Schiefspiegler
Aktives Mitglied
Hallo allerseits,
gestern hatte unser Verein - AAW-Darmstadt - sein monatliches Beobachtungstreffen auf der Wiese: Jens war mit seinem wunderbaren 17-Zöller da, und gegen 23 Uhr durften wir einen Versuch starten, Uranus-Monde zu erhaschen. Uranus ist ja in Oppositionsstellung (genau gesagt ist die Opposition morgen, am 26. September).
Wir beobachten unter einem ziemlich aufgehellten Stadtrandhimmel, jedoch war er in dieser Nacht einigermassen durchlässig, das grosse Teleskop vorhanden, Uranus einigermassen hoch – das war die Gelegenheit!
Zwei von uns sahen blickweise an derselben Stelle – etwa nach Norden, und ca. 3-einhalb Uranus-Durchmesser vom Planeten entfernt – einen Lichtpunkt. Ich habe zwischenzeitlich nachgeforscht, und tatsächlich stand an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt der Mond Oberon, mit einer Magnitude von etwa 14.
Diese Oberon-Sichtung war hoppla-di-hopp, in unergonomischer Haltung, und nur kurz ins Okular geschaut. Ich denke, dass bei ergonomischer Haltung und längerer Betrachtung die weiteren Monde Titania (etwas heller als Oberon) und vielleicht auch Ariel (etwas dunkler) auch auffindbar gewesen wären.
Das Neptun-System steht knapp 3 Milliarden km von uns entfernt. Oberon hat einen Durchmesser von nur etwa 1500km. Schon toll, das Ding über die Entfernung zu sehen!
Nun werden manche sagen, jaja, aber das war ein 17-Zöller, keine grosse Leistung. Nun, unterm Vorstadthimmel unweit vom Flughagen Frankfurt (Kondensstreifen noch und nöcher) finde ich das schon aufregend.
Aber berichtet mal Eure Erfahrungen: Wer hat die Monde schon erhascht - und mit welchen Öffnungen unter welchem Himmel?
Clear Skies,
Christopher
gestern hatte unser Verein - AAW-Darmstadt - sein monatliches Beobachtungstreffen auf der Wiese: Jens war mit seinem wunderbaren 17-Zöller da, und gegen 23 Uhr durften wir einen Versuch starten, Uranus-Monde zu erhaschen. Uranus ist ja in Oppositionsstellung (genau gesagt ist die Opposition morgen, am 26. September).
Wir beobachten unter einem ziemlich aufgehellten Stadtrandhimmel, jedoch war er in dieser Nacht einigermassen durchlässig, das grosse Teleskop vorhanden, Uranus einigermassen hoch – das war die Gelegenheit!
Zwei von uns sahen blickweise an derselben Stelle – etwa nach Norden, und ca. 3-einhalb Uranus-Durchmesser vom Planeten entfernt – einen Lichtpunkt. Ich habe zwischenzeitlich nachgeforscht, und tatsächlich stand an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt der Mond Oberon, mit einer Magnitude von etwa 14.
Diese Oberon-Sichtung war hoppla-di-hopp, in unergonomischer Haltung, und nur kurz ins Okular geschaut. Ich denke, dass bei ergonomischer Haltung und längerer Betrachtung die weiteren Monde Titania (etwas heller als Oberon) und vielleicht auch Ariel (etwas dunkler) auch auffindbar gewesen wären.
Das Neptun-System steht knapp 3 Milliarden km von uns entfernt. Oberon hat einen Durchmesser von nur etwa 1500km. Schon toll, das Ding über die Entfernung zu sehen!
Nun werden manche sagen, jaja, aber das war ein 17-Zöller, keine grosse Leistung. Nun, unterm Vorstadthimmel unweit vom Flughagen Frankfurt (Kondensstreifen noch und nöcher) finde ich das schon aufregend.
Aber berichtet mal Eure Erfahrungen: Wer hat die Monde schon erhascht - und mit welchen Öffnungen unter welchem Himmel?
Clear Skies,
Christopher