Skywatcher 100 mm F/5 Petzval kommt doch

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MLudes

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habe nun vom Generalimporteur Synta Europa , Optical Vision, UK, die Nachricht erhalten das der seit letztem Jahr im Test befindiche 100 mm F/5 Petzval Apo von Skywatcher doch kommt und das sogar in Kürze

Interesant , werden nun 2 Modelle gebaut , 3 Linser und Petzval ?
 
Hallo Markus,

danke für die Info. Interessant wäre es dann mal zu prüfen, ob das Tak-Zubehör für den FSQ (z.B. der Q-Extender) mit dem Syntha-Petzval arbeitet. Für ganz unmöglich halte ich das nicht.
Beste Grüße,
Gerrit
 
Robert hat mir vorhin nochmals bestätigt das der Petzval als zweiter 100 mm Synta kommt, ein 5 Linser , von Hugo Ruland gerechnet. Die Serien Produktion hat gerade begonnen

warum 2 x fast das gleiche ? Fragt mich nicht
 
Hallo Markus,

verstehe ich auch nicht. Sinn macht das nicht.
Wenn man ohnehin - histirisch bedingt - die Konzepte in der Schublade hat und die Produktion darauf eingerichtet hat, macht das Sinn Redundanzen zu führen. Offensichtlich sind die Jungs aus China bei der Produktionsplanung noch nicht so umsichtig, daß sie zwei Gerätekategorien aus einer Hand anbieten. Vielleicht kommt das Erwachen ja erst danach. Hätte man dem Petzval direkt einen passenden Exzenter gerechnet und nen einen Reducer, dann wärs eine runde Sache. Halte ich für strategisch nicht gerade durchdacht.
Beste Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Markus,

das bisweilen recht ähnliches vom selben Hersteller kommt ist doch nichts Ungewöhnliches.
Auch im Asto Bereich gibt es das, es gibt ein und die selbe Optik zb. mit CFK Tubus oder ALU, mit dem edlen Starlight Instruments Feathertouch Auszug oder der einfachen Chinaware.

Letztlich hat man auch im Fall 100 f/5 Petzval bzw. 100 f/5,5 Triplet + Flattener die Wahl zwischen 2 verschiedenen Optikdesigns die ihre vor und Nachteile haben auch beim Preis.
Ist der Petzval ein hochwertiges Design dann sind 2 ED Gläser nötig das weist Du ja von eurem Projekt mit Massimo.
Du weist auch von dem beim Petzval sehr anspruchsvollen mechanischen Anforderrungen.

Das kostet, der Petzval wäre dann wesentlich teurer wie der Triplet und der zum Triplet gerechtete einfache Flattener ist sehr preiswert mit billigen Gläsern ( zb.BK7) herzustellen und mechanisch unproblematisch.

Ist der Petzval ein einfaches Design mit nur einem ED Glas und mechanisch nicht so ausgereift so das er preislich in die Nähe des Triplets + einfachem Flattener kommt dürfte er unterm Strich Qualitativ nicht mit diesem mithalten können.

Grüße Gerd
 
Hallo,


Ergänzend noch folgendes.
Die Referenz wäre hier natürlich der FSQ106, dieser besitzt auch 2 ED Gläser

http://www.astrosurf.com/ilizaso/Takahashi FSQ-106ED/FSQ.htm

The FSQ-106ED is a flat-field f/5 imaging and visual astrograph; the successor to the legendary FSQ-106(N), employs a modified advanced Petzval design of 4 elements in 4 group, two of which are ED (Extra low Dispersion) glass to provide superior color correction.

Das 2. ED Glas kostet halt entsprechend.
Der FSQ hat als positives einen recht kleinen Gaußfehler, der Farblängsfehler ist aber dafür relativ deutlich.

http://www.astrosurf.com/ilizaso/Takahashi FSQ-106ED/FSQ-106ED-correction.jpg

Er hat eine Schwäche bei 486nm (FH F Linie) mit einer SWD in der 0,707 Zone (beim FSQ 106 also in 37,5mm Einfallshöhe) von
- 0,0812mm die sich allerdings das muss positiv angerechnet werden bei 436nm (FH g Linie) wieder deutlich verringert.
Bei 656nm (FH C Linie) sind es recht winzige 0,0016mm
Das macht ohne Berücksichtigung der Vorzeichen einen Durchschnitt von 0,0414mm
Die Schärfentiefe bei f/5 beträgt
2*0,000546*(5^2) = 0,0273mm
Daraus ergibt sich ein RC Wert von
0,0414mm / 0,0273mm = 1,52
Hätte der Meister Rohr einen FSQ vermessen und den RC Wert bestimmt verfehlt dieser selbst mit seinen 2 ED Linsen das APO Kriterium beim RC Wert.
Allerdings ist der RC Wert bei APOs nicht von großer Aussagekraft, das muss betont werden.

Ein 100 f/5,5 Triplet hingegen erfüllt das APO Kriterium beim RC Wert spielend, das hat nämlich nur einen recht kleinen Farblängsfehler.
Die Schwäche so eines Designs ist der Gaußfehler, aber ein Polystrehl von etwa 0,94 ordnet es auf dem Niveau des TAK FS 102 (CaF2 Duplet mi f/8) ein.
Das ist in Anbetracht der extremen f/5,5 schon sehr ordentlich.

Grüße Gerd
 
mit dem Reducer können wir vielleicht helfen, muss mal den Designer Hugo fragen ob er möchte, als extender kannst du ne Tele Vue Powermate oder Baader FFC nehmen
 
Gerd

da täuschst du dich aber ganz gewaltig.

ein solch schneller 3 Linser gerät seh schnell an die Grenzen des Machbaren bei der Politur und der Fassung. Solche starke Radien sind höchstempfindlich bei allem.LZOS sagte mir der Arbeitsaufwand beim 130 mm F/6 ist genauso hoch wie beim 8" F/9 , nur die Rohmaterialen haben deutlich unterschiedliche kosten.

Dagegen ist ein Petzval ein total entspanntes Designm und das hintere Linsenpaar ist deutlich kleiner.
Auch was die Zentriergenauigkeit anbelangt ist der Petzval deutlich unempfindlicher
 
Gerd

das liegt aber ganz und gar nicht in der Natur eines Petzval, sondern nur in der Natur des FSQ Designs. Tele Vue kanns auch viel besser als der FSQ, siehe NP 101, der steckt den FSQ in Punkto RC Wert haushoch in den Sack.

Der Riccardi ist sowohl visuel als auch Fotografisch ein echter Superapo, geht also sehr wohl, musst nur das richtige Design wählen.

 
Hallo Markus,

ein solch schneller 3 Linser gerät seh schnell an die Grenzen des Machbaren bei der Politur und der Fassung. Solche starke Radien sind höchstempfindlich bei allem.
ich weis und das hatte ich ja im entsprechenden Thread auch schon selbst geschrieben.

Dagegen ist ein Petzval ein total entspanntes Designm und das hintere Linsenpaar ist deutlich kleiner.

Ein Triplet Design ist natürlich angespannter wie ein Petzval Design, schließlich können beim Petzval die Brechkräfte auf 4 statt 3 Linsen verteilt werden.
Dramatisch ist der Unterschied aber nun auch wieder nicht.

Was den Linsendurchmesser der Hinteren ED Linse (es ist Linse 3) anbelangt lässt sich das ja gut am FSQ sehen.

http://www.astrosurf.com/ilizaso/Takahashi FSQ-106ED/FSQ-106EDtube.jpg

Die ist also kaum kleiner wie die vordere ED Linse, jedenfalls wenn ein entsprechendes Feld gefragt ist.
Was den grad der „Angespanntheit“ des Designs anbelangt soll eine Maßstäbliche Zeichnung eines 100/550 Triplets zum Vergleich dienen.
Ich hoffe mal die FSQ Zeichnung ist einigermaßen Maßstäblich.
 

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Auch was die Zentriergenauigkeit anbelangt ist der Petzval deutlich unempfindlicher

Na ja da hast Du aber vor einiger Zeit noch was anderes gesagt und Zentrierprobleme von Petzval Optiken sind eigentlich bekannt.
Verwendet man die ausschließlich für Foto fällt es den meisten nur nicht auf das die Optik auch auf der Achse wegen dezentrierung schon lange nicht mehr beugungsbegrenzt ist.
Bei Foto zählt ja der RMS Spot in Relation zu den Pixeln und nicht der Strehl.


das liegt aber ganz und gar nicht in der Natur eines Petzval, sondern nur in der Natur des FSQ Designs. Tele Vue kanns auch viel besser als der FSQ, siehe NP 101, der steckt den FSQ in Punkto RC Wert haushoch in den Sack.

Da muss ich Dir recht geben, der FSQ ist hier nicht das Maß der Dinge und damit war mein Beispiel wohl nicht ganz passend.
Es war halt das was ich zur Hand hatte.

Der Gaußfehler lässt sich beim Petzval sehr gut korrigieren wenn man den Farblängsfehler mit den richtigen Partnergläsern und Design auch in den Griff bekommt kann da natürlich eine super Optik bei rauskommen.

Die teure 2. ED Linse (fast so groß wie die 1.) bleibt aber.
Was den Aufwand beim Linsenschliff anbelangt, ich bin kein Hersteller und weis es nicht aber ich halte es für unwahrscheinlich das dies den Preis der 2. ED Linse bei den Kosten gegenüber dem angespannterem Triplet wett macht.
Außerdem sind beim Petzval 4 statt 3 Linsen zu schleifen und die Problemkinder sind die ED Linsen und da ist das Verhältnis 1 zu 2 für den Triplet.

Grüße Gerd
 
Zitat von MLudes:
mit dem Reducer können wir vielleicht helfen, muss mal den Designer Hugo fragen ob er möchte, als extender kannst du ne Tele Vue Powermate oder Baader FFC nehmen

Hallo Markus,

den Baader FFC kann man vielleicht schon ab 2x nehmen. Dann kommt man auf F/11. Das wird sich photographisch keiner antun.
Der Q-Extender hat mit 1.6x den Vorteil, daß man ihn noch für Fotozwecke einsetzen kann und zwar mit einer 35 mm Kamera. Nun ja. Der Q-Extender würde bei einem F/5.5 Gerät für F/8.8 sorgen.
D.h. der FSQ ist schon ne schöne Sache in 2 Richtungen. F/3.75 ...F/8.

Egal wie, was sich da in dem Bereich tut, ist sehr interessant.

@Gerd: W.R. hat schon nen FSQ vermessen. Einfach mal genauer nachschauen.
Beste Grüße,
Gerrit
 
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Gerd

ein paar Worte von Massimo zu unserem im Bau befindlichen 140 140 mm F/5 Petzval

I made some tolerance analysis on my 140 mm F-5 design.
About curvature radius luckily the most sensitive curves are not on element 3 and 4 but on the frontal objective.
Especially the third surface (first surface of lens 2) is the most sensitive,however I noticed it is possible to compensate by slightly changing the air space.
This aspect is interesting for us because at Lzos will manufacture the lenses as a doublet and will give you the two-lenses in cell , perfectly positioned and airspaced.
The main remaining problem (as expected) are for the tilt/decentering of the element 3 and 4.
From what I noticed a tilting of about 0.05 mm from the othogonality will spread the spotdiagram in such a manner.

System Parameters for a 140 mm Focal 700 mm (F/5) Modified Petzval PhotoVisual Refractor
Designed by Massimo Riccardi

The following are the system parameters for a fast Photo-visual 140 mm F/5 refractor mainly suited for Photographic utilization which however performs a diffraction limited Apo-correction from g line (435 nm) to r line (706 nm) and a huge corrected flat field (half-field >2.5 degrees ).

The half-diameters values are chosen for the best compromise among the physical size of the manufactured lenses which minimize the vignetting (only about 6 % at the edge of a 2 degrees half-field) and the ED glass cost.

Ghost analysis has been performed and the air-gaps between lenses (especially between lens 1 and 2) and curv. radii have been optimized for avoiding Ghost reflections on the focal plane (before optimization main disturbing ghost surfaces were Surf. 3 with surf. 2 and surf. 8 with with surf. 1).


Unsere Linsen von vorne beginnend, mechan. Durchmesser

1. Linse D= 144 mm ED
2. Linse D= 144 mm Kron
3, Linse D= 136 mm ED
4, Linse D= 94 mm Kurzflint

alle Flächen sphärisch

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Gerd, ich kann nur wiederholen was LZOS sagt, das Herstellen und empfindliche Zusammenbauen eines schnellen 130/6 kostet soviel wie ein 8"F/9 , nur die Rohmaterialkosten unterscheiden sich.
Heisst für mich je schneller ein System desto kritischer wird es und mann sieht es ja auch bei anderen Herstellern, welche Probleme sie man superschnellen Systemen und perfekter Korrektur und perfekter Zentrierung haben.
 
Hallo Markus,

ich will das Petzval Design keinesfalls schlecht machen, ganz im Gegenteil.
Ich bin halt nur der Meinung das es in der Herstellung zumindest der mechanischen Komponenten anspruchsvoller ist.
Beim Linsenschliff will ich mich nicht streiten, das kann ich nicht beurteilen.

Das Petzval typische Problem beschreibt auch Massimo.

The main remaining problem (as expected) are for the tilt/decentering of the element 3 and 4.
From what I noticed a tilting of about 0.05 mm from the othogonality will spread the spotdiagram in such a manner.

Die weit auseinander liegenden Linsen (auch Linse 3 und 4 liegen relativ weit auseinander) stellen nun mal für die mechanische Umsetzung eine besondere Herausforderung dar.

Selbstverständlich kann man das mit entsprechendem konstruktivem Aufwand und einer sehr hohen Qualität in der Fertigung in den Griff bekommen, aber das kostet nun mal.

1. Linse D= 144 mm ED
2. Linse D= 144 mm Kron
3, Linse D= 136 mm ED
4, Linse D= 94 mm Kurzflint

Wie ich sehe hat Massimo hier alle Register gezogen und arbeitet auch mit einem Kurtzflint.
So dürfte dann wohl das Maximum an Farbkorrektur zu erreichen sein und auch das Design so entspannt wie bei f/5 maximal möglich werden.

Gerd, ich kann nur wiederholen was LZOS sagt, das Herstellen und empfindliche Zusammenbauen eines schnellen 130/6 kostet soviel wie ein 8"F/9 ,

Mmm warum kostet dann der 130/6 genauso viel wie der 130/9,2 ?
Wo doch der f/9 so viel einfacher herzustellen ist, was ich Dir auch glaube aber bei den Kosten scheint sich das offensichtlich nicht so dramatisch auszuwirken, sonst hättest Du das einpreisen müssen.
Beide verkaufst Du für 4290 Euro.

Zurück zu den Skywatcher Optiken.
Wie gesagt ich schätze das der Petzval teurer wird als der Triplet, auch wenn man den Flattener beim Triplet mit einrechnet.
Lange Rede kurzer Sinn, lassen wir uns doch einfach überraschen.
Den Preis für den Petzval werden wir ja hoffentlich bald erfahren.
Auf den Preis für den Triplet werden wir wenn er denn kommt noch ne Weile warten müssen.
Dann aber wissen wir es genau ob ich richtig oder falsch mit meiner Vermutung lag.

Hast Du denn schon einen Preis für Euren Petzval?
Das wäre natürlich auch ein Anhaltspunkt, natürlich nur in Relation zu Triplets gleicher Öffnung.

@ Gerrit

@Gerd: W.R. hat schon nen FSQ vermessen. Einfach mal genauer nachschauen.

Ja hat Er nur den RC Wert oder zumindest die Schnittweiten hat Er entgegen Seiner sonst üblichen Gepflogenheiten bei Refraktoren im Falle des getesteten FSQ 85 nicht mit angegeben.
Warum wohl?
Dazu musst Du Dir den Verlauf des Farblängsfehlers beim FSQ ansehen.

http://www.astrosurf.com/ilizaso/Takahashi FSQ-106ED/FSQ-106ED-2ndspectrum.jpg

W. Rohr misst im Blauen bei der FH F Linie (486nm) und da misst Er eine relativ große SWD die aber in Richtung Violett nur noch wenig ansteigt und dann sogar wieder abnimmt.
Andere Optiken zeigen aber unterhalb von 486nm einen weiterhin starken Anstieg der SWD und keinen Rückgang wie ihn der FSQ zeigt.
Deshalb wird der RC Wert dem FSQ nicht gerecht da er diesem Umstand nicht Rechnung trägt.
Für APOs ist ein solcher Kurvenverlauf aber typisch und deshalb taugt ein RC Wert für APOs nur bedingt.

Dazu kommt das bei APOs auch der Gaußfehler eine große Rolle spielen kann, besonders bei so schnellen Systemen.
Dieser wird im RC Wert nicht berücksichtigt.

Grüße Gerd
 
Hi Gerd

Die Mechanik bei unserem LZOS Petzval übernimmt LZOS komlett, damit sie auch die Qualität garanbtieren können. Wir bauen hinten den Auszug , vorne die Taukappe dran.

Der 130/9.25 kostet $ 200 weniger als der 130/6, Tubus beim längeren kostet etwas mehr, wegen längerem Tubus und mehr Blenden. Gleich sich wieder aus. Die Preise sind eine Mischkalkulation und LZOS macht die kleinen Apos nur damit wir ein rundes Program haben. Ich glaube LZOS schon wenn Sie mir sagen, das Sie bis 115 mm keinen müden Cent verdiehnen. Die Fertigung bei LZOS ist nicht auf dem neuesten Stand der Technik, deswegen kostet das dort mehr als es kosten müsste, wenn LZOS Geld in modernste Maschienen Investiert hätte, aber die Apos sind für LZOS nur ein kleines Zubrot und kein Bereich in den Sie echtes Geld investieren wollen.

Wenn LZOS den Preis beibehält den Sie vor einem Jahr nannten was ich nicht glaube, da LZOS jedes Jahr die Optiken um 10% teurer macht, dann kostet der 140 mm Petzval zwischen dem 152er und dem 175er , also schon drastisch teurer als ein normaler dreilinser , ca. 50% mehr.

 
Hallo Bernhard,

so lange bis es genügend Vorbestellungen oder zumindestens
so etwas wie ein "glaubhaft geäußertes Kaufinteresse" gibt :biggrin:

Die billigen EDs verkauften sich gut, aber seitdem die Preise
für in China gefertigte 4" Apos an 2K-Euro heranreichen wird
es schwieriger, besonders in Zeiten in denen die Weltwirtschaft
"weniger gut" läuft.

Cheers, Karsten
 
Hallo zusammen,

da ja nun die Preise für die beiden 100mm Esprit Apos bekannt sind will ich diesen Thread noch mal hochholen.

Es ging hier ja auch um die von Markus und Gerrit aufgeworfene Frage.

Zitat von MLudes:
warum 2 x fast das gleiche ? Fragt mich nicht
Zitat von MountyPython:
verstehe ich auch nicht. Sinn macht das nicht.
Meine Antwort darauf lautete.

Zitat von Gerd_Duering:
Letztlich hat man auch im Fall 100 f/5 Petzval bzw. 100 f/5,5 Triplet + Flattener die Wahl zwischen 2 verschiedenen Optikdesigns die ihre vor und Nachteile haben auch beim Preis.
Zitat von Gerd_Duering:
Wie gesagt ich schätze das der Petzval teurer wird als der Triplet, auch wenn man den Flattener beim Triplet mit einrechnet.
Lange Rede kurzer Sinn, lassen wir uns doch einfach überraschen.
Den Preis für den Petzval werden wir ja hoffentlich bald erfahren.
Auf den Preis für den Triplet werden wir wenn er denn kommt noch ne Weile warten müssen.
Dann aber wissen wir es genau ob ich richtig oder falsch mit meiner Vermutung lag.

So nun gibt es den Petzval für stolze 2899 Euro

http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=rapo-100-500-es&om=TELESKOPE

Das Triplet mit Flattener koste 2599 Euro
Also 300 Euro weniger.

http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=rapo-100-550-hu&om=TELESKOPE

Ich hätte den Preisunterschied zwar noch etwas größer geschätzt aber immerhin 300 Euro sind schon spürbar.
Damit hätte sich meine Vermutung also bestätigt.

Grüße Gerd
 
:applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus:
 
habe auf dem ATT das neueste Übernehmen.

Zusammen mit dem Europa Importeur haben wir alle 3 Esprit Modelle, 100, 120, 150 zu Starlight Instruments, USA geschickt. Diese haben dort vor Ort den 3" Feather Touch and alle 3 Modelle adaptiert, sowie Adapter für den Synta Flattener und Riccardi Reducer gemacht.
Der Esprit Backfokus wurde verlängert, sodaß die Riccardi zum Fokus kommen.

Gerrit kommt bei nächster Gelegenheit um diese 3 bei mir Photografisch mit Vollformat Chips zu testen.

danach werden diese DX Versionen angeboten
 
ich könnte Meister R. mal den Riccardi dran testen lassen, wer weiss vielleicht gehts ja ?
 
Hallo Markus,

ich könnte Meister R. mal den Riccardi dran testen lassen, wer weiss vielleicht gehts ja ?

am Petzval?
Na das würde mich doch sehr wundern wenn das geht.
Nee beim Petzval da hast Du mit dem Riccardi Reducer/ Flattener schlechte Karten das kannst Du vergessen.

Am 100mm Esprit Triplet hast Du aber ne gute Changse
Das ist halt ein Vorteil des Triplets.
Zu den beiden größeren Esprit verkauft Du ja schon den Riccardi Reducer/ Flattener.
Und lässt sogar den Backfokus anpassen.

Der Esprit Backfokus wurde verlängert, sodaß die Riccardi zum Fokus kommen.
@Torsten

Hm, ich wiederum verstehe nicht, warum die Leute immer nach Reducern verlangen?
Ja das verstehe ich im CCD Zeitalter bei einer f/5 Optik auch nicht wirklich.
Ist wohl ne Tradition aus chemischen Zeiten und getreu dem Motto je schneller desto besser.

Grüße Gerd
 
Hi Folks,

was gibt es denn da nicht zu verstehen? Der FSQ hat somit den Vorteil drei Brennweiten anbieten zu können die je nach Objekt verwendet werden können. Das ist für mich eines der Alleinstellungsmerkmale des FSQ und macht ihn u.a. so attraktiv.


Ausserdem ist ein schnelles Öffnungsverhältnis auch in CCD Zeiten sehr attraktiv, warum sollte es sich dabei um ein Relikt aus chemischen Zeiten handeln?

CS Frank
 
Hallo Frank,

Ausserdem ist ein schnelles Öffnungsverhältnis auch in CCD Zeiten sehr attraktiv, warum sollte es sich dabei um ein Relikt aus chemischen Zeiten handeln?

na ja da gibt es schon ein paar Unterschiede.
Den von Dir oben erwähnten Effekt der 3 Brennweiten kannst Du mit CCDs auch mit entsprechendem Binning erreichen, das geht Chemisch nun mal nicht.

Chemisch hast Du den Schwarzschildeffekt, auch der ist CCDs fremd.

Die Belichtungszeiten sind bei CCDs ohnehin kürzer wie Chemisch.

Geht es Dir um Belichtungszeit solltest Du genau überlegen ob ein Reducer an f/5 da was bringt.
Warum?
Eigentlich ist bei üblichen Pixelgrößen bereits f/5 zu schnell und würde under sampling bedeuten.

http://www.sbig.de/universitaet/glossar-htm/sampling.htm

Die Sterne wären hässlich Verpixelt weil einfach der Spot in Relation zu den Pixeln zu klein wird.
Aber es gibt ja noch Seeing und Nachführfehler sowie Fehler der Optik die dann den Stern doch wieder auf die nötige Mindestgröße aufblasen damit er auch bei f/5 in den Bereich good sampling kommt.

Was bringt es aber die f/5 auf f/4 zu drücken?
Der Stern darf nicht kleiner werden sonst kommt es zu under sampling.
Das wird der Spot dank oben erwähnter Fehler auch nicht.
Insbesondere Fehler der Optik sorgen dann mit Reducer dafür das der Spot letztlich nicht kleiner ist wie ohne Reducer.
Die Sterne werden also nicht Vepixelt abgebildet.

Aber auch die Belichtungszeit ist die Gleiche wie bei einer sauber abbildenden f/5 Optik da das Licht der Sterne auch mit Reducer bei f/4 und entsprechend großen Spots wegen genannter Fehler auf gleich viele Pixel verteilt wird.

Das Ganze ist in Bezug auf Belichtungszeit von stellaren Objekten also schlicht ne Mogelpackung.

Bleibt noch ein größeres Feld.
Zum einen kann auch mit Reducer nur das abgebildet werden was durch selben und den OAZ passt.
Zum anderen wäre zu überlegen ob das Geld welches der Reducer kostet nicht in einem größeren Chip besser angelegt ist um bei f/5 das gleiche Feld wie mit Reducer und f/4 mit kleinerem Chip abzubilden.

@Torsten

Wenn überhaupt, dann könnte der Reducer vom FSQ passen

Ja probieren könnte man das mal.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerd

Was du schreibst stimmt in der Theorie geht aber an der Praxis vorbei.

Um den Schwarzschildfaktor hat man sich sogar gegen Ende der chemischen Zeit kaum noch Gedanken machen müssen. Der zuletzt populäre Kodak E200 hatte glaube ich 0,98 also vernachlässigbar. Aber das nur am Rande.

Belichtungszeiten sind heute viel länger als zu chemischen Zeiten, zumindest dann wenn man noch jemanden hinterm Ofen her locken will. Das Argument zählt nicht.
F/3,... ist schneller als F/5 da gibt es nichts zu rütteln. Das ist fast eine Blendenstufe und somit die Hälfte der Belichtungszeit.

Das mit dem Binning ist m.E. Ein Mythos. Darüber könnte man streiten. Fakt ist jedoch keiner der Top Fotografen verwendet noch Binning.

Undersampling ist auch kein großes Thema. Schau mal bitte auf diversen Seiten wieviele Aufnahmen mit FSQ oder sogar Teleobjektive zBsp mit der St11000 gemacht wurden. Klar Gerät man da ins Undersampling aber das interessiert doch keinen bei Widefields. Der 8300 Chip hat sogar noch kleinere Pixel (die der 11000er sind ja vergleichbar riesig).

Bei den Brennweiten geht es mir ums Feld und da ist der FSQ unschlagbar. Für mich ein Kaufargument. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Den FSQ Reducer oder Extender zu verwenden ist doch Unsinn. Die sind teuer und da leiste ich mir dann doch gleich lieber den FSQ da weiss ich was ich habe.

CS Frank

 
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