Schutz des Fangspiegels u.a. Fragen

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Jochem

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Hallo zusammen!

Mein erstes größeres Projekt, ein150/1200 Dobson-Selbstbau ist so gut wie fertig (siehe Anhang).
Jetzt gehts an die Feinarbeiten.
Das ganze war auch als Training für den schon vorhandenen
200/1200 Spiegel gedacht, so daß ich die Tipps natürlich auch dort umsetzen möchte.


Dazu ein paar Fragen:

Habe auf den Fotos von Gitterrohr-Dobson
öfters einen Oku-Drehpack über dem Fangspiegel als Schutz gesehen.
Wie wird das gemacht, bzw. was empfehlt ihr als Schutz im aufgebauten Zustand des Dobson.

Warum werden die Teflon-Pads nicht unten an der Rockerbox
befestigt, sonder auf dem Drehteller?

Den Hut habe ich mit quadratischem Querschnitt ausgeführt.
Sind am Hut kreisförmige Blenden zu empfehlen oder
genügt eine gute Innenschwärzung?
Selbe Frage stellt sich an der Spiegelbox??

Dank im voraus
Jochem
 
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Re: Schutz des Fangspiegels

Hi Jochem,
ich nehme für den Reisedob ein Drehpack für Okus. Funzt einwandfrei.
Einfach den Deckel passend zu Spinne schlitzen, aufstecken und das Unterteil draufdrehen.
Ansonsten beliebt bei größeren FS sind Chipsdosen, Kaffedosen u.a.
CS
 
Re: Schutz des Fangspiegels

Warum werden die Teflon-Pads nicht unten an der Rockerbox
befestigt, sonder auf dem Drehteller?

Den Hut habe ich mit quadratischem Querschnitt ausgeführt.
Sind am Hut kreisförmige Blenden zu empfehlen oder
genügt eine gute Innenschwärzung?
Selbe Frage stellt sich an der Spiegelbox??

Dank im voraus
Jochem

Hi Jochem,

weil sich sonst auf dem flach liegenden, großflächigem Ebony Staub, Sand und Dreck sammeln kann und lecker mit den dann oben liegenden Teflonpads verrieben wird.

Also eine runde Blende macht Sinn, man will ja alles wegblenden was dort nicht gewinnbringend hingehört.
Dies sowohl am Hut als auch an der Spiegelbox.
 
Hallo,

Habe noch eine praktische Frage:

Welcher Bewegungsspielraum über den Zenit hinaus
ist beim Dobson zur Beobachtung zu empfehlen (10°-15°-20°)?

Gruß
Jochem
 
Hi,

knapp drüber reicht aus, da kann man dann den Tubus ja incl. Rockerbox um 180° drehen.
Bei mir sind das ca. 15°, nutze ich aber praktisch nie.

Diese Position kommt sehr selten vor.
 
Hallo Ekkehard,

Danke für die schnelle Antwort!
Viele Dinge lassen sich bei einem ersten Selbstbau nicht
vorhersehen. Die Fragen tauchen dann beim Bauen auf.
Da ist die Rockerbox fertig, und dann taucht eben die obige Frage auf. Daran hatte ich vorher überhaupt nicht gedacht,
zumal die notwendigen Versteifungen an der Box den Bewegungsbereich einschränken. Aber Jetzt sind noch 10° über Zenit möglich.
Das lasse ich so.
Den Hut habe ich z.B. zweimal gebaut, weil die erste Version viel zu überdimensioniert und schwer geworden ist
(sieihe Anhang).
Das habe ich aber vor Montage nicht geahnt, weil ich nicht einschätzen konnte, wie steif mein 4x 4-Kant-Geröhre ist (15x15x1). Jetzt bin ich bei 630g für den kpl. Hut mit Fokusier und Fangspiegel. So kommt auch der Schwerpunkt tiefer ...u.s.w....

Gruß
Jochem
 
Warum werden die Teflon-Pads nicht unten an der Rockerbox
befestigt, sonder auf dem Drehteller?

Hallo Jochen,

Pteng hat schon was dazu geschrieben. Ein weiterer Grund:
Die Teflonpads sollen immer über den Füßen des des Drehtellers liegen. Wenn die Pads an der Rockerbock wären kämen die Pads von Zeit zu Zeit zwischen den Füßen zu liegen. Dein Dobs würde unötig federn. Baust Du sie unten direkt über den Füßen hin kann das Bodenbrett sehr dünn (leicht) gehalten werden und dein Dobs steht trotzdem bocksteiff.

CS

Gerhard
 
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