Selbstbau-HILFERUF!!! Höhenräder verbohrt!

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StefanS

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Hallo Sternfreunde,

ich bin hier total am verzweifeln und hoffe wirklich sehr auf Eure Hilfe! Ich habe den wahrscheinlich größten Fehler meines Lebens gemacht, nämlich habe ich die Löcher und Gewinde in die Anschläge meiner Aluminium-Höhenräder (nicht gerade günstig) im falschen Winkel gebohrt. Das heißt, wenn nun die M8-Schrauben ca. einen Zentimeter herausragen stehen diese am Tubus an. Keine Chance mehr, die Spannschellen, welche ich selbst biegen wollte, zu befestigen, da sonst die Anschläge nicht mehr am Tubus anliegen! Um meine (bin ja selber Schuld) Situation anschaulich zu machen habe ich diese Skizze beigefügt.

Link zur Grafik: http://people.freenet.de/stefan-schoenig/Aluradskizze.jpg

Habt Ihr einen Ratschlag oder eine andere Befestigungsmöglichkeit der Schellen für mich oder kann ich die Räder im nächsten Bach versenken?!?!?

MfG Stefan

http://people.freenet.de/stefan-schoenig
 
Hallo Raimund,

das Problem war das ich gestern in der Arbeit gebohrt und die Gewinde geschnitten habe. Da ich sie Andi Reif am Abend zeigen wollte (in seiner sehr gut ausgerüsteten Werkstatt entsteht die neue Rockerbox), hab ich sie gleich eingepackt. Erst heute früh ging ich in die Garage und wollte sie anpassen - Schrei!!!!!!!!!!!!!!!!!

Deine Lösung finde sehr gut, nur ist das die nächste Möglichkeit. Vorher werde ich noch schauen ob ich geeignete M8 Imbusschrauben mit kleinerem Kopf als Sechskantschrauben finde und sehen ob es mit diesen hinhaut. Wenn nicht werde ich Deinem Vorschlag nachgehen. Solche Stangen gibt es doch fertig im auhaus oder nicht?Danke

Schönen Gruß, Stefan
 
Hallo Stefan,


die auf der Skizze zusehenden Dreiecke mit ca. 5 mm Alu- Steifen (können dort angeklebt werden) unterlegen und etwas nach Außen versetzen. Dadurch kommst Du mit den Schrauben frei und das Handling mit den Schellen wird sogar günstiger. Die Aluschellen aber unbedingt mit Filzstreifen auskleiden, da die Alu-Räder im Winter recht kalt werden und das sich dann leicht auf den Tubus überträgt und es dort dadurch zu Seeing Beeinträchtigungen kommt. Durch den Filz, läßt sich der Tubus sogar in die gewünschte Podition drehen (Rotationsschellen). Dazu kann mann eine Schelle aus 4 mm dickem aus Weich- PVC (erhältlich im Kunstoffhandel siehe Brangenbuch)um den Tubus, oberhalb Deiner Aluschellen fest um den Tubus legen, dann kann Er beim drehen nicht nach unten rutschen. Zur leichteren Bedienbarkeit kannst Du an einer Seite deiner Rohrschellen, anstelle einer einfachen Schraube, einen Spannhebel (gibt es im Baumarkt) eindrehen und das Lösen, Drehen, Spannen geht dann fix und leicht.


Gruß Günter
 
Hallo...

Ich würde mir zwei Helicoil-Einsätze besorgen, die machen aus dem M8 ein
M6 Gewinde, als Schrauben dann M6 Imbus, Güte 8.8 oder 12.6, also was härteres, und dann diese
verwenden...sollten immer noch gut genug halten, da als Gegenlager ja ein M8-Gewinde verwendet wird, außerdem
werden die eh nicht auf Bruch beansprucht...vorher ist der Tubus Matsch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Imbus, damit man sie problemlos von vorne anziehen kann und keinen "Schlüsselplatz" braucht.
 
Hallo Stefan,

was ich in meiner Feinmechanikerlehre gelernt habe ist, dass man "verbohrte" Löcher ganz einfach wieder zunietet!
Ist zwar eine unschöne Lösung, jedoch hatte ich das Problem auch an meinem damaligen Gesellenstück - und keiner hats gemerkt :-)

Worgehensweise:
Besorge Dir ein Stück Alu Stift (wichtig ist, das es das selbe Material ist!), das gut passend in die Bohrung gesteckt wird. Der Stift sollte oben vielleicht 3-4mm aus der Bohrung gucken- Es können aber auch 5mm sein, spielt nicht so eine Rolle. Wichtig ist nur, dass der Stift übersteht. Ich weis jetzt nicht, ob Du weisst, wie man eine Niete setzt, aber das wäre die Vorgehensweise!

Der Alu Stift wird am Besten von unten gegen einen harten Untergrund aufgesetzt (falls Bohrung durchgehend). Falls schon ein Gewinde sitzt, bohre alles auf, so dass Du glatte Bohrwände hast. (0,8mm - 1 mm Grösser). Von oben nimmst Du nun einen Eisenhammer und schlägst den Stift solange, bis er oben eine schöne runde Kappe bekommt - sprich gestaucht ist. Helfen könnte hier ein Nietstift- das sieht aus wie ein Durchschlag der statte einer glatten Fläche eine halbrunde Hohlbohrung hat (Das konkave Gegenstück zum Nietkopf also). Das Werkzeug sollte es auch im gut sortierten Baumarkt geben.

Zu den Hammerschlägen:
Man muss nicht draufhauen, bis der Saft rausläuft. Es genügen mehrere mittelmässige bis leichte Schläge, soviel hatl, dass sich der Kopf oben verformt. Besser mehr Schläge, als zuwenige.

Gut, wenn der Stift oben schön plattgedengelt ist, halb rund oder auch gerne etwas flacher seitleich über die ehemalige Bohrung quillt, sollte der Stift BOMBENFEST in der Bohrung sitzen. Da er nun gestaucht ist, kann er nie wieder rausfallen. Bevor Du anfängst am Höhenrad rumzuhauen, klebe aussenrum alles mit fetten dicken Textilklebeband ab. Somit vermeidest Du Dellen im Höhenrad, falls den Nietenkopf nicht triffst!

Wenn alles fertig ist, feilt man die Kappe oben sauber mit einer Flachfeile ab, so dass nichts mehr übersteht. Bei einem einheitlichen Feilstrich und gleichem Material wird man hinterher nichtmal erkennen, dass hier eine Niete versenkt ist. Unten kann man das selbe auch nochmals kontrollieren, damit da auch nichts raussteht. (Falls die Bohrung durchgehend ist) Fertig!

Nun kannst die Löcher wieder richtig ankörnen und im richtigen Winkel bohren. Das sollte halten, denn Du scheinst auch genug "Fleisch" am Material haben (ist ja kein dünnes Blech).

Du hast somit wieder einen guten Ausgangspunkt, nicht ein Loch das mit Locite gefüllt ist. Locite hält nur solange, bis es extrem stark belastet wird, dasnn zerbrösselt es.

Gruss

 
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Hallo Fred,


einsenken nicht vergessen und zwa auf beiden Seiten!
 
G2_Astro,

Ups- ja, das sollte nicht schaden!!!
Habe ich vergessen, eine 1-2mm Senkung hilft Zeifellos-Gut aufgepasst!

Ich habe versucht im Web noch eine genaue Anleitung zum klassischen Nieten zu finden. Wollte ich gerne anhängen. Da schauts aber ganz schön mau aus. Ich habe nix gefunden. Anscheinend ist die Methode schon fast ausgestorben. Methode Pop- Nieten funktionieren ja heutzutage fast schneller und billiger- würde hier aber nichts helfen.

Gruss
Fred
 
Okay Leute, vielen Dank für Eure Vorschläge. Werde jetzt mal sehen was ich am besten mache. Wahrscheinlich versuch ich erst mal ob ich mit kleineren Schrauben(köpfen) hinkomme und wenn nicht... Das mit dem zunieten hört sich garnicht so schlecht an Fred. Wenn ich nicht mehr weiterkomme werd ichs mal versuchen. Danke

MfG Stefan

http://people.freenet.de/stefan-schoenig
 
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