Signale der Voyagersonden, Radiosignale

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lacrimosa

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Im Zusammenhang mit der Suche nach ausserirdischem Leben werden manchmal die Radiosignale erwähnt, die schon seit vielen Jahren in den Weltraum gesendet werden.
Sind diese Signale überhaupt so stark, dass sie z.B. bei Proxima Centauri noch ankommen?
Die Signale der Voyager-Sonde sollen recht schwach sein, weshalb ich mir vorstellen könnte, dass dies bei den Radiosignalen auch der Fall wäre.
Kann man beides überhaupt miteinander vergleichen?
Wie sehen das die Experten?
 
Hallo. Bin zwar kein Experte, aber schau mal wo die Voyager-Sonde jetzt ist un wo wir sind.
Ich bin auch der Meinung, dass die Seti Eperten sich da evtl. etwas erhoffen, was es nicht unbedingt überall in Vers geben muß.
Wir Menschen denken immer, wir legen vor und alle anderen machen es genau so. Wie z.B. selbst ernannte Experten, die meinen eine Zahl von 30 J. festzulegen um eine Klimastudie zu erstellen, bei einem gesamten Alter des Planeten von ca. 4 - 5 Mrd. Jahren.
Anderes Leben muß doch nicht diese gleichen Sachen erfunden haben wie wir. Übrigens ist Pro. Cent. nicht weit weg, dort kannst du schon noch einiges empfangen ( ohne GEZ bez. zu müssen ).:)
 
SETI war ein gutes Stichwort!
Ich glaube, ich habe auf Wikipedia eine Antwort gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Searc...ce#Eigenschaften_eines_hypothetischen_Signals
"Durch die Nutzung von Radiowellen, TV-Signalen, zivilen und militärischen Radaranlagen und anderen Quellen produziert unsere Zivilisation eine künstliche EM-Signatur der Erde (englisch Leakage radiation), die von extraterrestrischen technischen Zivilisationen mit astronomischem Forschungsinteresse innerhalb einer Entfernung von etwa 60 bis 80 Lj gegebenenfalls detektiert werden kann."
 
Bis in 50 Lj. gibt es ca. 1000 Sterne aller Klassen. Also kann man hochrechnen, daß es bis in 80 Lj. Entfernung ca. 4000 Sterne gibt. Da könnte man notfalls noch alle verdächtigen Sterne, die nach Größe und Alter vielleicht intelligentes Leben hervorgebracht haben könnten, einzeln untersuchen und überwachen. Aber ich gehe mal davon aus, daß, wenn es da welche gäbe , die uns wahrscheinlich weit voraus wären und mit ihrer fortschrittlichen Teleskoptechnologie schon herausgefunden hätten, daß es um die Sonne einen schnuckelichen super-bewohnbaren Planeten gibt. Die wären also sowieso schon an der Erde interessiert. Nicht wegen unserer Radiosignale, sondern aufgrund der Tatsache, daß da ein Planet in relativer Nähe ist, wie es wohl nicht viele in der Milchstrasse gibt.
Also wozu verstecken? Die Erde selbst verrät uns.

Gruß

*entfernt*
 
Schon. Aber möglich bedeutet nicht existierend und Leben kann alles von Bakterien über Schleimpilze bis intelligente Oktopusse sein. Und die müßen auch nicht alle gleichzeitig auf verschiedenen Planeten auftreten in den 10 Milliarden Jahren Milchstrassenexistenz. Also da ist wahrscheinlich gewaltig viel Platz in Raum und Zeit zwischen irgendwas, was sich intelligent nennen könnte. Wenn es das überhaupt nochmal in unserer Galaxie gibt oder gab.

*entfernt*
 
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