Schleif- und Poliermaschine Typ "Zeiss"

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Wezen

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Hallo,

Seit mehreren Jahren habe ich ein Drehteller mit 0,75 kW Motor, Getriebe und Variator, läuft 4-20 1/min. Jetzt baue ich dazu zwei Oberarmen mit Getriebemotoren (0,12 kW) und Frequenzumrichter. Mit der Maschine kann danach hoffentlich auch polieren. Hängt sicherlich viel daran ob ich es alles genugend steif und stabil zusammen kriege. Die Rahmen der Maschine sind hauptsächlich aus Holz (2"x4").

Mit der Maschine soll man dann mehrere Art von Polierschwung machen können. Besonders interessiere ich mich an die alten "Zeiss"-Maschinen womit man in der vergangenen Jahren viele hochwertige Optiken hergestellt hat. Vom "Zeiss"-Museum habe ich einen ganz netten Angebot bekommen seinen Archiv zu besuchen. Aber kennt Ihr ATM-Kollegen einen schnellern Weg zu einen Betriebshandbuch oder etwas ähnliches von diesem Typ von Maschinen?

Nette Grusse, Antti
 
Hallo Antti,

im Buch "Advanced Telescope Making Techniques"( Volume 2 Mechanical) von Allan Mackintosh, Verlag Willmann-Bell,Inc.
findest du auf Seite 123 ein Kapitel "The Zeiss Type Machine".
Dort wird auf ein paar Seiten der mechanische und elektrische Aufbau und ein wenig die Anwendung der Poliermaschine erklärt.

CS Mike
 
Hallo,

Danke fur deinen Antwort. Ich habe gerade aus diesem Buch den Prinzip von Zeiss-Maschine gefunden und auch zu der Gedanke gekommen, dass mit dem Prinzip muss man paraboloisieren können, wenn uberhaupt. Ich bin hauptsächlich interessiert darum ob die Optikern die mit den Maschinen gearbeitet haben schon gewisse Regeln zum Sphäre, Parabel... erfahren haben oder muss man einfach das alles probieren. Mir ist auch kein "Poliersimulator" bekannt der den Effekt mit zwei Exzentern rechnen kann.

Gruss, Antti
 
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Hallo Antti,

wir haben bei uns an der Sternwarte eine alte Schleifmaschiene, die wir mal von Zeiss bekommen haben. Frag am besten mal Axel Ern, der ist einer unserer Spiegelschleifer und wird dir sicherlich gerne Auskunft geben.

Seine E-Mail gibt es hier:
WHS Impressum

Gruß
Torsten Mörke
Walter-Hohmann-Sternwarte, Essen
 
Antti du schreibst:

Ich bin hauptsächlich interessiert darum ob die Optikern die mit den Maschinen gearbeitet haben schon gewisse Regeln zum Sphäre, Parabel... erfahren haben oder muss man einfach das alles probieren.

Wenn du mehr über die Herstellung von Spiegeln (im besonderen mit Spiegelschleif und Poliermaschinen) erfahren willst, wende dich an Carl Zambuto, das ist ein Experte auf dem Gebiet, der sehr hilfsbereit ist. Du kannst ihn hier kontaktieren:
http://tech.groups.yahoo.com/group/zambutomirrorgroup/

CS Mike
 
Hallo Antti,

>oder muss man einfach das alles probieren.
Na ja, probieren eigentlich nicht, sondern messen.
Wir parabolisieren in unserer Sternwarte momentan 2 Spiegel
mit einer Zeiss-Maschine von 1979.
Nach jeder Korrektur (5-10min) werden die
Schnittweitendifferenzen gemessen - dann überlegt, welchen
Bereich man sich als nächstes vornimmt, usw.

>Mir ist auch kein "Poliersimulator" bekannt der den
>Effekt mit zwei Exzentern rechnen kann.
Ich glaube nicht, dass ein Simulator im Bereich von 5-20nm
funktioniert - woher soll er denn die Werte haben?
Und korrekte Werte sind das a+o. Schwierig genug.

Viele Grüße in den hohen Norden,
Axel
Walter-Hohmann-Sternwarte Essen
www.sternwarte-essen.de



 
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Hallo Alle,

Und Vielen Dank fur Eure Antworten und Gedanken.

Axel, ich habe nur gelesen, dass einige Leute sich mit matematischen Poliersimulatorn beschäftigt haben und gedacht dass eine Poliermaschine eigentlich gut definierte und exakte Polierbedingungen (Kraft, Amplitud, Frequenz usw.) anbietet und dass so etwas vielleicht funktionieren könnte.

Handschleifen und -polieren ist mir bekannt - nun will ich etwas anderes probieren. Die Maschine ist bald fertig.

Nette Grusse, Antti
 
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