwach und konturlos (wie gesagt, miserabler Beobachtugsstandort) und M3 als wunderbaren Wattebausch, der im 15mm bereits erste Einzelsterne, und im 9mm und 6mm seine ganze Pracht (soweit das von meinem Beobachtungsstandort aus möglich ist) entfaltete.
Dann gings wieder zu Jupiter, auf dem der nächste Schattendurchgang bereits in vollem Gang war. Der Schatten war wieder scharf und sehr deutlich zu erkennen. Europa selbst habe ich bereit um 23:42 MESZ gesehen, obwohl sie laut Himmelsjahr bis 23:47 vor der Jupiterscheibe stand. Ich habe dann noch bis 0:00 Uhr beobachtet, es ist faszinierend mit welcher Geschwindigkeit sich der Mond vom Planetenscheibchen löst, man bekommt ein bisschen das Gefühl die kosmischen Vorgänge richtig mitzuerleben. Io befand sich zu dem Zeitpunkt bereits recht weit von der Jupiterscheibe entfenrnt, Schätzungsweise 3/4 des Durchmessers der Jupiterscheibe.
Man, ein schönes Hobby, Clear Skies, euer astromann! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />