Skywatcher 150/1500

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Andreas_Hoffmann

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Hallo,
ich verfolge schon seit längerem interessante Themen in den Diskussionsforen. Deshalb möchte ich mich mit einer Frage an euch wenden. Ich möchte mir einen Refraktor zulegen. Hatte vorher ein Mead 8'' SC. Ich habe mich auf einen Skywatcher oder Celestron 150/1200 fixiert, Habe aber immer von Problemen mit der Farbe gehört "Farbwerfer". Jetzt, ich bin total begeistert, wird ein Skywatcher 150/1500 angeboten mit F 10. Die längere Brennweite sollte doch eigentlich ein besseres Bild liefern. Was meint ihr dazu?
 
Hallo,
hast du eine Baubewilligung für die Montierung?

Die Chromasie wird beim f10-er zwar besser als mit f8-er sein, aber der Farbfehler bleibt sichtbar.

Hast du einen Grund, weshalb es bei dieser schon ordentlichen Oeffnung kein Spiegel sein soll? In der Gewichtsklasse eines 15cm achromatischen Refraktors gibt es eine stattliche Auswahl an guten Spiegelgeräten unterschiedlichster Bauart.
Die 8"SC sind zwar nicht die Ueberfliegergeräte, aber ob du nach deinem Meade mit dem Riesenrefraktor glücklicher sein wirst?

Ein guter Freund von mir hat einen 15cm f15 Lichtenkneckerrefraktor fest montiert. Das Ding ist lustig, ein Sammlerstück, FAST farbrein und bringt ein gutes Bild. Die Montierung ist nicht zu üppig, sie reicht gerade noch. Als Fundament dient ein Betonklotz von über 1 T Gewicht (in Worten : EINE TONNE). Die Achsen der Montierung haben Armdicke, und für die Zahnräder braucht es einen Waffenschein. Hier gibt's Bilder:
http://www.ursusmajor.ch/50068498a40cdf902/50068498a40cef006/index.htmlDas

Da offensichtlich für dich Farbfehler ein Thema ist, würde ich mir beim Achromaten in dieser Oeffnungsklasse unbedingt ein Rückgaberecht aushandeln.

Viel Spass am Okular
Peter
 
Hallo,
ich habe eine Skywatcher 152/1500. Das Fernrohr habe ich mir zugelegt, weil ich Refraktorfan bin. Mit dem Refraktor beobachte ich sehr gerne (besonders Objekte in Horizontnähe, die ich mit meinem fest aufgestellten Spiegel nicht erreiche - oder DS mit weitwinkligem 38mm Okular). Der Farbfehler stört allerdings schon ziemlich. Für Detailbeobachtungen auf Planeten ist das Rohr eigentlich nicht recht zu gebrauchen. Dafür nehme ich den Spiegel.
Die Monti für das Rohr muss schon ziemlich steif sein. Meinen 152/1500 (der etwas länger als der 152/1200 ist), habe ich auf dieser Montierung. Die Monti verkraftet den Refraktor gut, während das Stativ (das eigentlich sehr gute Baader-Stativ) nach meiner Meinung schon etwas überlastet ist.
Das Rohr ist meiner Meinung nach nur etwas für ausgesprochene Refraktorfans. Ich hätte mir das Rohr nicht gekauft, wenn ich nicht schon einen ordentlichen Spiegel gehabt hätte.

CS. Frank

 
Hallo Beam_me_up,
du machst mir schon etwas Angst. Auf einen Betonklotz würde ich schon gerne verzichten. Der Refraktor wird mit einer EQ 6 angeboten. Reicht die aus?
Ich habe beim Astroshop (die bieten den Refraktor an) um einen Test der Optik gebeten, bevor ich mich für einen Kauf entscheide.
Ich glaube ich bin einfach ein Optik Fan.
Da ich meistens vom Balkon aus beobachte (Koblenz liegt auf der anderen Rheinseite) dachte ich der Refraktor sei zum beobachten besser geeignet als ein Spiegel.

Gruß,
Andreas
 
Zitat von FrankZ:
Hallo,
ich habe eine Skywatcher 152/1500. Das Fernrohr habe ich mir zugelegt, weil ich Refraktorfan bin. Mit dem Refraktor beobachte ich sehr gerne (besonders Objekte in Horizontnähe, die ich mit meinem fest aufgestellten Spiegel nicht erreiche - oder DS mit weitwinkligem 38mm Okular). Der Farbfehler stört allerdings schon ziemlich. Für Detailbeobachtungen auf Planeten ist das Rohr eigentlich nicht recht zu gebrauchen. Dafür nehme ich den Spiegel.
Die Monti für das Rohr muss schon ziemlich steif sein. Meinen 152/1500 (der etwas länger als der 152/1200 ist), habe ich auf dieser Montierung. Die Monti verkraftet den Refraktor gut, während das Stativ (das eigentlich sehr gute Baader-Stativ) nach meiner Meinung schon etwas überlastet ist.
Das Rohr ist meiner Meinung nach nur etwas für ausgesprochene Refraktorfans. Ich hätte mir das Rohr nicht gekauft, wenn ich nicht schon einen ordentlichen Spiegel gehabt hätte.

CS. Frank
 
Hallo Frank,
was heißt für dich ziemlich. Kannst du das etwas genauer beschreiben. Offensichtlich kannst du aber damit leben. Ist der Spiegel von der Handhabung, genauso unkompliziert wie ein Refraktor.
CS, Andreas
 
Hallo Andreas, die EQ6 kenne ich nur vom Hörensagen, deshalb möchte ich mich zu ihr nicht äussern. Aber da du dir beim Verkäufer einen Optiktest ausgebeten hast, bist du ja auf der sicheren Seite.
Wetten dass du von der Grösse des Teils überrascht sein wirst!
Viel Spass am Okular
Peter
 
Hallo Andres,
wie ich schon geschrieben habe, bei DS und Objekten in Horizontnähe (z.B. schmale Mondsichel, Jupitermonderscheinungen bei starkem Seeing) kann ich mit dem Farbfehler gut leben. Ebenso geht der Mond mit Bino, und (mit Einschränkungen) auch der Saturn.
Wolkendetails auf Jupiter gehen im sekundärem Spektrum unter - für Detailbeobachtungen auf Jupiter ist das Fernrohr meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen.
Inwieweit man mit farbigen Bildern leben kann ist reine Ansichtssache. Durch das sekundäre Spektrum wird allerdings der Kontrast der Bilder herabgesetzt und die Detailerkennung wird (bei realen, nicht quasimonochromatischen Beobachtungsobjekten) schlechter - dies ergibt sich aus den wohlbegründeten Modellen der Physik und ist keine Ansichtssache. Das genau zu diskutieren würde hier allerdings zu weit gehen - ausserdem gab es dazu hier schon ausgiebige Diskussionen (hoffentlich gibt es jetzt dazu nicht wieder eine endlose Diskussion - das Thema ist eigentlich erschöpft - einfach mal die Suchfunktion nutzen).
Die Handhabung solch eines langen Rohres ist übrigens nicht so komfortabel, wie man sich das vorstellt. Ich habe mir eine kompakte und steife Monti selbst gebaut. Ein Mak ist da auf einer kleineren Montierung wesentlich einfacher zu handhaben. Auch ein f/8 Newton in Rotationsrohrschellen ist nicht schwerer zu handhaben.
Ich habe mir im fortgeschrittenen Lebensalter als Refraktorfan einfach mal den Luxus eines 6"-Refraktors erlaubt, mir gefällt das Rohr auch sehr gut und ich bin glücklich damit. Wenn ich allerdings kein Fernrohr hätte, und ich mir nur ein einziges Fernrohr kaufen würde, dann würde es mit Sicherheit ein guter Newton sein.

CS. Frank
 
Hi Andres,

vor ca. 1/4 Jahr habe ich meinen Lichtenknecker in der etwa gleichen Größe verkauft. Die Optik war markellos und nahezu farbrein. Warum dann verkauft?
- zu langer Hebel auf der Montierung
- Um überhaupt was sehen zu können, weit ausgefahrenes Stativ,
dadurch Instabilität und wackelig (bei Vixen GP-DX)
- sehr schwer (17 KG)

Wie Frank schon schrieb: als Erstgerät nein, wenn`s denn unbedingt ein Refraktor sein soll und man schon andere Geräte hat, meinetwegen.

Mit ein Grund des Verkaufs war die Anschaffung eines 8" f6 Dobsons. Damit sehe ich am Planeten genauso gut und bei Deep Sky einfach mehr bedingt durch die größere Öffnung. Zudem wahrlich leichter händelbar.

Gruß
Winfried
 
Hallo Frank, hallo Winfried,
danke für eure ausführlichen Antworten. Eure Argumente sind schlüssig. Wahrscheinlich werde ich mich schweren Herzens von meinem Refraktor-Traum verabschieden. Schließlich soll dieses Teil (Tubus + EQ6)2000,-€ kosten. Da sollte es schon das richtige für mich sein. Ich hatte vor längerem mit der Anschaffung eines Dobsons geliebäugelt. Diesem Thema werde ich mich wohl wieder etwas mehr widmen. Habe gehört, dass Ende September in Villingen-Schwenningen eine Astromesse stattfindet. Werde mich dort mal nach geeigneten Teleskopen umschauen. Muss zugeben, das ich keine rechte Vorstellungen von den Ausmaßen dieser Geräte habe und bin schon allein deshalb gespannt.
Herzliche Grüße,

Andreas
 
Hallo Andreas,
Muss zugeben, das ich keine rechte Vorstellungen von den Ausmaßen dieser Geräte habe und bin schon allein deshalb gespannt.
Schau mal auf der HP von Benny taunus-atronomie
Unter "Artikel" --> "Teleskope im Größenvergleich" Benny hat sich die Mühe gemacht die tatsächliche Größe von unterschiedlichen Teleskopen darzustellen.Außerdem findest du jede Menge nützlicher Tips - die Seite entwickelt sich zu einer wahren Fundgrube,nicht nur für Anfänger :super:
Grüße Rainer
 
Hallo Andreas,
wenn es sich um einen Achromaten nach Art von Fraunhofer handelt, dann wird der Farbfehler für 6" Öffnung ab f/15 und länger erträglich. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wer etwas anderes verzapft ist farbblind oder höcht farbtolerant oder verfolgt Geschäftsinteressen.

Was so ein 6" f/15 Monster an Montierung verlangt ist noch eine Geschichte für sich.

Gruß Kurt
 
Hallo Kurt,
wie Frank weiter oben schon sagte, ist das Thema "Farbe" schon oft diskutiert worden und eigentlich erschöpft. Da gebe ich ihm recht und möchte keine neue Diskussion darüber vom Zaun brechen.
Ich lese gerne Erfahrungsberichte und habe natürlich einiges positives zu Refraktoren gelesen (bessere Auflösung und mehr Schärfe als vergleichbare Newtons). Der Farbfehler wurde immer erwähnt. Aber die Besitzer dieser Geräte können offensichtlich damit leben. Ich kann dies leider nicht beurteilen, weil ich noch nie durch einen Refraktor geblickt habe. Will mir dieses Erlebnis aber auf oben genannter Messe, wenn möglich, aber gönnen.

Gruß,
Andreas
 
Hallo,

danke für die Lorbeeren Rainer ;)

Die Abbildung des 150/1200 Refraktors dürfte zumindest eine Ahnung geben, wie groß ein 150/1500 wirklich ist. So richtig wuchtig erscheinen die großen Refraktoren aber erst wenn man sie auf der dazugehörigen Montierung sieht! Ich war bei meinem ersten Anblick eines 6" Apos auf EQ6 an einer Sternwarte richtig baff, dann wiegt das Achskreuz dieser Montierung alleine schon fast so viel wie mein kompletter 8" Dobson, den ich ungern in einem Teil weiter als 3 Meter tragen möchte :)

Kein Grund sich als Liebhaber solcher Geräte keins zuzulegen aber man muss sich wohl über die Ausmasse und Gewichte im Klaren sein wenn man das ganze nicht in einer Sternwarte betreiben möchte.

CS Benny
 
Hallo Andreas !

Um Deinem Verlangen nach einem Refraktor wieder etwas Feuer zu geben: Wie wärs denn mit einem 127/1200 er Refraktor ?
Zugegeben, farbrein ist der nicht - aber, nachdem ich damals meinen 150/1200er verkauft habe, habe ich nach Jahren der Versuchung nachgegeben und wieder ein Refraktor gekauft ( neben drei weiteren bestehenden Optiken ). Klüger geworden, sollte für mich das Öffnungsverhältnis mindestens f 10 sein und um noch zu händeln geht dann nur <150mm Öffnung.
Ein bekannter Händler bietet unter dem Namen Antares Elite besagten 127mm Refraktor zu guten Konditionen an. Gut, der Refraktor hat knapp f = 9,5, aber ein wunderschönes Bild bei erträglichem Farbfehler. Für Planeten nutze ich dann aber einen Maksutov-Newton ( wegen der o.g. Detailerkennung ) aber Sternfelder, Doppelsterne, offene Sternhaufen sind eine wahre Pracht.
Auf der Sternwarte setzen wir für Sternführungen einen Elite 105 /1500 ein. Die Sahneoptik des f15 - Refraktors hat mich verführt und mich zum Refraktorfan werden lassen.

Sternklare Nächte
Berthold

 
Hallo Micha,
ist das ein Riesenrohr :augenrubbel: Wahnsinn was manche so alles "rumstehn" haben ;)
Aber nochmal zu Andreas und dem Refri - ich konnte mal durch einen 150/1200 Celestron Refraktor schauen.Für Planeten ist das Öffnungsverhältnis noch zu "schnell".Bei Saturn und etwa 200 fach war deutlich,für mich sehr störend,Farbe im Spiel.Obwohl der Besitzer des Refri auf 4,5 oder 5" Abgeblendtet hatte.Wenn Refraktor (zumindest bei Planeten)dann APO.
Also Andreas,ehe du viel Geld für ein Teleskop ausgibst - schau dir verschiedene Scopes an.Und nicht nur Tags wie bei einer Messe ,sondern Nachts,im Einsatz!
In nächster Zeit gibt es wieder einige Teleskoptreffen.Fahr zu einem und schau durch verschiedene Teleskope.So kannst du am ehesten entscheiden,was für dich das Richtige ist.
Grüße Rainer
 
Moin Rainer!

Ja, solche Refraktoren werden schnell gewaltig. Der oben gezeigte Achtzöller kann übrigens wahlweise mit einem 80 Jahre alten Zeiss-Triplett 10" f/16 ausgerüstet werden... :cool:

Link zur Grafik: http://www.ki.tng.de/~winnie/ablage/zeiss-10z-f16.jpg

Ich kam vor 10 Jahren ganz stolz mit meinem damaligen 4" f/10 Bresser zu einem Beo-Abend an unsere Vereinssternwarten. Der Leiter der Kronshagener Volkssternwarte schaute mich nur völlig entgeistert an: "Was, f/10? - Sowas sollte wenigstens f/15 haben..." - Okay, er hat in seiner Sternwarte ebenfalls einen 6" f/15 stehen, und das sind natürlich ganz andere Einblicke.

Einen 6" f/8 Skywatcher eines anderen Sternfreunds habe ich mal auf einer Standard-EQ-6 gesehen. Das sah mir schon recht fragil aus - von der fehlenden Montierungshöhe mal ganz zu schweigen. Einen Blick durch das Rohr habe ich mir geschenkt, denn was für Farbfehler diese Optiken produzieren, kann man sich in etwa denken.

Wenn jetzt ein gleichartiger f/10 auf dem Markt ist, dann ist IMO das Problem der Farbkorrektur noch nicht aus der Welt. Selbst mit dem ansonsten guten f/15 aus Kronshagen ist noch leicht Farbe an einigen Objekten zu sehen.

So ein f/10-Teil dann noch "auf einem Balkon" betreiben zu wollen, wie es der Thread-Eröffner schreibt, halte ich sowieso für eine Schnappsidee - außer, der Balkon ist wirklich groß...
 
Hallo Andreas,

Ich lese gerne Erfahrungsberichte und habe natürlich einiges positives zu Refraktoren gelesen (bessere Auflösung und mehr Schärfe als vergleichbare Newtons).

die Auflösung wird bei angenommen beugungsbegrenzter Optikqualität
durch die Öffnung bestimmt. Ein Rerfraktor kann deshalb nicht
besser als ein beugungsbegrenzter Newton auflösen.

Die "Schärfe" ergibt sich durch das fokussieren. Eine beugungs-
begrenzte Optik ist dann immer in der Bildmitte scharf.

Falls mit dem Ausdruck "Schärfe" aber tatsächlich so etwas wie
"Kontrast" gemeint gewesen war (die Begrifflichkeiten gehen
da gerne mal etwas durcheinander) dann kann man sich mit Hingabe
der Frage stellen in wieweit eine scharfe farbreine Optik (Newton)
einer nicht farbreinen Optik (zu kurz geratener Fraunhofer)
unterlegen sein sollte.

Berichte aus der Praxis?
Wohan, hier kommt einer der gerne ignoriert wird:
Mein 8"f/6 Newton konnte bei einem Vergleich mit einem 7"f/8 Apo
bei 6/10 bis 8/10 Seeing an den Objekten Jupiter und M13 voll
mithalten, auch nach Ansicht des Apobesitzers. Das war beim
ITV 2006 in der einzigen brauchbaren Nacht.

Der Fraunhofer hält da wegen des Farbfehlers an kritischen Objekten
wie dem Jupiter nicht mit. Wen Fraunhofer, dann kann man nicht
ein Öffnungsverhältnis benennen bei dem immer alles paletti ist.
Während ein 80mm f/15 sehr wenig Farbfehler aufweist und auch
nach Meiner Ansicht ein öffnungsbezogen gutes Teleskop ist
kann ein 150mm f/15 nicht ohne deutlichen Farbfehler abbilden.

Ein 160mm FH müßte schon ein Öffnungsverhältnis von f/30 haben
um genauso farbrein wie der 80mm f/15 abzubilden.

Dies nur,weil hier im Thread sonst mal wieder die Mär vom
scharfen Farbwerfer genährt wird. Da schließe ich mich Kurt
voll an wenn er schreibt:

... wird der Farbfehler für 6" Öffnung ab f/15 und länger erträglich. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wer etwas anderes verzapft ist farbblind oder höcht farbtolerant oder verfolgt Geschäftsinteressen.

Erträglich. Das trifft es ganz gut. Wenn man schon keinen
gestreckten, ausreichend langen FH (6"f/22 oder besser f/30)
unterbringen kann dann kann man ihn ja auch noch falten,
wie es Jan Fremerey getan hat. Bilder dazu gibt es auch hier
im Forum.

CS,Karsten
 
Hallo Andreas
...Ich lese gerne Erfahrungsberichte und habe natürlich einiges positives zu Refraktoren gelesen (bessere Auflösung und mehr Schärfe als vergleichbare Newtons). Der Farbfehler wurde immer erwähnt. Aber die Besitzer dieser Geräte können offensichtlich damit leben.

besser wäre es die Erfahrungen selber zu machen. Selbstvertändllich kann man mit Farbfehlern leben. Ich hab schon öfters durch farbfehlerbehaftete Teleskope geschaut und lebe immer noch. Das ist also erwiesenermaßen völlig ungefährlich. :cool:

Es geht auch gar nicht darum jemanden irgend einen Refraktor zu Gunsten von Spiegelteleskopen auszutreiben. Es geht eher um die richtige Anwendung der physikalischebn Optik. Bessere Auflösung geht bei annähernd fehlerfreien Optiken, gleicher Öffnung und gleichen Beobachtungsbedingungen aus physikalischen Gründen nicht. Schärfe ist ein "unscharfer" Begriff mit dem man nix anfangen kann. Ansonsten möchte ich nicht weiter wiedeholen was Karsten zum x-ten Male in mehreren Varianten wiederholt hat.

Gruß Kurt
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo an alle,
erst mal ein herzliches Dankeschön an alle die sich am Thema beteiligen. Ich bin schon gerührt, dass ihr einem Neumitglied soviel Aufmerksamkeit widmet.
Znächst an Karsten, du hast Recht ich meinte nicht Schärfe sondern tatsächlich Kontrast.
Zu meinem Balkon, ich glaube mitlerweile selbst, das er für einen 150/1500 zu klein ist. Die Refraktor-Bilder von Micha sind echt spitze. Die Dinger sind mit Sicherheit zu groß. So weit wollte ich es auch nicht treiben. An den 127/1200 den Berthold mir empfiehlt habe ich auch schon gedacht. Wollte aber mehr Öffnung, deshalb die Idee mit dem 150/1500. Aber Karsten hat ja deutlich gemacht, das der Farbfehler mit f 10 nicht zu beheben ist.

Gruß,
Andreas
 
Hallo Andreas,
am besten wird es sein, wenn Du Kontakt zu Sternfreunden in Deiner Umgebung suchst. Hobbyastronomen sind überwiegend nette Leute, die ihre Erfahrungen gerne weiter geben und auch gerne andere durch ihre Röhren gucken lassen. Frag doch mal im Treffpunkt nach, welche Sternfreunde in Deiner Nähe Dich mitspechteln lassen würden.
Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Teleskops ist auch, was für Objekte man beobachten will. Wenn man da bei Sternfreunden durch verschiedene Teleskope mal durchgucken kann, dann entstehen vielleicht schon Interessen für bestimmte Objekte.
Auf alle Fälle sollte man einen Teleskopkauf nicht überstürzen. Das Angebot an Fernrohren ist (Gott sei dank!) ziemlich groß und die Preise steigen nicht - sondern fallen eher. Der 150/1500 ist zwar ein Exot, der meines Wissens nur in ein paar Prototypen existiert. Wenn Du aber nach reiflicher Überlegung dann doch einen achromatischen Refraktor haben willst (was ich aber nicht glaube) dann bekommst Du sicher auch später noch ein entsprechendes Rohr. Auch größere Achromate werden immer mal angeboten. Da die Dinger nur etwas für ausgesprochene Liebhaber sind, und Apos bestimmt billiger werden, ist auch nicht zu erwarten, dass die Preise für Achromate steigen (von Sammlerstücken wie Zeiss-Jena mal abgesehen).

CS. Frank

 
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