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max1978

Neues Mitglied
Ich bin neu hier und möchte mich mal vorstellen!

Ich heiße Max, komme aus Tirol, bin 31 und habe meine Leidenschaft zu den Sternen entdeckt.

Ich habe vor 2 Wochen ein Teleskop von Freunden geschenkt bekommen und bin jetzt fleißig beim Beobachten, aber als Leihe ist mir noch vieles unklar.

Ich hätte da ein paar Fragen und die ihr mir vielleicht beantworten könnt.

Als erstes ich habe ein Celestron AC 90/1000 Teleskop mit einem 10 mm und einem 20 mm Okular.

Momentan habe ich mit dem 10 mm Okular eine Vergrößerung von max 100, in der Beschreibung steht das eine sinnvolle Vergrößerung bis 180 möglich sei.

jetzt meine frage:


Wie ist der beste weg dorthin soll ich mir eine 2 X Barlowlinse kaufen oder ein neues Okular.

Wenn man es ausrechnet kommt ein wert von 5.5 mm beim okular heraus damit ich auf die 180 x Vergrößerung komme,ich finde in den shops aber nur 5 mm oder 6 mm ist es schlimm wenn ich ein okular mit 5 mm (also 200 fache Vergrößerung) nehme.

und dann

Ich tue mich noch total schwer, mich am Nachthimmel zu orientieren, ich fahre auch immer ein Stück den Berg hoch,
damit ich einen größeren Ausschnitt vom Himmel sehe, wohne in einem engen Tal,
habe mir den Astroviewer heruntergeladen um es mir begreiflich zu machen, vielleicht gibt es ja bessere Hilfsmittel oder Tricks



Wäre super wenn Ihr mir da ein bisl helfen könntet und mir Eure Meinung sagen.

Vielleicht meldet sich ja jemand auch aus dem Raum Tirol.


Vielen Dank im Vorraus

max










 
Hallo Max,
willkommen hier und im Hobby.

Die 180-fach wirst auf Grund der Himmelsbedingungen rel. selten nutzen können. Ich halte ein 6mm für sinnvoller.
Achte aber auf den Augenabstand - ein 6mm Plössl hat z.B. nur 4mm Augenabstand. Die Planetary HR könnten einen Blick wert sein.

Eine gute Barlow, die keine zusätzlichen Bildfehler einführt, kostet auch ordentlich Geld. Da würde ich eher ein Okular kaufen.

Zum Nachthimmel kennenlernen kann ich Stellarium empfehlen und für draußen eine drehbare Sternkarte.
 
Hallo Max,

auch von mir ein Herzliches Willkommen im Forum.

Ich hatte am Anfang auch Schwierigkeiten mit der Orientierung am Sternenhimmel, habe mir dann auch das besagte Programm Stellarium besorgt, von Erich Karkoschka den "Atlas für Himmelsbeobachter" und lasse mir jedes Jahr zu Weihnachten das Kosmos Himmelsjahr schenken.
Damit sollte erstmal ein Einstieg möglich sein.
 
Hallo Max,
bei einem zu kurzen Augenabstand hängst Du mit den Wimpern immer direkt auf dem Okular - manche stört das oder verhindert sogar die vernünftige Nutzung. Abgesehen davon wird das Okular dann schnell verschmutzt.
Als Brillenträger ist das Thema besonders heikel, wenn man durch die Brille nicht nah genug ans Okular kommt.

Planetary HR: http://lmgtfy.com/?q=Planetary+HR
 
Zur Orientierung am Sternenhimmel ist auch das Buch "Welcher Stern ist das?" aus dem Kosmos-Verlag sehr gut. Das nimmt man dann mit zur Beobachtung zusammen mit einer Rotlichtlampe (z.B. LED Fahrradrücklicht - aber besser nicht direkt reingucken).

In dem Buch gibt es auch zu jedem Sternbild Informationen über Anfänger-geeignete Objekte. Viel Spaß!

Thomas
 
Hi Max,

Ich hatte lange Zeit (4 Jahre) einen Vixen 90M mit derselben Öffnung und Brennweite. Als optimale Höchstvergrößerung empfand ich das 6mm (Kasai Ortho, 167x) als optimal vor allem bei Saturn. An Jupiter war das oftmals zu viel da ware das 7mm Kasai 142x besser. Bei Doppelsternen und Mond kannst du eventuell bei gutem Seeing ein 5mm Ortho (180x) als Höchstvergrößerung einsetzten. Das wird aber max. 1-2 mal pro Jahr der Fall sein.

Bin kein Barlowfreund und rate dir lieber zu einem Einzelokular ggf. Zoomokular (5-8mm, z.B. Speers Whaler).

Gruß
Lots

 
Auch von mir herzlich Willkommen im Forum! Eines kann ich Dir sagen, Max, du hast den richtigen Weg gewählt und dich hier registriert und ganz wichtig: das ist jetzt mal ein ordentliches Lob für die Hilfestellungen der User des Forums:, "hier werden Sie geholfen!

gruß Mike (DH - Lehrling)
 
Hallo

ja Marauder ich muss dir recht geben!

Das hier ist super, so viele und so schnelle antoworten habe ich mir nicht erwartet.

Also an alle ein herzliches Dankeschön aus Tirol.


gruss max


 
Hallo ich bins nochmal,

wollte fragen, mein okular hat einen Durchmesser von 1,25" zoll nehme ich mal an.

und jetzt meine frage alle 1,25" zoll okulare sind mit meinem Teleskop kompatibel, oder gilt es beim Kauf auf etwas zu achten?

Damit das Ding dann auch drauf paßt.


gruss max
 
Hallo Max,

willkommen hier im Forum :super:

Bezüglich der maximalen sinnvollen Vergrößerung gibt es immer
wieder ziemlich leidenschaftliche Diskussionen. Du kannst ja
einmal die Forumeigene Suchfunktion bemühen.

Meine Ansicht ist folgende:
Die maximalen sinnvollen Vergrößerung hängt ab von:
1) Objekt
2) Teleskop
3) Luftruhe (= Seeing)
4) den Augen des Beobachters

zu 1)
Je höher der Objektimmanente Kontrast, desto höher kannst
du vergrößern bis sich ein Kontrastverlust bemerkbar macht.
In der ternimatorregion des Mondes finden sich extrem hohe Kontraste
zwischen hell erleuchteten und total dunklen Objektdetails.
Da kann man sehr hoch vergrößern. Ebenso bei Doppelsternen
(= 2 helle Punkte vor dunklem Hintergrund) wo es im Grenzbereich
des Auflösungsvermögens darauf ankommen kann zwei ineinander
übergehende Beugungsscheibchen als eine "acht" zu erkennen.
Für gleichhelle enge Doppelsterne kann man 0,5mm AP wählen,
das entspricht dem Durchmesser D der Optik mal 2.

Für Mond würde ich als Maximalvergrößerung 0,66mm AP
(= D x 1,5) wählen.

Die Oberfläche von Jupiter dagegen viele schwache Kontraste
und dort ist man gut beraten eine weniger hohe Vergrößerung
zu wählen. Ich schlage für Jupiter eine AP von 0,8 oder 0,75mm vor.

Wenn du nicht auf eine Brille angewiesen bist kannst du einfach
aufgebaute Okulare wählen. Ich würde ein gutes 7mm Ortho
aus japanischer Produktion vorschlagen. Das hat dann nur
ca 5mm Augenabstand. Wenn du aber mehr Augenabstand willst
und/oder einen größeren Augenabstand dann wäre ein modernes
Weitwinkelokular (65° bis 70°) wie ein Pentax XW oder XL
oder XF oder ein Vixen LVW angesagt. Die sind gut und teuer.

Dann gibt es moderate Weitwinkelokulare aus China wie die "Planetary".
Die werden unter verschiedenen Labels verkauft. Aber Vorsicht
beim Gebrauchtkauf:

Bei frühen Exemplaren nerfte kräftiges Streulicht, das ist
in der Zwischenzeit aber wohl besser geworden.
Eine interessante Sache ist das Zoom Set von www.astrozoom.de/
Damit kannst du ein Okular für einen größeren Brennweitenberich
einsetzen. Das spart unter Umständen mehrere Okulare ein.

Am besten wäre es natürlich wenn du selbst an deinem Teleskop
mehrere verschiedene Okulare an verschiedenen Objekten
ausprobieren könntest.

zu 2)
Nicht jedes Teleskop ermöglicht Beobachungen im Bereich
der hohen und höchsten Vergrößerungen. Manche sind so schlecht
daß eventuell schon bei 2mm oder gar 3mm AP Schluß ist.
Das kann systembedingte Schwächen von Teleskopen betreffen
wie etwa lichtstarke Newtons mit Kugelspiegel (diese weisen
eine erhebliche sphärische Aberration auf) oder lichtstarke
(A)chromaten mit sehr starkem Farbfehler (der alleine schon
Kontrast kostet) und ebenfalls einem Öffnungsfehler,
unjustierbare katadioptische Teleskope...

Oder aber individuell schlechte Optiken, also solche bei denen
die Fertigung mißlungen ist.

zu 3) ohne Ruhige Luft hilft alles nix

zu 4) Beobachter mit Sehschwächen scheinen zu höherer Vergrößerung zu neigen.

Also nochmal mein Rat: Probier verschiedene Okulare aus.
Wenn da nicht möglich ist oder nicht gewünscht wird:

Ein gutes japanisches 7mm Ortho.
Ein gebrauchtes hochwertiges japanisches Weitwinkelokular.
Ein brauchbares chinesisches Weitwinkel, eventuell als Zoom.

Barlow:
Eine hochwertige Barlow ist eine gute Möglichkeit,
aber bei f/11 aus meiner Sicht verzichtbar.

Zurechtfinden:
Ein Peilsucher, zusätzlich zum optischen Sucher, wäre nett.
Dazu aktuelle Himmelskarten. Wie wäre es mit "Cartes du Ciel"?

Viel Freude beim beobachten wünscht dir

Karsten
 
Hi Karsten,

unter dem Aspekt Brennweite des Teleskops ist die Barlow definitiv verzichtbar, allerdings würde sie bei Okularen die Bauartbedingt wenig Augenabstand haben die Auswahl vergrößern wenn es um einen besseren Beobachtungkomfort gaht, Stichwort Orthos oder gute(!) Plössl. Außerdem ist eine gute Bralow sehr zukunftsträchtig sollte mal ein Umstieg auf den Bereich größerer Öffnungen...(z.B. 8"f6 oder ähnliches) in Frage kommen.



Viele Grüße Felix

 
Hallo Felix,

unter dem Aspekt Brennweite des Teleskops ist die Barlow definitiv verzichtbar, allerdings würde sie bei Okularen die Bauartbedingt wenig Augenabstand haben die Auswahl vergrößern wenn es um einen besseren Beobachtungkomfort gaht, Stichwort Orthos oder gute(!) Plössl. Außerdem ist eine gute Bralow sehr zukunftsträchtig sollte mal ein Umstieg auf den Bereich größerer Öffnungen...(z.B. 8"f6 oder ähnliches) in Frage kommen.

Zustimmung. Bei f/11 braucht man die Barlow nicht unbedingt,
aber sie eröffnet einige interessante Möglichkeiten.

Ein 11mm Televue Plössl + 2x Barlow => die gleiche Vergrößerung
wie ein 5,5mm Okular, was ja oben gewünscht wurde.

Gruß, Karsten
 
Wenn ich eine Barlow kaufe!

und ich habe ein 10 mm okular und ein 20 mm okular

und ich die barlow eingebaut habe.

Wird es dann nicht blöder zum suchen von Sternen,jetzt kann ich zuerst das große und dann das kleine okular reinstecken.

Aber mit der Barlow wird das große gleich zum kleinen und ich habe nicht mehr den größeren bereich zum anschauen und wie leicht ist die Barlow zum ein und ausbauen.vor allem in der Dunkelheit.


Grus max



 
Hallo Max,
es ist etwas schwer Deinen Text zu lesen/verstehen, aber folgendes:
Eine Barlow wird genauso wie ein Okular befestigt, da hinein kommt dann das Okular.
 
Stimmt im oberen text habe ich schneller Gedacht als die hände waren.


Was ich meinte ist, das man wenn ich eine Barlow kaufe, noch ein zussätzliches Teil zum Rauf und Runter stecken habe, wenn ich auf Sternen suche bin.


und das vielleicht deswegen einfach ein kleiners okular mit 6 mm sinnvoll und vor allem praktischer wäre.


grus max


 
Hallo Max,

herzlich willkommen auch von mir!

Man kann es vielleicht nicht vergleichen, aber wenigstens zum Zubehörschrauben während der Beobachtung kann ich etwas sagen ;)

Ich wechsel an meinem 8" f/6 Dobson sehr oft die Okulare beim Beobachten, habe auch eine 2x Barlow und mich persönlich stört es nicht.
Ich muss viel "nachschubsen", damit z.B. Jupiter nicht aus meinem Blickfeld wandert, trotzdem entsteht für mich keine Hektik. Hab auch jetzt eine gewisse Übung darin, teste Filter am Okular (Okular wieder raus, Filter draufschrauben, Okular wieder rein, nächstes Okular, einmal mit einmal ohne Filter...) Aber mit der Zeit weiß ich, welche Kombination an welchem Objekt ich am "liebsten" habe.

Eine gute Barlow kostet auch etwas, falls Du mal auf eine schnellere Optik (f/6 z.B.) wechselst, könnte sie da auch gute Dienste leisten (wie schon von den Vorrednern gesagt)
Am besten wäre es, auszuprobieren, was Dir persönlich da liegt.

Viele Grüße
Ina
 
Hi,

am besten gar nicht! Staub macht nichts.

Gruß
Lots
 
Hallo Lots,

bei Staub stimme ich dir zu. Aber bei Okularen ist das Hauptproblem nicht Staub, sondern Fett durch die Wimpern. Dieses muss möglichst schnell entfernt werden, damit die Vergütung nicht beschädigt wird. Hier hat sich Baaders Optical Wonder bewährt.

CS und VG Christian
 
Hallo Christian,

Zitat von copernicus:
Aber bei Okularen ist das Hauptproblem nicht Staub, sondern Fett durch die Wimpern. Dieses muss möglichst schnell entfernt werden, damit die Vergütung nicht beschädigt wird. Hier hat sich Baaders Optical Wonder bewährt.
na ja, ich werde draußen auf'm Feld im Dunklen nicht mit Flüssigkeiten und Tüchlein hantieren, um das Fett etc. schnellst möglich von den Linsenoberflächen zu beseitigen. Da tut's auch ein Hauch Atemluft und ein Baumwolltuch (ein Fetzen von einem alten T-Shirt, im Okularkoffer mitgenommen, reicht). Mikrofasertuch und Optikpapier sind auch nicht besser. Wichtig ist nur, daß das Baumwolltuch sauber und alt ist, also schon viele Maschinenwäschen hinter sich hat. Durch das Waschen wird es weicher und saugfähiger.

Naßreinigung braucht es m.E. erst bei hartnäckiger Verschmutzung, z.B. verharztes Fett oder Rückstände von Stärke oder Eiweiß.

Auch bei meinen Foto- und Mikroskopoptiken hat Atemluft und Baumwolltuch bisher immer gereicht. Ich putz' die nur, wenn Fettschmierer drauf sind und entferne übermäßigen Staub mit einem nur dafür vorgesehen Pinsel. Verkratzt oder die Vergütung beschädigt habe ich von meinen ca. 40 Optiken damit bisher noch keine.

Mir hat mal ein Kleinkind mit dem Finger auf die Linse eines Fotoobjektivs gefaßt, als ich ihn aufnehmen wollte. Den Finger hatte er kurz zuvor in Mayonaise getaucht und leider nur teilweise abgeschleckt. Tempo hat hier auch gereicht.

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Marcus,
Zitat von helly:
...na ja, ich werde draußen auf'm Feld im Dunklen nicht mit Flüssigkeiten und Tüchlein hantieren, um das Fett etc. schnellst möglich von den Linsenoberflächen zu beseitigen. ...
so wörtlich war das nicht gemeint. :D Normalerweise bemerkt man die Verschmutzungen ja erst wieder in der Wohnung.

Blieben bei dem abgeleckten Finger keine Schlieren zuirück? :gutefrage:

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian ,

Zitat von copernicus:
Blieben bei dem abgeleckten Finger keine Schlieren zuirück? :gutefrage:
nö. Ein Tempo allein hat aber nicht gereicht. Erstmal vorsichtig den größten Teil der Mayo "abheben", dann nachwischen, nochmal nachwischen, dann anhauchen und wieder nachwischen, bis die Linse wieder in vollem Glanz erstrahlte.
Nur in den winzig schmalen Blendenringen rund um die Frontlinse blieben klitzekleine Mayo-Rückstände drin, die ich nicht mehr herausbekam.

Viele Grüße
Markus
 
ok danke jetzt weiss ich bescheid.

ich glaube ich werde heute abend mich ins Auto setzen und auf 2400 m Seehöhe fahren, ist nur 20 min von mir weg.

Und dort mein Teleskop aufstellen, ich tue mich dort oben leichter weil ich mehr Himmel sehe als in einem engen Tal.

Kennt jemand vielleicht die Id Alpe, dort bin ich zu finden.

Aber da oben braucht man, schon fast einen skianzug in der Nacht, aber dafür ist es stock dunkel.
Hat eigentlich die Höhe positiven Einfluss auf das Seeing, oder ist das wurscht.



Liebe grüße

max


 
Hallo Max

Also Du fährst mal eben so auf 2400m Höhe?
Unsereiner würde sich da sämtliche Finger und Zehen ablecken (und dann in die Linse langen - siehe oben) bei solchen Bedingungen.
Natürlich sind da die Bedingungen besser. Das Seeing (Luftflimmern) wird meistens besser, wenn Über Dir kein Berghang mehr ist und ruhige Hochdrucklage.
Die Transparenz (Durchsicht) ist da oben .... besser gibts nicht...
Und solche Bedingungen schreien eher nach Lichtstärke - sprich Feldstecher oder - bei deinem Refraktor möchlichst niedrige Vergrößerung für schwache Nebel oder gleich einen 20 cm Dobson.

Deshalb mein Rat: Mit bloßem Auge und evt. Feldstecher Himmel Kennenlernen und für den Refraktor auch ein langbrennweitiges Okular für Übersicht sowie einen Telradsucher Oder ähnliches .

also viel Spaß beim Kennenlernen von deinem Luxushimmel.

Felix - mit den Füßen am Boden scharrend..
 
Hallo Max,

Zitat von max1978:
Hat eigentlich die Höhe positiven Einfluss auf das Seeing, oder ist das wurscht.
ich kenne mich damit jetzt nicht so gut aus, das Seeing wird aber nicht nur durch unterschiedlich warme Luftbereiche in "normaler" Bodennähe (unter den angegebenen 2400m) beeinflußt, sondern auch durch Jetstreams in großen Höhen (obere Troposphäre bis in die Stratosphäre). Um Jetstreams zu "überflügeln" ist leider kein Berg hoch genug.

Aber 2400m Höhe bieten eine sehr gute Transparenz und bei Neumond einen wohl pechschwarzen Himmel.
Auch wenn vielleicht Jetstreams bei der jeweiligen Wetterlage keine Hochvergrößerung an Planeten oder Doppelsternen etc. zulassen sollten, bietet der schwarze Himmel und die hohe Transparenz sicher beste Ausgangsbedingungen für alle Objekte, die nicht unbedingt nach Hochvergrößerung schreien.

Oder ist bei Euch vom Tal aus der Himmel auch schon tiefschwarz? Dann am besten, mal selber ausprobieren. 20km sind ja nicht die Welt. Ich muß hier 90km fahren, um von 500m auf 1100m zu kommen.

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Max,

wenn man sich ansieht, wo die Sternwarten mit dem besten Seeing liegen (La Silla, Paranal, Mauna Kea usw.), erübrigt sich eine Antwort auf
Zitat von max1978:
Hat eigentlich die Höhe positiven Einfluss auf das Seeing, oder ist das wurscht.
fast schon. Eine Tendenz ist jedenfalls nicht zu übersehen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Danke für die vielen Antworten.

Ich bin von meiner nächtlichen Exkursion zurück und es war schweine kalt, dort oben aber mit warmen Tee und einer Zigarre geht das schon.

Hatte einen tollen Blick auf den fast vollen Mond und so um 24 Uhr dann den Jupiter vor der Linse,
Ich glaube auch das waren seine 4 Monde so kleine Lichtpunkte neben ihm.

Kennt jemand ein Deep sky objekt aus auch mit meinem kleinen Teleskop, zu sehen ist (celestron 90/1000 astromaster)
und vor allem von mir Geografischen Wildsau auch leicht gefunden werden kann.

Mit dem zurecht finden happert es noch sehr!

Den Jupiter habe ich auch nur gefunden, weil er neben dem Mond das hellste war.


Gruss an Alle


max



 
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