schwierige Teleskopsuche

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Danke an alle,

Bei der zuletzt genannten Empfehlung Meade LX 90 GPS: soviel wollte ich jetzt nicht ausgeben.

Eher so um die Meade ETX 90 oder 125 PE, wobei mir nach wie vor das Celestron NexStar 5 SE trotz der Signalfarbe zusagt.

Goto will ich eigentlich schon, um mir den Frust am ersten abend zu ersparen, nichts richtiges zu finden. Und wenn ich ein Teleskop habe und gleich merke, dass diese Funktion doch wichtig gewesen wäre, dann würde ich mich sehr ärgern. Normalerweise will ich auch wissen, was so ein Computer denn eigentlich macht, und ihn manchmal auch anhand der Sternenkarte überprüfen.

Mittlerweile werde ich immer überzeugter, dass die Cassegrain Reflektoren recht kompakt sind. Darüberhinaus ist der Einblick von hinten gut handhabbar.

Habe ich irgendwelche Nachteile übersehen?

Gruß

Manuel
 
Hallo Manuel,

Die ETX Geräte sind zwar sehr kompakt und als Reiseteleskope auch durchaus zu empfehlen, allerdings ist es hier nicht so sicher ob du vom ersten visuellen Eindruck trotz GOTO so beeindruckt sein wirst, denn hier fehlt es schlicht an Öffnung.
Um den selben Preis bekommst du bereits einen gut ausgerüsteten Dobson, da siehst du dann garantiert mehr, GOTO hin oder her. Als Reiseteleskope sind Geräte wie die ETX Serie oder die Nexstar SE Serie zwar ganz nett, aber hier bezahlst du etwas zu viel Geld für zu wenig Öffnung. GOTO alleine ist kein Alheilmittel wenn es an der nötigen Öffnung mangelt, erst GOTO + entsprechend große Öffnung (ab ca. 8'') ist vielleicht in der Lage die Erwartungen zu erfüllen.
Sollte es sich in diesem Rahmen bewegen empfehle auch ich dir einen Dobson, mag für den allerersten Anfang vielleicht nicht ganz so einfach sein, aber wenn du etwas gefunden hast, dann erkennst du zumindest auch die Natur des Objektes und keinen nebligen Lichtfleck.
GOTO macht deshalb meines Erachtens erst in Verbindung mit einer entsprechend großen Öffnung Sinn, ansonsten bist du besser bereaten wenn du das Geld was ein kleines GOTO System kostet, in einen Dobson mit Zubehör investierst.
Merke, Öffnung bedeutet sehen, alles andere kommt später <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Schöne Grüße
Daniel Martins
 
Hallo Manuel,

es ist so wie Daniel schreibt:
bei GOTO zahlst Du 70% für die Montierung - und siehst bei kleinen Geräten kaum was.
Beim Dobson bezahlst Du bei 8" f:6 90% für die Oprik und 10% für die Rockerbox. Das heißt sehen, sehen, sehen!
Und zu Bedenken: man kann den Dobson auch noch mit digitalen Teilkreisen aufrüsten, dann musst Du ihn nur in die Richtung schubsen, die Dir die Anzeige vorgibt. - Auch sehr einfach, nur eben nicht motorisch, dafür aber unabhängiger.

Gruß
Winfried
 
Hallo Manuel,

reden wir jetzt hier über ein Teleskop zur Planetenbeobachtung, oder reden wir von einem Allround-Gerät? Weil, die hier immer wieder genannten "Objekte" sind pauschal Deepsky-Objekte, die das Goto finden soll. Ich habe nicht gelesen, dass es plötzlich auch um Deepsky geht, wofür Goto einen gewissen Nutzen hat.

Wenn wir hier von einem Nexstar 5 SE als Planetenteleskop reden, also von einem Budget von deutlich über 1000 Euro, das ETX 125 liegt ja auch da, dann halte ich das für den Spezialzweck Planetenbeobachtung für ein bodenlos schlechtes Preis/Leistungsverhältnis.
Was man da an Geld in den Sand setzt, kann man recht gut sehen, wenn man eine Kombination aus einem C6 und einer ADM-Montierung anschaut - ohne Goto. Das sind dann 6 Zoll Öffnung für 900 Euro und eine einfache Motorisierung wäre auch noch im Budget - gegen das Zoll mehr an Öffnung können die 5" Maks einfach nicht an. Aber auch diese Kombination würde ich nicht als designiertes Planetengerät vorschlagen. Für mich sind das alles nur Teleskope, die vom Marketing schön schmackhaft gemacht werden und auf Umschlagseiten von Astronomie-Büchern oder -Zeitschriften schön angepriesen sind.

Sollte es um ein ungeheuer kompaktes Planetenteleskop gehen, für Flugreisen zum Beispiel, dann ist ein Mak-Cassegrain durchaus ein guter Gedanke, ob 90mm oder 125mm kann man dann überlegen.
Ist Kompaktheit nicht der Punkt, sondern soll es nur transportabel sein, gibt es unzählige andere, günstigere und optisch bessere Lösungen. Zum Beispiel ein 150/1600 Planeten-Newton, oder ein 5" Mak-Newton. Und die relativ hochobstruierten Cassegrains, die aktuell diskutiert werden, spielt selbst ein schneller 8" f/5 Newton leicht an die Wand, und zwar ohne Belüftung, gar kein Vertun.

Kommt es nicht mal auf das Gewicht an (sondern nur, dass man die Einzelteile noch schleppen kann), könnte man auch einen 8" f/6 Newton auf eine EQ-6 Montierung setzen. Auch das geht sauber ins Budget hinein, und demgegenüber ist die Leistung der Goto-Spielzeuge der gehobenen Klasse dann wirklich in allen Disziplinen zu gering. Und als Variante ginge selbst eine HEQ-5 mit einem leicht gebauten 8" f/6 (oder vielleicht trägt sie die schwere Dobson-Variante sogar).

Wirklich, man kann gerne darüber diskutieren, ob Goto für Deepsky sinnvoll ist (bei diesen kleinen Öffnungen noch dazu), aber wenn es um Planeten geht, kann mir keiner weismachen, dass derjenige, der einen unübersehbar hellen Planeten nicht finden soll, dann in der Lage wäre, die Sterne für's Alignment seines Goto-Teleskopes herauszufinden.
Die ganze Diskussion hier scheint mir bislang überhaupt nicht zielführend, auch wenn meine Sicht der Dinge desillusionierend sein mag.

Clear Skies
Sven
 
Hi Manuel,

und so sieht eine solche Kombination aus. Ich stelle ab und an meinen 8" Galaxy auf die GP-DX von Vixen. Fotografisch nicht so das Wahre, aber visuell einwandfrei, zumindest bei nicht all zu starkem Wind.

Gruß
Winfried
 
Hallo,

wahrscheinlich habt ihr alle recht, denn wenn ich zum Goto erstmal ein paar Sterne finden muss, um es einzustellen, ist es auch nicht so einfach.
Kompakt ist praktisch, ab ins Flugzeug will ich es ja eigentlich auch nicht mitnehmen. Man sollte es noch schleppen können.

Ein Motor zur Nachführung muss es aber schon sein.

Jetzt habe ich also erkannt, dass ich eigentlich zwei Schwierigkeiten habe:

Mit dem Teleskop (am besten ab 8") brauche ich noch stabiles Stativ und Montierung.

Eigentlich hofft ich auf so ein Kompaktangebot, wo das alles zusammen dirin ist.
Ich werde mich also jetzt nochmals mit Montierungen beschäftigen.

So ein C6 Könnte mir auch gut gefallen, aber die ADM Montierung habe ich noch nicht gefunden.

Danke

Manuel
 
Schon mal über ein 8"LXD75 nachgedacht?
Ist zwar durch seine kurze Brennweite nicht so der renner bei Planeten,dafür aber sehr Lichtstark bei DS.
Außerdem ist es mit GoTo ausgestattet,und die Montierung und das Stativ sollte für Visuelle zwecke ausreichend sein.
Das Preisleistungsverhältnis finde ich auch gar nicht so schlecht.

Gruß
Manfred
 
Hallo Manuel,

Alles drin ist gewissermaßen hier:
http://www.meade.de/produkte/teleskope.html?act=plst&actid=70
Die 8'' und 10'' Varianten sind bequem alleine zu tragen und zudem lässt sich der Tubus hier auch noch in die Gabeln einschwenken. (Ist allerdings vom Preis her etwas hoch angesiedelt)
Selbstverständlich seien an dieser Stelle die Nachteile der SC-Systeme nicht verschwiegen: Lange Auskühlzeiten und in Folge dessen verstärktes Tubuseeing gepaart mit einer höheren Obstruktion sind eben nicht jedermanns Geschmack.
Wie Sven schon schreibt macht es weniger Sinn 5'' und 6'' Optiken unbedingt mit GOTO zu verbinden, macht eben erst ab einer bestimmten Größe besonders bei DS Objekten Sinn.
Ein Mindestmaß an Kenntnis in Bezug auf den Sternenhimmel sollte aber auch vorhanden sein, auch wenn es schon Teleskope gibt (z.B.LX90GPS) welche die Initialisierungssterne eigenständig anfahren, womit nur noch die Positionierung derer in der Bildfeldmitte notwendig ist.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 
Hallo Manfred,

JETZT haut's voll hin! Das isses! Da wird nach einem PLANETENTELESKOP gefragt, und Du kommst mit einem f/4 Spezialisten für Deepsky, für den man für die Planetenbeobachtung kaum die nötige Okularstaffel zusammenbekommt, und wenn dann für teuer Geld! (Zwischen f/4 und f/5 liegen Welten!)

Derweil kommt vom Threadstarter dies:
wahrscheinlich habt ihr alle recht, denn wenn ich zum Goto erstmal ein paar Sterne finden muss, um es einzustellen, ist es auch nicht so einfach.
Und dazu würde ich kommentieren, dass man vielleicht über ein ganz anderes Hobby nachdenken sollte!

CS
Sven
 
Hallo Sven

1.Habe ich gesagt das das Teleskop nicht gerade für Planeten geeignet ist,er aber auch DS betreiben möchte,und dafür ist es sehr gut.
Und
2.Hast du selber ein f6 Newton vorgeschlagen,was auch nicht gerade der Planetenkiller ist,also bleib mal ein bischen auf dem Teppich.
Ich selber halte ein SC auch eher für ein Allrounder,wofür ihm aber wohl das Geld fehlt.
Wenn man schon schwierigkeiten hat zwei Hauptsterne zu finden,die als Referenzsterne für die GoTo initialisierung nötig sind,sollte man noch lange nicht über ein neues Hobby nachdenken,jeder ist schließlich mal angefangen ohne sich groß am Himmel auszukennen.
Das ist etwas überheblich von dir.
Ein 8"Newton von Skywatcher auf HEQ-5 Pro wäre aber auch nicht verkehrt.

Gruß
Manfred
 
Hallo Manfred,

Nein, das ist nicht überheblich. Wenn jemand nicht die Mühe aufbringen mag, die Sternbilder kennenzulernen und einen Planeten zu suchen, kann er mit diesem Hobby nie auf einen grünen Zweig kommen.

Zum Newton habe ich geschrieben, dass zwischen f/4 und f/5 Welten liegen und von f/5 zu f/6 ist es auch noch ein saftiges Stück. Da ist ein drastischer Unterschied zwischen unseren Empfehlungen. Und sodann, wer meint, ein 8" f/6 Newton sei KEIN Planetenkiller, kann noch keinen richtigen 8" f/6 vor sich gehabt haben! Das mag wohl der feine Unterschied sein.

Und wer bitte sagt Dir, dass er Deepsky will? Die Anfrage lautete auf Planeten und Goto. Ich habe den Eindruck, Du hast beim Überfliegen hier gesehen, dass von Deepsky geredet wird, und zwar redet man hier an der Frage vorbei über den Nutzen von Goto beim einstellen von Deepsky-Objekten. Das will er aber gar nicht, weil er das in seiner streulichtverseuchten Umgebung für unmöglich hält. Vielleicht könnte man ihn überzeugen, dass er mit einem Filter doch etwas Deepsky beobachten kann, aber diese Seite hat ja bislang noch keiner aufgeschlagen!
Insofern fordert der Threadverlauf hier Widerspruch heraus, und ich liefere den gern ab. Zumal man hier schon auf einer Ebene widersprechen muss, die über bloße Meinungen hinausgeht. Dafür läuft es einfach zu krass in die falsche Richtung.

CS
Sven
 
Hi Manu,
guck Dir das alles doch erst mal Live unterm Himmel an. Und vor allem guck durch.
Ein Teleskop kauft man nicht nach Farbe sondern nach Verwendungszweck und Anforderungen. Insgesamt kommt bei Eindruck auf, das Deine Vorstellungen und die Realität noch nicht so richtig passen.
In dem Stadium kann man sich fast nur verkaufen, wenn man das anhand von Prospekten macht.
CS
 
Moin Sven

Oh da habe ich mich tatsächlich vertan,von DS ist da gar keine rede,muß da irgendwie durcheinander gekommen sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Dann ist ein LXD75 natürlich blödsinn <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
Das kommt davon wenn man den thread nur schnell durchläuft.
Er spricht zwar von einem Allrounder,aber gezielt auf Planeten.
Zur Auffindung von Planeten ist ein GoTo nicht unbedingt nötig,macht es aber leichter.
Auch wird wahrscheinlich mal der Wunsch nach DS Objekten aufkommen,dann macht es allerdings Sinn.
Ein SC wie ein 8"LX90,dazu als Zubehör ein Bino für Planeten und ein Nebelfilter für DS wäre eine möglichkeit.
Da es aber wohl seine Finanzen sprengt,wäre eher ein 8"Newton auf GoTo Montierung wie dem HEQ-5 Pro,das dann nicht ganz so teuer wird,eher angesagt.

Grüße
Manfred
 
Wunschgerät "Planetenkiller" finde ich wunderschön und es würde gut zu einem absoluten Einsteiger ohne jegliche Ahnung passen:
Saturn verschwindet gerade und wenn er wieder kommt, dann steht er für Jahre in Kantenstellung.
Jupiter krabbelt mühsam am Horizont entlang und war auch schon mal besser.
Mars ist ein kleines rotes Pünktchen, es vergehen Jahre, bis er wieder eine anschaubare Größe hat, um Details beobachten zu können. Zudem steht er mehr oder weniger am Morgenhimmel.
Und die anderen? Kleine bläuliche oder grünliche Scheibchen, die es nicht wirklich bringen.

Also wird unser Planetenfreund recht bald auf Deep Sky umschwenken wenn er merkt, daß sich das die kommenden Jahre kaum lohnt. Der Planeten-Guck-Wunsch wird oft übertrieben.

Gruß
Winfried
 
Hallo Manuel,

wenn ich im Eingangsposting lese, daß es dir neben Planeten vor allem noch um Erdbeobachtung geht und das du von einer Terasse mit "viel Licht drumrum" zu beobachten gedenkst, würde ich raten, vielleicht doch eher vom Teleskopkauf Abstand zu nehmen.

Ein Leica-Spektiv für Erdbeobachtung hast du ja schon. Welches der diskutierten Teleskope sollte denn da bei der Erdbeobachtung einen Vorteil bringen?

Planeten sind, wie Winfried schon schrieb, die nächsten Jahre eher uninteressant und so viele gibts ja sowieso nicht davon.

Deepsky von einer hell beleuchteten Terasse aus ist auch nicht sonderlich erfolgversprechend.

Gruß
Torsten
 
Hallo Torsten und Manuel,

vielleicht sollten wir mal klären, wie hell Manuels Terasse eigentlich ist?

Um meinem Balkon herum ist durchaus auch "viel Licht", beobachten macht mit Abstrichen trotzdem viel Spass.

Konkret: 10m vor mir und 5 meter über mir steht ne fette orange Strassenlaterne die zwar von mir weg strahlt aber dennoch alles aufhellt, in ca 50m Entfernung sind weisse Hauslampen, ca. 5 Stück. Mit Augenzusammenkneifen kann ich so auf dem Balkon Zeitung lesen. Ich wohne 30km von Nürnberg weg, Erlangen dazwischen. Bei seltenen, sehr guten Bedingungen kann ich die Milchstrasse erahnen, meistens habe ich vielleicht gerade mal 5mag. Nun, mit nem Tuch übern Kopf oder Augen vor den Auszug halten kann ich mit nem 8" F/6 Dobs trotzdem offene Sternhaufen, die hellen Nebel, mit Filter den Zirrus sehen und die größeren Kugelsternhaufen auflösen. Galaxien beobachten erschöpft sich eher im Aufsuch"spass".

Vom Balkon kucken geht also auch unter Umständen, bei denen manche nicht mal den Sucher ans Rohr schrauben würden.

Manuel, wie siehtsn aus?

CS

Klaus
 
Hi

Planetenkiller=Salopp für Überbrennweitiges Teleskop oberhalb von f10.

Allerdings bei den Planeten ist zur Zeit nicht allzuviel los,deswegen sollte man auch schon mit der DS beobachtung liebäugeln.
Da Manuel sich anscheinend kaum am Himmel auskennt,wäre GoTo für ihm wohl schon ratsam.
Ein 8"SC oder Newton geht bei offenen und Kugelsternhaufen,Doppelsternen und hellen Nebeln auch unter Lichtverschmutztem Himmel.
Der eine oder andere Filter als Zubehör für Nebel,sowie ein Bino bei Planeten sind sehr nützlich.
Auch sollte Manuel genau überlegen ob er das Geld für solch ein Teleskop berappen will,bevor es kurze Zeit später im Keller verstaubt,denn für Erdbeobachtung macht es auch ein guter Feldstecher.

Grüße
Manfred
 
Drehen wir die Sache doch einmal um:

Planeten sind die kommenden Jahre kaum drin. Für terristische Beobachtungen brauche ich ein Spektiv, das hat er bereits.

Ergo, wenn er sich wirklich am Himmel umschauen möchte, bleibt nur ein Teleskop übrig. Da es die eierlegende Wolfmilchsau nun mal nicht gibt, bleibt die Frage, was auf einem Balkon so möglich ist. Dabei sollte man nicht vergessen, daß der, der heute nur ein Fahrrad besitzt, später auch mal ein Auto fahren wird. Schließlich sollte so ein Teleskop etwas länger halten als ein Gebrauchtwagen.

Also kann er vom Balkon unter derzeit nicht optimalen Bedingungen den Himmel erst mal kennenlernen. So mit Vorhang zur Abschattung der Laternen u.s.w.

Und dazu wäre ein 8" f6 Dobson das trotz allem ideale Gerät. Ggf. auch ein Tal 6" f6. Der Grund: das geht auch noch unter erschwerten Bedingungen recht gut, ein f5 wäre "zu hell" für seine Bedingungen.

Wenn es sich mit dem Gerät eingesehen hat und das, was es schon vom Balkon aus bringt, ausgeschöpft hat, dann kommt er in die Zeit, in der er sich die Anschaffung eines Autos überlegt oder Freunde mit Auto hat, und dann kann er auch raus aufs Land fahren.

Gruß
Winfried
 
Und dazu wäre ein 8" f6 Dobson das trotz allem ideale Gerät. Ggf. auch ein Tal 6" f6. Der Grund: das geht auch noch unter erschwerten Bedingungen recht gut, ein f5 wäre "zu hell" für seine Bedingungen.

Hallo Winfried,

was meinst du mit "zu hell"? Zählt denn nicht allein die AP, egal ob mit f5 oder f6 erreicht? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Gruß
Torsten
 
Hi Torsten,
unter schlechtem Himmel ist eine f6 Optik einer f5 deher überlegen, da sie den Himmelsausschnitt weniger aufhellt. Daher kann man einen 8"f6 meist noch benutzen, wenn ein größeres Gerät, z.B. 12" f5 mit dem Himmel schon nicht mehr zurecht kommt. Daher sind kleinere Geräte (oder auch lichtschwächere) häufiger einsetzbar. Natürlich spielt auch die AP eine Rolle, aber wo zuviel Licht ist, ist eben zuviel davon vorhanden.

Zudem meinte ich, daß eine recht langer f6 Dobson auf dem Balkon wesentlich leichter händelbar ist als ein "dickes Rohr" mit 10" f5 oder eine Kombination aus deutscher Montierung und großem Stativ. Der Dob ist einfach besser zu handhaben. Wuchte mal ein SC auf einem 1,5 Meter tiefen Balkon auf die Montierung. Das artet schnell in ganz schön Arbeit aus.
Ist aber reine Geschmacksfrage und ggf. nur meine eigene Ansicht.

Gruß
Winfried
 
unter schlechtem Himmel ist eine f6 Optik einer f5 deher überlegen, da sie den Himmelsausschnitt weniger aufhellt.

Hallo Winfried,

das ist doch Unsinn. Bei gleicher Öffnung und gleicher Vergrößerung zeigen beide Optiken den Himmelshintergrund auch gleich hell.

Ich bin zwar nur Laie, aber selbst als solcher wundere ich mich, wie wenig du als "Berufsfotograf" von den Grundlagen der Optik verstehst. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Gruß
Torsten
 
Hallo Winfried,

dazu ist anzumerken, dass ein 8" f/6 so ziemlich genauso lange ist wie ein 10" f/5.

CS

Klaus
 
Hallo Torsten,

probier`s doch einfach mal unter schlechteren Bedingungen aus und stelle ein 12" f5 und ein 8" f6 nebeneinander und schau durch. Da brauche ich keine Optikkenntnisse, da gebrauche ich meine Augen unter welchen Bedingungen welches Teleskop mehr bringt.

Ich habe nicht vor, optische Grundlagen, die ich sehr wohl kenne, zu verbreiten, sondern dem Anfrager die für ihn richtigen und schlüssigen Antworten zu geben, die er auch versteht.

Zu Klaus: da hast Du natürlich recht, aber was soll man sojemandem denn empfehlen, wenn`s kaum noch Planeten in naher Zukunft gibt und er, zumindest derzeit, in seiner Beobachtungsmöglichkeit eingeschränkt ist?

Ich weiß halt kein besseres Gerät, das für diesen Preis so viel bringt und recht universell zu handhaben ist und mir zudem noch die Möglichkeit eröffnet, es später, so es denn sein muß, auch noch parallaktisch zu montieren.

Gruß
Winfried
 
probier`s doch einfach mal unter schlechteren Bedingungen aus und stelle ein 12" f5 und ein 8" f6 nebeneinander und schau durch. Da brauche ich keine Optikkenntnisse, da gebrauche ich meine Augen unter welchen Bedingungen welches Teleskop mehr bringt.

Hallo Winfried,

und woran liegt das deiner Meinung nach wohl? An dem Unterschied von f5 auf f6 oder vielleicht doch eher an dem Unterschied 12" auf 8"? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Also nochmal konkret gefragt: Wenn beide Teleskope 8" Öffnung haben, bist du dann immer noch der Meinung, daß die Optik mit f5 den Himmelshintergrund heller darstellt als die mit f6? Falls du das wirklich glaubst, dann ist es dir mit deinem optischen Grundlagenwissen sicher auch ein Leichtes, einem Laien wie mir zu erklären, warum das so ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Gruß
Torsten
 
Hallo Torsten,

ich denke, wir lösen das "Problem" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" /> jetzt Mal beispielhaft auf, man kann diese "Fragestellung"
einfach nicht so als Hängepartie stehen lassen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ein 200/1000 (F/5) Newton mit 30 mm Okular bringt 6 mm AP bei 33facher Vergrößerung.
Ein 200/1200 (F/6) Newton mit 30 mm Okular bringt 5 mm AP und 40fache Vergrößerung.

Das Bild im F/5 Teleskop ist damit heller.

Um beide Teleskope auf die gleiche Bildhelligkeit zu bringen stöpseln wir in den F/5 Newton
ein Okular mit 25 mm Brennweite weil wir damit
5 mm AP und 40fache Vergrößerung erreichen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Der Anpassung der AP kommt eine sehr große Bedeutung bei der Beobachtung zu. Gerade im Bereich
Übersicht und Aufsuche (Niedrigvergrößerung) ist sie wichtiger als Vergrößerungsangaben,
gleiches gilt om Bereich der zuträglichen V.-Max.

CS
*entfernt*
 
Hi
und um Günthers beitrag noch eins drauf zu setzen.
Machen wir das mit mit differenten Brennweiten z.B. 12" gegen 8"

Dann ist die Ap zwar gleich, aber die höhere Vergrößerung des großen Scopes
und die grundsätzlich dort vorhandene größere Kontrastleistung geben im Ergebnis beim größeren Gerät mehr Ergebnis auch unter hellem Himmel.
Der Unterschied ist nur nicht so gravierend, wie er unter top Himmel ist.
CS
 
An Torsten:
musst Du eigentlich immer provozieren?

Du hattest das mir gegenüber nicht nur einmal gemacht. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß Du, aus welchem Grund auch immer, mich hier in diesen Foren diffamieren möchtest.

Man sollte menschlich und mit seinem Gegenüber etwas freundlicher umgehen. Zudem verschreckt man die neuen Anfrager, die den Eindruck gewinnen können, hier geht es nur um`s Hauen und Stechen. - Schlechte Vorbilder für die, die in unser gemeinsames Hobby einsteigen möchten.

Ich bitte Dich also um etwas mehr Objektivität und Neutralität.

Ich verweise hier auch auf Deine Meinung über mich in Bezug auf das Autoguiding im anderen Thread. - Da habe ich einfach etwas falsch verstanden und humorvoll geschrieben, was mir von Deiner Seite her statt Erklärung nur Diffamierung und Überheblichkeit einbrachte. Auch ich kann nicht alles wissen und das weiß ich auch. Nur sollte man andere Antworten geben, darum bitte ich Dich noch einmal.

Winfried
 
Hallo,

ja ich bin noch immer am informieren, Trotz der Empfehlungen, nach einem anderen Hobby zu suchen.

Wenn man die Dorflichter in der Ferne also abdunkeln kann, kann man auch weiter sehen - interessant.
Aber leider gibt es den Allrounder nicht.

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist warum es sogenannte Planetenkiller Teleskope geben soll.
Ist das LXD75 nicht mit dem 8"LX90 zumindest von der Optik her identisch?

Wann habe ich zuviel Brennweite?

Manuel
 
Hallo Günther und Armin,

Ein 200/1000 (F/5) Newton mit 30 mm Okular bringt 6 mm AP bei 33facher Vergrößerung.
Ein 200/1200 (F/6) Newton mit 30 mm Okular bringt 5 mm AP und 40fache Vergrößerung.

Das Bild im F/5 Teleskop ist damit heller.

Um beide Teleskope auf die gleiche Bildhelligkeit zu bringen stöpseln wir in den F/5 Newton
ein Okular mit 25 mm Brennweite weil wir damit
5 mm AP und 40fache Vergrößerung erreichen.

und um Günthers beitrag noch eins drauf zu setzen.
Machen wir das mit mit differenten Brennweiten z.B. 12" gegen 8"

Dann ist die Ap zwar gleich, aber die höhere Vergrößerung des großen Scopes
und die grundsätzlich dort vorhandene größere Kontrastleistung geben im Ergebnis beim größeren Gerät mehr Ergebnis auch unter hellem Himmel.
Der Unterschied ist nur nicht so gravierend, wie er unter top Himmel ist.

euren Statements stimme ich 100% zu <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Gruß,Karsten
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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