Skywatcher Mak 127/1500 - Zubehörempfehlungen

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Hallo Volker,

schau Dir an, was mit einfachen Mitteln aus Newtons 150/750 oder 150/900 für unterwegs machbar ist. Ich seh's mit Planeten unterwegs genauso.
Kontaktiere ggf. auch mal *entfernt*, da gibt es ja auch recht kompakte Rockerboxen.
Oder Selbstbau.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Volker,

nur kurz meine Erfahrungen zum Skywatcher Startravel 120/600 auf einer AZ4:

Habe diesen als Ergänzung zu meinem 12" f/4,9 FlexTube und als mobiles "Schnellspechtelgerät". Ok, eigentlich war zuerst der Refraktor, dann der Newton da...
;)

Der Startravel ist für mich ein sehr schönes und günstiges Weitfeldteleskop!
So wie es aussieht werde ich heute abend auch "nur" mal schnell den Refraktor rausholen, das Panoptik einlegen und über den Himmel fahren...
Zu starke Vergrößerungen bringen hier nichts, Blausaum lässt grüßen, ausserdem habe ich hierfür den 12" Newton.

Als Okulare nutzte ich anfangs die günstigern Okulare meiner Freundin (sie hat einen 8" f/6 Dobson).
Nach einiger Zeit haben wir uns dann mal ein Panoptik 35mm geleistet und ich möchte es von der in meinen Augen "wunderbaren" Randschärfe an meinen beiden f/5 Geräten nicht mehr hergeben!
Was bei mir zur Folge hatte, dass ich nun viel Geld in Nagler T4 Okulare (T4 weil die für mich als Brillenträger einen größeren Augenabstand haben) gesteckt habe.

Die AZ4 ist meiner Meinung nach auch schon sehr grenzwertig für das 120/600 )mit Zenitspiegel und den schweren Okularen)...
Werde hier in einem absehbaren Zeitraum auf eine GsAZ von GSO umsteigen, da man bei der über Wellen "ruckfrei" nachführen kann.

Gruss Alex
 
Hi,
das Problem mit der ´Kompaktheit ist ja am Ende nicht das Teleskop sondern die Montierung. Meiner Ansicht nach bist du da zu einer Rockerbox verdammt. Nicht umsonst sind die Reiseteleskope immer dobsons. Ich kann nur wieder auf meine fotots verweisen, damit du einen eindruck hast. Wenn du was zwischen dem 6"f6 und dem Heritage suchst, vielleicht wäre dann ja ein 6" f5 auf ner Rockerboxalpha von astrozoom was?

Gruß Deadlock
 
Zitat von Deadlock:
Nicht umsonst sind die Reiseteleskope immer dobsons.

Na ja, das stimmt so natürlich nicht; ich denke, dass Dobsons eher die Minderheit darstellt, auch wenn sie natürlich für Deep Sky maßgeschneidert sind. Das mit der Montierung ist eigentlich nicht wirklich ein Problem, wenn man z.B. sowieso mit einem Stativ für die Fotoausrüstung verreist. Man muß sich nur mal durchlesen, wieviele hier einen kleinen Refraktor als Zweitgerät besitzen; dieser ist dann sicher auch mal schnell im Urlaubsgepäck. Ohne Zweifel wäre die Reisedob-Variante die rundere Sache, aber ein kleiner Refraktor auf Fotostativ macht auch Laune. Nicht zu vergessen: Wenn man nicht allein oder mit Gleichgesinnten in Urlaub fährt, wird sich die Beobachtungszeit Dank Familie immer mal wieder auf eine Stunde hier und eine halbe Stunde da reduzieren. Dann ist nicht viel Zeit für Optik auskühlen oder gar 10min Zusammenbau und Justierung für ein wirklich kompaktes Reisedobson. Refraktoren haben da schon gewisse Vorteile...

CS, Tilo

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Muss mich mal Setfan's Frage anschließen: Wie kann man denn mit einem 150/750 Dobson beobachten? Muss ich dann immer nen Stuhl dabei haben, der auch noch möglichst stabil ist, um Wackeln zu vermeiden? Dann wäre eine parallaktische Montierung flexibler. Das war letztendlich einer der Gründe, der mich vom Heritage abgehalten hat (als sehr günstige Einsteigerlösung). Oder verstehe ich da was falsch?

Und ist so eine z.B. AZ4 deutlich transportabler als eine EQ3?

Aufbauzeit ist mir nicht so wichtig (momentan), weil: Ich fahre an meinen Urlaubsort, baue einmal auf, und lasse das dann 2 Wochen so stehen. So der Plan...

Mir scheint, "gutes" DS im Urlaub, und gleichzeitig auf große Teleskop verzichten zu wollen, funktioniert nicht so richtig... Außer eben mit einem etwas teuren Reisedobson...
 
Also ich habe bis jetzt im Urlaub keine parallaktische Monti vermisst. Mini-Giro hat die Maße 15x 10x 7cm, ist also kaum größer als eine Coladose. Das Ganze aufs normale Fotostativ und gut isses. Ich mache damit Doppelsterne bis fast 200x und das lässt sich noch sehr gut nachführen. Aber mal ganz abgesehen davon: Wenn Du nur einmal aufbauen musst und dann 2 Wochen stehen lassen kannst: Spar auf ein Reisedobson - das Mak ist dann eher suboptimal.

Gruß, Tilo
 
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Hi,

Du musst Dir ein Gerät aussuchen, was einfach passend dimensioniert ist. Z.B. kann man einen mit Rohrschellen in der Rockerbox aufgehängten Dobson gut für die Reise "kompaktieren", indem der Tubus in "Zenitstellung" etwas in eine hohe Rockerbox eingeschoben wird (durch die Rohrschellen). Die Rockerbox kann dann höher sein, als die "Lowrider", die bei den üblichen größeren Reisedobsons zum Einsatz kommen. Ein solches Konzept setzt z.B. die Rockerbox Alpha um. Ein derart montiertes Gerät wird zur Beobachtung z.B. mit einem kleinen, faltbaren Dreibein-Hocker kombiniert, der z.B. auch bei Anglern Verwendung findet.

Letztendlich kann man die Sache von zwei Gesichtspunkten aus angehen:
1. Welche Öffnung möchte ich mitnehmen?
2. Was lässt sich samt Montierung besonders leicht transportieren?

Wenn 1. das Teleskop diktiert, führt der Weg zu einer Lösung auf Basis eines Reisedobsons. Ansonsten wird man eine transportable Montierung (Giro, Fotostativ,...) mit einem kleinen und vor allem kurzen Refraktor kombinieren, wobei 100mm Öffnung bereits kritisch sind.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute,

die Frage wie das denn gehen soll mit einem 150/750er Dobson kam schon öfter und ich biete daher tatsächlich einen optionalen Zubehörunterbau zu meinen Rockerboxen an.
Es hat noch nie jemand danach gefragt, ich bin noch nicht in die Verlegenheit gekommen, das Ding zu bauen.

Das bedeutet, dass Leute die mit einem solchen Dobson beobachten wollen und ich habe schon einige RBs für 130/650er und 150/750er Newtons ausgeliefert, wohl klar kommen.
Das Problem scheint forentheoretischer Natur zu sein. ;)

Mir ist das auch nicht unverständlich, denn mit seinem 6" F/8 oder 8" F/6 oder 10" F/5 Dobson hat ja wohl offensichtlich niemand ein Problem, außer es stellt sich eine grundsätzliche Abneigung gegen Dobsonmontierungen ein.

Mit einem 150/750er hat man bei Verwendung einer baugleichen RB wie für den 150/1200er den Einblick nicht 450 mm tiefer, sondern bei gleicher Schwerpunktlage sind es lediglich 225 mm. Die kann man schon durch Unterstellen einens Zubehörkoffers überwinden und es gibt noch viele anderen Möglichkeiten von der Bierkiste bis zum Tisch, der sich auch für die tatsächlich eher als Tischrockerboxen zu bezeichnenden Lösungen z.B. von Skywatcher anbietet.

Ich halte es nicht für völlig abwegig, dass man ein Reiseteleskop im Urlaub an Orten nutzt, wo eine Möglichkeit, das Teil höher zu stellen, vorhanden ist.
Die häufig gestellte Anforderung einen Stromanschluss vorzufinden wird doch auch kaum problematisiert.

Gruß
*entfernt*

PS: Auf einem Tisch habe ich schon mit meinem 100/600er Richfielder in einer Rockerbox montiert beobachtet.
Das geht trotz Heckeinblick mit Zenitspiegel tadellos wenn man nicht gerade zwanghaft senkrecht nach oben, in den Zenit will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
So wie Sven es sagt ist denke ich mein Eindruck von dir gut getroffen. Die Öffnung soll ja ein Kompromiss zwischen maximum an Sichtbarkeit und trotzdem vorhandene Transportabilität sein. Auf Fotostative wirst du einfach nicht genügend Öffnung bekommen, eine parallaktische Montierung is meiner Ansicht nach nicht reisetauglich. Ich glaube nicht, dass für dich das das wahre wäre, mal abgesehn vom Preis.
Was deine Befürchtungen mit dem Stuhal angeht: Sven hat dir ja grad eine günstige Variante genannt, aber ehrlich glaube ich eigentlich nicht, dass es an deinem Urlaubsort keine Stühle gibt. Die musst du sicher nicht mitnehmen.
So kommst du auch wieder auf 300 Euro.

Gruß Deadlock
 
Hi1

Zitat von Deadlock:
eine parallaktische Montierung is meiner Ansicht
nach nicht reisetauglich.
Alles, auch das, ist relativ. ;)

Bei mir steht ein Fotorucksack (preisgünstig, 1,2 kg) herum, in dem eine durchaus reisetaugliche Ausrüstung mit parallaktischer Montierung Platz hat:

90/1250er Mak, Taukappe, Lichtpunktsucher, Zenitspiegel, vier Filter, vier Okulare (25-mm-WW, 15-mm-WW, 9-mm-WW, 6-mm-WW, EQ-1-Kopf, Gegengewicht, Motor, Schrauben. Im Laptopfach sind die Gegengewichtsstange, zwei biegsame Wellen, Okularablage und Karkoschka. In den Seitentaschen liegen eine weiß- und eine rotleuchtende Taschenlampe, meist auch noch eine Stirnlampe. Und die Stativhalterung hält das Stativ.

Für Erdbeobachtungen darf auch noch ein Amiciprisma mit, für maximale AP ein 40-mm-Plössl, für Doppelsterne ein 5-mm-Ortho. Das ist dann weiterhin reisetauglich.

Alternativ kann ich auf den Mak, den Motor, das 40-mm und das 5-mm verzichten, dafür aber darf dann ein 80/400er Farbwerfer mit. Reisetauglich ist die Ausrüstung noch immer.

Natürlich ist die Kombination nicht leicht, aber eine Bahnfahrt von Südwestfalen nach B*******d, diverses Herumgelatsche dort und die Rückfahrt hat der Rucksack schon mitgemacht. Der Refraktor war auch dabei, in einer rappelvollen Sporttasche.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Volker,

Zitat von mavo0013:
Muss mich mal Setfan's Frage anschließen: Wie kann man denn mit einem 150/750 Dobson beobachten? Muss ich dann immer nen Stuhl dabei haben, der auch noch möglichst stabil ist, um Wackeln zu vermeiden?

vielleicht ist es so verständlicher? Genau so sah meine Lösung aus, als ich seinerzeit gemerkt habe, dass ich mit einer paral.Montierung nicht zurecht komme bzw. die Montierung einfach beim Aufbauen zu zeitraubend und viel zu sperrig war.

Erst so hat der 6"f/5 angefangen so richtig Spaß zu machen.

Grüsse,
Matthias
 
Hallo Matthias,

geiniale Lösung.
Ein 6" F/6 würde da im Transportmaß ca. 15 cm höher und kommt im Einblick 7-8 cm nach oben.
Ein ähnlich aufgebauter 130/650er könnte 10 cm kürzer werden und käme im Einblick nur 5 cm nach unten.
114/900er oder auch 130/920-1000 gehen auch, also alles wirklich unproblematisch.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Matthias,

ja, das sieht wirklich toll aus! Super Idee!

Aber: Für den Anfang tendiere ich jetzt nach VIEL Überlegung doch wieder zum Mac 127, und zusätzlich vielleicht irgendwann (wenn ich es günstig kriegen kann) zu einem 80/400 für DS (das würe ich auf jeden Fall ins Auto kriegen, und das Einstiegsmodell von Skywatcher gibts gebraucht für deutlich unter 100 Euro). Somit hätte ich auch für DS-Übersicht was (halbwegs) sinniges. Der MaC geht halt fast immer (größenmäßig), der größere Newton (150 f5)eher nicht (wenn Kind und Oma im Auto sitzen) - und für zuhause könnte ich mir auch irgendwann mal (so uns das Astro-Fieber packt) einen großen Dobson kaufen - dann gerne mit der Rockerbox Alpha, die sieht super aus!

Noch ein Vorteil ist, dass der MaC vermutlich später mal durch nen großen Newton nicht überflüssig wird, oder?

Eine Frage wäre noch, ob ich (zwecks Platz sparen) nicht statt einer EQ3 eine AZ3 oder AZ4 nehme. Was meinst Ihr? Und welche wäre denn Eurer Meinung nachfür den MaC geeignet?

@Günter: Danke für den Hinweis mit dem Rockerbox-Unterbau. Jetzt ists klar.

@Firewok:
"Wenn Du nur einmal aufbauen musst und dann 2 Wochen stehen lassen kannst: Spar auf ein Reisedobson - das Mak ist dann eher suboptimal."

Wieso das? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht...

@fquadrat: Bei mir läufts ja nun auf eine ähnliche Kombi (vermutlich nicht so hochwertig) mit MaC und 80/400er raus. Nutzt Du den MaC auch für DS (zumindest auf Reisen, daheim wirst Du wohl die großen Newtons nutzen)? Und hast Du mal einen Reducer probiert, ob der fürs Gesichtsfeld was bringt?

Viele Grüße,
Volker
 
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Hallo,
Erstmal war ich verwundert, dass du ein 80iger für DS als geeignet empfandest. Ich hab dann nochmal gelesen und hab gesehn dass du richtiger Weise die Übersicht hinweist.
Ohne dass ich jetzt die durschnittlichen Himmelslichtverschmutzungsgrößen in Deutschland kenne, glaube ich nicht dass du damit wirklich Ds Objekte sinnvoll Beobachten könntest.
Edit Rechtschreibfehler
Gruß Deadlock
 
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tatsächliches Gesichtsfeld kann wichtig sein

Hallo Deadlock,

Ohne dass ich jetzt die durschnittlichen Himmelslichtverschmutzungsgrößen in Deutschland kenne, glaube ich nicht dass du damit wirklich Ds Objekte sinnvoll Beobachten könntest.

vor etwa 2 Jahren beim ATB in Nordhessen:

Kastern guckt mit seinem 200/1200mm Dobson und einem 40mm Pentax XL Okular M31.
Grenzgröße an dem Abend so um 6.5 oder etwas besser.
Ist auch alles ganz toll. M31 zeigt bei 30x die beiden Hauptstaubbänder,
die beiden hellsten Begleitgalaxien, ihre enorme Ausdehnung
von ca 3,5° sprengt aber das 2,05° Gesichtsfeld meines Setups.
Die Gesamtwirkung geht mir deshalb verloren.

Nebenan steht André mit seinem 75/500mm Pentax SDHF Apo.
Flugs mal das 40mm XL da reingestopft:
M31 zeigt die beiden Hauptstaubbänder bei 12,5x.
Beide Begleitgalaxien sind gut zu sehen, wenn auch der Begleiter M110
weniger hell und nicht so fluffig wie im 8" Dobs ist.

Bei nun 4,9° Gesichtsfeld ist die Gesamtwirkung der M31
und ihrer Begleiter M32 und M110 sehr viel besser.

So wie auch beim Cirrusnebel. Es gibt einige DS-Objekte
die verlangen nach einem richtig großem Geischtsfeld.

Der offene Haufen Stock2, der Doppelhaufen H+Chi Per in
seiner Nähe sind weitere Objekte die ebenfalls von großem
Gesichtsfeld profitieren, wenn es um deren Gesamteindruck geht.

Allgemein gesagt ist die größte Öffnung, die zusammen mit
dem Okular das benötigte tatsächliche Gesichtsfeld bereitstellen
kann, ideal.

CS,Karsten
 
Re: tatsächliches Gesichtsfeld kann wichtig sein

Hi,
Vielleicht solltest du mal dazu sagen, dass dein Erlebnis von vor 2 Jahren nicht der regel entspricht, sonst produzierst du übersteigerte Erwartungen, die dann ganz schnell enttäuscht werden.

Gruß Deadlock
 
Re: Grenzgröße angegeben:

Mal ein wenig Rechnerei meinerseits - immer bedenkend, dass es bislang reine Theorie ist (hoffentlich kann ich auch bald praktisch mitreden):

Ein 80/400 sollte doch bei 15 facher Vergrößerung eine AP von ca. 5 haben, Gesichtsfeld ca. 3,7°. Das ist wohl nicht optimal (soviel ich jetzt darüber gelernt habe), aber sooo schlecht dann auch nicht. Bei 30facher Vergrößerung ist die AP 2,6. Und wenns dann um höhere Vergrößerungen geht, kann ich ja wieder den MaC nehmen. Der beginnt dann bei einer AP von 27 bei ca. 45facher Vergrößerung (allerdings nur noch mit einem Gesichtsfeld von 1,2°).

Vermutlich nicht der Oberhammer, was DS betrifft, aber doch annähernd so gut wie der ursprünglich ins Auge gefasste 130/650er Newton.

Oder mache ich wieder einen Denkfehler? Man muss immer bedenken: Da wo ich Urlaub mache (also fernab von Städten irgendwo in der Pampa) ists in der Regel ziemlich dunkel...

Habt Ihr noch einen Tipp zu meinem Montierungsproblem (s. vorigen Post)?
 
Mak oder Dob

Zitat von mavo0013:
Man muss immer bedenken: Da wo ich Urlaub mache (also fernab von Städten irgendwo in der Pampa) ists in der Regel ziemlich dunkel...

Und dass ist auch schon die Erklärung, warum ich oben geschrieben habe, das Dob wäre besser als das Mak. Der Vorteil des Mak liegt in der (relativen) Justierstabilität und schnellen Aufbauzeit, wohingegen z.B. ein Reisedob vom Aufbaubeginn bis zur fertigen Justierung schon mal seine Zeit braucht. Genau diese beiden Punkte kommen aber bei Dir nicht zum Tragen, weil Du das Gerät ja 2 Wochen aufgebaut lassen kannst. Damit geht es einzig und allein um das, was das Gerät zeigen kann. Das wäre dann in Deinem Fall "Pampa + Dunkel = DeepSky". Und da braucht´s Öffnung + relativ wenig Vergrößerung + großes GF und AP: Also eigentich genau das, was der Mak nicht hat. Darum, nicht generell sondern speziell in Deinem Fall, ist das Mak mMn suboptimal. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gruß,
Tilo
 
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Re: tatsächliches Gesichtsfeld [OT]

Moin!

> Vielleicht solltest du mal dazu sagen, dass dein Erlebnis von vor 2 Jahren nicht der regel entspricht, sonst produzierst du übersteigerte Erwartungen, die dann ganz schnell enttäuscht werden.

"Vielleicht" sollte langsam jeder hier einen Disclaimer ans Ende seiner Posts bei der Einsteigerberatung anfügen... ;)
 
Re: tatsächliches Gesichtsfeld [OT]

Hallo Karsten.
Deine Magangabe hab ich gelesen und ich hoffe ich werde mal ein Fleckchen finden wo so ein Himmel herrscht. Ich denke blos, dass er garnicht weiß was das bedeutet!

Gruß Deadlock
 
Hi!

Zitat von mavo0013:
@fquadrat: Bei mir läufts ja nun auf eine ähnliche Kombi (vermutlich nicht so hochwertig) mit MaC und 80/400er raus.
Von den Teleskopen her könnte Deine Kombination sogar besser als meine sein.

Nutzt Du den MaC auch für DS (zumindest auf Reisen, daheim wirst Du wohl die großen Newtons nutzen)?
Der MC wird auch für DS verwendet, aber nur für wenige Objekte. Das liegt aber am Lichtpunktsucher, mit dem ich nicht viele Objekte finde. Mit den Newtons liegst Du richtig.

Und hast Du mal einen Reducer probiert, ob der fürs Gesichtsfeld was bringt?
Kann er nicht, denn ich nutze die Teleskope zur Zeit nur visuell, also gibt es statt Chipgröße Feldblendendurchmesser und Fokussiererdurchmesser. Diese würden vom Reducer nicht vergrößert, weshalb man das gleiche Winkelgesichtsfeld durch den Reducer einfach verkleinern würde.

Grüße

F^2
 
@Tilo:
"Damit geht es einzig und allein um das, was das Gerät zeigen kann."

Leider hast Du das wichtigste Kriterium weggelassen: Größe und Reisetauglichkeit. Und da hab ich dann eben das Problem mit den großen Dobson-Newtons... Mehr als 130/650 ginge da auf keinen Fall, und auch da habe ich schon Bedenken wegen des langen Tubus... Ansonsten stimmt ich Dir natürlich zu: Wäre bei meinem Budget ein Reise-Dobson für 1000 Euro drin, würde ich gar nicht überlegen... Ich frage mich, warum es keine MaC-ähnliche Teleskope gibt, die weniger Brennweite bei gleicher Öffnung haben. Vermutlich physikalische Gründe, aber wäre toll! Die SCs sind da ein wenig besser bzgl. des Verhältnisses, aber nicht viel...


@fquadrat:
Würdest Du also eher einen optischen Sucher empfehlen? Hat dann vermutlich wieder andere Nachteile, oder?

Schade mit dem Reducer: Der Bericht hier klingt danach, als würde der Reducer schon Gesichtsfeld bringen (visuell)...


Nachtrag: Ich denke übrigens, dass mir Grenzhelligkeit in mag schon etwas sagt - habe eine gute Seite entdeckt, wo man diese anhand der sichtbaren Sterne des kleinen Wagens ungefähr einordnen kann...
 
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Zitat von mavo0013:
@fquadrat:
Würdest Du also eher einen optischen Sucher empfehlen? Hat dann vermutlich wieder andere Nachteile, oder?
Ich persönlich bevorzuge einen optischen Sucher, aber der muß dann vernünftige Daten aufweisen. Bei zu kleiner Öffnung oder zu schlechter Qualität ist er eher kontraproduktiv. Zu den Vorteilen gehören das größere Lichtsammelvermögen (schwache DS-Objekte!) und die wegen der vergrößerten Abbildung höhere Zielgenauigkeit, die besonders bei langbrennweitigen Teleskopen sinnvoll ist. Bei ordentlicher Austrittspupille ist auch keine Beleuchtung nötig. Der Leuchtpunktsucher punktet dagegen mit einem großen wahren Gesichtsfeld.

Schade mit dem Reducer: Der Bericht hier klingt danach, als würde der Reducer schon Gesichtsfeld bringen (visuell)...
Das kann durchaus sein, hängt aber unter anderem von der Position des Reducers ab, und davon, ob das Okular den möglichen Feldblendendurchmesser ausnutzt.

Grüße

fquadrat
 
Gerade habe ich mein (vermutliches) Wunschteleskop gesehen! Ein RC-Teleskop - Öffnung 150, Brennweite 1370. Somit eine recht große Öffnung, und gleichzeitig einigermaßen viel Gesichtsfeld. Leider zu teuer... 500 Euro ohne Montierung und ZS ...

Ok, zurück zur Realität: Wie gesagt, ich werde wohl erstmal beim MaC bleiben, der ist hart an der Grenze des Budgets. Daher nochmal zwei Fragen zur Ausrüstung:

1) Zum Okular: Ich tendiere zu einem Zoom-Okular 7-21 und einen Übersichtsokular
a) Sollte ich nun ein 40er oder ein 32er Okular nehmen? Was denkt Ihr?
Und was wäre geeigneter? Eins von diesen oder etwas in der Art? Habe auch nach
b) Welches Zoom-Okular würdet Ihr bevorzugen:
Das hier oder das ? Oder gäbe es noch ein geeigneteres im gleichen Preisbereich?

Erfle-Okulare habe ich nur in 2" gefunden...

2) Zur Montierung: Was ginge denn für den MaC? Für ein Fotostativ ist er wohl zu schwer, oder? Vermutlich wäre aber eine parallaktische Monierung sinnvoll, da er ja hoch zoomen kann?

@fquadrat: Danke für die Infos - werde wohl mit einem Leuchpunkt-Sucher beginnen...

Danke und Gruß
Volker
 
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Hallo Volker,

Zitat von mavo0013:
Und was wäre geeigneter? Eins von diesen oder etwas in der Art?
worin siehst Du denn einen Unterschied? Ich seh' keinen.

b) Welches Zoom-Okular würdet Ihr bevorzugen:
Das hier oder das ?
Die sind auch identisch.

Erfle-Okulare habe ich nur in 2" gefunden...
Die gibt's auch in 1,25", z.B. http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p962_TS-WA20-Weitwinkel-Okular---20mm---1-25----70--Gesichtsfeld.html

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Markus,

naja, die Marke ist anders. Wenn das keinen Unterschied macht - umso besser!

Stimmt, meine Aussage zu Erfle war falsch: Ich habe keine 32mm-Erfle-Okulare in 1,25" gefunden (das wäre die richtige Aussage).

Schlimmer ist die Montierung: Wie ist das denn mit einer EQ3 so DS-mäßig? Stelle ich quasi eine "Höhe" ein und fahre den Himmel dann immer von links nach rechts ab? Oder kann ich auch irgendwie nach "oben" navigieren mit einem Drehrad? Hab ein Video gesucht, aber keins gefunden. Muss mal schaun, obs eine entsprechende Vereinigung bei uns in der Nähe gibt, wo man eine EQ3 mal live sehen könnte...
 
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