Siril 1.2.0-beta 1 - Stacking von starless-Dateien

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woka789

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Hallo,

die neue Siril-beta-Version bietet schöne Möglichkeiten. So lassen sich z.B. fit-Dateien direkt in Sequenzen mittels Starnet entsternen.
Bei Stacken der starless-Dateien kann es dann jedoch zu Problemen kommen (z.B. Fehlermeldungen wg. fehlender timestamps).

Ein simpler workaround - entsternen bereits registrierter Bilder - erlaubt zunächst das Stacken solcher starless-Dateien. Hierbei resultieren Stacks mit Ausrichtung auf den Sternenhintergrund. Versuche auf Kometen zu stacken schlagen fehl.
Der übliche Kometen-Workflow mit Markierung von Anfangs- und Endposition des Kometenkopfs läuft zwar mit entsternten vorregistrierten Bildern ohne Fehlermeldung durch - Resultat ist anstelle des Kometenstacks jedoch ein Stack auf die Sterne.

Kennt hier jemand einen einfachen Weg (ohne nachträgliches Editieren der starless-Dateien) für den Kometenstack von starless-files in Siril?

Grüße
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
hab es vor ein paar Tagen auch versucht, das müsste eigentlich über die 1–Stern Registrierung klappen. Sitze grad leider nicht mehr vorm PC, aus der Erinnerung heraus :
- die Starless Seqenz auswählen
- 1-2-3 Stern Registrierung wählen
- Im ersten Bild der Starless-Sequenz ein Fenster um den Kometenkopf ziehen, nicht zu klein
- das für den ersten Stern auswählen
- die beiden Häkchen drunter anwählen (eins war für Verschieben)
- für Stern 2,3 nichts mehr machen
- dann registrieren (es werden keine neuen Dateien erzeugt)
- dann stacken

Hoffe, dass es das ist, was du meinst. Morgen Abend kann ich sonst auch nochmal direkt schauen.
Viel Erfolg
Ralf
 
Hallo Ralf,

Danke für den Hinweis! Werde diesen Weg mal versuchen und mich dazu melden.

Viele Grüße
Wolfgang
 
Hallo Ralf,

die 1-2-3 Stern Registrierung läuft mit der starless-Sequenz ohne Fehlermeldung durch. Eine registrierte Sequenz wird nicht erzeugt - die Markierung "save transformation in seq file only" lässt sich bei der Registrierung nicht abwählen. Die Registrierungsinfo ist dann wohl in der ursprünglichen Sequenz-Datei gespeichert. Anschließendes Stacken der starless-Sequenz liefert allerdings nur ein Summenbild aus überlagerten verschobenen Kometenbildern. Möglicherweise habe ich aber bei der 1-2-3-Registrierung auch etwas übersehen.
Zunächst werde ich wohl bei Kometenstacks mit mehr oder weniger ausgeprägten Startrails bleiben und eine weiterentwickelte Siril-Version abwarten.

Viele Grüße
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
komisch. Ich habe es bei mir nochmal nachvollzogen und bin der Meinung, dass via 1-Stern Registrierung Siril bei mir auf den Kometenkopf stackt. Lasse mich gern aber auch eines Besseren belehren, falls ich irgendwo noch einen Gedankenfehler gemacht habe ;-)

Ich habe zur Verdeutlichung ein paar Screenshots meines Tests angehängt. Unkalibrierte Bilder, deswegen die komischen Farben, aber darum geht es ja nicht. Alle Bilder sind im Auto-Stretch Modus angezeigt.

Ausgang ist eine lineare Sequenz von 15 in Siril entsternten Bildern von C/2022 E3, die in einem Zeitraum von ca. 20min entstanden sind. -> Komet hat sich also deutlich bewegt. Ich habe die sternlose Sequenz mit starnet heute nochmal frisch erzeugt und sie vor dem Test in Siril auch nochmal explizit gesäubert -> es sollten also keine Registrierungsdaten irgendwie mehr in der Sequenz gespeichert sein.

Bild1: Sequenz geladen, Kometenkopf im ersten Bild für 1-Stern registrierung ausgewählt (vorher Rahmen um den Kopf gezogen und dann für 1. Stern ausgewählt), alle notwendigen Häkchen gesetzt
Screenshot 1 vor registrierung.jpg



Bild2: Registrierung ausgeführt (es werden keine r_Dateien generiert), und vor dem Stacken. Man sieht noch das erste Bild der Sequenz
Screenshot 2 nach Registrierung vor Stacken.jpg


Bild 3: Ergebnis des Stacks. Man kann m.E. an den Rändern durch das verstärkte und verschobene Randrauschen (unkalibrierte Einzelbilder) erkennen, wie Siril die Bilder verschoben und auf den Kometenkopf registriert hat. Durch den Autostretch ist er sehr hell dargestellt
Screenshot 3 nach Stacking mit 1 Stern Registrierung.jpg


Bild 4: Und der Gegentest: Sequenz nochmal gesäubert und die Bilder ohne jegliche Registrierung übereinander gestackt. -> Bilder an den Rändern nicht verschoben, Komet aber jetzt verwischt.
Screenshot 4 nach Stacking ohne Registrierung.jpg


Ich schließe im Moment daraus, dass die 1-Stern Registrierung auf den Komet funktioniert. Oder mache ich einen Gedankenfehler?
VG und CS
Ralf
 
Hallo Ralf,

die obigen Screenshots zum Stacking entsprechen auch dem Ablauf bei mir.
C/2022 E3-Daten (v. 28.02.2023) habe ich ebenfalls benutzt - allerdings nur aus einem Zeitraum von 7 min. Der resultierende 1-Stern-Stack zeigt einen verschmierten Kometenkern. Ein danach mit der dazugehörigen nicht entsternten Sequenz durchgeführter Kometenstack liefert dagegen einen scharf umgrenzten Kern.

Ausgangspunkt war eine moderat gestreckte preprocessed Sequenz, die zunächst nach dem 1-Stern-Verfahren auf den Kern registriert wurde. Danach wurde die vorregistrierte Sequenz in Siril entsternt und die erhaltene starless-Sequenz gestackt. Ergebnis: unscharfer Kometenkern.

Als zweiten Versuch habe ich die vorliegende starless-Sequenz nach dem 1-Stern-Verfahren registriert, was problemlos durchlief (die Registrierung auf Kometen wird dagegen von Siril an dieser Stelle wg. fehlender timestamps abgebrochen). Das Stacken der auf einen Stern registrierten starless-Sequenz führt aber auch nur zu einem verschmierten Kometenkern.

Wegen der unterschiedlichen Vorgehensweise, werde ich das oben beschrieben Verfahren mit sauberen, nicht vorregistrierten starless-Dateien, die auch einen etwas längeren Beobachtungszeitraum abdecken, wiederholen.
Nochmals vielen Dank für die Tests und ausführliche Darstellung. Mit dem Ergebnis der Wiederholung werde ich mich morgen melden (das derzeitige Astrowetter lässt ja etwas Zeit für solche Übungen!).

Viele Grüße
Wolfgang
 
Hallo Ralf,

die Wiederholung unter kontrollierten Bedingungen d.h. mit frischen „unkontaminierten“ Dateien führt tatsächlich zu besseren Ergebnissen.
Ausgangspunkt waren 23 lights, die einen Zeitraum von 30 min gleichmäßig abdecken.
Folgende Schritte wurden durchgeführt:
  • Preprocessing über Kalibrierung mit darks/flats/bias
  • Hintergrundkorrektur der pp_lights
  • Entsternen der bkg_pp_lights-Sequenz in Siril (star processing)
  • 1-Stern-Registrierung der starless-Sequenz
  • Stacken der 1-Stern-registrierten starless-Sequenz - Ergebnis siehe 1. Bild.
Zu Vergleichszwecken wurden zusätzlich folgende Stacks aus jeweils separat gespeicherten „unkontaminierten“ Dateien erzeugt:
  • Stack für unregistrierte starless-Sequenz (Bild 2)
  • Stack der bkg_pp_lights-Sequenz nach Registrierung auf Kometenkern (Bild 3)
  • Stack der bkg_pp_lights-Sequenz nach Registrierung auf Sternehintergrund (Bild 4).
Deckungsgleiche Crops aus den vier Stacks (Autostretch, keine weitere Bearbeitung) sind nachfolgend abgebildet:

1_stern.jpg



ohne_reg.jpg


COMET_STACK_00003.jpg



star_stack.jpg


Die 1-Stern-Registrierung der entsternten Sequenz führt zu einem brauchbaren Ergebnis. Es sind noch Artefakte aus der Entsternung zu sehen, diese lassen sich vermutlich in einer Nachbearbeitung besser entfernen als die Startrails aus dem Kometen-Stack der nicht entsternten Sequenz. Auf den Kometen bezogen scheint der Kometen-Stack (ohne Entsternung) das beste Ergebnis zu liefern - der Kometenkern wirkt hier etwas besser definiert.

Auf jeden Fall hat der Hinweis auf die 1-Stern-Registrierung und die detaillierte Beschreibung sehr geholfen! Die Vorgehensweise werde ich auch für andere Kometen-Datensätze nutzen und bin auf das Ergebnis gespannt.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die ausführlichen Tipps!

Viele Grüße
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

gern geschehen und es freut mich, dass ich dir den richtigen Tipp geben konnte.

Noch folgende Bemerkungen:
  • wenn dir die Genauigkeit des Stackens nicht ausreicht, könntest du es unter Einsatz von Zeit und Geduld auch nochmal mit einer manuellen Ausrichtung aller entsternten Einzelbilder versuchen. Das geht zum Beispiel mit dem DSS oder auch sehr gut mit der Stack-Funktion in ASTAP. Bei meinen Versuchen bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass das Ergebnis mit der 1-Stern Registrierung in Siril qualitativ ähnlich ist und dann der automatisierte Siril-Ansatz natürlich bequemer ist
  • die Artefakte - trotz vorherigen Entsternens - in den gestackten Bildern hatte ich auch. Treten beim Stacken mit DSS oder ASTAP aber genauso auf. Hat also nichts mit Siril zu tun. Habe ich versucht mit entsprechend vorsichtigem Stretchen in der Nachbearbeitung möglichst gering zu halten
  • die Kometen Registrierung in Siril hat unter bestimmten Umständen meiner Meinung nach ein grundsätzliches Problem: da man nur Anfangs- und Endposition vorgibt und der Algorithmus dazwischen linear interpoliert, muss sich der Komet in der Bildsequenz auch entsprechend linear bewegen. Ist i.d.R. ja auch der Fall, nur wenn man aus zB qualitativen Gründen einzelne Bilder der Sequenz aussortieren möchte oder es durch Probleme mit der Montierung zu Abweichungen von einer linearen Bewegung des Kometenkopfs kommt, würde es m.E. dann auch zu ungenauen Registrierungen kommen. Ich denke, dass ein Verfahren, welches in jedem Einzelbild den Kometenkopf optisch identifiziert (automatisch oder zur Not auch manuell) vom Prinzip eigentlich im Vorteil sein sollte
Viel Erfolg bei der weiteren Bildbearbeitung. Wenn es ein Ergebnis gibt, kannst du dich ja nochmal melden, würde mich interessieren.

Viele Grüße
Ralf
 
Hallo,

Heute wurde in Siril master ein Fix gemacht, so dass die Starless-Dateien auch die Metadaten (vor allem den Zeitstempel) der Originalaufnahmen erben.
Damit sollte die Kometen-Registrierung in entsternten Bildern deutlich einfacher sein.
Wahrscheinlich gibt es bald ein neues Beta-Release.

Grüße,
Steffen
 
Hallo,

@Ralf:
nach meiner Einschätzung liefert die Kometenregistrierung in Siril ähnlich saubere Ergebnisse wie z.B. PS-Bearbeitungen mit manueller Justierung in separaten Ebenen (gute Erfahrung mit einzelnen idealen Sequenzen aus zeitlich äquidistanten lights). Der guten Kontrolle bei der manuellen Registrierung steht allerdings erheblicher Zeitaufwand gegenüber - bei 100 lights stoße ich da an meine persönlichen Grenzen.
Kometenstacks per PSS habe ich nach kurzem Versuch aufgegeben, da die manuelle Registrierung mir dort zu holprig erschien. Zu Kometenstacks per ASTAP kann ich mangels eigener Erfahrung nichts sagen.
Ich denke jedenfalls, daß die Kombination Siril-Starnet derzeit einen gut gangbaren Kompromiss zwischen Qualität und Zeitaufwand bietet.

@ Steffen:
die Aussicht auf eine neue Siril-Beta-Version, die Sequenzen mit kompatibleren starless-Dateien erzeugt, ist für Kometen-Fans sicher eine gute Nachricht. Wenn das Siril-update gut läuft, brauchen wir nur noch besseres Wetter und vielleicht auch ein neue interessante Kometen!

Viele Grüße
Wolfgang
 
Auf den Kometen bezogen scheint der Kometen-Stack (ohne Entsternung) das beste Ergebnis zu liefern - der Kometenkern wirkt hier etwas besser definiert.
Hallo,
ich habe auch beides genutzt und sehe das Problem in den Sternen, an denen der Komet dicht vorbei fliegt. Die stören sowohl die 1-Stern Registrierung der entsternten, als auch die Ausgangsbilder. Das kann auch in Fitswork gut beobachtet werden, wenn die Sternerkennung zwischen Komet und nahem Stern hin und her springt (Rauschen). Ich habe schließlich jene Bilder in der Sequenz geopfert und damit subjektiv in Siril ein schärferes Bild erreicht.
Gruß und CS
thomas314

1678476965613.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

@Wolfgang:
dass DSS etwas holprig ist beim manuellen Registrieren ist auch meine Erfahrung, hat bei mir am Ende aber auch mit DSS irgendwann geklappt. Wenn manuelles Registrieren noch ein Thema ist, dann probiere aber auf alle Fälle auch mal ASTAP aus. Das hat mit ASTAP auf Anhieb einwandfrei funktioniert. Ich denke aber auch, dass es mit Siril ähnlich gute Ergebnisse mit weniger Aufwand gibt

@Steffen:
danke für den Tip auf die neue Siril Dev Version. Schau ich mir an und hoffe auch, dass es bald eine „offizielle“ neue Beta gibt

@thomas314:
das ist nochmal ein interessanter Hinweis auf Sterne in der Nähe, die trotz Entsternung - wahrscheinlich über die Artefakte - noch Probleme bereiten können.
Eine Frage: dein Bild sieht auch vom Hintergrund sehr gut aus, keine Artefakte. Hattest du nach dem Stacken von vornherein keine Artefakte oder hast du die auch über entsprechend angepasste Nachbearbeitung unterdrückt?

VG und CS
Ralf
 
Eine Frage: dein Bild sieht auch vom Hintergrund sehr gut aus, keine Artefakte. Hattest du nach dem Stacken von vornherein keine Artefakte oder hast du die auch über entsprechend angepasste Nachbearbeitung unterdrückt?
Mein Hintergrund ist leider nicht frei von Artefakten, die sind noch gut im roten Teil zu sehen. Ein Teil liegt vermutlich auch daran, dass ich auf das ganze Korrekturprogramm mit Flat, Dark usw. verzichtet habe. Für diese Aufnahmen hat mir die Zeit gefehlt. Der andere Anteil sind Sternspuren, welche sowohl mit, als auch ohnen Ensternen drin bleiben. Mit Entsternen ist es besser, dauert aber viel länger. Die Nachbearbeitung bezog sich mehr auf die Asinh Transformation und Farbsättigung.
Allerdings habe ich vorab die photometrische Farbkalibrierung gemacht und als eigene Sequenz (normalisiert) gespeichert. Das war der Ausgangspunkt für weitere Experimente in Siril und PIPP.

das ist nochmal ein interessanter Hinweis auf Sterne in der Nähe, die trotz Entsternung - wahrscheinlich über die Artefakte - noch Probleme bereiten können.
Ja, ich denke auch bei Entsternung leidet der Kometenkern, wenn da ein Stern daneben war. Artefaktspuren der Sterne hatte auch der 1 Stern-Stack der entsternten Bilder, wenn (wie erforderlich) gestreckt wird.

CS
thomas314
 
die Kometen Registrierung in Siril hat unter bestimmten Umständen meiner Meinung nach ein grundsätzliches Problem: da man nur Anfangs- und Endposition vorgibt und der Algorithmus dazwischen linear interpoliert, muss sich der Komet in der Bildsequenz auch entsprechend linear bewegen. Ist i.d.R. ja auch der Fall, nur wenn man aus zB qualitativen Gründen einzelne Bilder der Sequenz aussortieren möchte oder es durch Probleme mit der Montierung zu Abweichungen von einer linearen Bewegung des Kometenkopfs kommt, würde es m.E. dann auch zu ungenauen Registrierungen kommen. Ich denke
Hallo Ralf,
dazu ein Beobachtung, die mir zufällig begegnet ist, als ich nur ein JPG Sequenz aufgenommen hatte. Siril weigerte sich dieses Verfahren auf JGP anzuwenden. Nach langer Suche konnte ich die Abwesenheit der "Observation-Time" in den JPG Dateien als Ursache identifizieren (in RAW ist die drin). Wird dieser Zeitstempel nachträglich eingebaut, werden die Dateien akzeptiert.
Wenn Siril diesen Zeitstempel benutzt, würde ich daraus schließen, dass die Zeitpunkte der Aufnahmen nicht zeitlich äquidistant sein müssen und demnach schlechte Bilder auch mal aussortiert werden können. Allerdings hab ich es noch nicht darauf angelegt, da mit die 1 Stern Methode reicht.
Gruß und CS
thomas314
 
Bei mir geht das Entsternen in der Beta gar nicht. Es wird nur das gestreckte Tif Bild erzeugt und das wars. In den alten Nightlys geht es ohne Problem. Auch Standalone gibt es keine Probleme mit Starnet.

Hat das jemand anders auch beobachtet?
 
Hallo,
ja, die beta1 vom 24.02. hat dort anscheinend einen Bug. Mir der neuen beta2 von heute (-> siehe unter Pipelines/Gitlab: ac0d071f, ist im Moment noch nicht auf der Downloadseite verfügbar) scheint es jetzt zu funktionieren.
CS Ralf
 
Hallo Ralf,
dazu ein Beobachtung, die mir zufällig begegnet ist, als ich nur ein JPG Sequenz aufgenommen hatte. Siril weigerte sich dieses Verfahren auf JGP anzuwenden. Nach langer Suche konnte ich die Abwesenheit der "Observation-Time" in den JPG Dateien als Ursache identifizieren (in RAW ist die drin). Wird dieser Zeitstempel nachträglich eingebaut, werden die Dateien akzeptiert.
Wenn Siril diesen Zeitstempel benutzt, würde ich daraus schließen, dass die Zeitpunkte der Aufnahmen nicht zeitlich äquidistant sein müssen und demnach schlechte Bilder auch mal aussortiert werden können. Allerdings hab ich es noch nicht darauf angelegt, da mit die 1 Stern Methode reicht.
Gruß und CS
thomas314
Hallo thomas,
ja richtig. Die Notwendigkeit für einen Zeitstempel ist zumindest ein starkes Indiz dafür, dass zeitliche Sprünge durch den Algorithmus ausgeglichen werden.
Was bei der Kometenregistrierung nicht erkannt wird sind Positionssprünge. Grad mit der neuen Beta2 nochmal wieder ausprobiert. Ist von der Sache her aber ja auch logisch, dass der Algorithmus das nicht erkennen kann.
Mit der 1-Stern Registrierung klappt das auch mit Positionsssprüngen.
VG und CS Ralf
 
Bei mir geht das Entsternen in der Beta gar nicht. Es wird nur das gestreckte Tif Bild erzeugt und das wars. In den alten Nightlys geht es ohne Problem. Auch Standalone gibt es keine Probleme mit Starnet.

Hat das jemand anders auch beobachtet?
Das Entsternen geht bereits jetzt mit der aktuellen Beta-Version mit Hilfe des von Siril veröffentlichen Bugfixes (siehe Siril 1.2.0-beta1 bzw. Text-Auszug unten):
Known bugs
  • On Windows only, Starnet Integration does not work as initially intended. This will be fixed in next beta, however, until we deploy a fix, you can still use the feature by starting Siril in this manner:
    • Open a cmd window (Type cmd in Windows bar then hit Enter)
    • Launch Siril typing/pasting the following command: "C:\Program Files\Siril\bin\siril.exe" >nul
    • Otherwise, you can download this .bat file (right-click-> Save Target As…) and save it on your Desktop. You can then start Siril by double-clicking on its icon and avoid the problem.
Viele Grüße
Wolfgang
 
Zugang zur bat-Datei (siehe oben) über:
Gruß
Wolfgang
 
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