Schutz für die Kombination EQ8 und C14 - mal anders

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Peter_Bresseler

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Hallo zusammmen,

vor gut einem Jahr konnte ich eine Skywatcher EQ8 pro und ein C14 gebraucht erwerben. Das erste halbe Jahr lief gut, das zweite halbe Jahr war die Montierung zur Reparatur. Leider hatte die Montierung schon bei Kauf einen Defekt, den ich zu spät entdeckte... aber das ist eine andere Geschichte https://forum.astronomie.de/threads/skywatcher-eq8-r-laeuft-wieder.331461/

Das Auf- und Abbauen ist bei einem Tubus-Gewicht von 20 KG + schon heftig, siehe kein kleines Video hierzu Celestron C14 Aufbau so dass ich mich entschieden habe, eine Hütte mit Rolldach zu planen, der Klassiker sozusagen. Bei der Planung der Eckdaten kamen mir jedoch schon Zweifel, da ein freier Schwenk, bei den Tubusdimension des Celeston C14 mit Taukappe, eine entsprechend große Dachöffnung erforderte. So ein riesiges Teil im Garten, da hatte ich vorsichtig vorgefühlt, da spielte die Regierung nicht mit ;)

So überlegte ich einen anderen Weg der es erlaubte, die Schutzkonstruktion insgesamt klein zu halten... um nur die Konstruktion als ganzes einfach wegzuschieben. Gedacht getan. ;) Gute Erfahrungen hatte ich mit einer Grillhaube gesammelt, die meine Montierungen und letztendlich auch die EQ8 gut durchbelüftet und trocken zu lagern. So ging die Planung in Richtung einer großen Schutzkappe, die eine Durchbelüftung sicherstellt und das ganze Geraffel trocken hält.

Als Basis diente meine vorhandene Säule, die nun umbaut werden sollte. Laufschienen und Rollen gab es günstig bei Amazon, das Holz aus dem Baumarkt von nebenan.
Den Rahmen habe ich nun so dimentioniert, dass die Konstruktion über das Teleskop, dass sich in der Parkposition befindet, einfach herübergeschoben wird.

Zunächst begann ich mit dem Rahmen, der besteht oben aus 80x60 mm und die Stützbeine aus 80x80mm Leimholz. Das alles zurecht zu sägen und zu schrauben hat schon ein Samstagnachmittag gekostet.

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Die Rollen hatte ich danach verschraubt, in dem die Kontruktion seitlich kippte. Die Schienen lagen schon bereit, ein kleines Schnellbeton-Fundament und 4 alte Terrassensteine sollten hier als Basis dienen.

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Kritisch ist natürlich die Absicherung des gesamten Konstruktion, dass sollte über Spannschlössern erfolgen.

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Dann erfolgte die Beplankung mit 14 mm Profilhölzer.

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So sieht es nun aus im zurückgerollten Zustand. Es feht natülich noch das Dach. Da habe ich auch lange hin- und herüberlegt, da ich eigentlich kein Holzdach mit aufgenagelter Dachpappe verwenden wollte. Vermutlich geht meine Lösung in Richtung einer schweren LKW-Plane, die gibt es auch bei Amazon in guter Qualtät.

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Es kostete bislang doch mehr Zeit als ich dachte, das Wetter und jetziges frühes Dunkelwerden passen mir gar nicht in der Umsetzung. Das Holz kann man sich, sofern keine Säge im Haus vorhanden ist, auch im Baumarkt zurechtsägen lassen. Spax-Schrauben bekommt man in gut im Baumarkt, das wichtigte Handwerkszeug war der Akku-Schrauber.

Im weiteren Verlauf werde ich über die Dachkonstruktion berichten.

Danke, Rückfragen immer gerne!
 
Hallo Peter,

eine gute und praktische Lösung um schnell nach den Aufnahmen ein Dach über das Teleskop zu schieben. Das reicht sicher vollkommen aus.
 
Hallo Peter,

sieht schon gut aus. LKW-Plane sollte gut funktionieren, hab ich auch seit Jahren als Schutz für unser Gartenbett. Kann man sich auch auf Maß fertigen lassen. Ich hatte damals zusätzliche Ösen anbringen lassen (doppelte Menge).

Schöne Grüße
Dirk
 
Moin,

bis auf die zu schwachen Spannschlösser und das für den Winddruck vmtl. zu leichte Fundament eine gute Sache. Auf die Sturmsicherung muß m.E. deutlich mehr Ballast und wie gesagt, die Schlösser sind zu schwach.

Wie kriegst Du das Teil über Monti und Skope, ist die vordere Wand klappbar?

CS
Jörg
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Kommentare.

Eure Einschätzung bezüglich der Sturmsicherung teile ich auf jeden Fall, hier bin ich auch unsicher. Zusätzlich hatte ich Spanngute mit Bodenanker/ -Harken im Hinterkopf, wenn Sturm angesagt wird würde ich zumindest das C14 wieder abbauen.

Wie kriegst Du das Teil über Monti und Skope, ist die vordere Wand klappbar?

genau, so ist es!
 
Hallo Peter und die Runde,

das sieht schon ganz gut aus. Auch die Lösung mit der LKW-Plane wird funktionieren. Die Bedenken hinsichtlich Sturmsicherung kann ich nur unterstreichen, die Kräfte werden unterschätzt.

Hier meine "temporäre" Lösung (für mittlerweile drei Jahre ;-), Faltdach aus leichter LKW-Plane. Bis vor ein paar Wochen bei mir im Einsatz:

07.jpg

geschlossen

08.jpg

geöffnet.

Mehr dazu hier: https://skyviewer.de/selbstbau/zelt-sternwarte-2/zelt-sternwarte-2.htm
Die Faltdach-Sternwarte tut mittlerweile bei einem Astro-Freund weiter ihren Dienst.

Seit ein paar Wochen ist das hier im Einsatz:

Tuere.jpg

Flachdach auch aus LKW-Plane.

Mehr dazu hier (Vorsicht, sehr ausführlich!): https://skyviewer.de/selbstbau/kuppel-2/kuppel-2.htm

Viele Grüße, CS und viel Erfolg mit der Rollhütte,
Reinhard

PS: und bis Samstag in Bochum! :)
 
Hallo Peter,
Spanngurte benutze ich auch seit Jahren zur Sturmsicherung - einhaken, kurz ziehen sicher. Beim Kauf im Netz muss man aber vorsichtig sein. Der vorletzte Kauf zersetzte sich, ohne dass dies vorher visuell erkennbar war, wohl durch UV Strahlung. Die Gurte zerfielen nach 3 Monaten von allein. Es empfehlen sich Schnellspanngurte aus dem Windsurfhandel.
CS Peter
 
Die Gurte aus dem LKW-Bedarf haben diese lästige, fummelige Ratsche:
1667812522982.png


Die Gurte, die ich meine sehen so aus:
1667812394453.png


Bei den Gurten aus dem Sportbereich drückt man den Klemmhebel, schiebt den Gurt einfach von unten hindurch und zieht. Geht viel schneller und unproblematischer. In den Gurt kann man einen kleinen Edelstahlhaken einhängen und den wiederum in einen Bügel an der Hütte. Einhängen, Anziehen, fertig, die Hütte ist ruckzuck sicher und genauso schnell wieder frei.

CS
Peter
 
Moin,

mag ja sein, die LKW-Gurte (nutze die selber) lassen niemals los, dazu muss man sie schon zerreissen, und gerade die orangenen halten eine Menge, die "Spielzeuggurte" mit der Umschlagschnalle rutschen durch, man muss nur feste genug ziehen... Und der Sturm zieht feste genug... Deswegen sind die zur Ladungssicherung auch nicht zugelassen.

CS
Jörg
 
Moin,

mag ja sein, die LKW-Gurte (nutze die selber) lassen niemals los, dazu muss man sie schon zerreissen, und gerade die orangenen halten eine Menge, die "Spielzeuggurte" mit der Umschlagschnalle rutschen durch, man muss nur feste genug ziehen... Und der Sturm zieht feste genug... Deswegen sind die zur Ladungssicherung auch nicht zugelassen.

CS
Jörg
Sorry Jörg, aber das ist einfach Quatsch. Ich rede nicht von "Spielzeuggurten" und nicht von gewerblichen LKW-Ladungssicherungen, sondern von Spanngurten für Transportsicherung aus dem professionellen Sportartikelbedarf. Offenbar hast du solche Gurte selber noch nie benutzt. Die rutschen nicht durch und sichern auch schwere Lasten. Sie sind selbstverständlich für Ladungssicherung auf Fahrzeugen, Anhängern etc. zugelassen und werden auf der ganzen Welt dafür benutzt.

CS Peter
 
Sie sind selbstverständlich für Ladungssicherung auf Fahrzeugen, Anhängern etc. zugelassen und werden auf der ganzen Welt dafür benutzt.
so isses, mit genau diesen Gurten habe ich 30 Jahre lang Kajaks und Faltboote auf Autodächern quer durch D transportiert, da zerren schon Kräfte an den Gurten und nicht einer hat sich auch nur einen mm gelockert.
Genau diese würde ich zur Sicherung verwenden. Zur UV Stabilität, ich hatte für die Hängematte 2 Gurte über viele Jahre (mind.5) ständig draußen, Sommer wie Winter, und die sind stabil wie am ersten Tag, etwas ausgeblichen, aber stabil.
Mit diesen LKW Ratschen stehe ich übrigens auf Kriegsfuss.....


Gruß
Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

so etwas ähnliches habe ich vor ein paar Jahren auch gebaut für die EQ8. Eine kleine Hütte zum Wegrollen. Die Sturmsicherung habe ich anders gelöst. Die Tür schließt sich um die Säule. Ein Teleskop passt bei mir nicht drunter. Aber vielleicht kann es ja zu Überlegungen anregen.
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Hallo zusammen,

auch von mir eine weitere Anregung ... für Leute mit etwas weniger Platz:

Säule mit Box.jpg


Die Box ist auf der Oberseite gedämmt, damit keine Feuchtigkeit dort kondensiert und runter tropft.
Zudem ist hinten ein kleines Lüftungsgitter eingelassen, damit die Luft zirkulieren kann.
Sie ist aus Alu und lässt sich über Führungsschienen, die an der Säule befestigt sind, über die Montierung fahren und natürlich auch wieder abnehmen.
Hat bislang auch starken Winden standgehalten.
Und wie man sieht, bleibt das Innere schön trocken. :)

trocken.jpg


CS
Sharif
 
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