Marty
Aktives Mitglied
Hallo Liste,
Ich möchte Euch meine letzten Erfahrungen nicht vorenthalten. Bilder unter Schleifmaschine
Zunächst habe ich meine Schleifmaschine komplett umgebaut. Das kam so:
Ich bearbeite gerade einen Rohling: D=47 cm , 5cm dick aus Sital. Der Rohling wiegt 24 kg. Die Folge war, nach dem Grobschliff gab meine einfache 12-Volt Schleifmaschine den Geist auf. Es war auch klar, dass ein Polieren mit dieser Maschine nicht mehr in Frage kommen würde. Von Hand kann ich so eine Arbeit nicht mehr machen, da macht mein rechtes Schultergelenk nicht mit. (Es wird halt alles älter!)
Diese Erkenntnis führte direkt zu dem Schluss, dass die Maschine einen kräftigen Antrieb braucht. Also ging ich auf die Suche und wurde auch bald (Na ja, es hat eine Weile gedauert!) bei Ebay fündig. Die Maschine wird jetzt von einem 0,37 kW leistenden Getriebemotor angetrieben. Nun läuft so ein Motor nicht mit 220Volt Wechselstrom, sondern mit Drehstrom. Also wendete ich mich an eine örtliche Firma für Reparaturen von Elektromotoren, in der Hoffnung, die könnten mir einen Kondensator verkaufen, der die dritte Phase beim Drehstrom simuliert und dadurch den Motor für 220 Volt brauchbar macht. Der geschäftstüchtige Angestellte bei der Firma überzeugte mich schnell von der Notwendigkeit, den Motor für stufenlosen Vorwärts- und Rückwärtslauf einzurichten. Dazu bedarf es eines "Frequenzumrichters" und er verkaufte mir ein Gerät der Firma Siemens namens "Micromaster". Das war nicht ganz billig, aber ich bin von der Notwendigkeit immer noch überzeugt. Es vereinfacht die Konstruktion der Maschine erheblich und erspart dadurch eine Menge Aufwand für Keilriemen, Unter- und Übersetzungen Lager Achsen etc. Übrigens diese Teile gibt es für ¼ des Preises bei Ebay unter der Bezeichnung Umrichter oder Frequenzumrichter.
Der Motor steht jetzt unten in der Maschine, der Zapfen treibt die Welle aus dickem Stahlrohr direkt an. Auf der Welle sitzt noch eine Keilriemenscheibe, die treibt die Exzenterwelle für den Oberarm an. Für die Lagerung der Wellen habe ich Flanschlager und Stehlager genommen. Die kann man problemlos und preisgünstig bei der Firma Mädler und anderen Firmen bestellen. Man muss sich nur genau überlegen, was man noch braucht, da diese Firma einen Mindestbestellwert von 50 DM hat.
Sollte man ein einzelnes Lager oder einen Keilriemen vergessen haben, dann kann man die nicht einfach nachbestellen.
Einen Exzenterkopf habe ich aus Aluminium selbst gedreht, der funktioniert saugend -schmatzend! Die Maschine arbeitet perfekt! Sie ist mit der Hand nicht anzuhalten, das bedeutet natürlich, dass man die Finger aus dem Teil raushalten muss, wenn es läuft! Dieses Teil wickelt dich auch komplett auf, wenn es sein muss!
Wie sich das auswirken kann, habe ich heute Nacht schon erfahren: Mein Tool hat sich auf dem Rohling bei Carbo 600 festgesaugt. Meine alte Maschine wäre jetzt stehen geblieben. Jetzt drehte der Teller unter dem Rohling einfach durch und der Rohling wurde flott von dem Exzenter von dem Teller geschoben! 24 kg einfach so! Gott sei Dank ist dem Rohling nichts passiert, und das Tool bekam ich mit der Schraubzwingenmethode problemlos wieder frei.
Grüße Martin
Schleifmaschine
Ich möchte Euch meine letzten Erfahrungen nicht vorenthalten. Bilder unter Schleifmaschine
Zunächst habe ich meine Schleifmaschine komplett umgebaut. Das kam so:
Ich bearbeite gerade einen Rohling: D=47 cm , 5cm dick aus Sital. Der Rohling wiegt 24 kg. Die Folge war, nach dem Grobschliff gab meine einfache 12-Volt Schleifmaschine den Geist auf. Es war auch klar, dass ein Polieren mit dieser Maschine nicht mehr in Frage kommen würde. Von Hand kann ich so eine Arbeit nicht mehr machen, da macht mein rechtes Schultergelenk nicht mit. (Es wird halt alles älter!)
Diese Erkenntnis führte direkt zu dem Schluss, dass die Maschine einen kräftigen Antrieb braucht. Also ging ich auf die Suche und wurde auch bald (Na ja, es hat eine Weile gedauert!) bei Ebay fündig. Die Maschine wird jetzt von einem 0,37 kW leistenden Getriebemotor angetrieben. Nun läuft so ein Motor nicht mit 220Volt Wechselstrom, sondern mit Drehstrom. Also wendete ich mich an eine örtliche Firma für Reparaturen von Elektromotoren, in der Hoffnung, die könnten mir einen Kondensator verkaufen, der die dritte Phase beim Drehstrom simuliert und dadurch den Motor für 220 Volt brauchbar macht. Der geschäftstüchtige Angestellte bei der Firma überzeugte mich schnell von der Notwendigkeit, den Motor für stufenlosen Vorwärts- und Rückwärtslauf einzurichten. Dazu bedarf es eines "Frequenzumrichters" und er verkaufte mir ein Gerät der Firma Siemens namens "Micromaster". Das war nicht ganz billig, aber ich bin von der Notwendigkeit immer noch überzeugt. Es vereinfacht die Konstruktion der Maschine erheblich und erspart dadurch eine Menge Aufwand für Keilriemen, Unter- und Übersetzungen Lager Achsen etc. Übrigens diese Teile gibt es für ¼ des Preises bei Ebay unter der Bezeichnung Umrichter oder Frequenzumrichter.
Der Motor steht jetzt unten in der Maschine, der Zapfen treibt die Welle aus dickem Stahlrohr direkt an. Auf der Welle sitzt noch eine Keilriemenscheibe, die treibt die Exzenterwelle für den Oberarm an. Für die Lagerung der Wellen habe ich Flanschlager und Stehlager genommen. Die kann man problemlos und preisgünstig bei der Firma Mädler und anderen Firmen bestellen. Man muss sich nur genau überlegen, was man noch braucht, da diese Firma einen Mindestbestellwert von 50 DM hat.
Sollte man ein einzelnes Lager oder einen Keilriemen vergessen haben, dann kann man die nicht einfach nachbestellen.
Einen Exzenterkopf habe ich aus Aluminium selbst gedreht, der funktioniert saugend -schmatzend! Die Maschine arbeitet perfekt! Sie ist mit der Hand nicht anzuhalten, das bedeutet natürlich, dass man die Finger aus dem Teil raushalten muss, wenn es läuft! Dieses Teil wickelt dich auch komplett auf, wenn es sein muss!
Wie sich das auswirken kann, habe ich heute Nacht schon erfahren: Mein Tool hat sich auf dem Rohling bei Carbo 600 festgesaugt. Meine alte Maschine wäre jetzt stehen geblieben. Jetzt drehte der Teller unter dem Rohling einfach durch und der Rohling wurde flott von dem Exzenter von dem Teller geschoben! 24 kg einfach so! Gott sei Dank ist dem Rohling nichts passiert, und das Tool bekam ich mit der Schraubzwingenmethode problemlos wieder frei.
Grüße Martin
Schleifmaschine