Sinnvolle Stromversorgung im Feldeinsatz?

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mhombauer

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Liebe Hobbykollegen,

derzeit bin ich auf der Suche nach einer schönen runden Lösung bzgl. meines Stromproblems. Folgende Gerätschaften hängen dran, mein Laptop (12V->19V Netzteil), Montierung (HEQ5) und Heizmanschette. Das ganze System sollte aber so ausgelegt sein, dass es auch aufwärtskompatibel ist. Denn der HEQ5 wird bald eine größere Montierung folgen und der EOS vll. in zwei Jahren eine CCD.

Kennt ihr einen Anbieter der quasi Autobatterien in einen Koffer verpackt incl. 12V Zigarettenanschluß, und eine passende Lademöglichkeit; oder einen Bauplan?

Natürlich sollte das Teil so leicht wie möglich und auch für Astroreisen tauglich sein.

Danke und Gruß Michael

 
hallo Michael,

hier ist was fertiges http://www.tanala-foto.de/Innovatro...01_sid829ba7199db9848ab7a4877225b35158_x2.htm , sonst bei CONRAD Informationshefte Notstromversorgungen / Solaranlagen anfordern, dort wird der Aufbau von Akkuanlagen mit Ladegeräten für verschiedenen Kombinationen mit allem Zubehör beschrieben.
Bei einem Selbstbau, ließe sich das Ganze auf einer ausziehbaren Alu - Sackkarre, wie sie oft in Baumärkten preiswert angeboten werden montieren.


Gruß Günter
 
Moin moin,

bei ATU gibt es hin und wieder Batterien mit 17 oder 19Ah und sogar 220V-Anschluss. Mit einem Preis zwischen 70 und 80 Euro liegt dieser Batteriepack wahrscheinlich in ökonomischeren Regionen als die zuvor vorgestellte 14Ah Lösung.

Allerdings bereitet mir die Empfehlung Kopfzerbrechen. Grundsätzlich empfehle ich die Trennung der Stromversorgung von Computer/Kamera/usw. von einer Heizmanschette. Zusätzlich sind folgende Verbraucher angeschlossen:

Laptop (~25 Watt im Normalbetrieb -> 1A)
Heizmanschette (~0.5A)
Montierung (~0.3A)
Kamera (~0.1A)

Die Werte sind Schätz- oder Erfahrungswerte. Es werden also rund 2Ah im ruhigen Betrieb gezogen. Nachführung, noch mehr aber Slewing oder GoTo belasten die Bilanz zusätzlich. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass die Batterie nicht unter die Hälfte entladen werden werden sollte, ist mit 20Ah nach gut vier bis fünf Stunden Schluss, in den langen, aber kalten Winternächten vielleicht sogar sehr viel früher.

Gruss, TJ
 
Hallo Michael,

wenn Die dir ausreichen, dann kannst Du dir ja daraus, mit den bei CONRAD zu findenden 12V Buchsen (Zigarettenanzünder) und jeweils einer extra Absicherung, eingebaut in ein Gehäuse was basteln mit allen Anschlüssen die Du brauchst.
Je mehr Ah Du preiswert bekommst, je besser die Leistungssicherheit im Feld um alles zu versorgen.

Gruß Günter
 
Hallo Günther und TJ,

danke für die Antwort, mir ist besonders wichtig, dass die Lösung leicht ist, denn ich fliege diesen Sept. auf Astrourlaub nach La Palma. Da zählt jedes Kilo bares Geld. Natürlich will ich auch nicht aufn Roque nach 2-3h oben sitzen und däumchen drehen :(

Was haltet ihr von der Lösung von 2x 12-14 Ah in einem Koffer zu verstauen und in diesem die Anschlüssen verbauen.

Gibt es eigentlich schon LiIonen Akkus in dieser Größenklasse?

Aber eigentlich Schade, dass es hier noch keine "professionelle" Lösung gibt.

Viele Grüße Michael
 
Hallo Michael,

vielleicht kann Dir das hier als Inspiration für einen Selbstbau dienen:

Selbstbau Stromversorgung

Mit den 38 Ah hatte ich auch bei zwei aufeinanderfolgenden Nächten bei Minustemperaturen noch keine Probleme (Laptop und Guidekamera hängen dran, die DSLR und die Nachführung an der Batterie des Autos)

Viele Grüße,
Georg

Meine Homepage
 
Hallo Michael, hallo Georg,

Deine Stromversorgung ist toll. Ich habe eine sehr ähnliche gebaut. Allerdings habe ich einen 80 Ah-Akku (AGM-Verbraucherbatterie) von yachtbatterie.de. Damit gibt es selbst mit CCD-Kamera, Taukappenheizung und Laptop keine Probleme mehr, auch bei -10°C nicht.
Ich habe den Akku übrigens noch in Styropor eingepackt.
Allerdings ist das definitiv keine Lösung für eine Flugreise!
Bei 2x12 oder 14 Ah hätte ich andererseits aber Bedenken beim Betrieb einer Taukappenheizung. Die zieht u.U. doch einiges. Bei leichtem Wind erübrigt sich dieser Verbraucher aber auch schon wieder. Insofern könnte es doch reichen.
Ich bin mit meiner Lösung bestens bedient, muss aber auch keine Kompromisse wegen des Fliegens eingehen...

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Georg und Thomas,

danke für die INfo bzw. für den Link. SO etwas ähnliches habe ich mir vorgestellt. Ist es klüger, 2 x 17Ah zu verbauen oder einmal 38Ah?

Welche Absicherung nehmt ihr her? Einfache Schmelzsicherung?

Gruß Michael
 
Hallo Michael,

ob 2x17 oder 1x34 oder 38 würde ich von der Größe und / oder dem Gewicht abhängig machen. Wahrscheinlich fährt man mit der Einzellösung günstiger. Das reduziert auch die Bastelarbeit.
Abgesichert habe ich die Anschlüsse mit normalen Schmelzsicherungen, 4 x 3,15A und 2 x 6,3A für die härteren Fälle wie Laptop und CCD-Kamera.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Thomas,

ist bei einem Blei Vlies Akku die Lagge wie er liegt egal, sprich kann er auslaufen?

Gruß Michael
 
Hi Michael,

im Normalfall sind solche Akkus lageunabhängig und auch wartungsfrei. Allerdings solltest Du in ein sehr gutes Ladegerät investieren. Ein 10-Euro-Conrad-Teil reicht da nicht aus. Ich habe z.B. ein Ctek.

Viele Grüße

Thomas
 
Hallo Michael,

warum willst Du einen Akku als Fluggepäck mitschleppen?
Ich glaube nicht, dass Du Dein Astro- Equipment im Rucksack zum Beobachten den Berg hoch trägst. Also bau`, bastel, leih, kauf oder klau Dir ein Verlängerungskabel für 12 Volt, eventl. mit Elektronik, und zapfe die Batterie von
Deinem ( Leih ) - Wagen an.


Viele Grüße, und einen schönen Urlaub,
Roland
 
Hallo Roland,

das habe ich auch schon überlegt, aber ob die Batterie das wirkllich mitmacht bin ich mir nicht so sicher. Und dann um vier/fünf Uhr in der Früh das Auto vom Roque runterrollen lassen ist halt auch nicht jedermanns Sache.


Viele Grüße Michael
 
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