Sequator "löscht" Sterne in den Ecken

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Tobyas M

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Hallo,
am Donnerstag habe ich die Michstraße aufgenommen (66x32 Sek) und wollte die dann in Sequator stacken. Vorgegangen bin ich genu wie Frank in seinem Video. Das waren die Einstellungen dann in Sequator. Letztes Jahr hab ich es ja genauso gemacht und da hats aber funktioniert.
1661675623717.png

Laut App hat dann alles gepasst und das fertige (von mir noch unbearbeitete) Bild sah dann aber so aus:
1661675722569.png

Ich weiß nicht wieso, aber oben links und oben rechts fehlen die Sterne. Die Kamera hat alle 66 Aufnahmen per Fernauslöser selber hintereinander gemacht, ohgne dass ich irgendwas während der Aufnahmezeit verändert habe. Hat jemand eine Idee, was da das Problem ist?
CS Tobias
 
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Hallo Tobias,
kommen die Sterne in den Ecken raus, wenn du streckst? Dann hast du nur eine Vignettierung und musst Flats ergänzen. Ich habe ähnliche Probleme gehabt, als ich mit lichtstarken Fotoobjektiven ohne Abblendung fotografiert habe. Ggf. hilft auch Abblenden um zwei bis drei Stufen.
CS Harald
 
Hallo Tobias,

vermute mal die Bilder wurden mit einer nicht nachgefühlten Kamera gemacht.

Ohne das Programm zu kennen, steht da aber „freeze ground“ bei Alignment und so sieht das Bild auch aus, also das auf den Vordergrund gestackt wurde.

Von Aufnahme zu Aufnahme bewegen sich die Sterne ja weiter, um so mehr, je weiter vom Bildzentrum entfernt.

Also wird bei 66 Bildern, 1 x Stern mit 65 x Hintergrund gestackt, da bleibt von dem Stern nichts mehr übrig bzw. wird vom Stacking aussortiert.
Aber wie gesagt, meine Vermutung, kenne das Programm nicht.

Grüße,
Alex
 
Hallo Harald und Alex
Danke für eure Antworten;
kommen die Sterne in den Ecken raus, wenn du streckst?
Ich hab in Gimp das mal schnell gemacht und dann schauts so aus:
Michstraße2_3.jpg

Die Sterne Richtung Ecken werden dunkle Striche und direkt in den Ecken sind die gar nicht mehr zu sehen. Ich vermute, dass Sequator mit den Sternen in den Ecken kein Alignment macht und die deshalb nicht aufeinander gestackt werden. Kann das sein?
vermute mal die Bilder wurden mit einer nicht nachgefühlten Kamera gemacht.
Ja, war eine stehende Kamera.
Ohne das Programm zu kennen, steht da aber „freeze ground“ bei Alignment und so sieht das Bild auch aus, also das auf den Vordergrund gestackt wurde.
Also so wie ich das mit "Freeze Ground" in dem Video verstanden hab, sorgt dass dafür, dass der Vordergrund seperat gestackt wird und er scharf bleibt und nicht durch die Erdrotation verschwommen wird. Bei "Freeze Ground" muss man in der App den Sternenhimmel markieren (Irregular Mask), dass da dann das Alignment von den Sternen gemacht wird. So hab zumindest ich das verstanden. Ohne Freeze Ground sind die Sterne in den Ecken auch verschwunden, weil ich habs grad ausprobiert
CS Tobias
 
Hallo Tobias,
wenn du die Erdrotation nicht ausgleichst, kann die Software nur eine bestimmten Radius stacken. Je weiter außen, umso schlechter das Ergebnis. Vielleicht investierst du ein paar Euro in einen Tracker. Den stellst du parallel zur Erdachse auf und die Kamera wird perfekt nachgeführt. So bekommst du Sterne bis in die Ecken.
CS Harald
 
Hallo Tobias,
der reicht natürlich. Ich mache die meisten Fotos mit dem Photorobot, das ist eigentlich nur eine Eieruhr. Ist dafür ruckzuck aufgebaut.
CS Harald
 
Hallo Tobias,

Schalte mal Remove Distortion Effects von Auto auf komplex um. Das sollte das Problem der ungenaue Ausrichtung in den Ecken lösen.

CS Gerrit
 
Hallo Gerrit,
funktioniert leider auch nicht. Ich glaub ich nehm nächstes Mal den Skytracker dafür her.
CS Tobias
 
Es liegt wahrscheinlich wirklich an der Aufnahmen Gesamtdauer.

Bei 66*32 sek sprechen wir von über 30 min belichtungszeit mit stehender Kamera.

Da wandern die Sterne auf der einen Seite aus dem Blickfeld und auf der anderen kommen neue dazu.

Diese Sterne im Randbereich haben also zu wenige wiederholungen auf den Aufnahmen um registriert und gestackt werden zu können.

Desweiteren bräuchtest du bei 32 sek Einzelbelichtung (je nach Regel 500,300) eine Brennweite von 15 oder 9 mm für punktförmige Sterne.
Ansonsten gibt's Eiersterne.

Gruß Markus
 
Ergänzung:

Ich würde die ISO raufdrehen (1600) und die Einzelbelichtung reduzieren auf 15-20 sek.

Daurch schlägst du 2 Fliegen mit einer Klatsche.
Du hast weniger Gesamtbelichtung und weniger Eiersterne.

Zusätzlich Darks und Bias machen.
Welche der Typen bei noiseimage rein müssen, weiß ich jetzt aber auch nicht.

Evtl. Auch dynamic noises aktivieren,
Vielleicht reduziert das die Bandingstreifen, die du ja nicht durch dithern ausgleichen kannst.
 
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