Seitliche Spiegellagerung

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Hallo Harald,
immer noch nicht bereit,
auf Fotografie und Spiegelkippen einzugehen?
Nur darum geht es mir.
Fotografierst Du selbst?

Gruß
Peter.
 
Fotografisch oder visuell - bei beiden Anwendungsarten ist eine optimale Spiegelfassung zu bevorzugen.

Oder bist Du anderer Meinung?


auf Fotografie und Spiegelkippen einzugehen?
Ganz einfach: Siehe oben. Hat nichts speziell mit Fotografie zu tun.
Und: Wie kommst Du auf Spiegelkippen? Der Spiegel kann bei KEINER der oben angeführten Lösungen kippen. Kippt der Spiegel in Deinem Teleskop? Ich kennen keinen Newton mit ordentlicher Fassung, wo er das macht.



Gruß Harald
 
Hallo Harald,
natürlich kippt mein Spiegel nicht, deshalb halte ich
ja diese relativ einfache Lösung für gelungen!!
Darum möchte ich mich auch freundlich von Dir
als "hochgelaartem" Theoretiker verabschieden:
ich habe den Fehler gemacht, unnütz meine Zeit an
diese fruchtlose Diskussion zu verschwenden.
Meine Spiegellagerung ist einfach ein Konzept für mich gewesen, diese Problemstellung zu bewältigen,
an der hunderte von Sternfreunden schon gescheitert sind.
Eigene Ergebnisse kannst Du ja augenscheinlich nicht
präsentieren.

Grüße Peter.
 
Hallo Peter!


ich habe den Fehler gemacht, unnütz meine Zeit an
diese fruchtlose Diskussion zu verschwenden.
Deine Diskussionskultur lässt stark zu wünschen übrig. Offenbar kannst Du tatsächlich keine Kritik an Deiner HS-Fassung ertragen. Anders kann ich mir Dein Auftreten hier nicht erklären.


Wie dem auch sei, ich habe NICHT für Dich gepostet, denn Du bist offenbar beratungsresistent. Du bist hier nicht bereit, sachlich auf meine Argumente einzugehen. Das war schon einige Postings weiter oben klar.

Meine Postings sind an die vielen Mitleser und den Threaderöffner gerichtet, die sachlichen und nachvollziehbaren Argumenten zugänglich sind.


Eigene Ergebnisse kannst Du ja augenscheinlich nicht
präsentieren.
Ich habe doch lang und breit geschrieben, wie man eine vernünftige HS-Fassung bauen kann. Auch könnte ich Fotos präsentieren.
Deine Schlussbemerkung ist daher nicht nur falsch sondern auch noch unlogisch.


Gruß Harald
 
Hallo Harald,
dann präsentiere mal, statt nur zu können! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Nur für dich gepostet.

Herzliche Praktikergrüße
Peter.
 
Hallo Harald
Ich wuerde gerne auch Deine (bzw irgendeine Kugellagervariante) sehen, um auch fuer mich das besser vergleichen zu koennen
Danke und Gruesse
Alex
 
Hallo Alexander!


Ein Foto zu machen wäre recht aufwendig, deshalb gebe ich Dir eine Beschreibung einer möglichen Kugellager-Lagerung:

Man nimmt drei (oder sechs) Kugellager, passendes Stangenmaterial als Achsen (Stahl oder Messing) und Stellringe. Weiters braucht man noch diverses Alu-Winkelmaterial. Das Material gibts u.a. bei Conrad Electronic oder im Baumarkt.

Die Kugellager müssen jetzt ja so montiert werden, dass diese dem Spiegel erlauben, sich in Richtung der optischen Achse zu bewegen. Dazu dienen die Winkel, die man entsprechend bearbeiten und anordnen kann. Die Achsen für die Kugellager werden aus dem Stangenmaterial hergestellt (-> absägen). Diese Achsen werden in die Kugellager und mit den Enden in Bohrungen in den Alu-Winkeln gesteckt. Die Winkel werden an der HS-Fassung befestigt. Damit die Achsen nicht rausrutschen können, werden diese mit den Stellringen gesichert.

Die Kugellager kann man schliesslich noch in Schrumpfschlauch einschrumpfen, dann ist die Hertzsche Pressung an den Kontaktstellen zwischen Lager und Spiegel nicht so groß, die Kraft wird nicht über einen Punkt sondern über eine kleine Fläche übertragen. Der Schrumpfschlauch darf hierbei natürlich auch aus gummiartigem Material sein.

Wie die Winkel angeordnet werden, ist individuell sehr verschieden. Das hängt von den Platzverhältnissen, der Größe der Kugellager und von der HS-Fassung ab.

Man kann die Lager durchaus auch auf andere Weise montieren. Wichtig ist hierbei nur, dass diese in Achsrichtung abrollen und in der Mitte der Spiegeldicke Kontakt mit dem Spiegel haben (-> Normalkraft geht durch Schwerpunkt des Spiegels).


Gruß Harald
 
Hi Peter,

schöne Konstruktion. Ich kenne diese auch vom Timm, der so seinen "relativ" dünnen 20" Oldham gelagert hat.
Das was Harald sicher meint sind die für dünne, visuell genutzten Spiegel heut öfters eingesetzten lateralen Lagerungen, die 90° versetzt sind. Beispiele dafür gibt es z.B. bei Roland (hier der 21") , Achim oder mir.
Wie das allerdings mit 6 Kugellagern und dann auch noch fotografisch (also bei wechselnen Stellungen des Spiegels zu den Lagern) funktionieren soll, ist mir ähnlich wie wohl dir seeehr schleierhaft <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Viel Spaß mit deiner funktionierenden Konstruktion...klasse Teleskop!

Viele Grüße, Uwe
 
Hallo Uwe,
danke für Dein posting:

Jeder versucht doch, seine optimale, machbare Lösung zu finden, und dokumentiert sie dann.(s. Euere Beispiele)
Dagegen Harald, der meine erfolgreiche Lösung als
Fehlkonstruktion bezeichnet, ist nicht einmal fähig,
ein Foto oder Plan reinzustellen.
Ein Foto zu machen wäre recht aufwendig, deshalb gebe ich Dir eine Beschreibung einer möglichen Kugellager-Lagerung:
was hältst Du von so einem Statement:
alle wollen die überlegene, geniale Lösung sehen,
aber ein schlichtes Foto von einer real existierenden
Fassung wäre recht aufwendig!! Das ist wirklich ein Praktiker.

Viele Grüße an Dich und Deine Fachkollegen
Peter.
 
Hallo Uwe!

Wie das allerdings mit 6 Kugellagern ... ist mir ähnlich wie wohl dir seeehr schleierhaft
In DEINEM EIGENEN LINK ist eine Lagerung mit 6 Kugellagern dargestellt. Hier sind zwar nur 4 Lager zum Einsatz gekommen, es handelt sich aber auch nicht um einen Drehtubus. Wie man von 4 auf 6 Lager kommt, dürfte wohl klar sein.

Guckst Du hier, Dein Link zeigt folgendes Bild:
http://www.videoastronomie.de/21Zoll/Spiegellager.jpg

Stelle Dir jetzt den Abstand der Lager eines Lagerpaars größer vor und dann hast Du eine entsprechende Lagerung für einen Drehtubus.


Gruß Harald
 
Hallu Uwe!

Ich habe gerade erst Deinen 3. Link gelesen, der der zu Deinem eigenen Teleskop führt. Wenn Du die Lagerung Deines Teleskops modfizierst, dann hast Du auch eine Lagerung mit 6 Lagern. Die vertikale Achse muss eben auch (mit Kugellager oder Gleitlager) gelagert werden. Weiters sollten die Lager noch weiter auseinander.

Das Spiel der Kugellager zu dem HS kann übrigens auch gering eingestellt werden. Nur so nebenbei erwähnt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />



P.S.:
Man könnte die 6 Kugellager auch ohne Wippen einbauen. Dann wäre das System zwar wieder überbestimmt, aber das sind die Unzahl der Schrauben von dem selbstbeweihräuchernden "Praktiker" hier auf dem Board auch.

Die Kugellager haben aber den enormen Vorteil praktisch reibungsfrei zu sein!


Wie bereits geschrieben: Alles was ich hier poste ist unter ATMlern eigentlich schon längst bekannt! Es wundert mich ein bisschen, dass einige offenbar noch nie etwas von Kugellagerlagerungen gehört haben.


Gruß Harald
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Harald,
den Weihrauch überlasse ich dem Pfarrer und Dir:

außer blauem Dunst kannst Du aber auch garnichts vorweisen.

Mach weiter so

Peter Böhm.
 
Hallo Harald,

ich möchte mich mal kurz quer einmischen.

Wenn du anderen mangelnde Diskussionskultur vorwirfst, dann hinterfrage auch mal deine eigene.
Dem Peter eine 'totale Fehlkonstruktion' zu unterstellen ist eine absolute Frechheit von dir. Schau dir mal seine Ergebnisse an.

Solche Äußerungen von dir sind aber kein Einzelfall.
Leider lassen sich immer wieder Leute von dir auf diese Art provozieren; besser wäre die vollständige Ignorierung deiner Beiträge, die ohnehin keine neuen Erkenntnisse bringen (trotz der Zahl von 3000+).

Und eins noch zum Thema 'beratungsresistent':
Ich meine, von dir muss nun wirklich niemand 'beraten' werden. Das Schlechtreden anderer Leute Konstruktionen und das gebetsmühlenartige Wiederholen deiner Weisheiten sind wahrlich keine gute Beratung.

Gruß
Martin
 
Hallo Harald und amüsiertes Publikum <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Wie man von 4 auf 6 Lager kommt, dürfte wohl klar sein
NEIN, mir nicht.

Weiters sollten die Lager noch weiter auseinander.
NEIN, sind mit genau vorhanden 116° bereits 26° ZU weit auseinander...das müsste Dir doch klar sein, oder? Geht aber in Ordnung, weil mein Spiegel recht dick ist.

Das Spiel der Kugellager zu dem HS kann übrigens auch gering eingestellt werden. Nur so nebenbei erwähnt.
Danke für Deine Ratschläge...ist bereits vor einem Jahr so geschehen und war nie anders gedacht.

Sorry...Peter und Andreas sind ausgesprochende Astrofotografieexperten...wie kannst Du Dir diese Aussage herausnehmen...findest Du es nicht "etwas" frech. UND, Sie sind genau in der Lage sich "selbst zu beweihräuchern", weil Sie im Gegensatz zu Dir entsprechende Ergebnisse aufführen können. Allgemein finde ich Deine Aussage...

...als unglaublich dreist und fehl am Platz. Ich weiss für mich bereits, wie ich Deine Postings demnächst zu werten habe und dabei scheine ich nicht der Einzigste zu sein.

Für mich ist die Diskussion zu Ende, weil:
1) Peter und Andreas seine Konstruktion nachweislich hervorrragend arbeiten und so tolle Lösungsansätze hier präsentiert haben
2) meine und andere ATM-Lösungen nachweislich hervorragend arbeiten und ich diese hier ebenfalls präsentiert habe
3) ich immer noch nicht die leiseste Ahnung habe, was Du überhaupt sagen möchtest

Viele Grüße, Uwe
 
Eine Frage hab ich noch bezüglich der ganzen Kugellagerei.
Genauer gesagt drei Fragen.

Sind Lager der Ausführung 2 RS ausreichend?

Oder sollten Lager der Ausführung 2Z verwendet werden?

Wie sind die Erfahrungswerte mit Lagern 2 Z C3?

Wer kann mir das Erklären?

Herzliche Grüße

Hans
 
Hallo zusammen,

ich möchte wirklich keine Öl in diese etwas erhitzte Diskussion gießen, trotzdem muss ich mal kurz meine
Meinung dazu kundtun. Um keine Missverständlisse aufkommen zu lasssen, wenn Peter mit seiner
Konstruktion gute Ergebnisse erziehlt, dann ist sie erfolgreich. Trotzdem muss es doch wohl erlaubt
sein zu erwähnen, dass der Spiegel in dieser Konstruktion "statisch überbestimmt" gelagert ist. Genau das
war auch mein erster Gedanke, als ich das Bild sah. Klar, das kann funktionieren - Tische mit 4 Beinen
funktionieren ja auch meistens. Manchmal muss aber eben doch einen Bierdeckel zur Hilfe nehmen ;-)

Ich frage mich warum man grundlegendes maschinenbauliches Wissen über Bord werfen soll, wenn doch
eine staisch bestimmte Lösung bekannt ist (3 Rollenlager, 6 Rollenlager auf 3 Wippen)

Nicht hauen bitte,
ciao, Heiner
 
Hallo,

da Peters Konstruktion bei Ihm funktioniert, wie man ja an seinen Bildern sehen kann, finde ich sogar das man das leichter nachbauen oder sogar eine 0815 Spiegelzelle damit nachrüsten kann. Wenn das mit den Lagern funktioniert ist das natürlich auch eine gute Sache. Von Spiegel zu Spiegel muß man wohl die (oder seine eigene) Lösung finden.
Mit den Kugellagern hätte ich bedenken, da der Spiegel direkt auf dem Metall aufliegt.
 
Hallo Heiner,
genau so funktioniert ja auch meine Spiegelzelle:
nicht 4 Beine am Tisch, sondern ein ganz großer, schwerer Tisch
mit 49 Beinchen, die alle mit justierschrauben statt Bierdeckeln unterlegt sind.
Auch bei Wickipedia wird ja von Spiegelstauchen gesprochen,
die man mit Metallseiten usw. vermeiden will.
Meine wirklich simple Anordnung vermeidet jede Stauchung,
hält den Spiegel wackelfrei, ist in dem Sinne keine Schraubenlagerung mehr, sondern eine unterbrochene Schlinge.

Da ich einen Glaskeramikspiegel
verwende, ist ja eine axiale Dehnung auch nicht vorhanden.
Wo wäre denn in meinem Falle, und um den geht es ja augenscheinlich, eine für mich problemanfälligere,
wenn auch maschienenbautheoretisch gefälligere Lösung von Vorteil?
Im Profi- Großtheleskopbereich giebt es diese Lagerung meine Wissens auch nicht, oder?
Falls Du eines hast, dann zeige mir ein Foto, würde mich interessieren.

Grüße
Peter.
 
Hallo Uwe!

Anhand Deines letzten Postings ist klar, dass Du tatsächlich NICHT verstanden hast, was ich geschrieben habe!

Du wirst mir verzeihen, wenn ich jetzt keine Lust mehr habe, das noch mal näher zu erläutern. Ich will mir schliesslich nicht vorwerfen lassen, "gebetsmühlenartig meine Weisheiten zu wiederholen." (O-Ton MartinB)

Wie gesagt, es ist allgemein bekannt, was ich geschrieben habe, jedenfalls in ATM-Kreisen.


Warum fühlen sich hier manche "Spezialisten" und "Praktiker" auf die Füsse getreten, wenn man die technische Ausführung einer HS-Fassung kritisiert?
Darüber kann sich jeder selber seine Gedanken machen.


Der Peter hat seine Arbeiten handwerklich nahezu perfekt ausgeführt, soweit ich das anhand der Fotos auf seiner Homepage beurteilen kann.
Doch handwerkliche Ausführung und Funktionalität sind zwei vollkommen unabhängige und verschiedene Dinge! Bestes Beispiel dafür ist der Holzdobson vom Mohlitz. Darüber sollte der eine oder andere vielleicht mal nachdenken.

Schönen Tag noch.


Gruß Harald
 
Moin Peter,

der Tisch ist ein schönes Beispiel. Es ist ein statisches
Grundprinzip, dass ein steifer Tisch auf einer steifen
Unterlage (auch mit noch so dünnen Bierdeckeln unter den
Beinen) immer nur auf drei Beinen steht. Wenn man eine neue
Flasche Bier drauf stellt (Schwerpunktänderung) kann es
sein, dass danach ein tragendes Bein entlastet und ein
anderes belastet wird, aber immer tragen genau drei Beine
das Gewicht der Platte.

Auf deine Lagerung übertragen würde das bedeuten, dass der
Spiegel immer von drei Punkten - nämlich der Zelle hinten
und zwei zufälligen Lagern seitlich - getragen wird. Mein
Aussage ist nun, dass ich es besser fände, wenn der Spiegel
seitlich nicht an zufälligen Punkten sondern an genau
definierten Stellen gehalten würde.

In der Praxis sind die Teile der Lagerung nun nicht
unendlich steif - sie federn geringfügig. Dadurch sind
sicherlich mehr als zwei seitliche Punkte beteiligt,
allerdings jedes mit einem zufälligem Druck. Ich vermute,
dass dies der Grund ist, warum deine seitliche Lagerung
trotzdem bestens funktioniert.

Du schreibst:
> Wo wäre denn in meinem Falle, und um den geht es ja
> augenscheinlich, eine für mich problemanfälligere,
> wenn auch maschienenbautheoretisch gefälligere Lösung von
> Vorteil?

Wie gesagt, wenn deine seitliche Lagerung in der Praxis gut
funktinoniert - Bestens! Mir ging es nur darum darzulegen,
dass es eine Lösung gibt, die ähnlich leicht zu bauen _und_
"maschienenbautheoretisch gefällig" ist ;-) Sieh mal du
würdest wohl nicht auf die Idee kommen die Spiegelzelle - die
ja genau so aufgebaut ist, wie ich es für die seitliche
Lagerung beschrieb - gegen eine Konstruktion mit 18
justierbaren Punkten ersetzen. Es hat sich in Jahren
ATM-Praxis einfach herausgestellt, dass die theoretische
Lösung auch die praxistaugliche ist.

Ciao, Heiner
 
Hallo Heiner,
ich verstehe schon, was Du meinst:
allerdings liegt die Spiegelfläche ja auch auf 18 Punkten,
natürlich auf Wippen.
Schaut das Theleskop aber zum Horizont, dann kann in einer
bestimmten Lage das ganze Siegelgewicht auf einem Punkt
liegen und daß dadurch Asti und Verformung ensteht, wurde hier schon mehrfachmehrfach von Kollegen berichtet.
Und seitliche Wippen
schienen mir wieder mehr Unsicherheiten einzubringen,
von Kugellagern ganz abgesehen.

Meine Lösung, die vielleicht einem Techniker Suspekt erscheint, schien mir absolut einleuchtend, und wie gesagt,
es haut ja hin. Und auf das kams mir an.
Auf ein Foto einer real existierenden, auch im Fotobereich
erfolgreichen Kugellager-Spiegelzelle eines Spiegels etwa
von Novas Dimension warte ich immer noch,
vielleicht erbarmt sich jemand und stellt mal eins rein.
Eins ist aber sicher:
der hat nicht mehr alle Schrauben in der Tasse trifft auf mich zu: ich habe sie in meiner Spiegelzelle! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />

Dir Heiner, schönen Dank dür Deine nette, fachliche Erklärung (Wobei die 18 Punkt Zelle als nur einen Haltepunkt zu nehmen mir nicht einleuchten will)
Auf deine Lagerung übertragen würde das bedeuten, dass der
Spiegel immer von drei Punkten - nämlich der Zelle hinten
und zwei zufälligen Lagern seitlich - getragen wird.
Grüße u.C.S
Peter.
 
Hallo alle,
Amusante Diskussion!
Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Problemstellungen bei der setlichen Spiegellagerung:
1.) Azimutal gelagerte Spiegel. Da wirkt die Kraft immer in die selbe Richtung. Als Lösung gelten hier die Schlinge und auch die 4 Kugellager auf 2 Wippen.
2.) Parallaktisch gelagerte Spiegel. Die drehen sich bei der Bewegung um den Nordpol und die Kraft kommt daher ständig aus einer anderen Richtung.
Man könnte nun 6 Kugellager paarweise um 180° versetzt anordnen. Dann ist aber das eine Lager erst mal überhaupt nicht belastet und einige Zeit später dann aber nimmt die Belastung zu. Der Spiegel hat aber etwa 20kg Gewicht, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Wenn da die Kräfte von "Winkelmaterial" übertragen werden, dann verändert sich die Spiegelposition mit Sicherheit. Entweder hat man also Spiel beim Lastwechsel oder man müsste die unbelasteten Lager so vorspannen dass das wieder andere Probleme macht.
Das ist der Grund warum da die statisch überbestimmte Lagerung vorzuziehen ist. Übrigens, 6 Kugellager sind auch statisch überbestimmt.
Grüße Martin
 
Hallo

Super das sich die Gemüter wieder abgekühlt haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Da habe ich mal ne Frage.
Ich werde meine Spiegel versuchsweise auch mal mit der "Schraubenlösung" modifizieren. da es "nur" ein 12" mit 3,7 Kg ist werde ich wohl nicht so viele Schrauben benutzen. Derzeit ist es eine 9-Punkt Spiegelzelle, wobei die 9 Punkte am Spiegel kleben. Ist das so richtig oder sollte der Spiegel "lose" auf den Punkten aufliegen....aber dann müste ich den Spiegel ja regelrecht seitlich klemmen, damit er nicht rausfällt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
 
Hallo,
Ich würde 12 Schrauben nehmen, das reicht bei < 4 kg sicher. Die Schrauben ganz sanft anziehen und wieder 1 / 10 Umdrehung lösen, das ganze zwei mal rund rum, dann hast du eine perfekte Spiegellagerung ohne Spiel und so gleichmäßig wie es geht. Die Amerikaner kleben ihre Spiegel auch an, ich weis nicht so recht, ich bin gegen das verkleben von Spiegeln. Probiers mal aus. Bei mir liegt der Spiegel ungesichert auf seiner Rückseite, bei 18 Zoll kommt aber auch niemand auf die Idee, die untere Tubuseinheit auf den Kopf zu drehen. Wenn du den Spiegel gegen Herausfallen sichern willst, dann sieh drei Bolzen rund rum vor mit Schraubösen als sicherung und Plastikschlauch als Schutz. (brauchst du eine Zeichnung?)
Grüße Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marty!

Endlich mal jemand, der mit Argumenten diskutieren kann!

Ich habe Fragen zu Deinem Posting. Du schreibst:

Man könnte nun 6 Kugellager paarweise um 180° versetzt anordnen. Dann ist aber das eine Lager erst mal überhaupt nicht belastet und einige Zeit später dann aber nimmt die Belastung zu.
Das ist bei den Schrauben genauso, oder? Was ist bei den Schrauben in dieser Hinsicht anders?

Wenn da die Kräfte von "Winkelmaterial" übertragen werden, dann verändert sich die Spiegelposition mit Sicherheit. Entweder hat man also Spiel beim Lastwechsel oder man müsste die unbelasteten Lager so vorspannen dass das wieder andere Probleme macht.
Es gibt auch andere Möglichkeiten als "Winkelmaterial", um Kugellager zu lagern. Wir sind uns doch einig, dass man Kugellager prinzipiell ebenso stabil lagern kann wie Schrauben, oder? Falls nein, warum soll das nicht möglich sein?


Das ist der Grund warum da die statisch überbestimmte Lagerung vorzuziehen ist. Übrigens, 6 Kugellager sind auch statisch überbestimmt.
Nur dann, wenn man keine Wippen nimmt. Oder bist Du der Meinung, dass man keine Wippen nehmen kann? Wenn ja, wieso nicht?


Gruß Harald
 
Hallo,

Zitat:
6 Kugellager sind auch statisch überbestimmt.


Nur dann, wenn man keine Wippen nimmt. Oder bist Du der Meinung, dass man keine Wippen nehmen kann? Wenn ja, wieso nicht?

Nein die sind in jedem Fall überbestimmt, mit Wippe oder ohne. Das kannst du daran erkennen dass man die Wippe mit den oberen Lagern genau einstellen muß. Wenn sie keinen Kontakt haben dann üben sie auch keinen Druck aus.
Die Wippen bringen zusätzliches Spiel. Da würde ich dann auch lieber kleinere Winkel vorziehen, etwa 60 Grad und 6 Wippen mit 12 Kugellagern. Die dann so einstellen wie die Schrauben.
Dabei liegt aber der Spiegel trotzdem immer auf zwei paar Lagern, das kann man nur verhindern wenn da auch elastische Momente eine Rolle Spielen, und bei Lastwechsel der Kontakt von einer zur anderen Wippe nicht abrupt sondern langsm erfolgt. Wie gesagt bringt das andere Probleme mit sich.
Grüße Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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