selenograph
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Hallo zusammen,
gestern war es wieder mal soweit. Nach einem herrlich sonnigen Tag, freute ich mich schon auf den bevorstehenden Beobachtungsabend. Vor allem der Mond sollte im Mittelpunkt der Beobachtungen stehen. Also Zubehörkoffer mit Bino und diversen Okularpaaren sowie dem kleinen Rükl gepackt und ab in die Sternwarte. Schon der erste Anblick des Mondes im Takahashi FS-128 mit Bino bei 88-fach war überwältigend. Der ganze Mond im Gesichtsfeld mit einer unglaublichen Plastizität. Nun erhöhte ich die Vergrößerung für Detailbeobachtungen. Besonders interessant war das in Terminatornähe befindliche Kraterdreieck Archimedes – Aristillus - Autolycus und deren Umgebung am Ostrand des Mare Imbrium. Zum Beginn meiner Beobachtung gegen 20.30 Uhr, war das Kraterinnere von Archimedes noch völlig im Schatten. Der Kontrast zu dem im Sonnenlicht liegendem Kraterrand war beeindruckend. Nun schaute ich mir in Ruhe die weitere Umgebung an und verglich immer wieder Gesehenes mit dem Rükl. Diese Art der Mondbeobachtung, Gesehenes mit Hilfe von Mondkarten zu identifizieren, macht mir viel Freude. Nach 21 Uhr bemerkte ich drei zart hellgraue Streifen am westlichen Rand des Kraterinneren von Archimedes mit ost-westlichem Verlauf. Sollte ich den Sonnenaufgang im Kraterinneren jetzt beobachten Können? Nach einigen Minuten wurden die Streifen deutlich heller und die Sonne tauchte die ersten Teile des Kraterinneren in ihr Licht. Jetzt begann ein phantastisches Schauspiel. Die spitzen Schatten vom Profil des Kraterrandes zogen sich immer weiter zurück und man konnte direkt dabei zusehen. Gegen 22.30 Uhr war etwa die Hälfte des Kraterinneren beleuchtet.
Diese Beobachtung fand ich sehr eindrucksvoll. Bei welchen Mondkratern kann man ähnlich spektakuläre Schattenspiele beobachten?
gestern war es wieder mal soweit. Nach einem herrlich sonnigen Tag, freute ich mich schon auf den bevorstehenden Beobachtungsabend. Vor allem der Mond sollte im Mittelpunkt der Beobachtungen stehen. Also Zubehörkoffer mit Bino und diversen Okularpaaren sowie dem kleinen Rükl gepackt und ab in die Sternwarte. Schon der erste Anblick des Mondes im Takahashi FS-128 mit Bino bei 88-fach war überwältigend. Der ganze Mond im Gesichtsfeld mit einer unglaublichen Plastizität. Nun erhöhte ich die Vergrößerung für Detailbeobachtungen. Besonders interessant war das in Terminatornähe befindliche Kraterdreieck Archimedes – Aristillus - Autolycus und deren Umgebung am Ostrand des Mare Imbrium. Zum Beginn meiner Beobachtung gegen 20.30 Uhr, war das Kraterinnere von Archimedes noch völlig im Schatten. Der Kontrast zu dem im Sonnenlicht liegendem Kraterrand war beeindruckend. Nun schaute ich mir in Ruhe die weitere Umgebung an und verglich immer wieder Gesehenes mit dem Rükl. Diese Art der Mondbeobachtung, Gesehenes mit Hilfe von Mondkarten zu identifizieren, macht mir viel Freude. Nach 21 Uhr bemerkte ich drei zart hellgraue Streifen am westlichen Rand des Kraterinneren von Archimedes mit ost-westlichem Verlauf. Sollte ich den Sonnenaufgang im Kraterinneren jetzt beobachten Können? Nach einigen Minuten wurden die Streifen deutlich heller und die Sonne tauchte die ersten Teile des Kraterinneren in ihr Licht. Jetzt begann ein phantastisches Schauspiel. Die spitzen Schatten vom Profil des Kraterrandes zogen sich immer weiter zurück und man konnte direkt dabei zusehen. Gegen 22.30 Uhr war etwa die Hälfte des Kraterinneren beleuchtet.
Diese Beobachtung fand ich sehr eindrucksvoll. Bei welchen Mondkratern kann man ähnlich spektakuläre Schattenspiele beobachten?