Setup für die Venus

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Kusifu

Aktives Mitglied
Hey leute ich überlege mir in Zukunft, da ich sehr gerne Planeten fotografiere aber die Venus normal bis auf die Phase eher langweilig ist.
Ein Setup anzuschaffen um die Venus, wie es hier schon einige häufiger gemacht haben (zbsp. Holger^^) mit Wolkenstrukturen zu fotografieren.

Ich hätte gerne gewusst von denen, die das häufiger machen, was benutzt ihr. Ich weiß man kann nicht jede Kamera verwenden, da in vielen ein bestimmter Sperrfilter verbaut ist auch vermute ich das eine Monocamera mit filterrad hier besser performt damit würde ich mich eh gerne beschäftigen, Dan wäre noch die Frage zum Filter und ein Passendes Teleskop. Ich würde einfach gerne mal theoretisch ein Setup einzig für die Venus zusammenstellen, das ich mir in Zukunft vielleicht zulege.

Das ganze sollte nicht mehr, als 15 kg wiegen (hab eine EQ6 R Pro)
Spiegel oder Linse ist mir eigentlich egal. Ich vermute aber, das Auflösung zählt und da werden die Katadioprischen Teleskope vermutlich besser abschneiden
Auflösung ist natürlich immer toll. Ich hätte gerne rückseitigen Einblick.
Ein Büdget möchte ich auch nicht festlegen um viele kreative Vorschläge zu sammeln und da ich es erst in naher Zukunft frühstens Ende nächstes Jahr kaufen würde macht das eh wenig Sinn.

Clear Skies
Felix
 
Hallo Felix,

ich bin ja mit der Billig-Variante unterwegs. 12" F5 Dobson auf Selbstbauplattform und einfacher violett Filter anstatt teurem UV-Passfilter.
Wenn es das Budget zulässt, würde ich zu einem richtigen UV Filter für ca. 200 Euro tendieren. Dazu eine Mono Planetenkamera, die im UV noch sehr empfindlich ist. Ich habe mal gelesen, dass manche sogar das Klarglas gegen ein Spezialglas tauschen, um eine noch höhere UV Transmission zu erhalten.
Es sollte aber auch ohne Umrüstung gehen, dann eben mit etwas höherer Belichtungszeit.

Gruß,
Holger
 
200 Euro sind nicht das Problem.
Ich frag mich was ich bei meinen Anforderungen sinnvoll rausholen kann.
Anfangs könnte ich vermutlich auch meinen 8 Zoll f4 Newton mit Barlow verwenden aber für später schau ich eher in Richtung c11 oder c12. Was eben noch händelbar ist. Ich möchte aber eh nichts direkt kaufen. Es soll eine Theoretische Überlegung sein, ich möchte Ideen Sammeln und vielleicht andere anregen sich selbst etwas anzuschaffen.

Holger deine Planeten Aufnahmen hauen mich jedesmal um und das mit nem Dobson^^

Clear Skies
Felix
 
Ja 2 eine Canon EOS 1000Da
Und eine Touptek G3M 178 C
Aber eine Mono wäre wahrscheinlich besser für die Venus auch würde ich mich gerne mit fiterädern bzw. Zusammengesetzten Aufnahmen aus verschiedenen Kanälen auseinander setzen.
 
Hallo Felix,

Naja, dann kannst Du mit dem vorhandenen Equipment ja schon mal loslegen, natürlich mit der Touptek Kamera.
Fehlt noch eine Barlow, ich verwende die recht günstige Baader Q-Turret und bin sehr zufrieden und entweder ein richtiger UV Filter oder ein günstiger Violett Farbfilter. Ein Sperrfilter ist dabei aber Pflicht, da ein IR Leck besteht.

Gruß,
Holger
 
Nachtrag zur Mono Kamera:
Die ist kein MUSS, ich habe auch erst mit der Asi120mc gearbeitet.
Auch hier kann man mit Filtern arbeiten und die Kanäle später zusammensetzten.
Bei der Venus sind 2 Aufnahmen nötig, eine im UV Bereich und eine mit IR-Pass oder Rotfilter.

Gruß,
Holger
 
Hi,
ich würde einfach mit dem Equipment mal loslegen, was du schon hast. Bis auf den UV Filter brauchts eigentlich nix besonderes. Ich habe mit mn. 6" ED Apo Refraktor auch schon Venus-UV Aufnahmen gemacht. Ich brauche dafür halt bestes Seeing, während Holger mit seinem Lichtsammler auch bei weniger guten Bedingungen noch genug Photonen schnell genug zusammenbekommt : -).
Noch ein paar "Eckdaten":
- Am prägnantesten -m.W. -sind die Wolken bei Wellenlängen um 360 nm (wichtig für die Filterwahl)
- für UV sind generell Spiegel besser als Linsen, letztere (u.a auch die Vergütung) blocken schonmal den ersten Teil. D.h. auch je weniger Glas im Strahlengang, desto besser. Dein Newton ist somit eigentlich schon super.
- bei CMOS Chips sinkt die Quantenausbeute unter 400 nm rapide, bei CCDs nicht ganz so drastisch, aber das macht den Kohl wahrscheinl. auch nicht fett. Wie man sieht, CMOS geht auch.

Wichtig ist -wie so oft- Ausdauer und Geduld. Mit UV fängst du mit wenig Licht an, und nimmst dafür im Prozess nochmal extra viel von weg, und hoffst, dass am Ende trotzdem 'noch was rauskommt :) :)
Gruss
-cb
 
Dann stellt sich die Frage nach dem Filter und der Barlow. Ich schätze eine 3 Fach barlow reicht das bringt mich dan auf 2,40m oder soll ich gleich zu 5fach gehen dan wäre ich bei 4m Brennweite.

So oder so es ändert nichts daran, das ich frühstens im Januar bestelle, dieses Jahr Kauf ich nichts für das Hobby mehr.
 
Hallo,

ich habe mir gerade noch einmal Deine Kamera im Internet angesehen, hat die vorne denn auch ein Filtergewinde damit du 1,25" Filter einschrauben kannst ?
Die Kamera hat sehr kleine Pixel, so dass dafür dann der Barlowfaktor nicht so hoch sein muss. Je mehr Brennweite desto mehr Belichtungszeit wird auch nötig und das Seeing macht sich auch schneller bemerkbar.
An meinem F5 System komme ich mit der Q-Turret 2,25 fach ja theoretisch auf F11,25. Durch das Auflagemaß der Kamera leigt der Faktor aber höher. Bei eingeschraubten Filter wird es noch mehr. Ich lande da je nachdem wieviel ich einschraube auf ca. 2,65 bis 2,8. So liege ich also zwischen F13-14 und das bei meiner Asi120mm mit 3,75 Pixelgröße.
Jetzt hast Du nur F4, dafür aber kleinere Pixel. Naja, ich kenne mich da mit der Theorie nicht genau aus.
Hauptsache Du nimmst eine gute Barlow. Ich habe sehr auf das Preis-Leistungsverhältnis geachtet und bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.

Gruß,
Holger
 
Wenn es soweit ist würde ich vermutlich eine 1,25 televue Barlow nehmen.
Ja die Kamera hat ein Gewinde
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben