Sky Quality Meter auf dem deutschen Markt

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Hallo Tom,

ich habe nun auch ein SQM geordert. Gibt es die Möglichkeit, die Tabelle für die Umrechnung als Link hier einzustellen.

Gruß und CS

Paul
 
Hallo an alle,

ich hätte mal eine simple Frage zu dem Thema, wie groß ist denn der
Meßfehler angegeben? Bei Werten zwischen 20 für mäßigen Himmel und 22
für Spitzenhimmel dürfte der nicht allzu groß sein, sonst kann man das
nämlich alles wieder vergessen. Ich fürchte nämlich, daß da die Temperatur
der Meßzelle eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Nur 5% Meßungenauigkeit
sorgen nämlich schon dafür, daß 22 und 21 nicht mehr signifikant unterscheidbar
sind. Das sollte man mal bedenken. Da könnten dann auch mal ganz schnell deutliche
Unterschiede zwischen einzelnen Geräten auftreten, womit es mit der Allgemeingültigkeit
der Meßergebnisse dann auch schon wieder mau aussieht.

Viele Grüße,
Antonius
 
Hallo Antonius,

das Gerät ist temperaturkompensiert. Bisher korrelierten die Messwerte sehr zuverlässig mit meinem visuellen Eindruck. Ich kann keine Messwerte aus dem Labor liefern, Du findest aber eine ausführliche Analyse des SQM von Cinzano (googlen).

Hallo Paul,

Ein Bekannter hat sich die Tabelle für seinen Helligkeitsbereich anhand von E&T (geht auch mit der Demo!) selber erstellt und in passendem Format für die Geräterückseite ausgedruckt. Aktuell habe ich keine Zeit, um so etwas hier "schlüsselfertig" anzubieten.

Gruß,
Tom
 
Hallo Antonius,

über systematische Fehler kann ich nichts sagen, aber die Messergebnisse sind jeweils sehr konsistent. Ich mache meist zwei oder drei Messungen hintereinander, die Ergebnisse liegen jeweils maximal um 1-2 Hundertstel auseinander (gleiche Richtung vorausgsetzt).
Ich habe von der Messkonsistenz den allerbesten Eindruck gewonnen. Das Gerät ist zu einem der wichtigsten (nicht lachen! Ist tatsächlich so!) in meiner Ausrüstung geworden; im Laufe einer Nacht nehme ich bestimmt 10-12-mal Messwerte auf, was mir auch einen sehr guten Überblick über die Entwiklung der Himmelsbedingungen gibt. Ist es Dir - und anderen - nicht schon mal aufgefallen, dass die Grenzgröße manchmal ziemlich plötzlich irgendwie einbricht? Ich hab's letztens nachvollziehen können, als die SQM-Werte innerhalb von Minuten um 0,2 mag/sqarcsec einbrachen. Grenzgrößenschätzungen bestätigten den Eindruck, und kurz darauf begannen, Nebelschwaden über unseren Platz zu ziehen. Ich konnte also eindeutig eine Verschlechterung des Himmels nachweisen, noch bevor ich selbst es hätte wahrhaben wollen. Im Gegensatz zum SQM ist das Auge halt ein sehr subjektiv arbeitendes Gerät <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Viele Grüße,
Arndt
 
Hallo Thomas,

ich habe basierend auf deinem Vorschlag mit Hilfe von E&T die im Anhang beigefügte Tabelle von square arcsecond zu magnitude visuell erzeugt. Die Umrechnungswerte bedürfen für deutsche Verhältnisse durchaus noch einer weiteren Optimierung.

Gruß und CS wünscht

Paul
 
Hallo
Das Problem der Händler in Deutschland bzw. Europa ist die leidige Sache mit ROHS Zertifizierungen ,bleifreies Lötzinn,usw.
Der Hersteller ist nicht bereit das zu ändern und solange das nicht so ist, bewegen sich Händler in Deutschland auf einem gefährlichen Grad,denn die Ordnungsgelder sind astronomisch hoch.
Legal kann man sich das Gerät eben nur für den Eigengebrauch selbst in Kanada bestellen.
Auch so eine Art Doppelmoral.

Gruß
Manfred
 
Hallo,

Zitat: "das Gerät ist temperaturkompensiert. Bisher korrelierten die Messwerte sehr zuverlässig mit meinem visuellen Eindruck."

Wozu brauche ich dann dieses Gerät?
Laut Stoyan nicht unbedingt sehr genau, wie man liest.

Was ich (zur Fotografie) mache:
Profisix Belichtungsmesser von Gossen, 1-Grad Televorsatz darauf, auf das Stativ und eine dunkle Stelle am Himmel messen. Ist zwar teurer, aber ich habe ihn nun mal aus Berufsgründen. Der misst mir Belichtungszeiten bis 8 Stunden recht ganau (habe ich schon des öfteren bis 3 Stunden Bel. Zeit in Kirchen z.B. verwendet) und scheint mir von daher genauer zu sein, allerdings zum entsprechenden Preis.

Aber was bringt`s? Gehe ich raus und sehe kaum einen Stern, dann lasse ich die Gerätschaft in der Warte, basta. Ist doch nur Anregung der Wirtschaft (der kanadischen, nicht der deutschen!).

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

Zitat von Berberich:
Bisher korrelierten die Messwerte sehr zuverlässig mit meinem visuellen Eindruck."

Wozu brauche ich dann dieses Gerät?
Nicht jeder hat so gute Augen. Ich z.B. sehe nachts schlechter, als am Tag (Nachtmyopie), so dass ich keine realistischen fst-Schätzungen machen kann. Zudem sind fst-Schätzungen sehr subjektiv, mit dem Gerät werden die Messwerte vergleichbar, z.B. wie ist der Himmel in Namibia im Vergleich zu La Palma.

Was ich (zur Fotografie) mache:
Profisix Belichtungsmesser von Gossen, 1-Grad Televorsatz darauf
...
Der misst mir Belichtungszeiten bis 8 Stunden recht ganau
... bei Blende 90 ;)

Hast du mal ausprobiert, ob der am Himmel noch sinnvolle Messwerte liefert? Interessant wäre dann auch noch der Umrechnungsfaktor von EV nach mag/Quadratbogenminute. Ich hab nämlich auch noch einen Lunasix F hier rumliegen.

Aber was bringt`s? Gehe ich raus und sehe kaum einen Stern, dann lasse ich die Gerätschaft in der Warte, basta.
Du kannst auch nach der "Sunny f/16 Rule" photographieren ;)

 
Hi Stefan,

wenn Du den Profi- oder Mastersix hast und den 1 Grad Vorsatz, dann probiere es mal aus. Ich arbeite beruflich laufend damit unter eben solchen Bedingungen. Bei einer 18/24cm Kamera (Linhof), dem Superangulon 8/115 mm und einer Innenraumaufnahme einer dunklen Kirche bist Du schnell 1-1/2 Blenden verlustig, da Du bereits im Nahhbereich arbeitest. Und da man f45 braucht (Tiefenschärfe) bist Du knapp bei f:90.

Das klappt auch am Himmel, habe es oft genug gemacht.
Man muß dem Beli nur ca. 20" Zeit geben. O.k., dafür ist er nicht unbedingt gebaut, aber so habe ich all meine Astroaufnahmen auf Diafilm gemacht.
- Mit Kunstlichtfilm, R12-Filter (Konvertionsfilter von Kodak) und Berücksichtigung des Schwarzschild-Effekts, ausgerechnet nach Kodak-Tabelle. Funzt einwandfrei!

Vermutlich genauer als das beschriebene neue Gerät, von dem Aussagen vorliegen, daß es um einiges mehr abweicht als einem recht sein könnte. Zumindest fotografisch.

CS
Winfried
 
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