MartinElsaesser
Aktives Mitglied
Hallo,
Kurz vor der partiellen MoFi habe ich gestern ein kleines Experiment gemacht:
Wie nahe am Vollmond kann ich schwache Sterne noch erkennen?
Mit einem 150/1200 Synta (mit FringeKiller) habe ich mit einem einfachen 32mm Erfle beobachtet, wobei der Mond von einem Stück Pappe abgeblendet wurde, daß ich in die Okularsteckhülse geklemmt hatte.
Schon mit dieser primitivsten "Blendenvorrichtung" lies sich eine 8.0mag Stern bis auf ca 15 Bogensekunden an den Rand des Vollmonds verfolgen, bei immerhin schon mehr als 20mag Helligkeitsunterschied. Dabei waren in dieser Konstellation neben dem Mond auch viele durchfliegende Pollen, Insekten und sonstiges zu sehen, was der Beobachter ja vom Tag her kennt.
Davor war bei einem größeren Abstand von ca 10 Bogenminuten auch ein Stern mit 9 mag noch gut zu erkennen, das sind dann schon 21.6 mag Helligkeitsunterschied.
Warum ist das jetzt interessant?
Einmal im Jahr um den 23. August läuft die Sonne auf ihrer Bahn am Himmel an Regulus vorbei, in ca 12 Bogenminuten Abstand, dieses Jahr für uns ein paar Bogenminuten mehr. Der Helligkeitsunterschied beträgt knapp 28mag. Auch beim Antitransit der Planeten gibt es immer wieder solche Situationen.
Ich fände es sehr reizvoll das zu beobachten, idealerweise mit dem Stern neben einem gefilterten Sonnenbild, vielleicht gar mit ein paar Protuberanzen, die sich dem Stern entgegen strecken.
Natürlich ist Sicherheit hier das entscheidende Thema.
Hat noch jemand an sowas Interesse?
Grüße,
Martin
Kurz vor der partiellen MoFi habe ich gestern ein kleines Experiment gemacht:
Wie nahe am Vollmond kann ich schwache Sterne noch erkennen?
Mit einem 150/1200 Synta (mit FringeKiller) habe ich mit einem einfachen 32mm Erfle beobachtet, wobei der Mond von einem Stück Pappe abgeblendet wurde, daß ich in die Okularsteckhülse geklemmt hatte.
Schon mit dieser primitivsten "Blendenvorrichtung" lies sich eine 8.0mag Stern bis auf ca 15 Bogensekunden an den Rand des Vollmonds verfolgen, bei immerhin schon mehr als 20mag Helligkeitsunterschied. Dabei waren in dieser Konstellation neben dem Mond auch viele durchfliegende Pollen, Insekten und sonstiges zu sehen, was der Beobachter ja vom Tag her kennt.
Davor war bei einem größeren Abstand von ca 10 Bogenminuten auch ein Stern mit 9 mag noch gut zu erkennen, das sind dann schon 21.6 mag Helligkeitsunterschied.
Warum ist das jetzt interessant?
Einmal im Jahr um den 23. August läuft die Sonne auf ihrer Bahn am Himmel an Regulus vorbei, in ca 12 Bogenminuten Abstand, dieses Jahr für uns ein paar Bogenminuten mehr. Der Helligkeitsunterschied beträgt knapp 28mag. Auch beim Antitransit der Planeten gibt es immer wieder solche Situationen.
Ich fände es sehr reizvoll das zu beobachten, idealerweise mit dem Stern neben einem gefilterten Sonnenbild, vielleicht gar mit ein paar Protuberanzen, die sich dem Stern entgegen strecken.
Natürlich ist Sicherheit hier das entscheidende Thema.
Hat noch jemand an sowas Interesse?
Grüße,
Martin