komposer
Aktives Mitglied
Hallo,
nachdem ich am 18.01. so großes Glück mit dem Seeing hatte folgte am Abend danach erst einmal die Ernüchterung.
Um 22 Uhr sah es gar nicht gut aus und ich habe die Serie schnell abgebrochen aber den Dobson noch stehen gelassen.
Eine Stunde später der zweite Versuch und phasenweise waren mehr Details zu erkennen. Als ich dann am Terminator entlang wanderte vielen mir einige interessante Krater ins Auge, die ich so bisher nur sehr selten oder noch nie abgelichtet hatte.
Ca. 1 Stunde habe ich anschließend immer wieder aufgenommen und ab und zu auch gute Momente erwischt.
Teleskop: GSO 12" F5 Dobson auf manueller Selbstbauplattform
Kamera: Asi120mm mit Rotfilter und Baader Q-Turret Barlow
Hier nun meine Ausbeute:
1) Fangen wir oben an mit dem auffälligen Krater Pythagoras, umgeben von Babbage, Herschel und Anaximander:
Ganz so selten ist der zwar nicht aber so gut habe ich den noch nicht ablichten können. Sehr schön kommt der Zentralberg mit seinem Schattenwurf zur Geltung. Auch die Terassenstufen am Kraterrand sind gut zu erkennen.
2) Struve
Meine erste Aufnahme, der ist mir bisher nie besonders aufgefallen. Hier am Terminator zeigt er aber einen interessanten hohen Kraterrand.
3) Hevelius und darüber Cavalerius
4) Riccioli
Auch ein First Light, den hatte ich bisher noch nie so wahrgenommen. Viele Hügel / Furchen im Inneren und beim Krater oberhalb dachte ich erst an ein Artefakt, aber das ist eine ringförmige Erhebung.
5) Hevelius, Riccioli & Grimaldi Mosaik 75%
6) Darwin, De Vico
Sehr auffälig, besonders die Furchen und Rillen.
7) Bailly
Direkt am Mondrand in sehr flacher Ansicht. Dadurch fällt der Kraterrand und die enorme Größe mehr ins Auge.
8) Bailly, Schiller, Wargentin - Mosaik 75%
Zum Abschluss noch zwei bekanntere Krater:
Schickard mit deutlichen flächigen Helligkeitsunterschieden im Inneren.
Aristarchus
So das war es erst einmal. Jetzt wo die Planeten so tief stehen ist der Mond für mich ein sehr wilkommenes Objekt, das je nach Phase immer wieder neue / andere Details zeigt.
Gruß,
Holger
nachdem ich am 18.01. so großes Glück mit dem Seeing hatte folgte am Abend danach erst einmal die Ernüchterung.
Um 22 Uhr sah es gar nicht gut aus und ich habe die Serie schnell abgebrochen aber den Dobson noch stehen gelassen.
Eine Stunde später der zweite Versuch und phasenweise waren mehr Details zu erkennen. Als ich dann am Terminator entlang wanderte vielen mir einige interessante Krater ins Auge, die ich so bisher nur sehr selten oder noch nie abgelichtet hatte.
Ca. 1 Stunde habe ich anschließend immer wieder aufgenommen und ab und zu auch gute Momente erwischt.
Teleskop: GSO 12" F5 Dobson auf manueller Selbstbauplattform
Kamera: Asi120mm mit Rotfilter und Baader Q-Turret Barlow
Hier nun meine Ausbeute:
1) Fangen wir oben an mit dem auffälligen Krater Pythagoras, umgeben von Babbage, Herschel und Anaximander:
Ganz so selten ist der zwar nicht aber so gut habe ich den noch nicht ablichten können. Sehr schön kommt der Zentralberg mit seinem Schattenwurf zur Geltung. Auch die Terassenstufen am Kraterrand sind gut zu erkennen.
2) Struve
Meine erste Aufnahme, der ist mir bisher nie besonders aufgefallen. Hier am Terminator zeigt er aber einen interessanten hohen Kraterrand.
3) Hevelius und darüber Cavalerius
4) Riccioli
Auch ein First Light, den hatte ich bisher noch nie so wahrgenommen. Viele Hügel / Furchen im Inneren und beim Krater oberhalb dachte ich erst an ein Artefakt, aber das ist eine ringförmige Erhebung.
5) Hevelius, Riccioli & Grimaldi Mosaik 75%
6) Darwin, De Vico
Sehr auffälig, besonders die Furchen und Rillen.
7) Bailly
Direkt am Mondrand in sehr flacher Ansicht. Dadurch fällt der Kraterrand und die enorme Größe mehr ins Auge.
8) Bailly, Schiller, Wargentin - Mosaik 75%
Zum Abschluss noch zwei bekanntere Krater:
Schickard mit deutlichen flächigen Helligkeitsunterschieden im Inneren.
Aristarchus
So das war es erst einmal. Jetzt wo die Planeten so tief stehen ist der Mond für mich ein sehr wilkommenes Objekt, das je nach Phase immer wieder neue / andere Details zeigt.
Gruß,
Holger