YoloTim
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Hallo Forum,
wie der Titel verrät geht es um einen Yolo-Schiefspiegler. Es handelt sich um einen Selbstbau, der aus nach einiger Zeit Dornröschenschlaf wieder hervorgekramt wurde. Um das Projekt etwas zu verstehen muss ich gut 22 Jahre ausholen:
Ich hatte Anfang der 2000er nach Lektüre von Martin Trittelvitz Buch Lust bekommen einen Spiegelteleskop selber zu schleifen. In - sagen wir mal jugendlichem Leichtsinn - habe ich mich damals nicht nur entschieden, mich in das Abendteuer des Spiegelschliffs zu wagen, es sollte dann auch gleich ein Yolo werden. Und weil ja Größer immer besser ist, sollte es ein 8" Instrument werden. Und zu allem Überfluss sollte der ganze Aufbau auch nicht so gewaltig lang werden, weshalb das optische Design bei f/8,3 gelandet ist. Ich hatte mich zum Thema Yolo damals auch nach Unterstützung umgesehen und bin dann bei den Schaffhausener-Astronomen gelandet. Daniel Steiner hatte mich ermutitg das Projekt weiter zu verfolgen und mich auch mit einigen Artikeln zu Yolos, hyperbolischen Spiegeln, toroidalen Spiegel, Justage, TCT-Rechenprogramme etc. versorgt. Die Fertigung der Optik ging dann so nach und nach weiter. Letzlich war das Instrument so zu 90% fertig (Politur, Gehäuse, Azimutale Montierung).
Wie das Leben so spielt: mein Studium wurde damals wichtiger, das Teleskop ist letzlich nie richtig fertig geworden und wurde auch nie richtig erprobt. Auch der Kontakt zu Daniel Steiner schlief dann ein. Das Teleskop landete in der Scheune der Schwiegereltern und stand dann fast 20 Jahr lang unbeachtet herum.
Seit einigen Wochen habe ich das Teleskop dann doch wieder hervorgeholt. 20 Jahre in der Scheune haben ihm nicht gut getan, alles was Holz war hat Aspergilus niger besiedelt, was nicht Edelstahl war hat kräftig vor sich hin korrodiert.
wie der Titel verrät geht es um einen Yolo-Schiefspiegler. Es handelt sich um einen Selbstbau, der aus nach einiger Zeit Dornröschenschlaf wieder hervorgekramt wurde. Um das Projekt etwas zu verstehen muss ich gut 22 Jahre ausholen:
Ich hatte Anfang der 2000er nach Lektüre von Martin Trittelvitz Buch Lust bekommen einen Spiegelteleskop selber zu schleifen. In - sagen wir mal jugendlichem Leichtsinn - habe ich mich damals nicht nur entschieden, mich in das Abendteuer des Spiegelschliffs zu wagen, es sollte dann auch gleich ein Yolo werden. Und weil ja Größer immer besser ist, sollte es ein 8" Instrument werden. Und zu allem Überfluss sollte der ganze Aufbau auch nicht so gewaltig lang werden, weshalb das optische Design bei f/8,3 gelandet ist. Ich hatte mich zum Thema Yolo damals auch nach Unterstützung umgesehen und bin dann bei den Schaffhausener-Astronomen gelandet. Daniel Steiner hatte mich ermutitg das Projekt weiter zu verfolgen und mich auch mit einigen Artikeln zu Yolos, hyperbolischen Spiegeln, toroidalen Spiegel, Justage, TCT-Rechenprogramme etc. versorgt. Die Fertigung der Optik ging dann so nach und nach weiter. Letzlich war das Instrument so zu 90% fertig (Politur, Gehäuse, Azimutale Montierung).
Wie das Leben so spielt: mein Studium wurde damals wichtiger, das Teleskop ist letzlich nie richtig fertig geworden und wurde auch nie richtig erprobt. Auch der Kontakt zu Daniel Steiner schlief dann ein. Das Teleskop landete in der Scheune der Schwiegereltern und stand dann fast 20 Jahr lang unbeachtet herum.
Seit einigen Wochen habe ich das Teleskop dann doch wieder hervorgeholt. 20 Jahre in der Scheune haben ihm nicht gut getan, alles was Holz war hat Aspergilus niger besiedelt, was nicht Edelstahl war hat kräftig vor sich hin korrodiert.
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