Schmidt Cassegrain vs. Maksutov

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Vragent

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Hallo,

ich bin mittlerweile auf dem Weg zu meinem neuen Teleskop, einen großen Schritt weiter.
Es hat sich gezeigt, das ich eher etwas Kompaktes suche und auf jeden Fall weiterhin mit Parallaktischer Montierung.
Nun hatte ich das Bosna 150 und das Skywatcher 150 in Augenschein genommen und beschlossen, das ich wohl
mein Limit von ca. 500,- auf eher 1000,- hochsetzen muß (sonst wird das nix mit Montierung).
Nun hatte ich Heute ein nettes Tel. Gespräch, wo ich auf das Celestron C-6 aufmerksam gemacht wurde,
weil es eher ein Allrounder sei als die beiden anderen und somit für mich auch interresant sein könnte.
Nun die eigentliche Frage, wo ist bitte der genaue Unterschied zwischen "Schmidt Cassegrain Optik" und "Maksutov"?
Welche Vor- und Nachteile bringt das MAK gegenüber dem SC?
Ist der Unterschied zwischen Maksutov Cassegrain und Schmidt Cassegrain, nur in der Korrektionsplatte, die beim
Maksutov Cassegrain sehr dick und gewölbt ist und beim Schmidt Cassegrain gerade und dünn (Meniskuslinse)?
Bitte um eure Hilfe, ich will zwar noch nicht morgen kaufen aber ich würde gerne wissen wo es hingeht.


Jahman
 
Hallo Jahman,

in dem folgenden Posting habe ich etwas grundsätzliches zu 5" SC und Mak
geschrieben, was du auf die entsprechenden 6" Geräte übertragen kannst:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showthreaded.php/Cat/0/Number/498317/

Ist der Unterschied zwischen Maksutov Cassegrain und Schmidt Cassegrain, nur in der Korrektionsplatte, die beim
Maksutov Cassegrain sehr dick und gewölbt ist und beim Schmidt Cassegrain gerade und dünn (Meniskuslinse)?

Ein SC hat einen sphärischen Hauptspiegel und einen sphärischen Sekundärspiegel.
Die von dir genannten MAKs ebenfalls. Bei den Maks gibt es verschiedene Ausführungen.
Bei den einfachen Maks ist der Sekundärspiegel auf den Korrektor aufgedampft
und hat dessen Radius (Gregory-Mak).
Das ist nicht die Optimallösung, die darin besteht daß der Sekundärspiegel
separat ist und seinen eigenen Radius hat (Rumak). Dies ermöglicht eine
wesentlich bessere off-axis Abbildung. Sowohl Gregory-Mak als auch SC haben
Abseits der Achse Koma.

MfG,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Das was du in deinem Beitrag geschrieben hast deckt sich eigentlich mit dem, was ich Heute auch am Telefon gehöhrt habe.
Mir wurde gesagt das durch die kurze BW das SC universeller einsetzbar wäre und das Mak eigentlich eher für
Planeten und nicht ganz so gut für Deep Sky wäre.
Dein Beitrag erklärt es schön mit Zahlen und Fakten, denn am Telefon konnte ich mir das nicht so wirklich erklären.
Wie sieht es denn dann mit Linsen aus die die BW verkürzen wird dadurch das Problem mit dem kleinen AP korigiert?


Jahman
 
Hallo Jahman,

nachträglich die Brennweite zu verkürzen ist problematisch, es führt dann
meist zu einer unschönen Vignettierung.
Außerdem ist soweit ich weis ein 2" Anschluß notwendig. Der macht aber wegen
des engen Durchlasses der 6" SC und Maks wenig Sinn.

MfG,Karsten
 
Siehst du, und gerade diese 2" möglichkeit wurde mir als klarer Vorteil des "Celestron C-6" unterbreitet.
Was mich schon gewundert hat, da ich schon öfters gelesen habe das 2" bei MAK dieser Baugröße nicht wirklich Sinn macht...


Jahman
 
Hallo Jahman,

frag doch einfach mal nach wie groß genau der freie Durchlaß des Bafflerohrs ist.
Ich meine mich beim 6" SC an etwa 33mm Durchlaß zu erinnern, bin aber nicht
ganz sicher. Da der Strahlengang noch konvergent ist vermute ich da wirklich
nicht mehr als 30mm sinnvoller Feldblendendurchmesser beim Okular drin sind.

Gegenüber den 27mm die bei 1,25" Okularen möglich sind wäre mir das zu wenig
Gewinn. Falls aber 33mm sinnvoll wäre kann man drüber nachdenken und bei 35mm
würde ich meinen daß man die 2" Option nutzen sollte.

Die offizielle Celestron Seite gibt leider keine Auskunft darüber:

http://www.celestron.com/c2/product.php?CatID=17&ProdID=407

Vielleicht meldet sich ja ein Besitzer dieses Teleskopes?
Genauso wäre der dreie Durchlaß des 6" Synta Mak interessant.

Gruß,Karsten
 
Hallo zusammen,

ich hatte damals bei meinem Celstron C5 die Bedenken wegen des geringem Durchmessers des Bafflerohrs ignoriert und einfach 2-Zoll-Zubehör an den SC-Anschluss angebracht. Mit einem 2 Zoll 40mm-Okular mit 50° Gesichtsfeld war keine Vignetierung sichtbar. Im Gegenteil: das Gesichtsfeld ist größer und Deppsky-Objekte waren viel heller.

Das C6 dürfte zumindest keinen kleineren freien Durchmesser haben als das C5, dort sollte es also auch funktionieren. Ob dies jedoch auch für Okulare gilt, die an das maximal mögliche Gesichtsfeld eines 2-Zoll-Okulares herangehen, wage ich nicht zu beurteilen. Meines zeigt schließlich nur ein wenig mehr als wie es mit 1 1/4-Zoll möglich ist.

Zum Synta 6" Mak kann ich leider nichts schreiben, da ich solch ein Gerät nicht besitzte und auch keinen kenne, der solch eines hat.

Viele Grüße,
Simon
 
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