Sigma 105mm F2.8 Blende auf manuell umbauen?

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tomku0437

Aktives Mitglied
Moin,
ich habe ein altes Sigma 105mm Macroobjektiv.
Da die Id*oten bei Canon sich vor Jahren entschieden haben die Software so zu ändern, dass einige Sigma Linsen nicht mehr funktionieren ist das Objektiv im aktuellen Zustand unbrauchbar.
Die Blende lässt sich nicht verstellen.
Nun überlege ich mir das Objektiv passend zu Basteln: 1. MÖGLICHKEIT: Ich würde die Elektrik aus dem Objektiv unter dem Bajonettring ausbauen, sodass die mechanische Steuerungsachse der Blende frei liegt. Dann würde ich mich an den PC setzen und mit 3D Druck eine Konstruktion drucken, die es mir erleichtert diese Achse zu bedienen. Nachteil ist natürlich, dass ich zum Einstellen der Blende das Objektiv von dee Kamera entfernen muss.
MÖGLICHKEIT 2: Ein Teilausbau der Elektrik, bis auf den Motor, welcher die Blende verstellt. Dann könnte ich mir mit einem Arduino Set Baukasten (Beinhaltet: Widerstände, LED's, Kabel, Leiterplatten, Batteriefach usw.)
Es wäre die elegantere Lösung. Sie ist allerdings auch komplizierter, denn ich müsste wissen was für einen Strom der Motor braucht und ausserdem müsste ich mir eine Schaltung zusammen bauen die den Motor in beide Richtungen steuern kann.
Hat da jemand Ahnung von?
Was sollte ich am besten davon Umsetzen?
CS
Danke!
 
Moin,

Ich denke der Aufwand lohnt nicht. Eher an jemand abgeben der ne Kamera hat mit der das Teil funzt und gleich was manuelles besorgen

CS Jörg
 
Wenn das jetzt ein besonders herausragendes Glas wäre, aber die Ringmechanik innen anzutreiben oder was auch immer die Blende elektromagnetisch bewegt ist nicht trivial. Da gibt's für kleines Geld wie gesagt manuelles Glas bei EBay. Wenn Du das Sigma verkaufst hast Du das Geld mit ein bisschen Glück zusammen.

Schau mal ins DSLR-Forum, da geht es mehr um Fototechnik, vllt. gibt's ja eine Lösung dort für das Problem.

CS Jörg
 
Was soll

Das war vielleicht etwas ungehobelt aber es kann doch nicht sein, dass so mit zahlenden Kunden umgegangen wird. Diese Softwareänderung betrifft nämlich auch teilweise ältere Canonobjektive
 
Bin Schüler und habe kein Geld für ein teures Glas für 300 Euro.
Deshalb denke ich über den Umbau nach.
Dein Handeln ist unüberlegt.
Wenn du es verkaufst, kommt Geld rein, mit dem du was anderes kaufen kannst (eventuell dazu noch etwas sparen).
Machst du beim umbauen einen kleinen Fehler, oder kaputt, haste ein Totalverlust.
Als Schüler kannste dir selbst ausrechnen, was besser ist.
 
Moin, da sind wir dann in den Anfänger der digitalen EOS, wohl keine gute Variante. Auch wegen der Kameratreiber.

CS Jörg
 
Hallo,

ja, es ist wirklich schade, dass Canon ab einem bestimmten Herstellungjahr alte Objektive nicht mehr unterstützt. Und ich finde auch, dass das blöd von Canon ist und ich finde, dass man das auch so sagen darf, denn andere Hersteller sind durchaus in der Lage, über viele Kameragenerationen hinweg abwärtskompatibel zu bleiben.

Zum Thema: Mir fallen dazu nur zwei Möglichkeiten ein. Entweder man kennt wen, der ein altes Canongehäuse hat (notfalls vielleicht ein freundlicher Fotohändler, der eines bei den Gebrauchtgeräten im Schaufenster stehen hat). Dann kann man das Objektiv daran montieren und im manuellen Modus auf die gewünschte Blende stellen. Nimmt man es im eingeschalteten Zustand von der Kamera ab, dann bleibt die eingestellte Blende erhalten. Sicherheitshalber danach die Kontakte im Bajonettanschluß des Objektivs mit einem Stückchen Tesafilm überkleben damit der Kamera keine merkwürdigen Dinge einfallen. Genau so betreibe ich schon länger ein Sigma 70-300 APO Zoom an meiner Canon 6D, das ich auf Blende 5,6 fest eingestellt habe.

Die andere Möglichkeit wurde oben schon angesprochen, nämlich das Objektiv verkaufen und den Erlös als Anzahlung für ein kompatibles (oder rein mechanisches) Objektiv verwenden. Das Sigma 105mm ist ein sehr gutes Vollformatobjektiv (selber habe ich auch eines, allerdings mit dem SA Bajonett für Sigma Kameras), das für Preise zwischen 200 und 300 Euro für die Version ohne Bildstabilisator und 300-400 Euro mit Stabilisator gehandelt wird. Es sollte sich also fast 1:1 gegen das oben genannte Samyang eintauschen lassen.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo,

ja, es ist wirklich schade, dass Canon ab einem bestimmten Herstellungjahr alte Objektive nicht mehr unterstützt. Und ich finde auch, dass das blöd von Canon ist und ich finde, dass man das auch so sagen darf, denn andere Hersteller sind durchaus in der Lage, über viele Kameragenerationen hinweg abwärtskompatibel zu bleiben.

Zum Thema: Mir fallen dazu nur zwei Möglichkeiten ein. Entweder man kennt wen, der ein altes Canongehäuse hat (notfalls vielleicht ein freundlicher Fotohändler, der eines bei den Gebrauchtgeräten im Schaufenster stehen hat). Dann kann man das Objektiv daran montieren und im manuellen Modus auf die gewünschte Blende stellen. Nimmt man es im eingeschalteten Zustand von der Kamera ab, dann bleibt die eingestellte Blende erhalten. Sicherheitshalber danach die Kontakte im Bajonettanschluß des Objektivs mit einem Stückchen Tesafilm überkleben damit der Kamera keine merkwürdigen Dinge einfallen. Genau so betreibe ich schon länger ein Sigma 70-300 APO Zoom an meiner Canon 6D, das ich auf Blende 5,6 fest eingestellt habe.

Die andere Möglichkeit wurde oben schon angesprochen, nämlich das Objektiv verkaufen und den Erlös als Anzahlung für ein kompatibles (oder rein mechanisches) Objektiv verwenden. Das Sigma 105mm ist ein sehr gutes Vollformatobjektiv (selber habe ich auch eines, allerdings mit dem SA Bajonett für Sigma Kameras), das für Preise zwischen 200 und 300 Euro für die Version ohne Bildstabilisator und 300-400 Euro mit Stabilisator gehandelt wird. Es sollte sich also fast 1:1 gegen das oben genannte Samyang eintauschen lassen.

Viele Grüße
Maximilian
Moin, dass mit dem Aufsetzen auf einen anderen kamerabody ist eine sehr gute Idee! Ich habe das ganze mit einer Analogen Canon 50e geschenkt bekommen. Nimmt der Film schaden wenn ich das so Einstelle?
Danke
Cs!
 
Hi,

wieso baust Du das Objektiv nicht einfach um so das es mit den neuen Kamera wieder funktioniert? Das ist doch keine große Sache und kostet nur ein paar Cent!

Canon Sigma rechip

oder hier:
noch mal

Ich habe schon mehrfach Objektive umgebaut als ich auch noch auf der Suche nach günstigen Objektiven war. Das liegt jetzt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber der Umbau hat immer gut funktioniert.

Gruß Markus
 
hi,
das kann ich nur bestätigen.
habe auch schon zwei sigmas umgebaut.
allerdings mit fertigen chips aus canada.
chip mit porto hat mich dann 38$ gekostet.
bestellung und lieferung ging sehr angenehm von statten.
beim umbau hat sich dann zwar herausgestellt das ich inzwischen eine brille zum löten brauche...
aber das ist wirklich kein hexenwerk und funktioniert bestens.

gruß
wittinobi
 
Hallo,

ich hoffe mal, dass ich jetzt nicht den Thread kapere, aber ich habe mit meinem alten Sigma 135-400mm 1:4.5-5.6 "APO" (für Canon) ein ähnliches Problem. Das Objektiv ist aus alten analogen EF-Tagen und kommuniziert nicht richtig mit meiner alten EOS 350D. Belichtungsmessung und Autofokus funktionieren einwandfrei, die Blende wird aber nicht gesteuert und lässt sich auch nicht manuell einstellen. Es sind nur Bilder mit offener Blende möglich, bei leichter Überbelichtung wird oft der Fehler "Err 99" angezeigt. Eine Anfrage wegen des Problems bei Sigma war negativ, hier empfahl man mir nur den Kauf eines neuen Objektivmodells. Hier mal ein vorsichtig geschossenes Bild:
erdlicht_220701.jpg

Ich hänge sehr an dem Objektiv, würde aber gerne etwas abblenden, um die Bildqualität zu verbessern. Die Lösung mit dem "rechip" liegt ganz sicher außerhalb meiner Möglichkeiten. Maximilians Vorschlag (@maximilian) gefällt mir gut:
Mir fallen dazu nur zwei Möglichkeiten ein. Entweder man kennt wen, der ein altes Canongehäuse hat (notfalls vielleicht ein freundlicher Fotohändler, der eines bei den Gebrauchtgeräten im Schaufenster stehen hat). Dann kann man das Objektiv daran montieren und im manuellen Modus auf die gewünschte Blende stellen. Nimmt man es im eingeschalteten Zustand von der Kamera ab, dann bleibt die eingestellte Blende erhalten. Sicherheitshalber danach die Kontakte im Bajonettanschluß des Objektivs mit einem Stückchen Tesafilm überkleben damit der Kamera keine merkwürdigen Dinge einfallen. Genau so betreibe ich schon länger ein Sigma 70-300 APO Zoom an meiner Canon 6D, das ich auf Blende 5,6 fest eingestellt habe.
Ist es egal, welche analoge Canon man dazu nimmt? Beim Abkleben aller Kontakte würde ich den AF ja wohl verlieren. Könnte man welche freilassen? Sorry für mein totales Unwissen auf diesem Gebiet... _affeaugen:
 
Hallo!
Hallo,
Ist es egal, welche analoge Canon man dazu nimmt?
Ich denke schon, Haupsache sie kann die Blende verstellen.

> Beim Abkleben aller Kontakte würde ich den AF ja wohl verlieren. Könnte man welche freilassen?

Nein, das geht leider nicht. Alle Objektivparameter werden über eine serielle Schnittstelle gesteuert. Es gibt also nur alles oder nichts. Was man versuchen könnte ist natürlich, die Blende mit einer alten Kamera einzustellen und das Objektiv dann an die neue Kamera anzuschließen. Vielleicht verändert sich die Blende dabei nicht. Ich habe das aber selbst noch nicht ausprobiert.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo!,
Da ist eine Lösung. Ob es die Lösung ist, muss jeder für sich entscheiden... Ich bin ein ziemlich lanjähriger Elektronikbastler (45 Jahre können das inzwischen sein), aber vor dieser Operation an einem teuren Objektiv würde ich gründlich in mich gehen und mir überlegen, ob ich das wirklich brauche. Hier ist die Anleitung von dem „Rechip“-Link oben nochmal: Rechip Instructions Ver.2.pdf
Wenn man sich das zutraut und die notwendigen Wekzeuge hat, sind 38$ für den Chip gut angelegtes Geld. Ansonsten hat man hinterher einfach nur ein kaputtes Objektiv mit dem man gar nichts mehr anfangen kann.

Grüße
Maximilian
 
Moin,

ich halte das für machbar, wenn man ein wenig Elektronikkenntnisse hat. Aber vielleicht gibt es ja auch im Forum der das machen kann...

CS
Jörg
 
Hallo!
ich halte das für machbar, wenn man ein wenig Elektronikkenntnisse hat.
Selbstverständlich. Wer eine ruhige Hand, einen sehr feinen Lötkolben, eine Lupenbrille (wenn man älter als 40 und nicht kurzsichtig ist) und schonmal ein SMD Bauteil ein- und ausgelötet hat, der hat eine gute Chance das hinzubekommen.
Aber vielleicht gibt es ja auch im Forum der das machen kann...
Bisher halten sich die „hier! ich!“-Rufe der Freiwilligen in Grenzen. Ich bin zu 99,8% davon überzeugt, dass ich es könnte. Da ich aber keine Betriebshaftpflichtversicherung habe und auch keine abschliessen möchte würde ich das bestenfalls bei meinem eigenen Objektiv machen. Das habe ich aber bereits, wie oben beschrieben, auf Offenblende eingestellt und dann die Kontakte abgeklebt und mehr muss es bei mir nicht können. Und wenn ich es mal verkaufe, dann ziehe ich den Tesafilm wieder ab und schreibe in die Annonce, dass es mit neuen Canons vielleicht nicht funktioniert.

Grüße
Maximilian
 
Hi Maximilian, nicht die SMD-Bastelei, mit der Platine wie im .PDF. Das Basteln mit dem Chip inkl. Programmieren ist zu heikel

CS Jörg
 
Moin, Du kannst mit einer analogen EOS die Blende einstellen, Objektiv abnehmen, Blende bleibt bis zur Wiederherstellung der Stromversorgung, dann ERR01 oder ERR99, was dabei die Blende macht dürfte mehr oder weniger Zufall sein, wenn das Objektiv an eine digitale EOS kommt = PowerOn Reset, da keine Kommunikation zustande kommt wegen dem gewechselten Bit deswegen Grundstellung offen.

CS Jörg
 
Moin,

hatte noch einen Moment Zeit, hab da mal angefragt ob's das auch als Service gibt, fragen schadet nicht...

CS
Jörg
 
Hallo Zusammen,

es gibt zwei Möglichkeiten: entweder damit leben das die Objektive nur offenblende funktionieren oder eben umbauen. Ein Sigma 135-400 kostet nicht die Welt wenn es dabei drauf geht. Aber der Umbau ist doch kein großes Ding. Bajonett öffnen, eine Leitung auftrennen oder vom Flachband ablöten und isolieren, Widerstand einlöten und weitere 3 Pins des Tiny verbinden. Das sollte jeder hinbekommen der Löten kann.
Die alten Sigma´s sind jetzt auch nicht mehr neueste Technik. Ich würde sagen kleinste Bauteile sind 0805 eher 1008 oder 1206. Das ist alles noch gut handhabbar. Und wenn es mit den Augen Probleme gibt hilft sowas ungemein:
Brilli

Meiner Meinung nach rentiert sich so ein Umbau aber nicht für Astro. Ich habe bisher noch kein altes Sigma gesehen das am Stern gut abbildet. Ich hatte in der Vergangenheit einige, bin davon aber weg > zu viel Arbeit und zu wenig Ergebnis.

Gruß Markus
 
Moin Markus,

nur für Astro würde ich das auch nicht angehen, am Tag ist das Ding nicht übel, es hätte einen Mehrfachnutzen. Ich hatte es mal, ging dann aber mit dem Wechsel auf digital weg und wurde durch ein neueres ersetzt, dass aber auch weg ist, mir waren die Teile für's Mitnehmen immer zu klobig. Zum Schluß blieb dann ein 2.8 120-300, aber nurmehr wegen 2.8. Und, wenn ich ehrlich bin, das liegt auch meistens im Schrank.

CS
Jörg
 
Hallo,

danke für eure prompten Antworten und netten Rückmeldungen. Wenn ich recht verstanden habe, brauche ich einen Chip, den ich programmieren muss, einen Widerstand, einen Kondensator und etwas Löterfahrung... :unsure:

Meine Lötkunst liegt leider etwas brach, umlöten ginge wohl noch, aber einen Chip programmieren... :affeohren:

Irgendwie ist das jetzt wie mit dem Spatz in der Hand oder der Taube auf dem Dach. Maximilians Tipp mit dem analogen Abblenden und Abkleben wäre wohl eher für mich geeignet. Ich war auch schon beim Fotohändler und hab nach einem alten, analogen, gebrauchten EOS-Body gefragt. Seinen Gesichtsausdruck werde ich wohl nicht vergessen und so etwas auch nicht wieder tun... :oops:
 
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