Siril: Stacken von mehr als 2048 Dateien nicht möglich

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Amenhotep

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Hallo,

ich versuche gerade, mit Siril unter Windows sehr viele (~3000) Dateien zu stacken. RAW-Konvertierung und Registrierung klappt auch. Aber beim Start des eigentlichen Stackens kommt folgende Meldung:

"Das System erlaubt es nicht, mehr als 2048-Dateien gleichzeitig zu öffnen. Sie können in Betracht ziehen, entweder diese Grenze zu erhöhen (die Methode hängt von Ihrem Betriebssystem ab), Ihre FITS-Sequenz vor dem Stacken in eine SER-Sequenz zu konvertieren oder mit der „Summen“-Methode zu stacken."

Was will das Programm von mir? Konvertieren in eine SER-Sequenz kann ich mir noch vorstellen, aber von welchen Bildern? Den umgerechneten, den bereits mit Pre-Prcessing bearbeiteten oder den registrierten? Und wie sage ich Siril, dass es eine SER-Datei stacken soll?
Was ist die "Summen"-Methode? Bei "Stacking.-Methoden" gibt es keine "Summen"-Methode.

Das Problem scheint nicht ganz unbekannt zu sein: https://gitlab.com/free-astro/siril/-/issues/628. An Windows kann es wohl nicht liegen, ein 64-Bit-Windows kann bis zu 65000 (2^16) offene Dateien vertragen.

Hat wer einen Tipp, wie ich jetzt weiter komme?

Gruß
Thomas
 
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Moin,

vielleicht mußt Du da in der Konfiguration was anpassen, vielleicht gibt's da auch Einstellungen, bin ja leider kein WINDOWS-Experte... Generell hast Du Recht. Es kann aber sein, dass Du ausreichend Speicher bereitstellen mußt.

CS
Jörg
 
Hallo Jörg,

wenn ich den von mir oben verlinkten Issue richtig verstanden habe, kann man das wohl nicht konfigurieren oder einstellen, weil das fest in einer Bibliothek verdrahtet ist. Die Bibliothek wird wohl nicht ausgetauscht oder modifiziert, weil sie aus Entwickler-Sicht sehr stabil läuft.

Meinentwegen. Aber wie kommt man dann aus der Nummer raus? Die Hinweise von Siril finde ich etwas verwirrend.

Gruß
Thomas

P. S. Bevor jemand den Deep-Sky-Stacker ins Spiel bringt, habe ich es selber ausprobiert: der macht nach 1500 Dateien zu.
 
Na ok,

dann 2 Teilstacks und die dann wieder stacken - zwar unelegant, aber dürfte gehen.

CS
Jörg
 
Konvertieren in eine SER-Sequenz kann ich mir noch vorstellen, aber von welchen Bildern? Den umgerechneten, den bereits mit Pre-Prcessing bearbeiteten oder den registrierten? Und wie sage ich Siril, dass es eine SER-Datei stacken soll?
Ich habe gerade keinen Rechner vor mir, um genau zu sagen, wie es geht. Aber Du kannst die Sequenz der registrierten Bilder („r_*****“) laden und im Sequenzen-Tab als SER File oder FITS-Cube exportieren. Die entstehende Datei kannst Du dann wie eine normale Sequenz laden und stacken.
Alternativ kannst Du auch auf Linux wechseln, da besteht diese Limitierung nicht.
Das Problem liegt wohl - wenn ich es richtig verstanden habe - an der verwendeten cfitsio Bibliothek und den APIs, die diese nutzt, um Dateien zu öffnen.

Grüße,
Steffen
 
Hello.
2048 is a limit of Windows. We cannot open more that 2048 files in Windows.
MacOS / Linux can have a limit, but it can be extended by modifying some configuration files.
Best solution is to convert to FITS Cube at the beginning of the conversion as @steffens said.
 
Moin,

normally Windows (64Bit) can open 64k files - is the issue result of using 32 bit API's as seen in the link in #1? The described work around may be a solution but in general it seems to be an not necessary limitation. Is to expect the related modules to be changed to 64 bit versions in nearer future?

Kind regards
Jörg
 
Hallo,

danke für die Tips und Rückmeldungen. Wenn ich mehrere Teilstacks mache, sollte dann jeder Teilstack die gleiche Anzahl Bilder haben, oder ist das egal?

Mittlerweile gibt's einen neuen Zwischenstand: ich habe die Sequenz als 3D-Cube exportiert bekommen, die Datei geladen und das Stacking gestartet. Jetzt muss ich warten und sehen, was da wohl rauskommt.

Gruß
Thomas
 
Vielleicht liegt es am Betriebssystem da Siril unter Windows alle Ursprungsdateien im Siril Arbeitsverzeichnis noch einmal neu generiert, unter Linux aber nur eine Verknüpfung anlegt. Es gibt aber unter Siril für Windows eine Einstellung, ich glaube das nennt sich "Erweiterter Modus" oder "Entwicklermodus" mit der ein ähnliches Verhalten erzielt werden kann.

Wie die Hardcopy zeigt kann ich unter Linux weit über 2048 Dateien auswählen.

Siril-2587.jpg


Allerdings stammen die Ursprungsdateien nicht aus einem einzigen Verzeichnis, sondern aus mehreren Verzeichnissen weil ich noch nie mehr als 1000 Frames aufgenommen habe.

Unter FAT16 gab es eine Dateigrenze von 512 was aber nur für das Stammverzeichnis gilt, für FAT32 oder NTFS finde ich jetzt gerade nichts.

cs

Albert
 
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