SkyWatcher 90/1250mm EQ-1 MAK Teleskop oder

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kafka111

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Hallo

Ich bin am Überlegen ob ich mir ein SkyWatcher 90/1250mm EQ-1 MAK Teleskop
Typ: Reflektor (Spiegelteleskop)
- Anwendungsgebiet: Erdbeobachtung, Mond, Planeten
- Niveau: Einsteiger, Fortgeschrittene
- Garantie: 2 Jahre
- Freie Öffnung: 90 mm
- Brennweite: 1250 mm
- 5x24 Starpointer Sucherfernrohr
oder aber ein
SkyWatcher 102/1300mm EQ-2 MAK Teleskop
Typ: Reflektor (Spiegelteleskop)
- Anwendungsgebiet: Erdbeobachtung, Mond, Planeten
- Niveau: Einsteiger, Fortgeschrittene
- Garantie: 5 Jahre
- Freie Öffnung: 102 mm
- Brennweite: 1300 mm
- 5x24 Starpointer Sucherfernrohr
oder zum schluß ein von Vixen VMC110L Optischer Tubus
Optisches System: Maksutov-Cassegrain
- Objektivdurchmesser: 110 mm
- Brennweite: 1035 mm
- Öffnungsverhältnis: f/9.4
- Okulardurchmesser: 31.7 mm (1.25)
anschaffe wo bei ich auch noch ein Seben Teleskop 1200-90 Comet
Brennweite/Öffnung: 1200mm / 90mm
Sternengrößenklasse: sichtbar bis 11,7M!
Auflösungsvermögen in Bogensekunden: 1,3
Öffnungsverhältnis: 1:13
Okulare: 1,25“ (31,7mm)
Vergrößerung: PL 26mm/46x
denke.

Ich würde von euch gerne wissen welches am Besten von denen ist und auch zur Astrofotografie zu emphelen ist.

Gruß Michael
 
Hi Michael,

sofern du mit Astrofotografie die webcam Fotografie von Mond und Planeten meinst sind wohl bede Geräte nicht ungeeignet, das Grössere natürlich etwas besser. Das 90er und das 102er (letzteres hatte ich mal eine kurze Zeit) sind schon ultratransportabel und gehen sicher auch noch auf der EQ2, ich hatte den 4"er auf der Astro3 und war zufrieden.

Der Vixen wird erfahrungsgemäss der hochwertigste sein, da er zugleich auch noch mehr Öffnung hat... leichte Frage :)

Viele Grüße Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo

Habe mir fast gedacht das ich beim Vixen hängen bleibe.
Eine frage habe ich da noch.
Was für eine Montierung brauche ich grundsätzlich bei einem Tubus???


Gruß Michael
 
Hi!

Grundsätzlich brauchst Du eine möglichst stabile Montierung, deren Tragfähigkeit *mindestens* so groß ist wie das Gewicht deines Teleskops samt Zubehör (besser stärker).
Außerdem muss sie auf das Stativ passen (was gar nicht so trivial ist, wie's klingt, da kochen viele Hersteller ihr eigenes Süppchen - Normen gibt's keine, nur Kompatibilitäten) und einen passenden Teleskopanschluss haben. Heute sind Prismenschienen recht verbreitet, eventuell brauchst Du zum Tubus noch Rohrschellen, an denen die Prismenschiene befestigt werden kann (oder alternativ die Schrauben, mit denen das Teleskop an der Montierung befestigt wird - je nach Hersteller und Baujahr).
Ob parallaktisch oder azimutal, motorisiert oder Dobson, hängt von deinen Ansprüchen ab.

Wenn Foto geplant ist und Geld kein großes Problem ist, würde ich eine GP (DX?) von Vixen nehmen - da stimmt die Qualität auf jeden Fall. Schau aber mal nach der Tragfähigkeit oder ins Forum Montierung/Steuerung - die Frage ist nicht so selten, und die GP-Klasse (samt China-Nachbauten) weit verbreitet.

Gruß,
Alex
 
Moin Benny!

> Der Vixen wird erfahrungsgemäss der hochwertigste sein,

Huch, wie bitte?! :augenrubbel: Der VMC110L ist ein ganz übler Plastikbomber aus China, an dem das Vixen-Logo pappt. Mit solchen Aussagen wie oben wäre ich extrem vorsichtig, denn schon längst kommt nicht mehr alles, wo Vixen draufsteht, auch aus Japan und taugt unbedingt was.
Ich bitte doch darum, für die einzelnen Geräte mal die Suchfunktion zu aktivieren, um an die Erfahrungsberichte heranzukommen.
 
Hallo

Ja nun weiß ich gar nichts mehr also heißt es wo Vixen drau steht ist nicht Vixen drin kopf kratz??
Ich denke ich werde mir den Vixen genauer unter die Lupe nehmen.


Gruß Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ups, hab grad gesehen, dass Du nur ca. 4" Öffnung planst - die GP trägt auch 8" Schmidt-Cassegrains locker, ist also schon etwas überdimensioniert (oder ermöglicht ein kleines Leitrohr). Aber damit wäre sie halbwegs zukunftssicher.

Für die Astrofotografie (Deep-Sky, Webcam an Planeten geht) ist keins der Teleskope wirklich toll, da sie langsame Öffnungsverhältnisse haben (lange Brennweite bei kleiner Öffnung ergibt lange Belichtungszeiten und Frust beim fotografisch exakten Nachführen).

Gruß,
Alex
 
Hallo Michael

Das Vixen wurd glaub ich weniger wegen der Herkunft niedergemacht, sondern wegen der recht hohen Obstruktion - kann aber auch sein, dass dabei das kleinere 95 gemeint war.

Als Reise/Zweitgerät sind wohl alle gut verwendbar (fürs Seben leg ich meine Hand mal sicherheitshalber nicht ins Feuer), aber durch die langen Brennweiten sind sie von einem universellen Einsteigergerät doch recht weit entfernt.
Die Beschreibung "für Mond und Planeten" trifft den Nagel wohl auf den Kopf.
Schau doch mal bei deepsky-brothers vorbei, dort wurden die beiden Skywatcher getestet.
Andererseits sind die derzeitigen Rabattaktionen schon mehr als verlockend...

CS
Jürgen
 
Hallo

Ja das kling sehr gut nur was kann man für ein Teleskop für Fotografie empfhelen was auch einiger maßen erschwinglich ist so bis max 300-350 Euro.
Mehr möchte ich erst einmal nicht ausgeben erst wenn ich den typischen aha efekt habe den ich zwar schon hatte aber irgendwie fehlt da noch was.

Gruß Michael
 
Hallo

Habe mal bei Vixen auf der Internet Seite geschaut und muß sagen das ich doch ganz angetan bin von der kleinen
VMC110L

Expeditionen
Auf Reisen, gleich welcher Art, ist uneingeschränkte Mobilität das A und O.




Die neue VMC110L Optik bietet genau das. Sie ist klein, passt in fast jeden Rucksack und hat eine ordentliche Abbildungsleistung. Ihre 1.035mm Brennweite sorgen für einen ausgewogenen Vergrößerungsfaktor, der nahezu alle Beobachtungsmöglichkeiten zulässt. Die integrierte Klappspiegeleinheit lässt einen sehr bequemen Einblick von zwei unterschiedlichen Positionen zu und ermöglicht zudem den Anschluss einer Kamera.

Integrierte Klappspiegeleinheit
für schnellen Strahlengangwechsel zwischen z.B. Okular und Kamera. Die beiden Okularhülsen erlauben z.B. die gleichzeitige Montage eines Okulars und einer Digitalkamera mit Okularprojektion.

Field-Maksutov-System
Das Field-Maksutov-System mit Meniskuslinse vor dem Sekundärspiegel - ähnlich wie beim VMC200L und VMC260L bietet eine bessere Abbildung als z.B. vergleichbare Schmidt-Cassegrain-System.


Obwohl man ja nicht immer glauben sollte was einer schreibt doch bis her habe ich nur Gutes über Vixen Gehört ich hoffe das mir da einige zustimmen können.

Gruß Michael
 
Hi!

Fotografie ist kein billiger Spaß, schau dir mal diesen Thread an.

Bei der Fotografie ist weniger das Teleskop das Problem, sondern die Montierung, an die viel höhere Ansprüche gestellt werden als bei der visuellen Beobachtung. Ausnahme sind Webcam-Aufnahmen von Mond und Planeten, da sind die Maks von deiner Liste gar nicht mal so schlecht - je mehr Brennweite, desto größer ist der Planet auf dem Kamerachip. Planetenfotografie geht sogar mit einem guten Dobson, somit sind die Ansprüche an die Montierung hier nicht so groß.

Bei Deep-Sky mußt Du jedoch verdammt gut nachführen oder sehr kurze Brennweiten benutzen. Nimm für den Einstieg daher besser kein Teleskop, sondern eine DSLR (die alleine schon den Preisrahmen sprengt) und ein lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv (Blende 2 ist da wohl machbar). Damit sind zwar keine Detailaufnahmen machbar, aber Sternbilder und manch ausgedehntes Objekt. Siehe z. B. hier . Je länger die Brennweite, desto kompaktere Objekte werden aufgelöst, desto höher sind aber auch die Ansprüche an die Nachführung.

Um nur die Kamera nachzuführen, langt beim Normal-Objektiv (sagen wir mal, 18-55mm Digital oder 50 mm analog) eigentlich jede stabile Montierung mit Nachführung. Eine noble Variante ist der AstroTrac, der Klassiker (nur noch gebraucht) die Purus, als Eigenbau gäbe es dann den Astrofrust (Barndoor-Montierung), einfach mal bei deiner Lieblings-Suchmaschine eingeben.

Wenn noch keine Kamera vorhanden ist, wirst Du selbst mit 1000 Euro mehr nicht weit kommen, sobald Du durch ein Teleskop fotografieren willst. Durch die Vergrößerung sind die Ansprüche an die Montierung einfach zu hoch. Und dummerweise lohnt es sich, hier Geld zu versenken - bei einer Billig-Lösung erwartet dich viel Frust.

Gruß,
Alex

PS: Mit Vixen hab ich auch nur gute Erfahrungen gemacht, allerdings ist keins der Vixen-Geräte, die ich kenne, jünger als zehn Jahre - mit Ausnahme von meiner Porta-Montierung (klasse Monti auf mäßigem Alu-Stativ). Die Montierungen scheinen immer noch gut zu sein, auch wenn das StarBook wohl eine Fehlkonstruktion sein soll (Optimierungsbedarf haben soll), bei Teleskopen ist's weniger eindeutig: Thread "Sinkender Stern von Vixen". Die Zeiten ändern sich, in manchen Bereichen leider zum schlechteren. Pauschalaussagen zu Vixen sind leider nicht mehr ganz so leicht wie in den 90ern.
 
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