Skywatcher Mak 127/1500 - Zubehörempfehlungen

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mavo0013

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Hallo,

wie angedroht hier ein (voraussichtlich erstmal) letzter Thread mit ein paar Fragen zum Teleskop, das ich mir anzuschaffen gedenke.

Konkret geht es um dieses hier: Link

Nun wollte ich nochmal fragen, was Ihr mich noch empfehlen würdet. Literatur ist klar, da werde ich sowieso einiges kaufen. Folgendes habe ich ansonsten im Auge:

1) Rotlicht Lampe

2) Okulare:
a) 1,25" 32 mm für Übersicht (ich weiß, viel geht da beim MAK nicht...)
b) 1,25" TS Zoom Okular 7-21 mm

Eine Frage dazu: Der MAK hat wohl irgendwie die Möglichkeit, 2" Zubehör anzuschließen. Könnt Ihr mich da aufklären? Ich verstehts ehrlich gesagt überhaupt nicht. Bräuchte ich dann ein anderes Zenitprisma? In einem Bericht habe ich außerdem gelesen, dass jemand in diesen 2" Anschluss einen 0,5 Reducer zur Erweiterung des Gesichtsfeldes eingesetzt hat. Geht das? Und wie? Macht das auch Sinn, wenn ich trotzdem nur ein 1,25" Zenitprisma habe??

Und noch eine Frage zu Okularen generell: Was sind denn diese WA (Wide Angle) Okulare? Und die Gesichtsfeld-Angabe bei den Okularen? Würde mir so ein WA-Okular bzgl. Erweiterung des Gesichtsfeldes weiterhelfen?

3) Amiciprisma: Brauche ich das? Oder macht das das Bild "schlechter"?




Und noch eine Frage unabhängig vom Zubehör: Was ist denn eine sinnvolle Vergrößerung, wenn man sich DSOs anschaut (z.B. eine Galaxie)? Nur dass ich mal ne Vorstellung bekomme...

Danke und Gruß
Volker
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Volker,

das sieht mir eher danach aus, als wenn ein wenig Lektüre angebracht wäre. Verfolge einfach die Hinweise auf diesbzgl. wertvolle Homepages. Die werden oft genannt und sollten sich mit einer Suche (u.a. hier) schnell finden lassen. Antworten auf deine Fragen findest du dort bestimmt.

CS,
Stefan
 
Hi Volker,

Eine Frage dazu: Der MAK hat wohl irgendwie die Möglichkeit, 2" Zubehör anzuschließen. Könnt Ihr mich da aufklären? Ich verstehts ehrlich gesagt überhaupt nicht.

Ich kenne diesen MAK nicht, aber zu Deiner Frage gibt es technisch 2 Lösungsmöglichkeiten:

- der MAK hat okularseitig eine Öffnung für 2" Zubehör (eine Klemme, die 2" Okulare oder 2" Zenitprisma aufnimmt) und hat eine Reduzierhülse für 1 1/4" Okulare, welche okularseitig oben noch ein T2 Außengewinde hat
- am MAK ist ein T2 Außengewinde fest verbaut, auf das die 2" Klemme und ihr Reduzierstück auf 1 1/4" draufgeschraubt werden kann

Bei der Beschreibung Deines zukünftigen MAK steht dabei, daß die 2" Ausführung optional ist. Ich tippe mal, daß das noch ein bissy was zusätzlich kostet ;)

Welche dieser beiden Möglichkeiten tatsächlich realisiert ist, mußt per Telefon oder e-mail mit TS abklären.

Bräuchte ich dann ein anderes Zenitprisma?

Wenn Du Deepsky Objekte beobachten möchtest, der MAK einen 2" Anschluß hat, dann ist ein 2" Zenitprisma sehr sinnvoll. Dann hast mit einem 2" Okular auch das ganze Gesichtsfeld.

Wenn der MAK aber von Haus nur die kleinere Öffnung für T2 Gewinde hat, dann schneidet sie ein klein wenig vom Gesichtsfeldrand der 2" Okulare ab. Das würde sich bei einem 2" Weitwinkelokular mit einem Helligkeitsanfall am Gesichtsfeldrand bemerkbar machen. Ob Du das merkst, ob es Dich sogar stört, kann ich net beurteilen.

Planeten beobachte ich immer mit einem 1 1/4" Okular, Deepsky eher mit 2" Okularen.

Für den bequehmen Einblick in den MAK würde ich ein 2" Zenitprisma verwenden, da rein dann gegebenenfalls die Reduzierung auf 1 1/4" für Planeten mit den 1 1/4" Okularen.

Im Angebot, so wie es jetzt preislich liegt, ist nur ein 1 1/4" Okularauszug angegeben. Dafür benötigst auch blos das 1 1/4" Zenitprisma.

Wie wäre es, wenn Du vorläufig mit 1 1/4" Auszug, Prisma und Okularen Erfahrung sammelst und später mal auf 2" umrüßtest, falls das möglich ist?

Gleich von Anfang an 2" ist natürlich eleganter, aber auch deutlich teurer! Frag bei TS nach, ob man später auf 2" umrüßten kann. Sonst sprengt es Dein jetziges Budget ;)...

In einem Bericht habe ich außerdem gelesen, dass jemand in diesen 2" Anschluss einen 0,5 Reducer zur Erweiterung des Gesichtsfeldes eingesetzt hat. Geht das? Und wie?

prinzipiell geht das schon. Du bekommst mit dem Reduzer ein größeres Feld, weil er die Brennweite des Teleskopes reduziert. Allerdings führen Reduzer meist zu Vignetierung am Gesichtsfeldrand. Da werden die Sterne dunkler. Und manchmal werden auch zusätzliche Fehler (Farbfehler, Koma, Astigmatismus...) eingeführt. Wenn es nur darum geht, ein größeres Gesichtsfeld zu haben, um Objekte zu finden, ignorier ich diese zusätzlich eingeführte Fehler. Objekt suchen, zentrieren, Okular raus, Reduzer wegschrauben, Okular wieder rein und gut ist :)

So ein Reducer hat ein 2" oder 1 1/4" Filtergewinde, mit dem er an das Filtergewinde der Okularhülse rangeschraubt wird. Damit Du scharf stellen kannst, mußt dann aber am Okularauszug weiter nach "innen" drehen. Ob es zusammen mit dem Zenitprisma dann noch zum Scharfstellen reicht, müßte man ausprobieren.

Das macht man am besten bei einem Teleskoptreffen. TS ist z.B. beim ITV mit sehr viel Material da. Wenn Du Wolfi bittest, Dir den MAK samt Montierung und Stativ mitzubringen, damit Du ihn live vor dem Kauf ansehen und nachts testen kannst, macht er das eventuell. Oder Du läufst über den Platz und suchst nach Spechtlern, die so einen MAK aufgebaut haben und redest mit ihnen...

Ich weiß, bis zum ITV sind es noch ein paar Wochen, die kommen Dir eventuell vor wie Ewigkeiten, aber wenn Du die Geduld aufbringst und mit dem Kauf bis zum ITV wartest, hast jede Menge Spechtler um Dich rum, die Dir beim First Light helfen. Das ist ein gaanz wichtiger Punkt. Beim ersten Aufbau und Spechtelabend erfahrene Leute um sich rum zu haben, ist sehr hilfreich :cool:

Macht das auch Sinn, wenn ich trotzdem nur ein 1,25" Zenitprisma habe??

dann mußt halt den 1 1/4" Reduzer nehmen, dann kannst das ausprobieren :)

Wenn Du zum ITV gehst, leihe ich Dir für diesen Versuch gerne meinen 1 1/4" Reduzer. Schick mir ne PN, dann schreib ich Dir meine Auto Nummer und Du kommst mich auf dem Platz einfach besuchen...

Und noch eine Frage unabhängig vom Zubehör: Was ist denn eine sinnvolle Vergrößerung, wenn man sich DSOs anschaut (z.B. eine Galaxie)? Nur dass ich mal ne Vorstellung bekomme...

So aus dem Bauch raus, 25-50 fach...

 
@ Sinnvolle Vergrößerung von DSO:
Vielleicht gehst Du das mit den Okularen falsch an. Besser als nach der Vergrößerung zu fragen wäre, wie groß die Austrittspupille am Okular wird. Anders gesagt: Eine Galaxie mit z.B. 150x sieht toll aus, WENN man sie sieht(ist Quatsch bei Deinem Gerät). Aber das Bild wird bei dem Öffnungsverhältnis doch recht schnell dunkel. Ich hab mal als Richtwert für Galaxien irgendetwas von AP 2,5-3,5 gelesen. D.h., lieber eine Galaxie ganz klein gesehen, als "Schwarz" in "Schwarz" bei hoher Vergrößerung. Es gibt auch, falls Du die Berechnungsformel für AP nicht kennst, im Netz kostenlose Rechenprogramme, die Dir abhängig von Brennweite und Öffnung die entsprechende Vergrößerung, AP und echtes GF berechnen. Einfach mal googlen.

Gruß,
Tilo
 
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Hi Volker,

mit diesem netten Tool...

Okularrechner

... kannst du dir "ein Bild machen" über die unterschiedlichen Okulare und Gesichtsfelder an Mond, Planeten und großen DSO (z.B. M31 Andromeda). Das würde ich mit deinen Mak-Daten mal testen...

Du findest hier im Board - auch innerhalb des letzten halben Jahres - reichlich Infos über das Thema Mak und Gesichtsfeld sowie Mak und 2". Dort wird in epischer Breite diskutiert, wie groß denn die Okulare am Mak maximal sein können, die ein Mak ohne sichtbare und störende Randabdunklung schaffen kann. Äußerst kontrovers, das Ganze...

So viel hatte ich rauslesen können: man sollte in jedem Fall 2" Okulare verwenden, obwohl physikalisch, durch ein kleineres Blendrohr bedingt, Randabdunklungen unvermeidlich sind. Die Hälfte der Gemeinde sagte, dass die Vignettierungen nicht sichtbar oder störend seien, die andere Hälfte hielt dagegen.

2" OAZ spielen ihren Öffnungsvorteil nur bei langen Brennweiten mit großen Gesichtfelder aus (also 25, 28, 32, 38mm Okulare), sind also an allen Teleskopen mit schnelleren Optiken zu finden (schnelle FH/ED/Apo und Newtons), eben um größtmögliche Gesichtsfelder zu erreichen.

Als ich damals kurz davor stand, ein SC zu kaufen (f10), da hatte ich mich für 2" OAZ und Zenithspiegel entschieden. Du erhältst größere Gesichtsfelder (die du gerade beim Mak mit f12 dringend brauchst...), musst dich aber mit mehr oder weniger aufälligen Randabdunklungen abfinden.

Lass dir vom Händler statt der zwei beigebenen Super-Okulare (ich vermute Standardplössl) lieber gleich ein TS WA 38mm geben und sattle von Anfang an auf 2" um. Leider wieder etwas teurer, aber die Händler tauschen und verrechnen... Vielleicht sagt noch jemand etwas über die maximale Okularbrennweite, aber 38 mm bringt eine AP von 3,2mm und ein GF von 1,47°, aber wie gesagt mit denkbaren Vignettierungen...

Mehr GF ist aber nach meiner Einschätzung kaum noch drin. Schau dir das mal im Okularrechner an.


CS

Logi
 
Hallo Volker,

auch ich habe mich längere Zeit mit diesem Teleskop auseinandergesetzt, bis ich mich letzte Woche für den Kauf entschieden habe. Meine Fragestellungen waren zum Teil ähnlich. Ich muss dazu noch schreiben, dass das mein erstes Teleskop sein wird (hoffe, es kommt morgen mit der Post) und ich noch keinerlei praktische Erfahrung mit dem Gerät habe. Meine Antworten auf einige Deiner Fragen entspringen daher meinen eigenen Überlegungen und dem Wissen, dass ich mir hier im Forum angelesen habe.

Zum 2"-Anschluss:
Dafür gibt es in dem Shop, den Du verlinkt hast, einen Adapter von Skywatcher-Maksutov-Gewinde auf 2"-Steckhülse. Dieser ist zweiteilig und geht erst auf SC-Gewinde und dann mit dem zweiten Teil von SC-Gewinde auf 2"-Steckhülse. Dazu bräuchtest Du dann auch noch einen 2"-Zenitspiegel. Ob ein Zenitprisma Vor- oder Nachteile hat kann ich nicht sagen. Das weiß ich nicht. Allerdings ist mir persönlich nur ein 2"-Zenitprisma von Carl Zeiss bekannt, und das kostet über 300 Euros neu.

Über die Verwendung eines 0,5x-Reducers am Okular habe ich auch nachgedacht, und bin rein gefühlsmäßig zu dem Schluss gekommen, dass ein Okular mit entsprechender Brennweite wohl besser sein sollte, da weniger Glas im Strahlengang ist und weniger Farbfehler zu erwarten sein dürfte. Hier im Forum las ich, dass die maximale, sinnvolle Okularbrennweite für dieses Gerät bei 32mm liegen soll. Darüber hinaus berichtete jemand, dass auch ein Televue-Plössel 55mm mit 50° scheinbarem Gesichtsfeld bei einem Bekannten keine bemerkbare Vignettierung gezeigt hätte. Solche Erfahrungswerte beruhen aber auf subjektivem Empfinden und können nur im Selbstversuch verifiziert werden. Leider finde ich den Thread dazu nicht wieder.

Gruß André
 
Hallo,

vielen Dank für die wertvollen Tipps! Natürlich habe ich schon jede Menge Threads zu diesem Teleskop gelesen, aber meine Fragen wurden dort (ebenfalls natürlich) nur teilweise besprochen.

Zenitspiegel/Zenitprisma war ein Missverständnis meinerseits - ich dachte das wäre das gleiche. Aber immerhin liegt dem Teleskop ein 1,25" Zenitspiegel bei...

Ich habe im TS-Shop jetzt auch das passende Zubehör gesehen, dass die Umrüstung auf 2" erlaubt. Verständlich erklärt, auch wenn mir da noch ein wenig die optischen Grundlagen fehlen... Werd mal fragen, ob man da auf 2" nacrüsten kann (wovon ich ausgehe).

Hab auch grad wegen des ITV geschaut - leider gehe ich genau das Wochenende danach in Urlaub, das wird also leider zu knapp. Dann eben nächstes Jahr...

Das verlinkte Tool war übrigens auch sehr interessant. Aber: Bedeutet das, dass mir das 2"-Okular in z.B. 20 mm exakt das gleiche Gesichtsfeld bietet wie das 20 mm Okular in 1,25"? Somit wäre der Nutzen von 2", dass man eben noch sinnvoll auf z.B. 40 mm Okulare gehen kann. Richtig?

Ich denke (bevor mich der erneute Größenwahn packt), dass ich mit dem 1,25" Zubehör anfangen werde - wenn man nachrüsten kann, ist das ja nicht so schlimm.
@André: Hast Du das auch so gemacht?

Aber eine Frage bleibt: lohnen sich dann die WA-Okulare überhaupt? Wobei: Es sieht sogar so aus, als wäre alle WA-Okulare 2"... verwirrend. Gibt es zwischen 2 32mm-Okularen tatsächlich Unterschiede im Gesichtsfeld? Ist das physikalisch möglich?

Danke und Gruß
Volker
 
Hallo mavo0013,

Zitat von mavo0013:
wie angedroht hier ein (voraussichtlich erstmal) letzter Thread mit ein paar Fragen zum Teleskop, das ich mir anzuschaffen gedenke.

Zitat von mavo0013:
2) Okulare:
a) 1,25" 32 mm für Übersicht (ich weiß, viel geht da beim MAK nicht...)

Zitat von mavo0013:
Der MAK hat wohl irgendwie die Möglichkeit, 2" Zubehör anzuschließen. Könnt Ihr mich da aufklären?

Zitat von mavo0013:
Und noch eine Frage zu Okularen generell: Was sind denn diese WA (Wide Angle) Okulare? Und die Gesichtsfeld-Angabe bei den Okularen? Würde mir so ein WA-Okular bzgl. Erweiterung des Gesichtsfeldes weiterhelfen?

Zitat von mavo0013:
Und noch eine Frage unabhängig vom Zubehör: Was ist denn eine sinnvolle Vergrößerung, wenn man sich DSOs anschaut (z.B. eine Galaxie)? Nur dass ich mal ne Vorstellung bekomme...

das ist echt der Hammer...

Hätte ich es nicht selbst gelsen, ich würde es nicht glauben.

Mann, weil du Null Praxiserfahrung hast, keinen Plan von Teleskopoptik,
keine Ahnung von ganz banalen Zusammenhängen wie etwa
Feldblendendurchmesser-Teleskopbrennweite-tatsächliches Gesichtsfeld:

Triff dich mit Leuten und beobachte bei denen mit. Kaufe danach.

Lies doch zumindest einmal die immer wieder verlinkten Standart-
seiten für Einsteiger!

CS,Karsten
 
Da hat er leider Recht, der Karsten.
Okulare zu einem Teleskop zu kaufen, das man nocht nicht mal in Händen gehalten oder durchgeschaut hat, ist wie eine Klippenwanderung mit verbundenen Augen. Klar, es kann gut gehen, aber man sollte sich nicht wundern, wenn man "abstürzt". Ich kann verstehen, dass Du möglichst schnell durch Dein eigenes Teleskop den Himmel beobachten willst, aber ich fürchte fast, nach den ersten paar Beobachtungen wirst Du dir schon wieder die Seiten der Onlineshops nach Teleskopen und Ausrüstung durchsehen, weil dieses oder jenes doch vielleicht bei einem anderen Gerät oder Okular besser wäre, weil Du mit dem Lernprozess erst beginnst, wenn bereits die ganze Ausrüstung da ist. Besser wäre der von Karsten beschriebene Weg mit dem "Fremdspechteln". Alternativ wäre auch zu überlegen, sich wirklich erst mal ein ganz, ganz günstiges Teil über das Bieteboard zu holen, ein paar Monate damit zu experimentieren und danach ohne großen Wertverlust einfach wieder zu verkaufen und Dir mit dem bis dahin erworbenen praktischen Wissen "Dein" Teleskop zu kaufen. Viele Fragen, die Du jetzt noch hast, haben sich bis dahin sicher von selbst gelöst.

Gruß,
Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@Karsten: Ich frage mich irgendwie, ob alle Deine über 5000 Posts ähnlich hilfreich sind wie das grob geschätzt Dutzend, das ich bisher gelesen habe...

Edit: Noch kurz zur Begründung des Ärgers: Ich habe ZIG Seiten zu Theorie, Foreneinträge etc. gelesen. Man weiß am Anfang aber nicht was wirklich wichtig und wissenwert wäre. Solche Posts helfen dabei aber auch nicht weiter...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@Tilo: Natürlich hast du Recht, ist doch klar. Gilt bei ALLEN Käufen, ob Teleskop, Auto oder Wäschetrockner.

Aber ich muss dazusagen: Ich probiere eigentlich am liebsten selbst aus. Auch wenn ich sehr gern mal auf so ein ITV-Treffen gehen würde (und hoffentlich werde), macht es für mich einen gewissen Reiz aus, Dinge selbst zu erfahren und zu lernen. Klar, wird nicht alles von Anfang an perfekt sein. Alles was ich will ist eine sinnvolle Grundausrüstung. Und dank vieler hilfreicher Posts habe ich die denke ich inzwischen zusammen (im Geiste). Wenns nix ist - Pech gehabt.

Und ich würde mir das Gerät in der Tat gerne gebraucht kaufen, aber da ich Juni in Urlaub gehe, und das dortige absolute Dunkel unbedingt nutzen will, habe ich eben ein Zeitlimit von knapp 6 Wochen. Oder ich lasse die Gelegenheit ungenutzt verstreichen. Weil wie ich sagte: Daheim hab ich selten richtig dunklen Himmel, und ich glaube auch nicht, dass ich dauernd unterwegs sein werde mit dem Teleskop - sondern eben eher im Urlaub damit was mache...
 
Na dann viel Spaß damit.

kleiner Tip: Für den Urlaub sind Zoomokulare sehr schön, weil kompakt. Zusätzlich zu einem Übersichtsokular (mehr als 30mm, besser viel mehr) wäre z.B. ein 24-8mm Okular eine schöne Ergänzung. Ein Zoom ist zwar erst mal recht teuer, aber so ein Teil ersetzt, wenn es gut ist, mehrere Festbrennweiten und kann (bei 24-8mm) auch an evtl. Nachfolgeteleskopen gut eingesetzt werden. An Deinem Gerät kämst Du damit auf eine AP von 2,0 (bei ca. 60x Vergrößerung) bis AP 0,6 (bei ca. 185x), also für hellere DSO bis Planeten und Mond einzusetzen. Vorteil ist halt, dass Du dann mit 2 Okus recht viel abdeckst. (Mit einem 55er Oku kämst du übrigens auf eine AP von 4,7 (bei ca 30x).

Gruß, Tilo
 
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Hallo Volker,

mal sehen, was mir so an Antworten einfällt:
Zitat von mavo0013:
Das verlinkte Tool war übrigens auch sehr interessant. Aber: Bedeutet das, dass mir das 2"-Okular in z.B. 20 mm exakt das gleiche Gesichtsfeld bietet wie das 20 mm Okular in 1,25"?
Hängt von der Ausführung ab. Bis etwa 87° scheinbarem Gesichtsfeld kann man ein 20-mm-Okular in 1,25" aufbauen, darüber braucht man 2".

Somit wäre der Nutzen von 2", dass man eben noch sinnvoll auf z.B. 40 mm Okulare gehen kann.
Oder mehr scheinbares Gesichtsfeld erreichen.

Aber eine Frage bleibt: lohnen sich dann die WA-Okulare überhaupt? Wobei: Es sieht sogar so aus, als wäre alle WA-Okulare 2"... verwirrend.
Bei mir liegen drei 66°-Weitwinkel, drei 70°-Superweitwinkel und ein 80°-Ultraweitwinkel herum. Nur eines der 70°-Teile hat eine 2"-Steckhülse.

Gibt es zwischen 2 32mm-Okularen tatsächlich Unterschiede im Gesichtsfeld? Ist das physikalisch möglich?
Ja, und nochmal ja.

Bei einem verzeichnungsfreien Okular ist das scheinbare Gesichtsfeld ungefähr der Winkel, unter dem man am Ort der Austrittpupille die Feldblende sieht. Der Abstand zwischen Feldblende und Austrittspupille entspricht bei einfachen Bauarten der Brennweite, und die Feldblende kann beliebig klein werden, aber nur so groß wie der Innendurchmesser der Steckhülse. Bei einem Plössl, welches maximal etwa 50° vernünftig darstellt, wird man die Feldblende auch nicht größer ausführen, als für diesen Bildwinkel nötig ist. Hier reichen 1,25". Bei 70° braucht man 2", die unverzeichnet dann sogar knapp 80° erlauben.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von mavo0013:
Ich habe ZIG Seiten zu Theorie, Foreneinträge etc. gelesen.

Hi Volker

War da auch der Beitrag dabei, bis zu welchem Feldblendendurchmesser in diesem Fall ein Okular überhaupt Sinn macht bzw. die Ausleuchtung noch so ist, dass man den Randabfall kompensieren kann? Dazu gabs mal einen recht interessanten Thread, in dems wohl ums Abwägen zwischen 5" Mak und C5 ging.
Den find ich aber leider grad net, sonst würd ich den verlkinken.

cs
Jürgen
 
Zitat von loginov:
Lass dir vom Händler statt der zwei beigebenen Super-Okulare (ich vermute Standardplössl) lieber gleich ein TS WA 38mm geben und sattle von Anfang an auf 2" um. Leider wieder etwas teurer, aber die Händler tauschen und verrechnen...

Hallo,

also das mit dem Tauschen der Okulare ist immer so eine Sache. Habt ihr die Okulare mal gesehen, die da dabei sind? Wenn der Händler das Paket aufpackt und die Okulare auswechselt hat die Arbeitszeit wahrscheinlich mehr gekostet als die beiden Okulare. Es sind eben reine Einsteigerokulare. Trotzdem sind viel Händler so kulant und nehmen den Austausch vor, was ich auch sehr gut finde. Die ausgetauschten Okulare findet man dann auf dem ATT in den Ramschkisten der Händler wieder.

Wenn man bei 1,25" bleiben möchte, ist das Panoptik 24mm (AP: 2,0, V: 68-fach, GF: 1,1°) eine gute, wenn auch nicht billige Lösung.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Volker,

habe auch den von Dir in Erwägung gezogenen Mak 127 von Skywatcher. Habe ihn mir im Dezember auch als "erstes" Teleskop zugelegt. Hat allerdings nicht lange gedauert bis ich nachgerüstet habe. Will Dir den Mak bestimmt nicht ausreden, kann nur meine persönliche Meinung und meine bisherigen Erfahrungen schildern. Muss allerdings anmerken, dass ich ihn nur mit dem standardmäßigen 1,25" habe. Zuerst mal das Positive: Für Mond und Planeten ein wirklich tolles Teleskop. Klar, besser geht immer, aber diesbezüglich nach meiner Meinung in der Preisklasse wirklich zu empfehlen. Hab letzte Woche erstmals durch den Mak mit einer webcam auf den Mond gehalten. Hab das Bild mal mit hochgeladen. Wie gesagt mein erster Versuch, will sagen der visuelle Anblick ist um vieles besser. Für deep sky allerdings, selbst mit dem 32 mm Erfle (welches ich auch habe), ist er nicht wirklich geeignet. War schon ein wenig enttäuscht als ich damit M 31 (Andromeda) oder M 42 (Orionnebel) angesehen habe. Das Gesichtsfeld ist bei der Brennweite so begrenzt, dass die Galaxie bzw. der Orionnebel bildfüllend sind. Man hat somit nicht den Effekt solche ds-Objekte eingebettet im Sternenumfeld zu bewundern und das ist nach meiner Erfahrung/Meinung mit meinen anderen beiden inzwischen angeschafften Teleskopen erst der richtige Aha-Effekt bei solchen Objekten (Galaxien, Nebel, Sternhaufen).
Aber wie gesagt, nur mein subjektiver Eindruck.

Viele Grüße und cs,

Peter
 

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Hallo Peter,

ich glaube du machst dem Volker den 127er nicht madig, sondern schreibst exakt das, was dieses Gerät in der Praxis leisten wird.
Aber bei den Links und Tools, die bereits genannt oder über die Suche empfohlen wurden, kann kein anderer Eindruck entstanden sein.

Es ist dieser besagt Tip sich Praxiserfahrung zu holen - bei fehlendem Kontakt zu Sternengruppen kann es halt sein, dass man diese Erfahrung selbst machen muss.

Das sehe ich persönlich nicht als dramatisch, sofern man nicht zuviel Geld versenkt - irgendwie haben sich hier viele die Hörner abgestoßen oder ihre Experimente mit nicht immer glücklichem Ausgang hinter sich durchgemacht. Denn: Mit einem 5" MAK bist du sicherlich nicht schlecht bedient, wenn es kompakt sein muss und es ist kein Frustgerät, welches einen vom Hobby abbringt.

Man könnte also sagen: VOLKER, wenn du den Kauf nicht Wochen/Monate vor dir herschieben möchtest, dann steige mit dem MAK ein, nehme einen ZS, Blaukanten-Okulare (TSSWM) dazu und ein 9mm Baader-Ortho und dann ran an den Himmel. Der Rest ergibt sich - wenn du zum Richfield-Junkie wirst, dann kaufst du nach. Wirst du zum Galaxienjäger, dann willst du mehr Öffnung. Sind die Planeten und der Mond wichtig, dann bist du gut bedient. Und für die gängigen DS-Objekte aus dem Karkoschka ist der MAK prima geeignet.

Trotzdem: Es ist schon hilfreich, wenn man vorher die Gelegenheit nutzen kann, mal durch ein paar Teleskope zu schauen.

CS,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Volker,

selber ausprobieren ist gut. Aber dabei gibt es sehr viele Fallstricke, die den Einstieg ins Hobby problematisch machen.

Schau mal ins GAD, da findest auch in Deiner Nähe Sternwarten oder Vereine. Du solltest unbedingt vor dem Urlaub schon mal durch andere Teleskope gesehen haben, damit Du nicht völlig ohne Plan da stehst. :Trost:

Ich kann mich noch gut an meinen allerersten Einstieg mit der 4" Russentonne erinneren. Ohne Hilfe von anderen Spechtlern hab ich mit ihr auf der NP Sonne, Mond und einen Planeten gefunden. Mehr net. Und das, obwohl ich mich schon gut am Himmel ausgekannt hab, der Himmel traumhaft gut war und jede Menge DS Objekte direkt im Okular waren. Ich hab net gesehen, was ich heute mit ihr sehen tät..

Der Umgang mit einer paralaktischen Montierung, das Nachführen, mangelndes Verständnis für Optik, Okulare und völlig falsche Vorstellungen vom Aussehen der DS Objekte haben mir da nen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht...

Glücklicherweise war ich da aber net alleine. Nachdem ich nach 2 Stunden erfolglosem Suchen schon fast verzweifelt war, hab ich um Hilfe gebeten. Die hab ich gektiegt und dann flutschte es. :super:

Lektion 1 war das richtige Einnorden und Einstellen der Polhöhe - ich hab die Fehlertoleranzen völlig falsch eingeschätzt :o
Lektion 2 war das passende Okular für die Suche nach dem Objekt - ich hab mit dem kurzbrennweitigsten Okular gesucht :blush:
Lektion 3 die Erklärung zum indirekten Sehen :)
Lektion 4 der Vergleich von einem einzigen Objekt mit 4, 6 und 8 Zoll in den Teleskopen der anderen :cool:
Lektion 5 dann deren Okulare an meinem Teleskop ;)

Danach war mir klar, ich muß nochmal Okulare "Einkaufen" gehen und das richtige Aufstellen üben. Das hab ich am 2. Abend des Teleskoptreffens gemacht und schon viel besser hinbekommen. Nachdem die Montierung ordentlich aufgestellt war, hab ich Objekte net gesucht, sondern gefunden!

Es geht nix, aber auch garnix über das direkte Gespräch mit anderen Spechtelkollegen. Auch wenn der Anfahrtsweg zu einem Treffen weit ist, auch wenn es sehr kurz vor Deinem Urlaub ist. Nur durch das direkte Gespräch am Teleskop werden Anfängerfehler ausgebügelt. :Trost:

Ganz alleine unter dunklem Himmel, ohne Ansprechpartner, damit setzt Du Dich selber unter Druck, das wird für first light nix oder sehr frustbehaftet. :erschreck:

 
Hallo Stefan und Fee,

@Stefan:
kann Deine Zeilen nur bestätigen. Hab bei meinem Wiedereinstieg im Dezember mangels Kontakt zu anderen Spechtlern auch auf die Schnelle gekauft. Hab's einfach nicht erwarten können. War dann aufgrund falscher Erwartungshaltung von meinem Mak etwas enttäuscht als ich erstmals durch einen Richfielder guckte. War aber wie gesagt aufgrund falscher Erwartungshaltung und nicht so ganz richtigen Infos was die einschlägigen Händler in ihrer Werbung betrifft mein hausgemachtes Problem. Heute möchte ich den Mak in Verbindung mit meinen beiden anderen Teleskopen allerdings nicht mehr missen. "Jedes Teleskop hat seinen Himmel", oder wie heißt der Spruch...

@Fee:
Deine Lektionen 1-5 kommen mir irgendwie bekannt vor und ich denke die vielen (the sky ist the limit :/ )noch ausstehenden Lektionen/Erfahrungen machen auch den Reiz unserer Passion aus.

Viele Grüße und cs,

Peter
 
Hallo Karsten,

Zitat von KaStern:
Mann, weil du Null Praxiserfahrung hast, keinen Plan von Teleskopoptik,
keine Ahnung von ganz banalen Zusammenhängen wie etwa
Feldblendendurchmesser-Teleskopbrennweite-tatsächliches Gesichtsfeld:

Triff dich mit Leuten und beobachte bei denen mit. Kaufe danach.

Lies doch zumindest einmal die immer wieder verlinkten Standart-
seiten für Einsteiger!
nach diesem Motto müßte man das Einsteiger-Forum dicht machen und einen Zettel dranhängen mit:
"Triff dich mit Leuten und beobachte bei denen mit. Kaufe danach."

Gruß
Markus
 
Danke für den vielen Input! Keine Sorge, mir macht niemand was madig - im Gegenteil, Erfahrungsberichte aus erster Hand sind immer noch das Beste!

Mir ist auch schon bewusst, dass ich mit einem Newton ohne parallaktische Montierung vermutlich Einsteiger-freundlicher bedient wäre. Aber da bliebe (wegen der gewünschten Reisetauglichkeit) nur der 130/650, vornehmlich als Heritage, und von dem waren ja die wenigsten begeistert (wie auch von einem 130 f5 allgemein...).

Zum ITV eine Woche vor meinem Urlaub schaff ich es wirkich leider nicht. Unmöglich. Hab auch schon überlegt, meine MAK-Pläne über den Haufen zu werfen und erstmal ganz klein einzusteigen. Aber andererseits macht der MAK den Eindruck, dass er nicht unbedingt überflüssig wird, wenn ich mal mehr will. Im Gegensatz zum 130/650, den ein großer Dobson-Newton wohl ziemlich verdrängen würde...

In jedem Fall muss ich mehr über Gesichtsfelder und Optik allgemein lernen. Ich weiß zwar jetzt schon einiges und kann einiges berechnen, verstehe aber lange nicht alles...

Eine Frage würde mir noch unter den Nägeln brennen (unter anderem): Ich habe ja nun dank Euch ein vermutlich gutes Reiseteleskop mit Fokus auf Planeten und ein wenig DS gefunden.

Was wäre gewesen, hätte ich ein kompaktes Reiseteleskop gesucht (sagen wir max. 50 cm Länge), das aber vornehmlich für DS/Rich-Field und nur ein wenig für Planeten hätte geeignet sein sollen? Was hättet Ihr dann empfohlen? Ein 80/400 vielleicht? Wäre das ein brauchbares DS-Teleskop für Reisen gewesen?

Viele Grüße,
Volker
 
Hallo!
Also grundsätzlich sind 80mm viel zu wenig Öffnung für DS. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass man damit mehr sieht in einer Sternennacht in der Sahara, als in der Stadt in Halle.
Ich bin im übrigen auf dein Bericht gespannt, was du dann von der Reisetauglichkeit deiner Montierung hälst.

Gruß Deadlock
 
"Ich bin im übrigen auf dein Bericht gespannt, was du dann von der Reisetauglichkeit deiner Montierung hälst."

Denkst Du ich werde positiv oder negativ überrascht? Du machst mir Angst :)
 
Kann ich nicht sagen, da ich die Montierung nicht kenne. Daher bin ich gespannt ob du die Kombi für reisetauglich hälst. Viele Gegengewichte wirst du ja nicht brauchen und die Länge des Staves ist sicher auch unproblematisch wenn man mit Auto fährt.

Gruß Deadlock
 
Hallo Volker,

Zitat von mavo0013:
Was wäre gewesen, hätte ich ein kompaktes Reiseteleskop gesucht (sagen wir max. 50 cm Länge), das aber vornehmlich für DS/Rich-Field und nur ein wenig für Planeten hätte geeignet sein sollen? Was hättet Ihr dann empfohlen?

Schau mal im Menüpunkt "Teleskope" hier im Forum. Da habe ich ein Thema erstellt, das "Reiseteleskope" heißt. Da sind ein paar Beispiele drinnen, die Leute hier so verwenden. Das meiste sind kleine Refraktoren. Eine Anmerkung noch: Ein kleiner Refraktor wird nie von einem großen Dobson verdrängt werden, sondern dieses eher ergänzen. So gesehen wäre das auch kein Ausschlußkriterium. Wenn ich allerdings ein Teleskop frei wählen könnte mit maximaler DS-Nutzung und Transportabilität, dann wäre es sicher ein Reisedobson von Uli Vedder oder Hofheim. Was kümmern mich Planeten unterwegs; wenn ich schonmal dunklen Himmel habe, dann will ich Deepsky. (Geht übrigens auch allen Unkenrufen zum Trotz für die meisten Karkoschkaobjekte auch mit einem 80mm-Refraktor. Aber da liegt das "Aha"-Erlebnis nicht im Erkennen großartiger Details, sondern eher im Identifizieren und Auffinden der Objekte. Muß man mögen, aber mir machts z.B. mit meinem kleinen Refraktor unter gutem Himmel recht Spaß.
Meine ganz persönliche Staffelung an Reisetelekopen: 1.Reisedobson, 2.Reise-APO, 3.Mak, 4.Fernglas.

Schönen Gruß,
Tilo
 
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Hallo Volker,

wie schon in diesem Thread geschrieben habe ich auch den Mak 127 auf einer NEQ 3 und nutze ihn für Mond und Planeten. Für DS zuhause nutze ich einen 8"/f6 Dobson. Die Lücke (Schnellspechteln und reisetauglich) schließt bei mir ein Richfield-Refraktor von Skywatcher 120/600 auf einer azimutalen Montierung (AZ4). Der Tubus ist ca. 50 cm lang (Tauschutz-/Streulichtkappe ist abnehmbar) und wiegt so um die 4-5 Kilo. Sicher ist die NEQ 3 reisemäßig im Auto auch noch kein Problem, aber mit einer azimutalen Monti hat man halt erheblich weniger Aufwand/Gewicht und Ruck-Zuck ist man am beobachten. Die 120 mm sind wohl für DS an der unteren Grenze, aber wie schon in diesem Thread gerade angemerkt macht auch auffinden von DS-Objekten und im Sternenumfeld bewundern einen riesigen Spaß, ohne dabei Details zu erkennen. Ist halt Geschmackssache. Wenn einen der Farbfehler bei zunehmender Vergrößerung nicht allzu stört, ist der Richfielder auch beim Mond und Planeten durchaus brauchbar.

Viele Grüße,

Peter
 
Hallo Volker,

konsequent für die Reise mit diesen Zielsetzungen wäre ein Reisedobson gewesen. 8" Öffnung und je nachdem wie sehr Widefield gefragt ist müsste f/4 dann f/5 oder f/6 vorgezogen werden.
Alternativ gibt es diverse Varianten, wie Sternfreunde 6" f/6 als Dobson reisetauglich gemacht haben.
Die benötigte Montierung macht den 80/400 als alleiniges Reiseteleskop unattraktiv gegenüber solchen Lösungen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

was ich bei den 6"f/6 - Reisedobson nie verstanden habe ist die Beobachtungsposition. Es gibt zwar Bilder, wie ein solcher Dob handlich getragen werden kann und auch wenig Platz weg nimmt, aber beim Beobachten kauert man auf dem Boden (wg. der geringen Länge des Tubus kann ich mir einen Stuhl nicht vorstellen) oder benötigt zusätzliches Equipment im Feld (Tische, Tonne, Stein).

Oder übersehe ich gerade etwas?

Ein 80/400 wiegt mit ZS und Okular ca. 1.8kg und kann auf ein kleineres Fotostativ gestellt werden. Das macht die Öffnung nicht wett, ist aber mit 3kg Gesamtgewicht und geringem Packmaß auch rucksack- / fluggepäcktauglich. Das ist sehr speziell in der Anforderung, aber nur dann macht die Betrachtung eines 80/400 aus meiner Sicht einen Sinn.

Ich denke ein Reiseteleskop für den Kofferraum darf größer ausfallen - da wird ein 80/400 unattraktiver.

CS,
Stefan

P.S. Ich weiß nicht wofür ihr euren 80/400 einsetzt, aber bei mir ist es ein Art 'Kampfsau', die auch schon im Kindergarten eine Horde 6jährigen über sich ergehen lassen musste ...
 
"Was kümmern mich Planeten unterwegs; wenn ich schonmal dunklen Himmel habe, dann will ich Deepsky."

Guter Punkt. Sehr verständlich. Verflucht - soll ich jetzt wieder wanken? ;)

@Sven: Ja, ein Reise-Dobson wäre sicher perfekt. Aber sprengt leider bei weitem mein Budget... Wenn wir aber in der Preisklasse des MaC bleiben, also knapp 300 Euro für den Tubus - was wäre Eurer Meinung nach das Pendant für DS?

Wäre der von Peter genannte 120/600 ein geeignetes Gerät? Oder ist der wieder empfindlich bei der Auswahl der Okular (wegen f5, so wie beim Newton 130/650)?

Viele Grüße,
Volker
 
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