Selbstbau Rollhütte

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Sterne_Berlin

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Hallo zusammen. Ich wollte euch zeigen, wie ich die Rollhütte mit Freunden aufgebaut habe. Hier ist der link dazu: http://www.sterne-und-wein.de/rollhuette.php Von der Rollhütte habe ich ein Netzwerkkabel ins Haus verlegt und kann von dort aus mit Hilfe des Programms Teamviewer direkt auf den PC am Teleskop zugreifen. Das ist auch notwendig, denn stundelang ohne Bewegung neben dem Teleskop sitzen geht nicht, da ja die Hütte nicht auf Zement steht, sondern auf dem Dach und auf Gewindestangen und daher jede Bewegung die Aufnahmen unbrauchbar macht. Da die cgem-dx in den Schlafzustand versetzt werden kann, ist das einzige, was ich jetzt noch tun muß: Teleskop "on", Zeit in Handsteuerung mit genauer Zeit vergleichen, ggf korrigieren und es kann los gehen. Habe viel Zeit fürs einscheinern verwendet. Auf Grund von wenig Zeit und vielen Wolken war ich aber im vergangenen Jahr so gut wie nicht aktiv. Jetzt hat mir der Weihnachtsmann eine flatfield-Folie von Neumann geschenkt, so daß ich die Bilder nun auch besser bearbeiten kann.
 
Hi Namenloser,

die Idee, die Rollhütte auf dem Dach zu montieren finde ich sehr gut! Die Ausführung scheint auch sehr stabil zu sein. Wie hast Du aber die Hütte gegen das Abheben bei starkem Wind gesichert?

Beste grüße,

Wolfgang


 
Interessante Umsetzung, sieht sehr professionell und wertig aus!

Hast du bisher größere Probleme bzgl. Windböen/Verwacklung?

gruß

Ulrik
 
Hallo,
also mir haben meine Freunde die Dachdecker geholfen. Man sieht es nicht, aber die Hütte wiegt fast 500 kg. Anfangs wollte ich eine Hütte aus dem ´Baumarkt kaufen, aber die wäre weg geflogen. Selbst bei den letzten Orkanböen mußte ich keine Bedenken haben. Im Winter, wenn es kalt wird muß ich etwas Kühlerflüssigkeit gegen Eis im U-Profil giessen, damit die Gummirollen sich bewegen. Wirklich gut macht sich der Zahnstangenantrieb für Schiebetore und die Toröffner an den Türen. Anfangs klappten die Tore nämlich herum bei jedem bischen Wind, wenn ich die Hütte mit Hand verschoben habe. Damit ist jetzt Schluß. Die Form der Hütte habe ich so gewählt, damit ich auch Richtung Horizont aufnehmen kann, was ja mit den Hütten, bei denen nur das Dach weg geschoben ist, nicht möglich ist. Um in Ruhe im Haus arbeiten zu können, habe ich mir noch eine Kamera montiert, damit ich vom abgesetzten PC immer sehen kann was auf dem Dach passiert.
Gruß Reiner
 
Zur Frage von Verwacklern: also da habe ich noch keine Erfahrungen. Die cgem-dx ist ja sehr stabil und das c1100 edgehd nicht so lang. Also bei Sturm habe ich noch nicht aufgenommen. bei normalen Verhältnissen und wenn ich nicht auf dem Dach bin habe ich sehr gute Ergebnisse. Nachführen mach ich mit phd-guiding
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nein habe ich nicht. Beim Anschalten habe ich eine rote Stirnlampe und danach sitze ich im Haus, denn ich steuere alles vom PC im Haus (siehe oben), also Focus, Kameras und Filterrad, sowie Montierung. Außerdem, so dunkel wie ich es gern hätte ist es leider am Rand von Berlin leider nicht. Beim Anfertigen von Flats sitze ich bequem in der Hütte, mit besagter Stirnlampe, damit mir die neue Folie nicht herunterfällt.
Gruß Reiner
 
Hallo Rainer,
das ist eine schöne Hütte.
Nur ich stelle mir das schon gefährlich vor auf dem zugeschneiten womöglich vereisten Dach herumzulaufen.
Ich würde noch einen Treppenaufgang und ein Geländer installieren.
Dann kannst du auch mal einen Wein in der warmen Stube trinken ;)
 
Hallo Jadran,
bin leider nicht jeden Tag hier, wegen der Arbeit. Auch gab es diese Woche ein paar Wolkenlücken und ich habe angefangen den m1 zu fotografieren.
Also eine Leiter stelle ich schon an, aber nicht für ständig und mit 58 ist man schon vorsichtig im Leben, also will sagen, dort wo ich laufe mache ich das Dach frei. Den Wein trinke ich in der warmen Stube, da ja der PC auf dem Dach per Netzwerk und Teamviewer-Programm mit dem im Haus verbunden ist und ich eigentlich nur anschalte, per Fernbedienung die Hütte wegrolle, den Tauschutz aufsetze und dann es mir im Haus gemütlich mache. Wenn ich etwas Zeit habe, stelle ich noch die Bilder von meiner Technik ein und wie ich dies verknüpfe.
Es freut mich übrigens, daß dir die Hütte gefällt. Ich mußte aufs Dach, denn erstens hat man da ein größeres Blickfeld und zweitens hätte es den Blick meiner lieben Frau auf s Grundstück eingetrübt. :-)

Grüße Reiner
 
Wie lief denn die Planung? War ein Statiker involviert? Das Gewicht der Rollbox ist ja nicht ohne, wenn da noch mal ordentlich Schnee zu kommt, liegt das vermutlich über der zulässigen Dachlast.


 
500 kg auf ein dafür vermutlich nicht dimensioniertes Dach zu setzen ... das nenn ich mal sportlich!
 
500kg sind doch nicht sportlich!

Wenn ne Garage von 3x7m Grundfläche mit 20cm Schnee bedeckt ist, kommen da je nach Schneekonsistenz schon mal schnell 1,7t zusammen... Wenn Dächer so eng geplant/gebaut würden, würde ich in eine schneesichere Region ziehen ;-)
 
Hallo Markus,
nach langer Zeit schaue ich mal wieder rein. Der Berufsalltag ... . Also, da es keine Garage der Neuzeit ist, sondern von 1932 (der vordere Teil) hat selbst der Fachmann gestaunt, welche Balken da verbaut wurden. Manch Häuslebauer von heute wäre froh, solche Balken unterm Dach zu haben.
Ich bin ja auch nur zum Anschalten kurz auf dem Dach. (danke CGEM-dx)
Die Hütte selbst und die Türen werden elektrisch mit Toröffnern bewegt. 20 cm Schnee hatten wir im letzten Winter nicht zusammengenommen.
Ich bin sehr froh die Hütte zu haben. Habe mir viel Zeit fürs scheinern genommen, habe daher keinerlei Probleme mehr beim guiden mit der loadstar, kann in aller Gemütsruhe bei geschlossener Hütte mit meiner Flatfieldfolie von Neumann die Flats machen. Die Darks für die verschiedenen Zeiten erledige ich nachts beim schlafen. Da ich umgestiegen bin von DSI III Color auf SXVR h16 von Starlight nehme ich die Farben mit den bekannten Filtern auf, habe mir noch h-Alpha, SII und OIII in mein Filterrad geschraubt.(ganz hübsch bei M1) Da ich vom Anfang 1,25""-Filter und auch das USB-Filterrad mit 7-Filteraufnahmen schon hatte, habe ich noch nicht auf 2" umgestellt. Den Focus erledige ich mit Robofokus und focusmax. Ich kann alles schön ferngesteuert via Netzkabel ins Haus, und dem kostenlosen Programm Team-Viewer bedienen. Zur Bearbeitung der Bilder nehme ich fitswork, dazu habe ich mir PIXINSIGHT geleistet, welches mich begeistert, zum "spielen" nehme ich noch Photoshop. Leider habe ich hier am Rand von Berlin nicht den Himmel, wie ich ihn gern hätte, aber da es für mich ein schönes Hobby ist, bin ich zufrieden. Große Nebel wie der Seelennebel sind trotz 0,7 Reducer schwierig, aber an Hyperstar traue ich mich wegen der Umbauerei nicht ran. Auch würde ich wohl eine neue Kamera benötigen, da das Filterrad schlecht angebaut werden kann. Vielleicht alles später mal.
Etwas habe ich mir aber noch selbst gebaut und zwar den Tauschutz. Als Grundlage dient mir eine Filzmatte aus dem Baumarkt. Diese wurde auf 1mm-dicke Folie geklebt. Darauf eine Flexible Fußbodenheizung, ähnlich dieser, natürlich in richtiger Länge, 220 V : http://www.amazon.de/Elektrische-Fu...5234660&sr=8-1&keywords=elektrische+heizmatte , darüber eine Scheibenschutzmatte, wie man sie für PKW-Fenster nutzt. Seitdem weiß ich nicht mehr was Tau bedeutet. Bevor die Frage kommt: es gibt keinerlei mechanische Schwierigkeiten.
 
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