Skywatcher Maksutov 127

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sega

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Hi!

Nachdem ich jetzt einige Zeit mit Großfernglas gespechtelt und Erfahrungen gesammelt habe, bin ich zum Schluß gekommen, dass es mir nicht mehr reicht. Habe vor einiger Zeit (1 Jahr?) schon mal ähnliche Frage wie folgt gestellt, is dann alles anders gekommen, is auch wurscht jetzt).

Ich forumulier mal so genau wie möglich.

Also:

Ich mag meine Ferngläser (ein kite 8x42 und das wohlbekannte TS 20x88) beide gerne. Entspanntes Schauen.

Mittlerweile möchte ich aber (wieder) höher vergrößern können. Planeten (ja, ich weiß, die Zeiten standen schon mal besser) und ds auch bisschen mehr (für Großflächiges gäbs eh das Fernglas). Da dache ich jetzt nach langem Hin und Her an den Skywatcher Mak 127. Ich möchte ihn so schlank wie möglich halten, also azimutal montiert (ich denke da überhaupt an stabiles Fotostativ (wäre vorhanden)). Fotografie nein.
Der Reisemak scheint mir "pflegeleicht" zu sein, will heissen, nicht zu viel Unterbau zu fordern, justagestabil und okularunkritisch. Budget beträgt 700-800. Kauf in ein paar Monaten.

Was meint ihr? Als Ergänzung zum Großfernglas, wenn man was Leichtes will, das aber doch was hergibt? Würdet ihr ihn auf Fotostativ betreiben (es gibt da ja noch Montierungsmöglichkeiten, Getriebeneiger) und welche Okulare?

Schönen Himmel
Sebastian :huhu:

PS: und so's das Wetter will, reib ich mir die Hände und freu mich auf den Messiermarathon am 4., 5. oder 6.! :biggrin: und wünsch allen, die auch in den Startlöchern stehen CLEAR SKIES. Und allen andern natürlich auch.
 
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Hallo Sebastian,

Okulare sind am Mak kein Problem, der verträgt nahezu alles...Aber:

höher vergrößern können. Planeten (...) also azimutal montiert (ich denke da überhaupt an stabiles Fotostativ (wäre vorhanden))

Das mag wie ich finde nicht so recht passen, bei hohen Vergrösserungen ist eine parallaktische Montierung schon wichtig, oder eine gut laufende Rockerbox aber so was kommt für einen Mak ja nicht in Frage ;) Ich weiss nicht welches Stativ du besitzt aber ich zweifle daran, dass du einen Planeten bei mit dem Mak möglichen Vergrösserungen damit nachführen kannst, das dürfte Frustpotential bieten.

Gar zu teuer wird es aber bei dem kompakten Mak nicht werden und auch noch gut transportabel (wenn auch nicht mehr gerade im Rucksack), laut Armins Tabelle ist man schon ab einer EQ3 recht stabil dabei.

Viele Grüße Benny
 
Wenn du wirklich keine Montierung willst, dann nimm einen Dob. Wenn du einen Mak nimmst, dann gönne dir dem Komfort der Motornachführung in RA. Das bring sehr viel ein: entspannt am Instrument zu sitzen, den Planeten minutenlang beobachten zu können, ohne hinterherzuschubsen. Ich habe einen 6" Intes Mak auf einer Gabel, den ich gern für Mond un Planeten benutze.
 
Ich habe einen 6" Intes Mak auf einer Gabel, den ich gern für Mond un Planeten benutze.

Hi Uwe!

Also läufts auch ohne parallaktisch, oder is das jetzt eine motorisierte Gabel? Betreibt niemand so einen kleinen Mak azimutal? Hat jemand Erfahrung mit Getriebeneiger?

@ benny: danke für den link auf die Tabelle. Kenne die Seite mittlerweile schon, aber die Tabelle hab ich bis jetzt übersehen.

Grüße
Sebastian
 
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Hi Sebastian,

ich habe einen 5-Zoll Maksutov von Intes Micro auf einer azimutalen Giro-Montierung.

Bis 170x Vergroesserung habe ich damit ueberhaupt keine Probleme (benutze ein 7,5 mm Speers-Waler Okular), mehr Vergroesserung setze ich auf Grund fehlender Okulare nicht ein. Ich habe die Montierung in Kombination mit einem leichten Berlebach-Stativ wegen der Kompaktheit/Transportabilitaet gewaehlt. Mit Getriebeneigern habe ich keine Erfahrung.

Viele Gruesse,

Martin

 
Hi!

Ich hab zwar keinen Mak azimutal, aber einen ED80, der ähnlich schwer sein dürfte (2kg). Bislang vergrößer ich aber noch nicht über 100x - Okulare fehlen noch...
Mittlerweile hab ich ihn auf einer Vixen Porta, nachdem ich ihn vorher auf einem Berlebach Fotostativ mit einem schweren Videoneiger von TS hatte. Einen reinen Videoneiger würde ich für ein Teleskop nicht mehr nehmen, dafür ist die Einstellung gerade bei hohen Vergrößerungen zu grob und zu nervig.

Nimm also unbedingt was mit Feineinstellung.

Eine Motornachführung ist immer nett und heute Standard. Wenn's was leichtes, kompaktes sein soll, ist sie aber auch verzichtbar. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Teleskope nur mit Handrad nachgeführt wurden, oder auch lange, parallaktisch montierte Refraktoren nur eine Klemmung und keine Feineinstellung hatten. Wenn Du nicht gerade Planeten zeichnen willst und keine Beobachtungsnacht wegen leerer Batterien abbrechen willst, ist auch eine azimutale Montierung mit Feineinstellung handhabbar (solides Stativ vorausgesetzt, sonst schwingt sie beim Nachführen zu lange nach).

Mit Nachführung ist das Beobachten natürlich angenehmer, wenn die Montierung erst mal eingenordet ist. Aber die Monti kann man ja immer noch austauschen bzw. dann die mitnehmen, die eher ins Gepäck passt.

Gruß,
Alex
 
Der Sky Watcher Mak 127 ist ein schönes Instrument, dass ich gerne benutze. Falls du es nimmst, leg dir unbedingt eine parallaktische Montierung zu, z.B. die alte Vixen NP, die im Biete Board immer wieder mal für 100 Euro und weniger auftaucht. Die ist relativ leicht und genau richtig für den 127'ner.

Link zur Grafik: http://www.photoinfos.com/astronomie/diverse/Teleskope20060529-10.jpg

Auf dem Bild siehst du rechts die Kombination. Das 8" Meade auf der linken Seite ist dagegen super schwer und unhandlich.

Tom
 
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Vielen Dank mal für die Montierungstips, ich seh schon, ich werd den Getriebeneiger wohl weg lassen und doch parallaktisch montieren.

Sebastian
 
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