Skywatcher Explorer-130PDS - 130mm f/5 Newton - 2"

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Leier

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Hallo Leute,
ich wende mich an euch um Fehler zu vermeiden.Ich bin jetzt 65 Jahre jung, viel mit dem Wohnwagen und meinen 14 Zoll Dobsen in Deutschland und den Alpenländern unterwegs. Da Augen und Kraft nachlassen will ich einen neuen Schritt gehen. Bei TS sah ich einen Skywatcher Explorer-130PDS - 130mm f/5 Newton - 2" der Aussagekräftig beworben wird. Ich habe aus Platzgründen und Bequemlichkeit eine EQ 3 GOTO mit EQ 5 Stativ angeschafft ebenso einen M-Gen Autogider. Zur Zeit benutze ich diese Kombination mit einem 4 Zoll F10 Fraunhofer Refraktor so leidlich Foto/Visuell erfolgreich. Um die Ergebnisse zu verbessern wollte ich mir dieses Gerät für Deepsky Fotovisuell dazu kaufen. Gibt es zu diesem Newton Testberichte, persönliche Erfahrungen oder Meinungen die mir weiterhelfen.
Danke schon mal
Leier
 
Danke Antares für den schönen Bericht und die Mühe die das gemacht hat.Auf so eine Beschreibung/Aussage habe ich gehofft.Werde ihn wohl mehr Photographisch nutzen, da liegt bei mir nun das Größere Seherlebnis.

CS Leier
 
Servus "Leier",
benutze den 130mm pds Newton auf einer HEQ5 Montierung mit OAG und Koma-Korrektor. Kamera zum guiden die Alccd5IIc und für die Aufnahmen Fujifilm Systemkamera bzw. astromodifizierte Canon dslr. Dabei kommt dann so was raus:

Link zur Grafik: http://astrob.in/235608/B/rawthumb/gallery/get.jpg

Link zur Grafik: http://astrob.in/216859/C/rawthumb/gallery/get.jpg

Link zur Grafik: http://astrob.in/107854/D/rawthumb/gallery/get.jpg

Die Belichtungsdaten sind auf Astrobin jeweils hinterlegt.
Meiner Ansicht nach ist der 130pds ein hübsches kleines Gerät, die EQ3 wäre mir etwas zu windig, vor allem für die Fotografie, aber, Versuch macht klug....

Viel Spaß mit dem "Kleinen".

Sternfreundlich grüßt

Gottfried
 
Hallo Gottfried,

die Ergebnisse sind sehr gut geworden. Es wird klar: Es muß nicht zwingend ein APO sein. Wenn man sich allerdings an den Spikes generell stört, dann muß man wohl den Weg gehen. Für 130 mm fotographische Öffnung bei F/5 zahlt man sich respektive des kleinen Newtons dumm und dusselig.

Ich persönlich schiele ein bißchen auf den 150er GSO bei F/4. Allerdings im Selbstbautubus und bei Ausleuchtung des Vollformats. Gerne würde ich da mal mit einer Planplatte (statt Fangspiegelhalterung) experimentieren.

CS
Gerrit
 
Hallo Gottfried,
wunderschöne Bilder die du da machst, Highend/Profi-klasse das ist aber im Moment noch nicht mein Ziel. Ganz bei Seite drängen will ich das aber auch nicht. Mein Ziel ist 2 oder 3 Bilder von einem Objekt zu machen. Das beste auf dem Laptop speichern einen Kommentar dazu schreiben, um dann das nächste Objekt zu belichten. Bei Belichtungszeiten von 1Min.-10Min. kommen da tolle Ergebnisse mit dem 4 Zoll F10 Refraktor raus. Leider zeigt mir dieser sehr oft die mechanischen Grenzen dieser Montierung. Daher die Überlegung mit dem TS Explorer-130PDS. Ich führe nebenher ein Beobachtung Tagebuch mit den Nächtlichen Ergebnissen die ich so gewinne.
Gruß Leier
 
Servus Gerrit,

tja die Spikes.... Bei Orion und Plejaden sehr deutlich, an der Knochenhand (mit idas lps v4 Filter) treten die Sterne etwas mehr in den Hintergrund. Bei den hellen Sternen ohne den Filter (also Orion und Plejaden) sieht man auch Höfe, die von einem nicht 100%ig auskorrigierten Spiegel stammen könnten, oder von dem suboptimalen mpcc-Korrektor.

Ob man sich dusselig zahlen muss weiß ich nicht, konnte den 130mm Newton für etwa 200,-Euros kaufen, den mpcc und den OAG sowie die guiding-Cam hatte ich schon, ebenso die HEQ5 (incl. 200mm Newton ca 500,-Teuros). Versuche eigentlich immer, mit minimalen finanziellen Aufwand das maximale Ergebnis zu erzielen. Dazu gehört saubere Justage, ausreichend frames mit ausreichend Belichtungszeit, Kalibrationsframes ebenfalls in ausreichender Anzahl und etwas knowhow bei der Bildverarbeitung.

F4 hatte ich mal (in 8") sehe den Vorteil eigentlich nicht. Der Fangspiegel wird, gerade bei den kleinen Größen schnell sehr groß, die Spiegelqualität und Justierung ist kritisch. Mit f5 geht alles viel selbstverständlicher, und nebenher können die Geräte auch besser visuell genutzt werden. Eine Planplatte für den Fangspiegel hat was, allerdings sind Planflächen in guter Qualität sündhaft teuer. Da könnte es auch gleich ein Mak-Newton, Schmidt-Newton oder Laurie-Huoghten sein.

CS
Gottfried
 
Servus "Leier",
freut mich, wenn Dir die Bilder gefallen. Profi-Liga ist das nicht. Das Geheimnis ist, wenn das Objekt mal eingestellt ist, der Fokus passt, das guiding läuft, dann mach so viele frames, wie die Nacht hergibt. Dadurch reduzierst Du das Rauschen deutlich und Du kannst die Bilder besser und stärker Bearbeiten.

Dabei, um es einfach zu lassen, nehme ich immer nur eine Belichtungszeit, und zwar die maximale, die das guiding und der Himmel hergeben. Das sind bei mir meist 10 Minuten, bei f5 und dann 200-800iso. Davon 15-50 frames, dann mehr als 16 darks, 50 bias, 50 flats und dann krigst Du richtig Spaß.

Während der Aufnahmen kann ich mit dem Dobson oder Fernglas visuell schauen, oder auch im Bett liegen und schlafen, bietet sich bei Deinem Wohnwagen ja auch an.

Wenn Du eine HEQ5 oder AZEQ5 an Land ziehen kannst, empfehle ich es Dir dringend. Ein Freund hat auch die EQ3 Synscan und den 130pds Newton, hab mir das schon mal angesehen und finde, dass da wirklich Windstille sein muss, ne Nummer größer macht mehr Spaß, reduziert dann auch den Ausschuss.

CS
Gottfried
 
Zitat von Gottfried:
Servus Gerrit,

tja die Spikes.... Bei Orion und Plejaden sehr deutlich, an der Knochenhand (mit idas lps v4 Filter) treten die Sterne etwas mehr in den Hintergrund. Bei den hellen Sternen ohne den Filter (also Orion und Plejaden) sieht man auch Höfe, die von einem nicht 100%ig auskorrigierten Spiegel stammen könnten, oder von dem suboptimalen mpcc-Korrektor.

Ob man sich dusselig zahlen muss weiß ich nicht, konnte den 130mm Newton für etwa 200,-Euros kaufen, den mpcc und den OAG sowie die guiding-Cam hatte ich schon, ebenso die HEQ5 (incl. 200mm Newton ca 500,-Teuros). Versuche eigentlich immer, mit minimalen finanziellen Aufwand das maximale Ergebnis zu erzielen. Dazu gehört saubere Justage, ausreichend frames mit ausreichend Belichtungszeit, Kalibrationsframes ebenfalls in ausreichender Anzahl und etwas knowhow bei der Bildverarbeitung.

F4 hatte ich mal (in 8") sehe den Vorteil eigentlich nicht. Der Fangspiegel wird, gerade bei den kleinen Größen schnell sehr groß, die Spiegelqualität und Justierung ist kritisch. Mit f5 geht alles viel selbstverständlicher, und nebenher können die Geräte auch besser visuell genutzt werden. Eine Planplatte für den Fangspiegel hat was, allerdings sind Planflächen in guter Qualität sündhaft teuer. Da könnte es auch gleich ein Mak-Newton, Schmidt-Newton oder Laurie-Huoghten sein.

CS
Gottfried

Hallo Gottfried,
einen F/4 /F/5 Mak usw. muß man erstmal finden. Den Schmidt-Newton von Meade gabs ja als F/5. Wäre eine Überlegung wert.
Visuell machts halt dann doch einen kleinen, feinen Unterschied, auf welches Öffnungsverhältnis man sich eingeschwungen hat (Okularwahl). Die Justierung ist ganz sicher eine Herausforderung, aber das bereitet mir absolut keine Probleme. Photographisch mit dem TS-Wynne-Korrektor auch. Wer hat schon Lust die Kameraabstände immer wieder einzustellen. Bereitet mr zwar keine Probleme kostet aber auch Zeit. Ich finde Spikes schon sehr schön. Ist aber Geschmacksache.

Die Höfe die Du ansprichst können in erster Linie vom der Kamera kommen , dann vom Komakorrektor. Ich mache das immer von den Abständen zum Chip aus. Sie sind zu dicht am Fokus.

Nun aber weiter viel Spaß mit dem Gerät! :-)
CS
Gerrit
 
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Ok Leute und Danke für die Hilfe. Habe mir Heute den Skywatcher Explorer-130PDS - 130mm f/5 Newton - 2" gekauft. Werde ihn mit der EQ 3 testen.

Bis dann dann CS
Leier
 
Danke ihr zwei Beide. Werde mich bemühen tolle Bilder zu machen mit dem Kleinen. Bis dann dann

CS Leier
 
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