Schmidt Newton

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Hallo Markus

M.L. Newton läuft ebenfalls an. Ausserdem gibts für alle Teleksope die Kendrick Taukappenheizung.

Ja, okay da gebe dir Recht!
Ein Total offener Gitterrohr Newton, mit einem Hauptspiegel der deutlich dünner als 10mm ist kann ebenso schnell zutauen wie ein SN, aber wer hat sowas schon?

Allein ein total recht kurzer Newton mit 8" f/4 hat wie du ja weißt schon einen Tubus von etwas mehr als 700mm Länge.
Der Spiegel hat also im Prinzip eine Taukappe von eben solcher Länge.
Der Fangspiegel ist dem Tubusinneren zugewandt, kann auch irgendwann beschlagen, aber erst wenn der Fön schon 5 mal an die Korrektorplatte mußte.

Ich arbeite schon selbst seit längerem mit einem C8 und habe immer die Taukappe drauf, aber nicht immer die eigenbau Heizung angeschaltet.
Selbst mit Taukappe drauf taut so eine dünne 8" Korrektorplatte verdammt schnell zu.
Aber selbst bei vielen Anwesenden Newtons hab ich es bisher nie erlebt, daß ein Hauptspiegel zugetaut war. Ein angelaufener Fangspiegel kam da schon mal ab und an vor, aber das war dann ein Wetter wo ich mein C8 einpacken konnte.

Deswegen empfinde ich die Tauanfälligkeit eines SNs doch als wirklichen Nachteil, gegenüber einem normalen Newton!

gruß,
André
 
Hallo Markus!
Es handelt sich aber um einenSchmidt Newton, bei dem die Schmidtplatte nicht in der doppelten Brennweitenentfernung montiert ist sondern ca in der gleichen entfernung der Brennweite. Deswegen bleibt nióch etwas Koma übrig, dass man auf den Bildern, die mit den SNs gemacht wurden schön sehen kann.
MFG Michael
 
Ok ... also wenn ich mir den Thread so anschaue, dann scheint die Sache mit dem Tau nicht ohne zu sein. Ich kenne das praktisch nicht - wohl weil ich es eben immer mit Newtons zu tun habe - daher verzeiht die wahrscheinlich recht dumme Frage: Was sind die Faktoren für die Betauung? Wohl primär Temperaturdifferenzen zwischen Umgebung und Teleskop, oder?

Andreas
 
Hallo Leute,

ich schließe mich der Ursprungsfrage auch erstmal an.

Gerade der 6" Meade SN liegt auch in meinem Interesse.

Gibts eigentlich DeepSky-Fotos , die mit einem Meade SN gemacht wurden? Wenn ich mir die Fotos von dem "Dinosaurier" Comet Catcher (Celestron) ansehe, ist da nix mi Koma, wie schon oft angesprochen.

Ich denke, das das Teil eine Anschaffung wert ist, um Fotos zu schießen,- für Beobachtungen sollte man zu etwas anderem greifen ....
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo...

Okay, ein richtiger Schmidt-Newton ist sicherlich eine feine Sache aber doch schon recht unhandlich. Aber selbst bei einer verkürzten Bauweise, mit
einer Schmidtplatten ähnlichen Korrektorplatte in der Öffnung, wie es bei den Meade Geräten der Fall ist bleiben doch noch ein paar Nachteile, unter
anderem, daß ein solches Gerät ohne Taukappe oder sogar Heizung praktisch nicht betreibbar ist.

Das gilt in DL aber für jedes Gerät, das vorne irgendeine Linse hat...mein 150/1200-er FH hat wirklich ne schwere Linse
vorne drin, die ist aber nach 2h hier im Tal auch dicht...

Wenn das Tau-Argument der "Killer" ist, dann dürfte man keine APOs und keine FHs, keine SCs und keine MAKs in DL fahren...es
wird aber gemacht, einfach weil man das Tau-Problem eben relativ leicht in den Griff bekommen kann...warum sich also
ein u.U. überlegenes System (APO!) verwehren, weil man Angst um den Tau hat ?

Der Grund für die SNs ist m.E. nach einfach im Preis zu suchen...sieh dir mal an, was ein Vixen 150/750-er Newton
kostet, schlappe 900.- Euro, *ohne* KomaCorr und ohne 2-Zoll-Auszug...selbst ein GSO / Syntha schlägt teilweise noch mit 400.- Euro rein, ebenfalls
ohne KomaCorr und gerne noch ohne 2-Zoll-Auszug...dagegen sind die round about 500.- Euro für einen Meade SN irgendwo interessant.
Evtl. ist für Meade auch die Herstellung von Kugelspiegeln günstiger, da sie diese ja für die SCs in Massen fertigen...

Spaßig ist auch, das Meade diese SNs ja wieder aufgelegt hat...die Teile gabs schonmal, dann wurden die
Herstellung eingestellt und nun gibt sies eben wieder....mal sehen, wann Celestron seinen CometCatcher wieder
ins Programm nimmt...

 
Hallo...

(Ich nagel mir den Link jetzt demnächst ans Bein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

Bericht hier

Eines der Fotos hier:

Link zur Grafik: http://spatz1.bei.t-online.de/astro/misc/sn6/42-11_3_1024.jpg

Deine Einschätzung mit den Fotos paßt...dafür ist das Teil prädestiniert, für Planetary oder
selber gucken würd ich ein Teil mit Rückeinblick (APO, Mak-Cass, lechz! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) vorziehen...

 
Nagel mal, der Bericht ist gut.

Aus der rein fotografischen Sicht klingt das ja eigentlich nicht schlecht. Ich bilde mir ein, gelesen zu haben (wars fernrohrland? bin nicht sicher), daß es inzwischen Metallauszüge sind ... stimmt das oder unterliege ich da einem Gerücht?

Grüße,
Andreas
 
Hallo...

Also nix genaues weiß ich auch nicht, was fact ist, das die Dinger zuerst
mit Metallauszügen angeboten / angekündigt (und so auch von Cloudynights getestet wurden!)
und dann wurden plötzlich die Plastik-Auszüge verbaut, angeblich aus Gewichtsgründen (brüll!).

Das ist sone Sache, die ich einfach sch... finde von Meade...

Fakt ist aber auch, das du bei nem f/5 oder schnelleren Gerät spätestens bei CCD wohl keinen
Standard-Auszug finden wirst, mit dem du "out-of-the-box" zufrieden wärst...einzig die Intes-Teile
mit ihren JMIs als Standard fallen mir da ein...wenn du also in diese Richtung gehen willst,
dann empfehle ich einen JMI anzubauen, auch wegen der Motorfokussierung, weil bei CCD gleichzeitig am OAZ drehen und
auf den Monitor schauen endet entweder mit tauben Armen (vom Laptop halten) oder in einem miesen Fokus
(vom schräg auf den Bildschirm linsen und nix-lesen-können)...und Motorfokus hat kein mir bekanntes Gerät serienmäßig...

Meine Aufnahmen im Bericht sind aber alle noch mit dem alten Auszug, die CCDs dann mit einem externen Schneckenfokussierer,
entstanden...bei den chemischen Aufnahmen ists nicht ganz so kritisch, da reicht der Plastik-Auszug
grade so (weil das Shifting da weniger stört), obwohl man ihn auch tunen (Teflon-Streifen rein, das übliche, wie bei Synta & Co) sollte,
damit er schön leicht läuft...

Von einer neuen Serie mit Metall-OAZs ist mir jedenfalls nix bekannt....

 
Versteh ich auch nicht ganz ... wenn das DIng nun statt 2195 etwa 2225 kostet, dafür aber dann komplett Metall ist, würde man sicher einige Käufer mehr motivieren. An sonsten ist das Teil ja anstandslos stabil.

Allerdings hast Du schon recht, wenn ich denke was ich mit Standardauszügen (Metall und an sich solide) beim CCDen schon gekämpft habe, passt auf keine Elefantenhaut. Man sollte sich da wirklich ein wenig Luxus gönnen.

Andreas
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo Frank

Also ich denke du hast mich da leicht falsch verstanden, okay, die reine Sache mit dem Tau ist auf jeden Fall ein Vorteil für den reinen Newton.
Natürlich hättest du nach dem was du verstanden hast auch recht mit deiner Argumentation. Obwohl, mein Refraktor, welcher vorne nen 110mm Durchmesser hat taut zwar auch ab und an zu, aber bei weitem nicht so schnell wie ein SC.

Aber worum es mir im eigentlichen Sinne ging, okay, ich habs wohl auch nicht allzu deutlich gesagt, ist die Sache, die bei Refraktoren ja recht unbedeutend ist -die Vermeidung des Taubeschlags!
Ein 10" SN ist an sich schon ein etwas größeres Gerät. Wenn ich dem Teil nunnochmal eine große Taukappe mit Heizung spendiere, dann wird dadurch der Hebel, den das Gerät auf die Montierung auswirkken kann größer, was bei Refraktoren ja nicht weiter tragisch ist, da diese in Amateurkreisen zumeist nicht sehr großen Durchmessers sind.
Ein 10" SN mit Taukappe aber wird doch Wind gegenüber doch einiges Empfindlicher sein, als ein vergleichbarer normaler Newton.
Okay, bei Wind ist die Luft zumeist nicht so feucht, aber manchmal steht man auch im feuchten Dunst und alle paar Minuten fegt eine Böe zwischen den Fernrohren hindurch. Da kann dann die zusätzliche Windangriffsfläche unter umständen die Aufnahme versauen.

gruß,
André
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo...

Schon klar, ich vergaß auch zu erwähnen, das mein Selbstbau-Kendrick
keine Taukappe enthält...das Teleskop wird also nicht länger und die Windangriffsfläche
steigt daher auch nicht...taufrei bleibts aber trotzdem.

Aber sind wir auch mal ehrlich, wenn jemand mit dem Gedanken spielt, nen
10-Zöller für CCD einzusetzen (und das plant nachtvogel wohl), dann hat er sowieso
nen Problem, wenn er nicht ne anständige Mount drunter hat...bei nem 6-er auf ner GP mag das
noch nen Grund sein, aber bei nem 10-er ist entweder massiv Stahl drunter (G11, Fornax, Ci700)
oder man hätte auch ohne Taukappe nen Problem....

Wo ich dir Recht gebe, das SN-Prinzip ist von Meade nicht komplett zuende gedacht...es wär mal schön gewesen,
wenn ein Hersteller mal wirklich die Schmidtplatte in den Krümmungsradius gesetzt hätte, bei einem
120/500-er System oder sowas wär das schön lichtstark aber trotzdem noch nicht zu lang gewesen...und völlig
komafrei!

Naja, vielleicht kontert ja Celestron mit sowas...der CometCatcher lag ja in der Preisklasse...

 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Moin!

dann hat er sowieso
nen Problem, wenn er nicht ne anständige Mount drunter hat...bei nem 6-er auf ner GP mag das
noch nen Grund sein, aber bei nem 10-er ist entweder massiv Stahl drunter (G11, Fornax, Ci700)
oder man hätte auch ohne Taukappe nen Problem....

Allerdings!!
Deswegen verstehe ich es nicht, daß Meade diese SNs auf solchen Wackelkandidaten verkauft!
Gerade der Zehnzöller hätte doch für Meade ein Grund sein müssen endlich mal eine ordentliche und tragfähige deutsche Montierung auf den Markt zu bringen, da ich mir durchaus auch vorstellen kann, daß dieses Gerät fotografisch nicht das schlechteste ist und der Markt der Zehn Zoll f/4 Newtons doch recht dünn gesäht ist.

Mir persönlich wäre aber ein normaler 10" Newton mit Korrektor lieber als ein SN, da die Gefahr des Taubeschlags immer bleibt und eine Taukappenheizung auch Strom verbraucht, Strom der auf Exkursionen mal zur Neige gehen kann.

Ich selbst hab das mal im Gebirge erlebt, als während der 90min Langzeitbelichtung eines Kollegen das Drehmoment der Motoren plötzlich deutlich nachlies und die Nachführung drohte den Geist aufzugeben. Das war auf einmal wie in der Apollo 13 Kapsel, wo es auf jedes Milliampere ankam. Also alles was nicht unbedingt gebraucht wurde sofort abklemmen. Nach Stilllegung der Taukappen waren die Motoren dann auch wieder voll da.


clear skies,
André
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Um einen Eindruck zu gewinnen: Mit welcher der bekannten Montierungen bzw. Stativen ist denn diese LXD55 in Sachen (In-)Stabilität am ehesten vergleichbar?

Andreas
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo...

Also in Sachen Optik, Anfassen und Preis (zieh vom Preis des SN6-Komplettmodells ca. 500 Euro
für den Tubus ab, dann hast grob den Preis der LXD55-Montierung) würde ich das Teil in die
Gegend EQ5-EQ6 einordnen, halt mit GOTO...

Mein Eindruck: Für 10 Zoll klar zu schwach, für 6 Zoll evtl. denkbar.

Aber richtig harte Testberichte hab ich auch noch nicht gesehen...

 
M.L. gebe dir in allen Punkten recht, die meisten erhältlichen taukappen sind nur verzögerer, echt wirkende Taukappen gibt es kaum, diese müßten mehrere Blenden besitzen udn lang genug sein. Aber eine Schmidtplatte zu reinigen ist easy, einen Newtonspiegel zu reinigen dagegen nicht, insbesondere da der Newtonspiegel ebenfalls im Sommer recht schnell von Pollenstaub übersäht ist und danach auch noch neu justiert werden muß, jedem das seine, das Allerheiligste Teleskop gibt es nun mal nicht

Ja, okay da gebe dir Recht!
Ein Total offener Gitterrohr Newton, mit einem Hauptspiegel der deutlich dünner als 10mm ist kann ebenso schnell zutauen wie ein SN, aber wer hat sowas schon?

Allein ein total recht kurzer Newton mit 8" f/4 hat wie du ja weißt schon einen Tubus von etwas mehr als 700mm Länge.
Der Spiegel hat also im Prinzip eine Taukappe von eben solcher Länge.
Der Fangspiegel ist dem Tubusinneren zugewandt, kann auch irgendwann beschlagen, aber erst wenn der Fön schon 5 mal an die Korrektorplatte mußte.

Ich arbeite schon selbst seit längerem mit einem C8 und habe immer die Taukappe drauf, aber nicht immer die eigenbau Heizung angeschaltet.
Selbst mit Taukappe drauf taut so eine dünne 8" Korrektorplatte verdammt schnell zu.
Aber selbst bei vielen Anwesenden Newtons hab ich es bisher nie erlebt, daß ein Hauptspiegel zugetaut war. Ein angelaufener Fangspiegel kam da schon mal ab und an vor, aber das war dann ein Wetter wo ich mein C8 einpacken konnte.

Deswegen empfinde ich die Tauanfälligkeit eines SNs doch als wirklichen Nachteil, gegenüber einem normalen Newton!

gruß,
 
Ne, Michael, du siehst kein Koma, da kein Koma vorhanden ist , was du siehst ist Bildfeldwölbung

Markus


Hallo Markus!
Es handelt sich aber um einenSchmidt Newton, bei dem die Schmidtplatte nicht in der doppelten Brennweitenentfernung montiert ist sondern ca in der gleichen entfernung der Brennweite. Deswegen bleibt nióch etwas Koma übrig, dass man auf den Bildern, die mit den SNs gemacht wurden schön sehen kann.
MFG Michael
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Das ist natürlich schon hart, wenn ich dran denke, daß meine EQ-5 mit einem 8" schon nervt.

Was würdest Du/Ihr denn als Alternative für eine Kombination vorschlagen? Wie gesagt: DeepSky-Fotographie mit CCD, visuell weniger interessant, transportabel, Auskühlzeit schnurzpiepegal. Öffnung sollte schon deutlich über 8" liegen. Mit CCD möchte ich auf max 5-6.000 kommen, also bleiben grob 3.000 (ist aber Schmerzgrenze). Gängiges Zubehör (Okulare, Adapter) ist kistenweise vorhanden, nur ein guter Auszug käme vielleicht zu der Rechnung noch dazu.

Wäre es nicht mal eine gute Idee, eine Seite mit etlichen Musterkombinationen für verschiedene Zwecke zu machen? Frägt ja jeder 2te heir nach einer Teleskopempfehlung. Die guten Geister hier können einem manchmal leid tun ;-)

Grüße und danke für die Infos,
Andreas
 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo...

Also jetzt gehts vermutlich gleich wieder los, aber ich würde für nen 10-er mit CCD
entweder ne G11, eine Ci700 oder eine Fornax empfehlen....für 3000.- Euro solltest du alle drei gebraucht
ergattern können, wenn die neue CGE (Nachfolger der Ci700 von Celestron) hier rauskommt, dann werden vermutlich
einige Ci700 auf dem Gebrauchtmarkt erscheinen...mit digitalen Teilkreisen nachgerüstet kommst du auf 3000.- Euro, hast aber
was für CCD brauchbares (arbeite selber damit).

Die Ci700 gibts gerne mal gebraucht, da das Stativ für Mobileinsatz Mist ist (keine Höhenverstellung!), das stört aber
auf einer Säule montiert (was du ja vorhast) nicht wirklich....ansonsten käme ein gutes Stativ noch dazu.

 
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Danke ... ist wohl wirklich besser, in einer Kategorie größer zu denken.

werde mal ein Auge auf diese gehobenen Montierungen werfen. Evtl. ist mir so eine ja dann bei meinen Sternwartenplänen in einigen Jahren ja auch noch nützlich ....

Danke,
Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Stellungnahme muß schon erlaubt sein

Hallo...

Jo, ich hab so gedacht und es bestätigt sich immer wieder das es Ok war....man packt nacher halt doch mehr
drauf wie man erst gedacht hat, erst kommt nen Leitrohr dazu, dann nen kleiner APO, zuletzt ne zweite Primäroptik, etc...von Sachen
wie CCD-Kameras mit 1-2kg oder Filterräder und Kameras mal gar nicht zu reden....

Und bei CCD schreibt schon Ron Wodaski: Start with a solid mount....und damit meint er Sachen im Bereich
einer Astrophysics CNC600 oder Takahashi-Montierung....ne G11 läuft bei ihm als "Beginner-mount"....naja, bei den
US-Preisen würd ich evtl. auch so schreiben...
 
Hallo Nachtvogel,

zum Newton/Schmidtnewton ist das wesentliche ja schon gesagt worden.
Mein Tip wäre den Aussagen von erfahrenen Astrophotographen höheres Gewicht zu geben als den Aussagen von Händlern,bei letzteren spielen immer auch Verkaufsaspekte eine Rolle,ganz legitim,aber die Objektivität leidet darunter etwas.

Meine Anregung:Muß es denn so ein großes Teleskop sein,die Anforderung an die Montierung ist dann enorm groß?!

Als Beispiel zwei links zu Bildern,die mit "nur" 6" Öffnung gemacht wurden.Sowohl Stefan Seip als auch Cord Scholz zeigen,daß damit phantastische Ergebnisse möglich sind:

www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=2338

www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=2327

Den Aspekt der Montierung kann man bei Langzeitbelichtungen nicht hoch genug bewerten!

MfG,Karsten
 
Hi Markus,

hey, wie wär's wenn Du mal an Deiner Schreibtechnik arbeitest? Das ist nu in den letzten Tagen das 2. Posting, was in einem Absatzdurcheinander getrennt von "M.L."s endet.

Das tut doch wirklich keine Not, du könntest zum einen den Zitat-Knopf verwenden, oder selbst sowas wie
-----------------------
Trennlinien mit dem Bindestrich
----------------------
einführen.

Noch was im Voraus: Komm mir blos nicht, ich sei zu blöd das auseinanderzuhalten, dafür hätte ich auch eine passende Antwort, in der die Phrase "zu blöd" wesentlich treffender Verwendung finden würde.

Beste Grüße
Sven
 
Hallo Sven,

bist du heute mit dem falschen Fuß.....

Aber in der Sache gebe ich dir Recht,es fällt mir bei den längeren M.L. Postings auch schwer zu erkennen,wer denn nun was sagt,da muß ich dann immer noch das beantwortete Original dazunehmen um den Sinn zu destillieren(so denn einer vorhanden ist).

Eine Frage zum Thema Astrophotographie:
Wäre es denn nicht vielleicht wirklich besser,mit einem etwas kleineren Teleskop einzusteigen,etwa 6" oder gar 4" ,anstatt gleich mit einem ausgewachsenen 10" Trumm?!
Sicher ist die Auflösung eines größeren Teleskope besser,aber die Korngröße des Films wirkt doch auch schon begrenzend.
Die erreichbare Grenzgröße ist mit dem "kleinen" auch geringer,aber wenn man sich immer wieder durchliest,mit welchen Montierungsprobleme sich die Leute herumplagen,weil sie entweder eine photographisch untaugliche einsetzen oder mit einer Tauglichen übers Limit gehen,könnte man doch zum Schluß kommen,daß weniger hier vielleicht mehr ist?

MfG,Karsten
 
Moim moin,
meine Meinung Ziiitaat:
Wäre es denn nicht vielleicht wirklich besser,mit einem etwas kleineren Teleskop einzusteigen,etwa 6" oder gar 4" ,anstatt gleich mit einem ausgewachsenen 10" Trumm?!

Bin ich auch der Meinung. Hängt aber von den jeweiligen Randbedingungen wie, ich möchte ..., Geld für Ausrüstung und Montierung, Zeit, Hilfe durch erfahrene Kollegen etc. ab. Weniger ist manchmal wirklich mehr.

Sicher ist die Auflösung eines größeren Teleskope besser,aber die Korngröße des Films wirkt doch auch schon begrenzend.
Die erreichbare Grenzgröße ist mit dem "kleinen" auch geringer,aber wenn man sich immer wieder durchliest,mit welchen Montierungsprobleme sich die Leute herumplagen,weil sie entweder eine photographisch untaugliche einsetzen oder mit einer Tauglichen übers Limit gehen,könnte man doch zum Schluß kommen,daß weniger hier vielleicht mehr ist?

So seh ich das auch. Bei guten Objektiven/Optiken und richtigem Focus sind die Sterne immer punktförmig auf dem Film, ob nun 20mm oder 2000mm. Der Ausschnitt ist nur 'größer' oder 'kleiner' <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> , gute Qualität der Bilder mal vorausgesetzt.

Gruß Burkhard
 
Hm ... Vielleicht sowas wie ein Intes Mak? Klein, noch handlich braucht keine MegaMontierung und soll ja optisch sehr gut sein.

Andreas
 
Hallo Nachtvogel,

tut mir leid,da kann ich leider nichts zu beitragen,ich bin mit einem Dobson rein visuell am Himmel,lese zwar auch schon mal etwas zur Astrophotographie,aber das wars schon.

Für fundierte Informationen würde ich die Schöpfer guter Aufnahmen ansprechen.

Viel Glück und ein gutes Händchen bei der Auswahl,

Karsten
 
Hallo...

So nen Intes MN... hab ich mir auch mal überlegt, aber selbst für reinen CCD-Einsatz
sind mir die Fangspiegel und damit die ausgeleuchteten Bildfelder klar zu klein, denn:

Bei einem Bildfeld von 10mm reicht das zwar für einen atuellen Chip einer Einsteigerkamera,
aber es gibt derzeit bereits Chips, die deutlich größer sind (ST2000XM, z.B.) und
damit vignettiert würden....und bei den INTES-Preisen hätt ich das Rohr gerne auch noch in 3 Jahren
gefahren...

Der zweite Punkt ist, das man z.B. für SBIG-Kameras mit ihrem externen Guidechip ein ausgeleuchtetes
Bildfeld im KB-Format braucht, da der Guidechip am Rand der T2-Öffnung sitzt und bei einem Bildfeld
der 10-15mm-Kragenweite ganz simpel abgeschattet wird und sicherlich keinen hell genugen Leitstern
mehr findet, wenn er überhaupt noch einen sieht.

Das einzige Gerät von Intes, das halbwegs interessant für Astrofotographen ist, ist der MK69,
eine 150/900-er Mak-Cassegrainkonstruktion mit ca. 35% Obstruktion und voll ausgeleuchtetem KB-Format,
mit dem zusätzlich erhältlichen Reducer auch bei knapp 700mm
und f/4,8 einsetzbar...leider ist das Gerät erstens sehr teuer (1500.- Euro ohne Reducer), zweitens auch
nahezu nicht beschaffbar, laut meinen Infos wird es erst auf Bestellung in RU gefertigt und hat deswegen
Lieferzeiten von ca. 3 Monaten...nach unbestätigten Berichten sollen in DL überhaupt erst zwei dieser
Geräte verkauft worden sein...hab auch noch nie eines gebraucht irgendwo gesehen.

Zur Montierung: Die Intes-Kisten sind meist sehr schwer, also das mit der kleinen
Montierung muß nicht sein... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

 
Das sind die Infos, die auf den Werbeseiten fehlen ... danke.

Gibt es Maks, bzw. Mak-Ähnliches, das Dir geeigneter erscheint? Wenn die vorhandene Montierung benutzt werden kann ist ein der reiner Instrumenten-Preis nicht sooo begrenzt.

Ein Gerät, das mir auch noch ins Auge sticht (wenn auch schon wieder groß) wäre noch das VMC von Vixen. Was hälts Du - vor allem fotographisch - davon?

Grüße,
Andreas



Grüße,
Andreas
 
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