K.Bahr
Aktives Mitglied
Moin,
Astrofotografie in Schleswig-Holstein ist oft ein echtes Geduldsspiel. Zuerst machen uns im Sommer die weißen Nächte
einen Strich durch die Rechnung, und wenn es endlich wieder dunkel genug wird, sorgt der norddeutsche Herbst häufig dafür,
dass hinter einer dicken Wolkendecke kein Stern mehr zu sehen ist.
Und wenn der Himmel dann doch einmal klar ist, steht meistens der Mond am Himmel und macht die Sache auch nicht einfacher.
Für die Nebelsaison hat mein 12"-Newton ein Upgrade erhalten. Um das Gesichtsfeld zu vergrößern,
habe ich einen Starizona Nexus 0,75x Reducer verbaut.
Damit wurde aus dem ursprünglichen f/4-System ein f/3-System.
Leider ist das für meinen bisherigen Optolong L-Ultimate 3 nm Filter etwas zu schnell.
Da der Reducer bereits ein recht kostspieliges Upgrade war, blieb zunächst kein Budget für einen hochwertigen Ersatzfilter übrig.
Deshalb fiel die Wahl auf den SVBONY SV220.
Mit seinen 7 nm ist er in etwa mit einem Optolong L-eXtreme vergleichbar und macht an
meinem nun sehr schnellen f/3-Setup einen überraschend guten Job.
Beim gezeigten Objekt handelt es sich um SH2-163, manchmal auch Cobra-Nebel gennant.
Die Schmalbandaufnahmen entstanden unter Vollmondbedingungen, weshalb das SNR leider nicht sonderlich gut ausgefallen ist.
Die RGB-Daten stammen ebenfalls aus einer Nacht mit eher mäßiger Transparenz.
Kurz gesagt: Wieder einmal eine Aufnahme, die unter alles andere als idealen Bedingungen entstanden ist.
Da ich allerdings schon lange kein Bild mehr gezeigt habe, dachte ich mir, ich stelle es einfach trotzdem einmal vor.
Kritik, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind wie immer herzlich willkommen.
50% Ansicht
Bei der Bildbearbeitung habe ich erneut versucht, den RGB-Breitbandcharakter möglichst gut zu erhalten und nicht in eine rein schmalbandtypische Darstellung abzudriften.
Grüße und Clear Skies
Karsten
Astrofotografie in Schleswig-Holstein ist oft ein echtes Geduldsspiel. Zuerst machen uns im Sommer die weißen Nächte
einen Strich durch die Rechnung, und wenn es endlich wieder dunkel genug wird, sorgt der norddeutsche Herbst häufig dafür,
dass hinter einer dicken Wolkendecke kein Stern mehr zu sehen ist.
Und wenn der Himmel dann doch einmal klar ist, steht meistens der Mond am Himmel und macht die Sache auch nicht einfacher.
Für die Nebelsaison hat mein 12"-Newton ein Upgrade erhalten. Um das Gesichtsfeld zu vergrößern,
habe ich einen Starizona Nexus 0,75x Reducer verbaut.
Damit wurde aus dem ursprünglichen f/4-System ein f/3-System.
Leider ist das für meinen bisherigen Optolong L-Ultimate 3 nm Filter etwas zu schnell.
Da der Reducer bereits ein recht kostspieliges Upgrade war, blieb zunächst kein Budget für einen hochwertigen Ersatzfilter übrig.
Deshalb fiel die Wahl auf den SVBONY SV220.
Mit seinen 7 nm ist er in etwa mit einem Optolong L-eXtreme vergleichbar und macht an
meinem nun sehr schnellen f/3-Setup einen überraschend guten Job.
Beim gezeigten Objekt handelt es sich um SH2-163, manchmal auch Cobra-Nebel gennant.
Die Schmalbandaufnahmen entstanden unter Vollmondbedingungen, weshalb das SNR leider nicht sonderlich gut ausgefallen ist.
Die RGB-Daten stammen ebenfalls aus einer Nacht mit eher mäßiger Transparenz.
Kurz gesagt: Wieder einmal eine Aufnahme, die unter alles andere als idealen Bedingungen entstanden ist.
Da ich allerdings schon lange kein Bild mehr gezeigt habe, dachte ich mir, ich stelle es einfach trotzdem einmal vor.
Kritik, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind wie immer herzlich willkommen.
50% Ansicht
Bei der Bildbearbeitung habe ich erneut versucht, den RGB-Breitbandcharakter möglichst gut zu erhalten und nicht in eine rein schmalbandtypische Darstellung abzudriften.
Grüße und Clear Skies
Karsten