Skywatcher 130/900 für 40EUR ?

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Shahin

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Hallo,

da ihr mich alle so gut beraten habt und ich einen sehr
angenehmen Start in die Himmelsbeobachtung hatte hab ich
schon seit kurzem eine kleine Suche nach besseren Teleskopen
gestartet und habe dieses Angebot gefunden.
Es ist ein Skywatcher 130/900 mit Leuchtpunksucher und einer
(leider) EQ2 Montierung, es ist ebenfalls ein 10mm Okular
und eine Barlow Linse im Preis enthalten.
Das Gerät ist einwandfrei und auch ohne jeglichen erkennbaren
Schaden.

Mein Frage ist, ob es sich lohnt dieses Gerät für den o.g. Preis
zu kaufen oder sollte ich lieber ein anderes nehmen.
Zur Info für alle, ich hab im Moment ein Bresser 76/700.


Vielen Dank, und beste Grüße


Shahin

 
Hallo Shahin,
also zu dem Preis kann man da nicht viel falsch machen, finde ich. Eine Verbesserung zum 76/700 ist es allemal, da es wesentlich mehr Licht sammelt. Da werden plötzlich Dinge sichtbar...
 
Moin,


ein 130/900er war auch mein erster Newton. Das ist schon ein recht feines Gerät. Die EQ-2 ist vielleicht ein wenig wackelig für den schon recht großen Tubus, aber da kann man ja auch mal irgendwann ein Schnäppchen machen und schauen, ob man günstig an ne EQ-3 oder sowas kommt. Auf jeden Fall solltest Du bei 40 Tacken zuschlagen, das ist wirklich ein sehr guter Preis.
 
Ja dann bin ich ja beruhigt, ich hab schon grausige
Beiträge zu dem Teleskop gelesen, neben den auch sehr
lobenden.
Unter anderen ist es für einige ein imens großes problem
dass er keinen Parabol Spiegel hat, was für mich kein
großes Problem darstellt da ich mal geguckt habe wann
man den Unterschied erkennen kann und das wäre nur bei
sehr hochwertigen Okularen oder bei extremer Vergrößerung
sichtbar dass die Auflösung nicht ganz so gut ist wie mit
einem Parabol Spiegel.
Nun ist der Preis aber für ein solche Gerät erschlagend
niedrig und deshalb freue ich mich schon mit dem Rohr in
den Himmel gucken zu können :D

Gibt es etwas was ich hierbei noch besonderes beachten muss
beim Kauf?

Vielen Dank


Shahin
 
So, ich habs nun grad eben gekauft es gehörte einem Arzt bei mir ganz in der Nähe der es mal geschenkt bekommen hat und dann einfach nie benutzt hat. es hat keinerlei Gebrauchsspuren.

Ich muss jetzt nur noch rausfinden wie ich eine EQ2 Montierung vernünftig ausrichte sodass ich in Kiel/Hamburg
gute Sicht in den Himmel habe.

Ich muss an dieser Stelle nochmal anmerken, dass alles
zusammen echt groß und schwer ist. Sowas kann am Anfang
wo man doch manchmal ohne viel gesehen zu haben nach Hause
geht echt frustrieren, immer wieder das große Gerät mit
sich herum zu tragen.

Ich hoffe aber, dass ich sobald der Leuchtpunktsucher eine
neue Batterie hat loslegen kann um ein wenig was am Himmel
zu entdecken.

Vielen Dank nochmal für eure schnell Hilfe.
 
Hi,
die RA-Achse sollte halt ungefähr auf Polaris ausgerichtet sein, das reicht fürs visuelle.
Wie sowas geht, findest Du z.B. dort: http://www.ralfstahlberg.de/sterne/montierung/index.htm
Suchen und finden geht mit einem guten Atlas und dem Leuchtpunktsucher genauso einfach wie an Deinem kleinen Newton.

130/900 + EQ2 groß und schwer? Naja, alles relativ...
Stell mal eine EQ-6 mit einem 8" oder 10" Newton daneben, die in dieser Kombi oft benutzt werden.
 
Ja, ich hab gestern nur einen zu viel bekommen weil ich
mit dem, im Verhältnis, größeren und schwereren Teleskop
3 mal die Teppen rauf und runter gelaufen bin, aber nun
ist wieder alles in Ordnung und ich muss zu meiner Schande
gestehen dass die Quängelei wegen des Gewichtes ein wenig
übertrieben war für jemanden der seit 9 Jahren Kampfsport
macht...

Ich hab aber noch eine Frage, ich war gestern schon mit dem
Teleskop abends kurz draußen und habe den Jupiter mit dem
10mm Okular(ohne Sucher, weil er keine Batterie hat)gefunden.
Nun ist das aber nur möglich durch die abgefahrensten
Bewegungen die man mit allen Stellschrauben der EQ Montierung.
Meine Frage ist, gibt es eine Anleitung, wie man vernünftig
die Sterne finden kann am Himmel ohne die AZ Achse zu bewegen?


Ich habe leider noch keine Anleitung gefunden hierzu, nur
zum Ausrichten auf den Polarstern.


Grüße, Shahin
 
Hi,
Wenn du den Jupiter gefunden hast, brauchst du im Grunde nur noch eine der Wellen zum Nachführen nutzen, ohne dass dir der Jupiter aus dem Okular rutscht. sollte das nicht der Fall sein kann das an 2 Dingen liegen:
1. Die Polachse ist verstellt
2. Die Montierung ist nicht richtig eingeodnet

Das ist eben das Problem am anfang mit den deutschen Montierungen. Man muss sich im Grunde erstmal damit befassen und verstehen was man tut, um in Beobachtungsgenuß zu kommen. Bei dobsons ist das leichter.
Google mal nach deutscher oder parallaktischer Montierung. Da findest du sicher viele Anleitungen.
Ansonsten erst mal die Halteklemmen der Achsen lösen, Objekt einstellen und Klemmen feststellen und die Wellen benutzen.

Gruß Deadlock
 
Moin zusammen!

Wie man eine parallaktische Montierung richtig einsetzt, wird mittlerweile auch bei Youtube im Bild erklärt. Wenn einen das Englische nicht stört, halte ich diese Filmchen für Anfänger eingängiger als sich duch Text mit lauter Fachbegrifen zu quälen.

YT --> Klick mich!
 
Vielen Dank für den Post, ich habe vor 5 Minuten selber
genau dieses Video gefunden und mir ist klar geworden,
dass ich das Teleskop gedreht hatte und es garnicht gen
Norden stand.....(ja das ist sehr sehr klever von mir)

Nur eine Frage habe ich noch, die obere Welle lässt sich
zwar drehen aber nicht so wie die untere Welle komplett
sondern nur ein paar Grad(mit dem Feindreher)
Ist das normal ?

Bitte entschuldigt die blöden Fragen.

 
> lässt sich zwar drehen aber nicht so wie die untere Welle

Ja, das ist bei dieser Montierung normal. Wenn das Ende der Welle erreicht ist, muß die Achsklemmung gelöst und die Welle wieder zurückgedreht werden. Da das die Deklinationsachse betrifft, die normalerweise wenig gebraucht wird, ist das nich so kritisch.
 
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