Skywatch Teleskope

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BWS

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Da mein Antwort-button in meiner Anfrage von gestern nicht funktioniert, muß ich hier wohl was neues aufmachen...

Vielen Dank für all die Antworten. Ich versuche mal auf ein paar Kommentare einzugehen:

a. Astrologie und Astronomie; vielen Dank für die Aufklärung. Der Unterschied war mir echt nicht bewußt bis gestern.

b. Ein Allroundteleskop gibt es also nicht, deshalb sollte man Prioritäten setzen:
Unsere Prioritätsreihenfolge ist:
1. Planeten
2. Nebel+Galaxien
3. Deep Sky
4. Erdbeobachtung
heißt das dann, man sollte ein Linsenteleskop/Refraktor bevorzugen

c. Zwischenfrage. Wie schnell altern Teleskope? Ein Kollege informierte mich, daß Spiegelteleskope schneller altern (bzw. mit der Zeit die Darstellungsqualität schlechter wird) als Linsenteleskope. Stimmt das?

d. Handhabung. Stimmt, für meine 8-jährige Tochter werden die von mir vorgeschlagenen Teile nicht einfach in der Handhabung zu sein. Aber ich werde auf jeden Fall immer dabei sein, zumal sie wohl allein um 2 Uhr nachts nichts mehr 'draussen zu suchen' hat.
Hier auch der Hinweis, daß wir von unserem Haus aus wohl einen guten Standpunkt auf der Terasse haben. Ausrichtung komplett unbehindert nach Osten, Süden und Westen. In der Richtung liegen erstmal nur Felder und weiter dahinter Wälder. Die Lichtverschmutzung ist eigentlich sehr gering dort. Deshalb habe ich keine transportable Lösungen angedacht (also kein Mak).

e. Lidl-Teleskop; hier hadere ich auch noch, ob ich mir dies als 'erstes Erstteleskop' oder als Zweit- bzw. Grob-Zielteleskop zu dem 'Hauptteleskop' anschaffen sollte. So wie die Tests zeigen sollte man sich drei oder vier kaufen, diese testen und nur das beste behalten und den Rest zurückbringen.

f. Bzgl. Preisrahmen und Fotografie
Das maximale Preislimit für die 'Erstanschaffung' sollte 1300 Euro nicht überschreiten. Dies sollte auch ein gutes Stativ und elektrische Nachführung beinhalten. Diese Lösung sollte aber auch zukünftige Optionen/Ausbauten für die Fotografie an diesem Gerät erlauben. Diese beiden von Sabine genannten Vixen-Teleskope scheinen dies alles zu erlauben, aber ich glaube da bekomme ich einige Probleme mit unserem Finanzminister..., der (bzw. ist eine die) sich noch nicht so für die Astronomie (richtig?) interessiert.

e. Leider habe ich aber keine Kommentare bzgl. der Skywatch Teleskope bekommen. Hat jemand Erfahrung mit Skywatch Teleskopen, bzw. kann man diese Marke empfehlen? Im Lieferumfang sind auch Kameraadaptionen dabei. Wie kann man dabei die Kamera anschliesen; über die Objektivfilterringe?

Vielen Dank im voraus für weitere Kommentare.
Gruß
Bernd
 
Hi Bernd!

zunächst zum Altern ... ist wohl bei beiden Systemen nicht das Problem. Ich denke mal, in 10/20 Jahren machen sich vielleicht erste "Alterungserscheinungen" bemerkbar


Du hast aber schon recht, ein Linsenteleskop (Refraktor) ist das Richtige für Euch, denn ...

... in der Handhabung ist der Refraktor für Kinder einfacher als der Newton.

... man muss nicht ewig nachjustieren (was beim Newton leider häufiger vorkommt)

.. man hat keinen Fangspiegel, der den Kontrast reduziert (gerade für Planetenbeobachtungen wichtig!)

... für 1300 € kannst Du einen 150/1200er Skywatcher (auch schon ganz gut Öffnung) auf ner recht stabilen EQ-6-Montierung bekommen.

Und ... um jetzt gleich mal dem Gerede des Farbrestfehlers beim FH-Refraktor vorzubeugen ... richtig den gibts, aber den kannst Du im nächstebn Schritt, wenn Dein "Finanzminister" wieder Geld freigibt, mit einem Chromacorr sehr stark reduzieren. Da näherst Du Dich dann schon dem apochromatischen Refraktor und der ist ein Traum ....

Gruss Hannes
 
Hi Bernd,

ich habe mir einen Skywatcher Dobson 200/1000 (F:5) gekauft, weil er mich total überzeugt hat (auf dem ITV).
Ich habe nur die Rockerbox "verschlimmbessert", um sie zusammenklappen zu können und den Tubus innen mit DC-Fix-Velour ausgekleidet.
Eine Ventilator-Belüftung gibt´s zwar jetzt auch, aber das Schlimmste ist das Wetter: Ich habe das alles lange nicht mehr gebraucht, weil die Wolken ziemlich undurchsichtig waren/sind.
Ein Dobson dieser Größe ist - glaube ich - nicht für ein Kind geeignet, weil nach einem "rüden" Transport doch die Justage nachkontrolliert werden muss.
Aber die Reichweite ist (für´s Geld geerechnet) maximal.
Eine etwa doppelt so große Öffnung bringt den Faktor 4 an Licht - nicht mal 2 Größenklassen und kostet mehr als den Faktor 4 !!!
Diese Teleskope kommen gleich nach einem guten Nachtglas !
Erfolgreiche Grüße
und cs
jorgos
 
Hallo Bernd,

ich denke, wegen der Eignung für Kinder und Erdbeobachtung sollte es ein Refraktor sein. Da kann dann das Amiciprisma in jede Richtung gedreht werden, so dass auch deine Tochter einen vernünftigen Einblick hat. Ich habe jetzt bewusst von einem Amiciprisma gesprochen, da dieses ein aufrechtes Bild für die Erdbeobachtung liefert. Meiner Erfahrung nach ist die 90°-Version der mit 45° vorzuziehen, da diese eine bessere Bildqualität liefert und besser für die Astronomie (Zenitbeobachtung) geeignet ist.
Skywatcher-Geräte haben meiner Erfahrung nach eine ordentliche Optik. Ich besitze selber von dieser Firma, bzw. von dieser Marke (Hersteller ist Synta, dieser fertigt auch für Celestron, Orion USA, Helios ...) einen guten 150/750'er Newton und einen sehr guten 70/700'er Refraktor. Bei meinem Newton hatte der Okularauszug Höhenspiel, es liess sich kein vernünftiger Fokuspunkt treffen. Dies liess sich aber ohne grosse Probleme justieren. Seit dem bin ich ich mit dem Gerät recht zufrieden. Echte negative Ausreisser habe ich jedenfalls noch nicht gesehen, weder bei mir, noch bei Astrokollegen.
Dass du den Antwortbutton nicht klicken konntest, lag vermtl. daran, dass du nicht mehr eingeloggt warst. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruss Heinz

NACHTRAG: Die meisten Skywatcherteleskope haben ein T2-Gewinde am Okularauszug. Zum Anschluss einer Spiegelreflexkamera musst du dann nur noch einen passenden T2-Adapter besorgen (ca. 15 - 20 Euro, bei Ebay häufig auch erheblich billiger). Damit wird die Kamera direkt am OAZ befestigt.
 
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Hallo Bernd,

ich habe ein Skywatcher Refraktor 90/900 auf einer EQ-3 Montierung. Das ist schon ein sehr schöne Kombination, mit der ich vollauf zufrieden bin. Der Farbfehler ist sehr gering, die Schärfe an den Planeten ist sehr gut. Man sieht sogar schon erste Strukturen in den Wolkenbändern von Jupiter (falls das Wetter mitspielt). Der Mond wirkt richtig plastisch. Auch in Bezug auf Sternhaufen und Galaxien bekommt man eine Menge vors Rohr.
Am Okularauszug gibt es leider beim Scharfstellen ein bischen Spiel, aber daran gewöhnt man sich schnell. Ich habe das ganze dann noch mit einem Holzstativ, das mitgelieferte Alustativ schwingt zuviel, sowie weiteren Okularen und einem Sonnenfilter (Solarfolie von Badder) erweitert. (Gesamtinvestitionsvolumen ca. 500 Euro). Einen Kameraadapter gab es ohne Probleme im lokalen Fotogeschäft. Da ich keine Nachführung habe, mache ich Nachts keine Bilder. Die EQ-3 Nachführung ist mir zu teuer.

Falk
 
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