Schmidt Cassegrain

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Blaugarfield1

Mitglied
Guten Abend
Möchte mir ein C8 zulegen, habe aber gesehen das kein 2" Okularauszug verfügbar ist. Möchte mir keine 1 1/4 Okulare zulegen da ich nur 2" Okulare habe. Habt ihr eine Idee.
LG Andreas
 
Entweder Baader 2" ClickLock SC / HD (2") Klemme (für C5-C9¼) #2956220 als 2"-Okularklemme dranschrauben (dann hast du eine 2"-Okularaufnahme und fokussierst wie vorgesehen über die Hauptspiegelfokussierung), oder einen Okularauszug mit 2"-SC-Anschluss nachrüsten. Gibt ja diverse, irgendeiner wird schon mal wieder lieferbar sein.

Beste Grüße,
Alex
 
Mein Tipp je nach Budget wenn es das zulässt kauf dir das C9,25
man glaubt nicht was das ausmacht.... hatte C8 C9,25 und C11
das 9er ist perfekt.... nicht zu groß und nicht zu klein... hätte nie gedacht
das die 1,25 Zoll soviel mehr ausmachen..... und am Planeten ist es krass gut...
 
Ach ja, was ist besser als ein C8 -> ein C9,25
Und was ist besser als ein C9,25 -> ein C11
Und was ist besser als ein C11 -> ein C14
...
Übrigens, ein C8 ist besser als ein C6,
was wiederum besser als ein C5 ist
...
 
Hallo!
...oder einen Okularauszug mit 2"-SC-Anschluss nachrüsten. Gibt ja diverse, irgendeiner wird schon mal wieder lieferbar sein.
Unter den ersten fünf Google-Ergebnisse von Händlern in Deutschland sind welche „sofort lieferbar“ - ab 130,00€. Hab ich an meinem C8 auch, mit Motor sogar (JMI Motorfocus). Ein Reduzierstück auf 1,25 Zoll ist schneller reingesteckt als der eine Adapter abgeschraubt und der andere hingeschraubt, vor allem im Dunklen.

Click Lock ist schön, aber an der Stelle brauche ich es eigentlich nicht, denn da kommt ja noch der Zenitspiegel, der bei mir eigentlich die meiste Zeit dran bleibt.
Was es auch gibt (auch davon habe ich einen, seinerzeit günstig beim eBay ergeiert) sind 2 Zoll Zenitspiegel die auf einer Seite schon das SC Gewinde haben. Von der Baulänge unschlagbar, aber zum regulären Preis kein Superschnäppchen (z.B. dieser: Teleskop-Express: TS-Optics SC 2" Star Diagonal - 99% - Compression Ring - SCT Thread)

Grüße
Maximilian
 
Hallo Maximilian,

so ein Zenitspiegel mit Überwurfring liegt ja auch den EdgeHD direkt bei. Das geht sogar noch kürzer, wenn das Gehäuse vom Zenitspiegel selbst ein SC-Gewinde hat und man einen NexStar Locking Ring als Kontermutter verwendet. Problem: Man muss immer Überwurfmutter oder Konterring lösen, wenn man den Spiegel verdrehen will. Daher empfehle ich das eigentlich nur bei azimutal montierten Teleskopen – und auch da ist das nervig, wenn verschieden große Beobachter reinschauen wollen und man ihn mal schnell zur Seite kippen will. Das haben wir am CPC1100.

Eine Clicklock oder andere Okularklemme, bei der man den Zenitspiegel leichter verdrehen oder durch eine Kamera o.ä. mit 2" Steckhülse ersetzen kann, ist da praktischer.

@P_E_T_E_R : Das C925 hat den Vorteil einer leicht anderen Konstruktion, mit kleinerem Fangspiegel, weniger Obstruktion und einem entspannteren Öffnungsverhältnis beim Hauptspiegel. Daher ist es gar nicht so viel kürzer als das C11, liefert aber ein etwas kontrastreicheres Bild.

Beste Grüße,
Alex
 
Das C925 hat den Vorteil einer leicht anderen Konstruktion, mit kleinerem Fangspiegel, weniger Obstruktion und einem entspannteren Öffnungsverhältnis beim Hauptspiegel. Daher ist es gar nicht so viel kürzer als das C11, liefert aber ein etwas kontrastreicheres Bild.
Der Mythos von den überragenden Eigenschaften des C9,25 ist wohl so alt wie die Frage, was daran wohl dran ist.

Ich kann dazu nichts sagen, habe selbst das C8 und C14, und das reicht mir an SCTs ...

Gruß, Peter
 
Hallo!
Der Mythos von den überragenden Eigenschaften des C9,25 ist wohl so alt wie die Frage, was daran wohl dran ist.
Den Mythos kann man nur selber entmystifizieren, indem man einen Abend lang durch zwei nebeneinander stehende Celestrons schaut, von denen eines das 9,25er und das andere ein C8 oder C11 ist. Oder mit einer vertrauenswürdigen Person spricht, die genau das bereits getan hat. Gleichzeitig, nebeneinander. Nicht im Abstand von Tagen, Monaten oder Jahren mal bei irgendwelchen star parties. Bei den Fotos, die ich von solchen Instrumenten gesehen habe, sind mir jedenfalls keine signifikanten Unterschiede aufgefallen. Kann man heute bei der vielen Bildbearbeitung ohnehin kaum mehr berurteilen was Optik und was Software ist.

Grüße
Maximilian
 
Ich kann aus eigener Erfahrung das C8, C9.25 und C11 vergleichen, alle 3 mit sehr guter Optik. Das C9.25 sticht wirklich heraus und ist mittlerweile mein Lieblings-SC, die schärfe und der Kontrast sind deutlich besser als bei den beiden anderen. Das C11 ist nun dauerhaft im Hyperstarumbau, das C8 darf als Reiseteleskop dienen.

LG
Dave
 
Ein SC muss vollständig ausgekühlt sein, um die optische Leistungsfähigkeit seiner vergleichsweise großen Öffnung zu zeigen.
Das geht mit Dauerlagerung/-installation draußen oder mit 2-3 nachträglich eingebauten Sauglüftern und > 8 Bohrlöchern im Tubus; dann Auskühlung delta 10°C in ca. 20 min.
Problem ist auch die Serienstreuung der optischen Qualität bei Celestron, Meade u. a..
Deshalb vor Kauf möglichst Interferogramm machen lassen und nur Optiken mit Strehl > 0.94 und ptv < 0.2 lambda akzeptieren.
Dann kann ein 8-14" SC extrem gut sein (wie unser mod. C8 orange aus dem letzten Jahrtausend...:)).
Alternativer Tip: Mewlons 180-250 von Takahashi (Auskühlung offener Tubus sehr schnell, optische Qualität nahezu immer sehr gut).
 
Das C925 hat den Vorteil einer leicht anderen Konstruktion, mit kleinerem Fangspiegel, weniger Obstruktion und einem entspannteren Öffnungsverhältnis beim Hauptspiegel. Daher ist es gar nicht so viel kürzer als das C11, liefert aber ein etwas kontrastreicheres Bild.
Tatsächlich ist das C9,25 das am höchsten obstruierte SC von Celestron. Der HS hat ein langsameres ÖV, ja, dadurch hat der FS einen kleineren Faktor, damit trotzdem der selbe BF hinten raus kommt, muss er prozentual von der (längeren) Brennweite näher heran an den HS.
Beim C9,25 haben wir 90mm Obstruktion auf 235mm Öffnung, 38,3%, eine ziemliche Hausnummer. Vor-Fastar Geräten fehlt der zusätzliche Rändelring, diese haben 88mm Obstruktion, also 37,4%. Ein C8 hat 72mm auf 203mm, also “nur“ 35,5%.

Wenn ich mir die Messungen vom Herrn Rohr so ansehe, haben fast alle SCs von 8-14 recht respektable Strehlwerte, egal ob F2, F2,2 oder F2,8 HS, was den Kontrast drückt, ist die Rauhigkeit der Schmidtplatte. Eine Seite aspherische Retousche, die andere Seite unpoliertes Float. Da kann man nun Glück oder Pech haben.

LG, Olli
 
Hallo Olli,

tatsache... wundert mich, weil der C925-Tubus kaum kürzer ist als der vom C11, aber gibt auch Celestron so an. Aber bei dem, was ich bislang in der Hand hatte, würde ich den Aufpreis zum C11 eher in Zubehör investieren. Aber ich würde auch zu einem C11 nicht nein sagen – man kann gerade ja froh sein, wenn es überhaupt irgendwas zu kaufen gibt ;) Serienstreuung ist heute auch kein so großes Problem mehr wie vor 20, 30 Jahren.

Beste Grüße,
Alex
 
Die tests vom Rohr liegen alle im Zeitraum um 2010, Alle SCs lagen beim Strehl über 0,9 im ganzen Spektrum, nur ein Exemplar lag darunter und knackte die 0,9 nur im Roten. Die Serienstreuung der Geräte lag quasi ausschließlich in der Rauhigkeit der Schmidtplatte, was sich halt in deutlich unterschiedlicher Qualität der Definition am künstlichen Sternhimmel äußerte.
Mein Bruder scheint auch ein gutes erwischt zu haben, trotz dürftigem Seeing war der Halbmond bei 220 sehr ästhetisch definiert.

LG, Olli
 
Das C9.25 sticht wirklich heraus und ist mittlerweile mein Lieblings-SC, die schärfe und der Kontrast sind deutlich besser als bei den beiden anderen
Hallo Dave
Das kann viele Ursachen haben, wie z.B.:
- Unterschiedliche optische Qualität
- Unterschiedliches Auskühlverhalten durch unterschiedliche Dimensionen
- Nicht gut justiert
- Unterschiedliches Zubehör beim Vergleich, wie Okulare
- Sonstige Fehler wie keine gleiche AP/Vergrößerung usw.

Warum gerade das C9 besser sein soll erschließt sich mir nicht, hat es einen höheren Strehl, eine deutlich kleinere Obstruktion, kühlt es schneller aus, oder was ist das besondere daran?

Gruß
CS
 
Kann ich dir nichts sagen, ist vielleicht bei meinen Bedingungen vor Ort der sweetspot was die Öffnung angeht.
Bisher waren auch alle anderen die durchgeschaut haben sehr angetan.
Optisch sind alle Geräte hervorragend und würden auch schon mit anderen ihrer Größe verglichen, da gibt's nichts zu meckern. Das C8 ist ein Ultima, das C11 ein ehemaliges Nexstar GPS mit Carbontubus. Das C9.25 ein Nexstar Evolution von der Stange.
Die Dinger haben nicht umsonst ihren guten Ruf.

LG
Dave
 
was den Kontrast drückt, ist die Rauhigkeit der Schmidtplatte
Die Serienstreuung der Geräte lag quasi ausschließlich in der Rauhigkeit der Schmidtplatte, was sich halt in deutlich unterschiedlicher Qualität der Definition am künstlichen Sternhimmel äußerte
Hallo Olli
Die Rauheitsmessung war schon immer eine Spezialität von Wolfgang Rohr.
Leider zeigt die Darstellung mit dem Lyottest gar keine "Rauheit" und kann damit auch garnicht quantifiziert werden.
Man kann mit dem Lyottest über die Belichtungszeit und über die Dichte des Dichtestreifens eine Optik extrem rau, oder extrem glatt aussehen lassen.
So das es am Ende dem magischen Auge des Prüfers überlassen bleibt, wie gut die Optik sein darf.

Gruß
CS
 
Da hast du recht, das wurde ihm ja oft angekreidet, schon damals, aber ich meine tatsächlich hauptsächlich die Fotografien des künstlichen Sternhimmels, die halt bei SCs oft sehr diffus bis matschig wirken, trotz hohem Strehl, und das ist halt typisch bei rauhen, aber präzise geformten Flächen. Ich will ja gar nicht die SCs bashen, die sind schon ziemlich praktisch, hätte auch gern eins, aber nur, wenn ich VORHER durchschauen konnte, und vllt bahnt sich genau soetwas gerade an, mal schauen.
Jetzt geh ich erstmal ein bissl in die Sonne gucken.
LG, Olli
 
Geht es zufällig um dass Teil ?

 
ich meine tatsächlich hauptsächlich die Fotografien des künstlichen Sternhimmels, die halt bei SCs oft sehr diffus bis matschig wirken, trotz hohem Strehl, und das ist halt typisch bei rauhen, aber präzise geformten Flächen.

Hallo Olli
Das kann auch daran liegen, das der "Artifical Sky" mit z.T. über 1000x viel zu hoch vergrößert wurde?
Ein gemessener Strehl bei einem SC ist evtl. nur eine Momentaufnahme, wo zur Prüfung auf bester Fokus justiert und ausgerichtet wurde.
Viele SCs haben Shiftingprobleme und werden bei irgend einem Fokus genutzt, so das es eben für die Beobachtung mit dem Zubehör passt.
Das was man mit dem Lyottest sieht, sind jedoch noch Formfehler und evtl. Schlieren im Fensterglas.
Diese werden jedoch nur erfasst, wenn man mit einem guten Interferometer deutlich mehr Streifen mit FFT auswertet.
Eine Auswertung von Hand und mit nur 10 Interferenzstreifen sind da einfach zu wenig, um diese kleinen Formfehler zu erfassen.
Wenn dann die Wellenfront noch extrem geglättet wird, kommt man auf einen deutlich besseren Strehl, als er in Wirklichkeit ist.
Das kann in diesem Szenario 20-30% ausmachen, also anstatt Strehl 0.95 sind es dann richtig Ausgewertet vielleicht nur noch 0.65 Strehl.

Gruß
CS
 
Das kann auch daran liegen, das der "Artifical Sky" mit z.T. über 1000x viel zu hoch vergrößert wurde?
Das tut er ja bei jedem Test, manche bilden da ordentlich ab, manche nicht.
Ein gemessener Strehl bei einem SC ist evtl. nur eine Momentaufnahme, wo zur Prüfung auf bester Fokus justiert und ausgerichtet wurde.
Viele SCs haben Shiftingprobleme und werden bei irgend einem Fokus genutzt, so das es eben für die Beobachtung mit dem Zubehör passt.
Stimmt, muss man auch noch bedenken.
Das was man mit dem Lyottest sieht, sind jedoch noch Formfehler und evtl. Schlieren im Fensterglas.
Diese werden jedoch nur erfasst, wenn man mit einem guten Interferometer deutlich mehr Streifen mit FFT auswertet.
Ich meine, dass gerade die Fensterglasschlieren bei Rohrs Tests immer sehr deutlich zu sehen waren, und die spruren der Politur
Eine Auswertung von Hand und mit nur 10 Interferenzstreifen sind da einfach zu wenig, um diese kleinen Formfehler zu erfassen.
Wenn dann die Wellenfront noch extrem geglättet wird, kommt man auf einen deutlich besseren Strehl, als er in Wirklichkeit ist.
Das kann in diesem Szenario 20-30% ausmachen, also anstatt Strehl 0.95 sind es dann richtig Ausgewertet vielleicht nur noch 0.65 Strehl.
DAS ist krass. Wusste ich so nicht.
Ich kann das jetzt aber auch nicht beurteilen, ob der Rohr da nun ordentlich oder geschönt gearbeitet hat.

LG, Olli
 
Die Berichte von ihm sind übrigens HIER noch einzusehen.
 
Die Optiktests des W. Rohr waren schon immer mit Vorsicht zu genießen. Zu oft, leider auch bei mir, hat er die Optiken gut getestet, übrigens war das ein C9,25. Hier im Forum hat er dann mit 3 Accounts quasi mit sich selbst diskutiert und seine Tests und Testaufbauten Asti weggerechnet usw. verteidigt.
Gruß
Ralf
 
Hallo Olli
Die Rauheitsmessung war schon immer eine Spezialität von Wolfgang Rohr.
Leider zeigt die Darstellung mit dem Lyottest gar keine "Rauheit" und kann damit auch garnicht quantifiziert werden.
Man kann mit dem Lyottest über die Belichtungszeit und über die Dichte des Dichtestreifens eine Optik extrem rau, oder extrem glatt aussehen lassen.
So das es am Ende dem magischen Auge des Prüfers überlassen bleibt, wie gut die Optik sein darf.

Gruß
CS

Die Berichte von ihm sind übrigens HIER noch einzusehen.

Nur mal so fuer's Protokoll:
Der Zernike Phasenkontrasttest (oder Lyot Test) kam damals nicht vom Herren Rohr, sondern den hat ihm seinerzeit der gute, alte, bescheidene Alois Ortner mal gesteckt (Gott hab' ihn seelig).
Und der wusste auch, dass das ein qualitativer Test ist, den man zwar ueber eine Lambda/4 und Lambda/2 Platte durchaus einkalibrieren und quantifizierbar machen kann, was aber relativ aufwendig ist, siehe z.B. hier https://wp.optics.arizona.edu/jcwyant/wp-content/uploads/sites/13/2016/08/LyotTest.pdf

Was dann der Herr Rohr in seiner Spaetphase daraus gemacht hat, dass kann man im kritischen Abstand wohl nur mit Astrotestologie umschreiben. Der hat den Leuten mit den gleichen Mitteln eines Astrologen deren Teleskophoroskop gelesen.
Und die Leute haben es sich offenbar dankend angehoert.
Sei's 'drum ...
Gruss & CS
 
Ich kenne Wolfgang Rohr persönlich.
Seine Beiträge und Ergebnisse zur Definition von Apochromaten waren mE sehr hilfreich, fundiert und renommiert.
Er hat diesbezüglich z. B. in den USA einen hervorragenden Ruf.
Ich finde es etwas traurig, sein in der Freizeit erarbeitetes Engagement und mE objetives OEuvre zu diskreditieren...
 
Ja das dachte Ich auch mal.
Seine Beiträge und Ergebnisse zur Definition von Apochromaten waren mE sehr hilfreich, fundiert und renommiert.
Er hat diesbezüglich z. B. in den USA einen hervorragenden Ruf.
Das kann und will Ich nicht beurteilen.
Was Ich durchaus beurteilen kann, dass war die Tendenz objektiv reproduzierbare Tests und eine dann doch eher subjektive Dateninterpretation irgendwann nicht mehr konsequent zu trennen.
Und um beim Thema zu bleiben, die Praxis der Rauhigkeitsmessung hat er sich damals vom Alois abgeschaut, aber den dornigen Weg dafuer eine reproduzierbare Kalibration zu entwickeln um sowas als kommerziellen Service ueberhaupt anbieten zu koennen, den ist er nicht mehr gegangen.
Wie man so eine Rauhigkeitsmessung fuer Spiegeloberflaechen uebrigens kalibriert durchfuehrt, ist hier z.B. bei Wellenform schoen beschrieben: Wellenform - Messtechnik - Interferometrie - 3D-Profiler
Ich finde es etwas traurig, sein in der Freizeit erarbeitetes Engagement und mE objetives OEuvre zu diskreditieren...
Wie gesagt, diesen Test hat er weder erfunden noch gefunden, noch hat er den letztendlich soweit in ein reproduzierbares Messprotokoll weiterentwickelt, dass man sowas als kommerzielles Angebot haette anbieten sollen/duerfen.
Das Gegenteil war der Fall: Da wurden am Ende u.a Weisslicht-Phasenkontrastbilder von Spiegeln in Reflexion (eine Oberflaeche) mit Phasenkontrasttransmissionsbildern von Refraktoren (4-8 Oberflaechen) direkt verglichen und Holla die Waldfee, die teuren Apos erschienen immer glatter poliert ... (Was zwar gut sein kann, aber so messtechnisch einfach ein ziemlicher Kappes ist, da sich u.a. die Polierfehler und der damit verbundene Phasenkontrast der 4-8 Linsenoberflaechen bei einer Transmissionsmessung herausmitteln). Das war tatsaechlich ab einem gewissen Punkt subjektiv interpretierte Empirie an Leute, die genau das hoeren wollten. Wer darauf mal durchaus wohlwollend hingewiesen hat, naja der hat den Herr Rohr dann mitunter auch mal etwas besser kennengelernt. Mehr ist dazu inzwischen nicht mehr zu sagen.
Gruss & CS
 
(OT: Soviel zu seinem standing: er wagte es u. a. , den heiligen APQ 150 als farbunrein zu bezeichnen, und nur mit Glaswekkorrektor einigermaßen farbrein...so etwas macht doch keiner, der an der Nabelschnur seiner solventen Klientel hängt...und das ist nur ein Beispiel...aber gern zurück zum Thema: die C8s orange aus dem letzten Jahrtausend waren mit wenig Serienstreuung immer sehr gut...deshalb Empfehlung aus eigenen Erfahrungen...)
 
Hatte das alte C8 Orange konnte nicht meckern
dann C9 war auch Einwandfrei...
C11 auch da nichts Negatives.... etwas shifting

Ich weis nicht warum die SC bei manchen immer schlecht wegkommen...
wahrscheinlich nie eins gehabt... Hörensagen........
 
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