Schutz des Monitors vor Nässe und Kälte

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limonetree

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Hallo Leute,

ich habe in meiner Gartensternwarte einen alten Computer stehen über den ich mit Guide und meiner Dynostar von Boxdörfer meine Montierung betreibe.
Nun habe ich folgendes Problem.Der 17" Röhrenmonitor den ich letzten Winter in der Sternwarte betrieben habe hat während des Winters seinen Geist aufgegeben.Ich vermute mal wegen Nässe und Kälte.Nun habe ich den Computer in so eine Art Schrank eingebaut und den Monitor der oben drauf steht mit einer Kiste aus OSP Platten die vorne offen ist eingebaut. Nun meine Frage wie kann ich diese Monitorkiste so auf Temperatur halten, dass mir der Monitor diesen Winter nicht wieder den Geist aufgibt.Hat jemand von Euch eine ähnliche Situation und wie habt Ihr dass dann gelöst.
Oder fällt jemanden was dazu ein wie ich das Problem lösen kann, ohne das ich wahnsinnig viel Geld für Strom zum Beheizen der Monitorkiste ausgeben muss.
Für Eure Hilfe vielen Dank.

Gruss Olaf

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Olaf Haupt
Luitpoldstrasse 17

97828 Marktheidenfeld
49 grad 50 min 29 sec
09 grad 36 min 46 sec
Höhe: 175 m
Tel.0151-12440786
olaf.haupt@t-online.de
http://people.freenet.de/olaf.haupt/
 
Das Problem kannst Du wohl wirklich nur mit einem tragbaren Computer lösen. Wenn der PC immer draussen steht hat er gegen Kälte und Nässe, vor allem Kondenswasser, kaum eine Chance. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Kurzfristig kannst Du ihm aber helfen, wenn Du ihm eine Wärmflasche ins Bett legst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> am besten Du legst sie ihm schon eine halbe Stunde vorher rein, dann kann er sich schon mal aklimatisieren. Nein ehrlich, ich denke, mit einem billigen gebrauchten Laptop bist Du auf der sicheren Seite
Grüße
Cyrill
 
Hallo,

Also ich betreibe seit über einem Jahr (also auch im Winter) einen PC auf dem Balkon in einer halbwegs wasserdichten Kiste. Wenn "Session" ist, wird die Kiste aufgemacht und der PC eingeschaltet.

Bis jetzt sind mir dabei zwei Festplatten verreckt, was ich allerdings auf deren Alter (kennt noch jemand Platten mit 1.0 GB? - Sowas gabs wirklich mal!) und weniger auf die Umstände schiebe. Eine zwischenzeitlich neu erworbene 40GB-Platte startete neulich bei +5°C auch problemlos, die erste HDD hatte auch bei -10°C kein Problem...verreckt ist die dann im Sommer bei +20°C, die wäre also auch im Haus hinüber gegangen...

Der PC selbst (PII/350, 192MB) läuft problemlos.

Beim Monitor habe ich allerdings aus Selbsterhaltungstrieb heraus auf jegliche Röhren-Monitor-Versuche verzichtet, die Chance, irgendwann mal überraschend an 20kV Beschleunigungsspanung zu "hängen", die sich über betaute Gehäuse oder sonstiges nach außen "gearbeitet" hat, war mir zu groß. Außerdem tuts nen ziemlichen Bums, wenn so eine Hochspannungs-Kaskade plötzlich durch abtropfendes Kondenswasser einen "kurzen" bekommt.

Von daher habe ich mir bei Conrad einen billig-15-Zoll-TFT-Schirm geholt, der hat mich vor über einem Jahr IIRC 199.- Euro oder so gekostet und tuts heute noch, dem schadet das also auch nicht.

Ich hab in der Kiste ein Funkthermometer, kann also die Innentemperatur vom Schreibtisch aus überwachen. Neulich hab ich mal bei 7°C außen den PC bei geschlossener Klappe laufen lassen (DeFrag und Scandisk - muß auch mal sein, dauert bei 40GB allerdings etwas), und dann stieg die Innentemperatur auf über 20°C. Zur Beheizung müßtest du also Werte von 50-100 Watt vorsehen...denkbar wäre ein Aquariums-Heizstab, die gibts AFAIK mit Temperaturregelung.

Anzumerken wäre noch, das natürlich in der Kiste auch eine Entfeuchtungs-Patrone (ausm Baumarkt, auf chemischer Basis) steht, sodaß sich kein Kondenswasser bildet, die aufgenommenen Bilder werden sofort per LAN auf den Hausserver überspielt...soweit traue ich der HDD dann auch wieder nicht.

 
hallo Frank,

ich habe bei mir noch einen alten 100MHz 486ger mit einer 80MB (in Worten: achtzig Megabyte) Platte laufen.
In einer Maschienensteuerung unter DOS: läuft seit 10 Jahren fehlerfrei!

clear skies

Wolfgang
 
Hallo, Olaf,
da es bei einem alten 17"-Röhrenteil nicht um unersetzliches Material geht, fahre ich die Risikovariante: Seit 4 Jahren macht mein Monitor draußen keine Probleme, ich habe nur eine Tauschutzpappe obendrauf. Einmal ist ein bisschen Tauwasser reingetropft, hat etwas gezischelt und Bildstörungen gegeben. Nächsten Tag, als ich mein Ersatzgerät vom Dachboden anschließen wollte, lief er wieder wunderbar...
Gut, mit den uU. hohen Spannungen in der Röhre hatte ich noch keinen diese günstige Erfahrung relativierenden Kontakt...
Gruß,
Martin
 
Hallo,

Jo, sowas läuft bei uns im Keller als Steuerung für eine CNC-Fräsmaschine: 80486 DX/4 100 mit 24MB RAM....ist allerdings eine 730-er (MByte) Quantum Lightning (SCSI-Version) drin...die Platte ist inzwischen fast 10 Jahre alt.

Die bei meinem Astro-Rechner verreckten Platten waren auch von Quantum, eine war Baujahr 1997 und die "Lifetime Warranty" war 2002 abgelaufen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Da ich die aber aus Schrott-Rechnern extrahiert hatte, weiß ich über die Vorgeschichte nichts.
 
Hallo Cyrill,

vielen Dank für deine Antwort.In der Tat wäre wohl der Sinnvollste Weg alles über den Laptop zu steuern, allerdings habe ich hier schon die CCD Camera dranhängen und ich muß mit der camera flexibel sein in der Sternwarte, deshalb die Sache mit dem zusätzlichen Computer.
Aber trotzdem vielen Dank für deine hilfreichen Typs.
Gruss Olaf

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Olaf Haupt
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Hallo Spatz,

auch dir vielen Dank für deine Tips. Eine Festplatte ist mir noch keine abgekackt aber ein Monitor.Ich weiss nicht wie hoch die Chance ist dass wirklich ein Stromunfall passiert.Ich hoffe doch gering:-))
50-100 Watt an Leistung so wie du schreibst finde ich allerdings als viel zu viel. Ich bin der Meinung eine 5 Watt Birne müsste für die sache reichen. Nicht zuletzt will ich ja auch nicht das E-Werk allein reich machen, immerhin soll diese sache ja denn ganzen Winter laufen.
Schöne Grüsse Olaf
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Hallo guten Abend Martin,

sicher hast du recht damit das ein alter Röhrenmonitor keine Rieseninvestition ist, aber allein die Tatsache das man nach jedem Winter einen neuen Monitor suchen muss (und den alten erst mal zu E-Schrott bringen muss) finde ich doch sehr nervig.
Die Sache die Spatz da angesprochen hat lässt mich doch sehr nachdenklich werden, glaubst du wirklich das hier ein ernster Stromunfall passieren kann?
Ich bin jetzt noch auf eine andere Möglichkeit gestossen wie ich dass Problem lössen kann. Ich besorge mir ein sogenanntes Begleit-Heizband welches man an Wasserleitungsrohre macht die man im Winter vor auffrieren schützen will.Dieses werde ich über ein Thermostat schalten dass ich auf 5 Grad Einschalttemperatur stellen kann, Dieses Heizband hat 10 Watt und ich denke wenn ich da ein paar Schlangen in meine Kiste reinlege müsste es den Monitorkasten auf temperatur halten.Was meinst du dazu?
Ansonsten vielen Dank an alle für Eure rege Anteilnahme.

Gruss Olaf

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Hallo,

Jo, welche Leistung man braucht, hängt natürlich auch davon ab, wie isoliert die Kiste ist und wie groß und wie sie steht (Wind!), etc.

Die Sache mit dem Strom, da muß man halt wissen, das Monitore natürlich für "Innen" gemacht sind, d.h. da besteht überhaupt kein Schutz gegen Kondenswasser oder sowas. Und da man bei Nacht sowieso mal verschlafener zu Werke geht, war mir das zu heiß, zumal so TFT-Displays inzwischen auch recht günstig sind.

Ich würd sone Heizung übrigens nicht immer laufen lassen, sondern nur, wenns unter 5° oder so hat...weil im ausgeschalteten Zustand müssen die Geräte schon 0-5°C abkönnen, so werden sie ja auch auch Japan/China hertransportiert.
 
Hallo Olaf,

habe meinen Monitor nun schon seit 5 Jahren in meiner Gartensternwarte im Betrieb und es gibt ihn immer noch.
Beachten sollte man allerdings:

- Nach kalter Nacht und anschliesenden warmen Sonnentag, die Sternwarte früh öffnen und die Feuchtigkeit entweichen lassen. Meist ist der Monitor dann beschlagen, ein sicheres Indiz für Feuchtigkeit auch im Inneren. Bei mir ist die Feuchtigkeit nach etwa 15 bis 20 Min entwichen. Ein an der Decke angebrachter Lüfter beschleunig dies (habe eine Schiebehütte). Bei Schiebedach natürlich nicht notwendig.

- Den Monitor abdecken, sollte man tunlichst vermeiden. Kommt dann zur stehenden Nässe im Inneren, die nur schwer entweichen kann. Um ganz sicher zu gehen, kannst Du auch Heizfolien im Monitor oder einen kleinen CPU-Lüfter am Gehäuse anbringen. Ist mit Sicherheit billiger als ständig den Monitor zu erneuern oder ein Laptop zu kaufen.

Kälte hat meinem Monitor bisher noch nichts "ausgemacht".
Wenn du dir ein Laptop zulegst, beachte bitte, das es einen TFT-Bildschirm hat. Die meist in älteren Geräten vorhandenen DSTN-Monitore, neigen bei Kälte dazu, Kontrast zu verlieren.

Gruss

Cargo
 
Hallo,
diese Heizbänder eignen sich bestimmt ganz gut dazu, und sie dürften auch selbst einigermaßen sicher gegen Abfackeln sein.
Bedenke, dass der Monitor in seiner Kiste und ohne Benutzung/Betauung überhaupt keine Schwierigkeiten mit noch so niedrigen Temperaturen haben dürfte, so dass eine Heizung eigentlich nur an den Beobachtungstagen sinnvoll ist. Und nach der Beobachtung auch nur mit offener Klappe, damit die Feuchtigkeit wieder rauskommt.
(Mit dem ständigen Durchheizen in geschlossner Kiste hätte ich so meine Probleme)
Gruß,
Martin
 
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