Skywatcher 2012

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TSZ_Tommy

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hallo,

der Skywatcher Kalender 2012 hat uns in elektronischer Form erreicht, und enthält eine Vorschau auf eine ganze Menge Produktneuerungen die uns als österreichischem Skywatcher Partner für 2012 angekündigt sind. Es ist ein erstaunlich ambitioniertes Programm und wird den Markt ordentlich in Bewegung bringen. Unsere Freunde ruhen sich nicht auf irgendwelchen Lorbeeren aus.

Unter anderem endlich die EQ8, mit völlig neu gestaltetem Field Tripod, eine AZ EQ6 (azimutale EQ6 mit Goto und Fernrohr Doppelmontage) und ein ganzer Schwung der angekündigten und teilweise schon existenten Triplett/Quintuplett Esprit Apos. Ganz neu dabei ein 80/400 Triplett Apo.

Hier zum Download:
http://www.teleskop-shop.at/Print/Kalender_SW-2012.pdf

viel Spass beim Stöbern!

clear skies und schöne Feiertage!
Tommy

 
hallo Daniel,

hm, ja, seltsam, na sowas...! Aber die EQ8 hat Encoder verbaut, sodass sie immer schön weiss wo links und rechts ist. Mit ihrem Stativ ist sie dann schon ganz familiär und muss sich nicht erst daran gewöhnen.

hallo Markus,

der 100/550 ist bei den "3+2 Linsern".
Lajos ist ein Mann von überaus grosser Weisheit, er hat folgenden Satz getätigt: "Immer erst schauen was in der Schachtel WIRKLICH drin ist wenn sie ankommt." ;)

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

ein netter Kalender! Etwas bedenklich finde ich allerdings die Fußnote
unter dem H alpha Bild:

"Taken with Sky-Watcher Short refractor 102/500 on NEQ6 Pro Mount"

Hoffentlich kommt dadurch kein Unbedarfter auf den Gedanken, seinen
kleinen Refri OHNE entsprechenden Filter auf die Sonne zu halten, um
damit SOLCHE Fotos zu machen!

Vielleicht kannst Du ja für 2013 diesbezüglich einen kleinen Hinweis
weiterleiten.

Viele Grüße und clear skies,

Jörg
 
Hallo Markus,

also wenn ich den Kalender aufmerksam studiere, möchte Skywatcher kommendes Jahr zwei 100er APOs vorstellen. Einmal den 5-Linser und einmal einen Triplet.

Die AZ-EQ6 scheint ein schönes Konkurrenzprodukt für die LX80 von Meade zu sein. Sieht sehr interessant aus.

Beste Grüße,
Gerrit
 
Zur EQ8:
Preis? (wenn 5k, dann Thema verfehlt)
50kg Zuladung? Gehts noch!
Die Schrauben zur Polhöhenwiege verbiegen sich schon
beim Anschauen, man, man...
Gewicht? Verfügbarkeit, dann im Mai 2012??

Mal die ersten Modelle abwarten...
 
Zitat von Yepun:
...50kg Zuladung? Gehts noch!
Die Schrauben zur Polhöhenwiege verbiegen sich schon
beim Anschauen, man, man...

Zitat von matthisk:
..
Nun, du hast die Umrechungstabelle nicht berücksichtigt:
50 Skywatcher-Kilos = 25 Losmandy-Kilos = 15 Takahashi-Kilos :biggrin:

Was ihr alles so wißt! Also, wenn ich mir die Videos von dem Teil in Foren oder bei YouTube ansehen, ist das eine fette Montierung, die sicherlich viel tragen kann.
Ich habe nur die kleine HEQ5, die Skywatcher so bewirbt: "Belastbarkeit: ca. 12 kg - je nach Anwendung" Meine schwerste Ausrüstung dürfte ca. 9 kg wiegen. Die wird von der HEQ5 locker getragen und sie schwingt sehr schnell aus.

So fett wie die EQ8 aussieht, wird die mit der genannten Tragkraft - je nach Anwendung und Umständen (Hebel, Wind etc.) klarkommen können.

Tom

 
Hallo Freunde,

ich kann mich noch gut an die EQ6 erinnern, die ca. 1/2 Jahr vor dem Rauskommen in den Foren schon ausgiebig diskutiert wurde.

Ein befreundeter Händler hat die Montierung sogar mal als "G11 Killer" bezeichnet ... schwerer schwerer Fehler !!!

Ich schlage vor, die Montierung einfach mal kommen zu lassen und mal zu schauen, wo sie sich preislich einordnet und was sie tatsächlich so kann. Wir von Teleskop Service werden mit dem guten Stück sicherlich auch arbeiten, sobald wir sie vom Generalimport für diese Montierung (Optical Vision in England) bekommen werden.

Ich denke, das sind interessante Ideen, die Skywatcher da so bringen wird. Ob die Ideen auch was taugen, wird die Praxis beweisen.

Viele Grüße,

Wolfi
 
Zitat von Yepun:
Zur EQ8:...50kg Zuladung? Gehts noch!
Die Schrauben zur Polhöhenwiege verbiegen sich schon
beim Anschauen, man, man...

Hallo Namenloser,

ist zwar schon drei Tage her, aber: Schlecht gefrühstückt?

Schrauben werden in den meisten Fällen hauptsächlich auf Zug belastet, nicht auf Biegung. Ein normaler nichtrostender Stahl für den Einsatz bei Haushaltsgeräten hat laut "Tabellenbuch Metall(Europa Verlag)" eine Dehngrenze von 190 N/mm². Selbst eine M8 - Schraube dieses Materials sollte da dicke reichen.

Gruß André
 
Hallo André,
da muss ich den Yepun mal ein wenig in Schutz nehmen.
Bei der EQ-6 werden eben die Polhöhenschrauben doch auf Biegung belastet und die Chinesische Butter-/Käse-Legierung, die dort verbaut wird (leider kein rostfreier Stahl) hält den Anforderungen nicht Stand.
Insofern darf man gespannt sein, wie das an der EQ-8 gelöst wird...
 
Oha! :o Dann entschuldige ich mich :blush: und hoffe, dass dann wenigstens übliche Gewinde drin sind bei der EQ 6. Dann kann man die Schrauben wenigstens gegen Schrauben aus Stahl austauschen.

Dann bleibt wirkich nur abzuwarten, ob solche Fehlkonstruktionen bei der EQ 8 vermieden werden.

Gruß André
 
Hi Andre,

namenslos nicht ganz. Heiße übrigens Andreas.
Die Polhöhenschrauben sind mir sofort aufgefallen, zumal
das schon bei der EQ6 ein Schwachpunkt war, "ist"?
Der Prototyp hatte dicke Verstellschrauben.
Sonst sieht man wirklich nicht viel und ich freue mich
schon auf die ersten richtigen Bilder und Erfahrungen.
Vielleicht mutiert sie, wenn der Preis stimmt, zur echten
schweren Volksmontierung!!
Evtl. kann man vor dem Serienstart noch einiges mit Synta
abklären. Und VTSB wird bestimmt ein Tuning-Kit anbieten.

Kann von den Händlern keiner etwas zum Start der EQ8 sagen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo,

genau wie Wolfi es sagt: Erst mal antesten, und dann werden wir in gewohnter Weise über die Stärken, aber auch über die Schwächen informieren.

Dass die Polhöhenschrauben der EQ6 ein Schwachpunkt sind ist kein Geheimnis, aber bitte trotzdem nicht gegen Stahlschrauben austauschen: Sonst müssen die die Gewinde im Polblock, der aus Aluguss ist, bald nachgeschnitten werden. Viel besser ist es, Umsicht walten zu lassen, die Schrauben wie zarte Ladys behandeln und bei Laune halten, sie niemals zanken lassen (immer erst Gegenschraube öffnen), und nie Gewalt gegen sie anwenden. So habe ich meine schon seit gut drei Jahren ohne Probleme, und ich arbeite mobil (verstelle jedes Mal) und bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit.

lg&cs, Tommy

 
Hallo Ralf

es gibt auch in China extrem hochwertiger Stahl, denn unsere bekannte Dillinger Stahlhütte , Weltmarktführer in bestimmten Sektoren , verkauft sehr viel hochwertigsten Stahl nach China, daher würde ich nicht solche Aussagen pauschaliesieren, damit könnte man auch mal auf die Schnauze fallen


schöne Feiertage
 
Hallo Markus,
dann steh ich halt wieder auf.
Wenn wir denn so guten Stahl nach China exportieren, ist das ja eine feine Sache. An der EQ-6 wird der aber bestimmt nicht verbaut und auch viele andere Dinge, die in unseren Baumärkten landen und eigentlich aus Stahl sein sollten, sind aus ???
Was habe ich pauschalisiert, als ich von den Pohlhöhenschrauben der EQ-6 schrieb?

Aber wir schweifen weit vom Thema ab...

Dir auch schöne Feiertage
 
Dass die Polhöhenschrauben der EQ6 ein Schwachpunkt sind ist kein Geheimnis, aber bitte trotzdem nicht gegen Stahlschrauben austauschen: Sonst müssen die die Gewinde im Polblock, der aus Aluguss ist, bald nachgeschnitten werden.
Sorry, aber die originalen Schrauben sind wirklich Mist und gehören ersetzt. Die Gewinde im Alu sollten nicht nachgeschnitten werden, das schwächt nur noch mehr. Besser ist ein Erweitern auf z.B. M14 und Einkleben einer rostfreien Reduzierung auf M10 aus Stahl. Das lässt sich schnell und kostengünstig machen und sieht ao aus: *
Was auch viel bringt, ist eine rostfreie und gehärtete Polachse in anständigen Gleitlagerbuchsen. Die originale "Polachse" der EQ6 ist ja nur eine M10-Schraube, die Bohrungen dazu meist 0,5mm größer und noch nichtmal rund. Mit besseren Hobbymitteln (große Standbohrmaschine, feste Aufspannung, gute Bohrer und Reibahlen) ist der Einbau kein Problem. Das Schwierigste ist, dei Plastikabdeckungen zu entfernen ohne sie zu beschädigen.

LG
Janina

* Nicht erlaubter Werbelink entfernt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also warten wir doch erstmal ab, dass das Teil auf den Markt kommt. Wenn Skywatcher mit 50 kg rangeht und die Praxis eher 35kg bestätigt ( ... unter Berücksichtigung von Hebel, ... und den sonstigen Variablen) dann ist das eben der Wert, der sich rumsprechen wird. Ob die Monti dann ihren Preis gerecht wird, zeigt sich danach.

Wer ernsthaft Probleme mit den Polhöhenschrauben hat, wird eine praktikable Lösung finden.

Ich habe eine frühe HEQ5 im alten cruden Gehäuse mit Verarbeitungsspuren im Metall. Nachdem ich sie vor Jahren bekommen hatte, verkaufte ich meine Vixen GP-DX mit Motoren und Boxdörfer Steuerung leichten Herzens und habe das bis heute nicht bereut. Die Polschrauben wurden schnell ausgetauscht. Deswegen ist mir kein Gewinde ausgeleiert.

Natürlich gibt es unterschiedliche Anspruchs- und Anwendungsprofile. Wer viele Geld für Spitzentechnologie ausgeben möchte, braucht nicht lange zu suchen. Aber es sind doch Unternehmen wie Skywatcher / Synta die tragkräftige Montierungen mit hochwertiger Nachführungstechnik zu erschwinglichen Preisen auf dem Markt bringen.

Tom
 
hallo,

wir verkaufen die EQ6 wirklich in guten Stückzahlen, und ich biete sogar ein Messprotokoll dafür an, mit zwei Messreihen: Eine, wie gut sie geguidet werden kann (am echten Stern unter der Last eines 10" 15kg), und eine mit dem periodischen Fehler. Die Guidinggenauigkeit liegt in der Regel bei ca. 0,5" rms:

http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?m=2&kod=serv-eq6-prt-wi&lng=de

Das könnte ich nicht tun wenn wir viele Ausreisser hätten. Es sind Werte, die man mit Spitzentechnologie zwar unterbieten kann, aber zu welchem Preis und mit welchem Sinn, wenn das Seeing eh meist 2" und mehr beträgt. Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

In den letzten drei Jahren ist keiner damit zurückgekommen, und hat sich über die Mechanik beschwert. Sicherlich kann man da nachrüsten, die Montierung ist jedoch aus der Box heraus absolut tauglich und hält auch lange wenn man weiss wie man sie behandelt. Wir klären alle Kunden genau über die Schwachpunkte auf damit nichts passiert.

Die gängigste Modifizierung ist, soweit ich weiss, die Auflagepunkte der Polhöhenschrauben rechtwinkelig zu den Schrauben zu machen. Dann können sich die Polhöhenschrauben nicht mehr verbiegen. Aber wie gesagt, es geht sehr gut auch ohne, wenn man umsichtig ist.

Bezüglich der EQ8 - da werden wir es genauso machen, und entsprechende Messungen unter Last machen und anbieten. Wir haben übrigens noch keinen konkreten Liefertermin.

lg Tommy
 
Hi Matthias

die 5" und 6" Apos sind ganz sicher nicht überteuert. Es gibt Weltweit kein vergleichbar guten Apo zu dem günstigen Preis.
Selbst wenn du noch den nicht perfekten Auszug austauscht, gibt es keinen Apo dieser Optikgüte zu dem Preis !!!
 
überteuerte Apos ?

Hallo Leute,

Zitat von MLudes:
die 5" und 6" Apos sind ganz sicher nicht überteuert.

na klar sind die überteuert.

Zitat von MLudes:
Es gibt Weltweit kein vergleichbar guten Apo zu dem günstigen Preis.
Selbst wenn du noch den nicht perfekten Auszug austauscht, gibt es keinen Apo dieser Optikgüte zu dem Preis !!!

LOL.

http://www.buytelescopes.com/Products/4271-telescope-engineering-company-tec-140-apo-refractor.aspx

5.200 USD = 3.980,404 EUR (Interbank Kurs vom 27.12.2011)
Dazu noch Transport (100 USD), MWST und Zollgebüren und
das TEC Teil ist trotz weit besserem Auszug mit 5.040 EUR
immer noch deutlich billiger als der China-Apo hier in D
von verschiedenen Händlern vertickt wird.

Den Omegon 150/1000mm ED Apo fand ich für üppige 6.990 EUR
und die TS Variante dieses Teleskopes für immer noch recht
üppige 5.990 EUR.

Karsten
 
Auf jeden Fall sind die zu teuer, das soll wohl der ganz große Reibach werden. Es wird aber nicht funktionieren, so wie es nicht bei den "Apo" Großferngläsern funktioniert hat.

Man sollte die Kundschaft nicht veräppeln, dann sucht sie sich eine andere Quelle. Ein 6" SW Halb-Apo sollte um die 3.000 Euro kosten, dann werden sich auch Käufer finden.

Andreas
 
Wenn hier über den Preis eines 6" Apos gemeckert wird, wüßte ich gerne, worin der Grund der Aufregung besteht. Wir haben günstige 5" (Halb-) Apos auf dem Markt. Ich habe die Rechnung eines Teleskophändlers für einen Skywatcher Equinox ED 120 über 1249 € gesehen, auch wenn es auf seiner Webseite höher ausgepreist war. Ist das für so ein Instrument teuer? Wohl nicht. Wer auf die einschiebbare Taukappe verzichten kann, bekommt den ED 120 noch günstiger. (Skywatcher ED 120S PRO für 1099 €)

Wenn zusätzlich eine weitere Linie vom selben Hersteller besteht, die erheblich teurer ist wegen des dreilinsigen Objektivs und Flattener und ev. besseren Tubus, na und? Deswegen sind die günstigen EDs doch nicht vom Markt verschwunden.

Bei Refraktoren über 5" Öffnung steigen viele Amateure sowieso aus. Die Konkurrenzprodukte mit Spiegel in derselben oder darunterliegenden Preisliga sind nur noch schwer zu toppen. Also werden solche Refraktoren eher etwas für eine kleine Zielgruppe bleiben, die den Entwicklungsaufwand, Porduktion, Versand, Händler etc. bezahlen muss. Das wird sich im Preis niederschlagen. Im Laufe der Zeit wird es solche Produkte auch billiger geben.

Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

ist trotz weit besserem Auszug mit 5.040 EUR
immer noch deutlich billiger als der China-Apo hier in D
von verschiedenen Händlern vertickt wird.

na ja wenn man schon vergleicht dann sollte das schon fair sein.
Das übern "Teich" alles etwas billiger ist ist ja kein Geheimnis, das ist schon oft diskutiert und gefällt mir auch nicht.
Hier bei Teleskop A einen US Preis zu nehmen und bei Teleskop B einen längst nicht mehr aktuellen Preis bei uns ist schlicht unseriös.
Da könnte ich jetz auch schauen ob ich irgendwo beim Chinamann so einen Skywatcher Triplet deutlich günstiger wie bei uns bekomme und dann sagen schaut her wie günstig die so sind.
Für den TEC nehm ich dann natürlich den hiesigen Preis und zwar den für den 160mm.
Wäre das gleiche wie der Vergleich des 140mm TEC mit dem 150mm SW
Dann liegen wir bei rund 10k Euro für den TEC und sicher weit unter 5k Euro für den SW.

Aber so unseriöse Vergleiche mach ich nicht.
Fakt ist das bei uns ein 140mm TEC deutlich teurer ist wie ein 150mm SW APO
Mit dem TS Logo kostet der nämlich 5190.

Das ist freilich immer noch ein sehr sehr stolzer Preis aber in Anbetracht der hervorragenden Optik trotzdem ein für einen solchen APO vergleichsweise günstiger Preis auch wenn das günstig bei so ner Summe auch mir schwer fällt.
Ein wirklich fairer Vergleich mit anderen APOs macht das aber deutlich.

Im Vergleich zum TEC der zweifellos auch ein sehr schöner APO ist sollte man die überlegene Farbkorrektur der SW Triplet voll APOs nicht außer Acht lassen.

Kurt hat einen TEC Vermessen und rein bei Betrachtung der SA und natürlich des Defokus (alle anderen Fehler deaktiviert) einen Polystrehl von 0,88 ermittelt.
Das Design der SW APOs dürfte im Bereich von Polystrehl 0,97 angesiedelt sein.
Ein von mir gerechnetes Design hab ich an reale Messwerte für 2 der SW APOs angepasst um den Polystrehl zu ermitteln.
Hier erreicht Exemplar 1 Polystrehl 0,93 und Exemplar 2 Polystrehl 0,95

Sicher ist ein Vergleich zu dem von Kurt real genesenen Polystrehl 0,88 beim 140mm TEC etwas mit Vorsicht zu genießen denn das von mir an reale Messwerte der 2 SW APOs angepasste Design stellt natürlich nur eine Näherrung an diese realen Testexemplare dar.
Trotzdem denke ich kann man in jedem Fall davon ausgehen das die Farbkorrektur dieser Testexemplare besser wie bei dem von Kurt getesteten TEC ist.

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=125007
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=98314&whichpage=1

@Andreas
Man sollte die Kundschaft nicht veräppeln, dann sucht sie sich eine andere Quelle. Ein 6" SW Halb-Apo sollte um die 3.000 Euro kosten, dann werden sich auch Käufer finden.
Nun bei einem einfachen HA sind die 3000 sicher eine gute Hausnummer, voll APOs sind aber nun mal deutlich teurer, auch wenn diese von SW kommen.
Qualität hat seinen Preis ob es Dir nun passt oder nicht und die SW voll APOs können es locker mit der Konkurrenz aufnehmen und zb. einen TEC 140 bei der Farbkorrektur sogar schlagen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

die Preise sowohl für 150mm Omegon als auch 150mm TS Apo
sind der Homepage von MLudes entnommen. Kann sein daß es
die Teleskope woanders billiger gibt, ich habe nicht gesucht.

Den 140mm TEC habe ich als Vergleich herangezogen, weil ich
mit so einem Apo ausgiebig Saturn beobachten konnte.
Sternfreund Manfred hatte den 140mm TEC bis er ihn durch einen
180mm TEC Fluorit-Apo ersetzt hat.

Der ölgefügte 140mm TEC zeigte einen hervorragenden Sterntest
ohne Koma oder Astigmatismus. Zu der Zeit war das Teleskop
schon längere Zeit im Einsatz und einige Dutzend mal auf
und wieder abgebaut worden und wechselnden Temperaturen ausgesetzt.

Ein Sterntest ohne Asti und Koma ist etwas was ich von
mehreren China-Apos kleinerer Öffnung leider nicht sagen kann.
Wie das bei den neuen großen China-Apos ausschaut wird man sehen.

An Saturn war mit dem TEC kein Farbfehler erkennbar.
Die Farbkorrektur eines Luftspalt-Dreilinsers mit sehr gutem ED Glas
oder gar einer Fluorit-Kristall-Linse ist aber besser,
das zeigt auch Kurt Schreckling`s Test verschiedener Apos
den er beim Astrotreff veröffentlicht hat.
Visuell reicht die Farbkorrektur sowohl der ölgefügten TEC
als auch der ölgefügten Astrophysics Apos für mich aus.


Preise:
Für den TEC den Preis in D zu nehmen halte ich für unseriös,
da er hier durch die Zwischenschltung von Baader`s Apo-Theke
künstlich verteuert wird.

Man kann ja die Preise für den 140mm TEC und den 150mm China-Apo
in den USA vergleichen. TEC 140 ED für 5200 USD:

www.buytelescopes.com/Products/4271-telescope-engineering-company-tec-140-apo-refractor.aspx

Skywatcher 150mm ED für 6995 USD:

www.telescopes.com/telescopes/optical-tubes/skywatcherquantum150edapotripletrefractortelescope.cfm

Irgendwo habe ich das Teleskop im Celestron-Outfit gestern
weniger teuer gefunden...
Mal sehen wie sich die Sternfreunde in den USA entscheiden.

Cheers, Karsten
 
Hi Karsten, deinen Vergleich verstehe ich nicht. Der SW 150mm liegt preislich über dem TEC 140mm. Der SW kommmt aus China und zwar von einem Unternehmen, das mittlerweile auf ein paar Jährchen Erfahrung zurückblicken kann und viele Amateurastronomen gut ausgestattet hat.
Es gibt keinen Grund für das Vorurteil, dass der SW 150mm schlechter und billiger sein sollte als der TEC.

Warten wir doch einfach mal die Erfahrungsberichte in den Fachforen ab. Wenn die Chinesen etwas Gutes gebaut haben, dürfen sie es auch teuer verkaufen.


Tom
 
Hallo Tom,

es gibt einen guten Grund dafür warum der China-Apo billiger
als der TEC Apo sein sollte:

Der China-Apo wird in China zu China-Löhnen gefertigt.

Als Verbraucher soll man dann aber einen Preis dafür zahlen
als sei der in einem Hochlohnland gefertigt worden. Es wird
sich ja zeigen ob der Verbraucher da mitspielt.

CS,Karsten
 
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