Liebe STerndlfreaks,
es kommt auch immer auf die auf- oder ablandigen Winde an, die je nach Hauptwetterlage auch mal anders ausfallen können als es das rythmische Zirkulationssystem alltäglich - bzw. nächtlich vorgibt. Nachts gibt das Land schneller die aufgespeicherte Wärme ab als das Meer, das diese speichert und dessen aufsteigende Wärme ist für das Seeing katastrophal. Aber wie gesagt, ist die Grosswetterlage so, dass trockene Winde vom Land des Nachts übers Meer wehen, weil sie von einem Tiefdrucksystem irgendwo angesaugt werden, dann hat man auch an den Küsten grosses Glück.
Ich glaub das Panamabeispiel ist so eines....hoch von den Anden runter aus weiter, weiter Entfernung wehen die Fallwinde Richtung Ost über den Atlantik und die Luft wird trocken, vom Pazifik her driftet die feuchtwarme Luft gegen das Gebirge und staut sich großräumig vor dem Festland...kein Wunder.
Ich hab mir auch immer vorgestellt, dass Leute auf einem Schiff ja unglaubliches Glück mit dem Seeing haben müssten....es kommt wie gesagt auf die Winde an, ob trocken oder feucht, auf- oder ablandig.
stets trockene und ablandige Winde wünscht Anette