Hallo Antonius,
über systematische Fehler kann ich nichts sagen, aber die Messergebnisse sind jeweils sehr konsistent. Ich mache meist zwei oder drei Messungen hintereinander, die Ergebnisse liegen jeweils maximal um 1-2 Hundertstel auseinander (gleiche Richtung vorausgsetzt).
Ich habe von der Messkonsistenz den allerbesten Eindruck gewonnen. Das Gerät ist zu einem der wichtigsten (nicht lachen! Ist tatsächlich so!) in meiner Ausrüstung geworden; im Laufe einer Nacht nehme ich bestimmt 10-12-mal Messwerte auf, was mir auch einen sehr guten Überblick über die Entwiklung der Himmelsbedingungen gibt. Ist es Dir - und anderen - nicht schon mal aufgefallen, dass die Grenzgröße manchmal ziemlich plötzlich irgendwie einbricht? Ich hab's letztens nachvollziehen können, als die SQM-Werte innerhalb von Minuten um 0,2 mag/sqarcsec einbrachen. Grenzgrößenschätzungen bestätigten den Eindruck, und kurz darauf begannen, Nebelschwaden über unseren Platz zu ziehen. Ich konnte also eindeutig eine Verschlechterung des Himmels nachweisen, noch bevor ich selbst es hätte wahrhaben wollen. Im Gegensatz zum SQM ist das Auge halt ein sehr subjektiv arbeitendes Gerät <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Viele Grüße,
Arndt