Schmidt Cassegrain

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praktikant

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Hallo, ich habe vor kurzem ein schönes SC von Meade(OTA mit Schiene und Alu Taukappe) verkauft. Die 600 Euro halte ich dabei für ein echtes Schnäppchen. Das Teil war nicht besser und nicht schlechter als ein C11 das ich mal hatte aber Meade hat halt einfach einen schlechten Ruf.
Warum dann ausgerechnet Celestron einen besseren hat soll hier aber nicht das Thema sein, sondern daß mich ettliche Interessenten gefragt haben ob es eine ACF Optik ist.
Da regen mich 2 Dinge auf: 1. Ein 10er ACF für 600 Euro?!!! Wer sowas sucht hat entweder garkeine Ahnung oder will schon sehr dreist abzocken. Solchen Leuten wünsche ich dass sie nur noch schlechte Optiken verkauft bekommen.
2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. RTFq!
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder bin ich der Einzige I...n Magnet?
Wer sich jetzt angegriffen fühlt hat es verdient.
 
Hm, das passt hier nicht wirklich rein.
Du regst dich über Nachfragen von Interessenten auf? Dann solltest du nichts verkaufen.
Andere Leute erzählen solche Geschichten ihrem Friseur ;-)


Grüße Alex
 
Hi,

na, und ich dachte die ganze Zeit, besonders bei Lesen bestimmter glaubenstechnischer Threads, das hier wäre ein virtueller Friseursalon!?! Oder doch ein Frisörsalon? :smiley47:

Grüße, Coyote
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich halte die Nachfrage für berechtigt:
Würde ich für den Preis von einem Standard-SC ausgehen, aber dann eine ACF-Optik bekommen, dann hätte ich 600€ in den Sand gesetzt!
Warum? Weil mir dann die Optik so billig untergejubelt wurde, dass ich von Hehlerware ausgehen müsste. Und an der kann man bekanntlich kein Eigentum erlangen, und strafbar macht man sich auch.
 
Ich habe einen 12"-ACF für 1400 Euro gekauft. Hab ich mich jetzt strafbar gemacht?
 
Warum darf man denn nicht fragen, ob es sich um ein ACF handelt? Die Frage als solche scheint mir ganz normal.
Gruß Willi
 
Hi,
ich habe jetzt auch neu (gebraucht) ein 8" ACF.
Ich habe auch schon viel gelesen, dass die Celestron besser sein sollen.
Leider konnte ich es nur kurz testen, fand aber da die Qualität nicht schlecht. Ich hatte selber mal ein C8 und das fand ich nicht soo prickelnd.

Gruß
Jörg
 
Geiz ist geil. SC sind zur zeit überhaupt nicht in. Ich habe einen Meade SC8" für 400€ gekauft und er ist richtig gut ;)
 
Ich hatte bereits mehrere SCT im Laufe der letzten 15 Jahre. Dabei hatte ich auch 2x Celestron ein C9 und zwei C11. Beide hatte Probleme mit zu locker sitzenden Fangspiegel welche sich beim Justieren verdrehten, Katastrophe. Ein weiteres C11 wollte ich mit einem Hyperstar und Atik Kamera nutzen, auch da rutschte der zentrle Ring nach unten und war dann verdreht und dezentriert. Bei mir nie wieder Celestron! Bin daher bei Meade geblieben und habe derzeit ein 10" ACF und bin damit sehr zufrieden. die alten SCTs sind nicht immer schlecht, gibt auch sehr gute darunter und mit kleieneren Chips kann man damit auch prima Deepsky machen. es gibt ja auch extra Reducer für SC (zb. TS oder Optec) die auch bei etwas größeren Chips zb 8300er noch gut abbilden können. Bei Planeten macht das eh kein Unterschied ob SC oder ACF.
 
Zitat von Haramir:
die Fangspiegelhalterung kann man doch wieder festziehen wenn die sich lockert. Das ist doch nun wahrlich keine Katastrophe.

Moin, moin,

ganz so einfach ist das nicht, denn ein verdrehter Fangspiegel verliert seine Orientierung zum ursprünglichen Aufbau
und das ist bei einem SC die Abstimmung von Hauptspiegel zu Fangspiegel und Schmidtplatte.
Außerdem kann er auch noch seine Zentrierung verlieren.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo,

ja wird allg. so verbreitet. Ist aber falsch. Du veränderst bei der Kollimation die Abstände zwischen Hauptspiegel und Fangspiegel ständig. Deswegen justiert man das ja. Und die genaue Zentrierung des Fangspiegel sowie eines eventuell vorhandenen OAZs gehört zu einer Kollimierung zwangsläufig dazu. Vergessen bloß die meisten. Denn schon durch den Transport kann sich der Fangspiegel, OAZ dezentrieren.

Was anderes ist es mit der Verdrehung der Schmidtplatte. Das ist aber ein anderes Thema.

Und im übrigen verschiebst Du die Schmidtplatte bei einer Zentrierung des Fangspiegels mit den dafür vorgesehenen Schrauben am Tubus. Auch das Thema wird m.E. viel zu hoch gehängt.

Gruß Jens
 
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Hallo Jens,

"Du veränderst bei der Kollimation die Abstände zwischen Hauptspiegel und Fangspiegel ständig."

Das ist eine gefährliche Info, die Du da verbreitest. Sie impliziert, daß man die Justage-Schraubn des Fangspiegels beliebig weit heraus drehen kann. Ja wahrhaftig, der Abstand ist dann im Worst-Case zwischen Fangspiegel und HS gleich 0. Und das nennt man dann "Schrott".

Der Abstand von der optischen Mitte von Fangspiegel zu HS wird kaum verändert. Genau hier befindet sich etwa im Zentrum der Fangspiegelhalterung ein Stift, der ein Pivot-Element darstellt. Gerade für die Justage des SCT's gilt immer: Wenn eine Schraube gelöst / festgezogen wurde sollten die anderen festgzogen/gelöst werden.

Die Verdrehung der Schmidtplatte impliziert nur die Verdrehung des FS. Sofern man sicherstellen, daß beim Zusammenbau FS zu Schmittplatte zentrisch ist und man sicherstellen kann, daß der HS zum FS zentrisch ist. Wird auch der HS zur Schmidtplatte zentrisch sein. D.h. man kann sich Marker sparen. Hexenwerk ist das nicht. Und wenn man selbst mit entsprechenden Meßmitteln die Zentrierung herstellt, dann wird sie wahrscheinlich nicht schlechter, aber eher besser sein, als die Werkseinstellung.

CS
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Haramir:
Hallo,

die Fangspiegelhalterung kann man doch wieder festziehen wenn die sich lockert. Das ist doch nun wahrlich keine Katastrophe.

Gruß Jens

Beim C11 kann die Fangspiegelhalterung verrutschen, wenn sie sich löst. Und damit meine ich die Fassung die in die Schmidtplatte eingelassen ist . Infolge dessen ist die Zentrierung im Eimer. Und wiederum davon die Folge ist ein Astigmatismus.

Und das ist für einen nicht so technisch versierten Beobachter eine Katastrophe.

Hmm....also Jens.
CS
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

was schreibst Du denn da ... Ich hab mit keinen Wort geschrieben, dass man die Schrauben ganz rausdrehen soll. Ich habe geschrieben, dass wenn ich an den Schrauben drehe sich der Abstand, an der Seite wo sich die Schraube befindet, zum Hauptspiegel verändert. So stellt man nun mal den Fangspiegel ein. So ist das nun mal. Soll ich Lügen !
Und der Fangspiegel sitzt nicht immer zentrisch und bleibt auf ewig so. Die Schmidt Platte verschieben sich auch so. Dafür gibt es auch Justierschrauben. Ich messe das jedesmal bei der Kollimation mit dem Hotech Laser ohne den Fangspiegel zu verdrehen. Und jedesmal muss ich leichte Korrekturen machen. Deshalb muss bei einer Kollimation auch die Schmidt Platte samt Hauptspiegel und natürlich auch ein OAZ zentriert werden. Wenn man es richtig machen will. Gehört nun mal dazu.
Und das ist keine Katastrophe.

Gruß Jens
Gruß Jens
 
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