HelmutLang
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Hallo, Freunde der Astro-Literatur und Bewunderer von Astrofotos!
Kürzlich stieß ich bei Jokers auf einen "astronomischen Wegweiser in Photographien". Da er nur um die 15 Euro kostete, bestellte ich das Buch. Um es vorweg zu nehmen: Es ist d a s Buch meiner Jugendträume. Dieser "Atlas der Sternbilder - Ein astronomischer Wegweiser in Photographien" von E. Slawik und U. Reichert zeigt, was für ein Werk ein erfahrener Fotograf und kundiger Journalist gemeinsam auf die Füsse stellen können! Im Untertitel des 212 Seiten umfassenden Buches wird bereits auf die praktische Hilfestellung für den interessierten Beobachter hingewiesen. Eine, dank einer bestimmten Technik, ziemlich "augen-realistische" Darstellung des gesamten Himmels in 42 großformatigen Farbfotografien (jede Karte mit 58° (22,5 cm lang dargestellt) Seitenlänge) und einer dazu gehörigen Übersichtskarte. Es liegen bei aufgeschlagenem Buch die 2 gleichen augen-realistischen Fotografien nebeneinander: Die linke Seite zeigt ein Foto auf welchem die Sterne mittels eingezeichneter Verbindungslinien zu Sternbildern verbunden wurden, darunter ein Sichtbarkeitsdiagramm, in welchem Monat es in Abhängigkeit von der geografischen Breite des Beobachtungsortes zu sehen ist. Die rechte, also auf einen Blick gegenüber liegende Seite, zeigt den "wahren Himmelsanblick" (also ohne Verbindungslinien). Darunter sind Daten der gezeigten Sternbilder (Koordinaten, Flächengröße, Messierobjekte, Anzahl der Sterne heller 5,5mag, Meteorströme, Kulmination, Zirkumpolarität) aufgeführt. Auf der 1. darauffolgenden Seite einer jeden dieser Doppelseiten findet sich jeweils ein Text zu den jeweiligen Sternbildern, in dem auf Mythologie und besondere Objekte eingegangen wird, sowie ein kleinmaßstabiger Himmelskartenusschnitt (alla Schurig/Götz)der jeweiligen Sternbilder mit Koordinatennetz. Auf der 2. Seite, neben diesem Text und Kartenausschnitt werden ein oder mehrere besondere Himmelsauschnitte der zuvor erwähnten Sternbilder fotografisch dargestellt (etwa h und chi in Perseus) oder es erfolgt eine Darstellung (Zeichnung) des Sternbildes aus einem früheren Himmelsatlas (gegebenenfalls auch auf mehreren Seiten). Besser kann man den Himmel bei schlechtem Wetter kaum noch kennen lernen, sich bestenfalls in Himmelsatlanten verlieren.
Zuletzt noch ein Kritikpunkt: Dem Atlas hätte es keinen Abbruch getan, wenn die augen-realistische Darstellung in Schwarz/Weiß erfolgt wäre. Man kann zwar nachts bekanntlich auch mit bloßem Auge die Farbe eines Sterns mehr oder weniger erkennen ( hallo, ihr "Farbseher" in den Foren, drückt euch genauer aus, bevor ihr auf nächtliche "Farb-Grenz-Zoll-Größen" zu sprechen kommt!), aber in diesen Farben (-anteilen) habe ich den Himmel (leider) noch nie gesehen! Da fehlte dann halt doch ein beratender Herbert Zellhuber an der Seite eines Slawik!
Viel Spaß beim Lesen und lehrreiche Stunden beim Anschauen der Fotos, die euch den Weg zu den begehrten Objekten lehren! Dazu wünsche ich euch dann klare Himmelsnächte! Sternfreund Helmut, mit Grüssen aus dem Allgäu.
Dort, an jenem Ort, wo es am allerdunkelsten ist, ist Licht in Sicht!
Kürzlich stieß ich bei Jokers auf einen "astronomischen Wegweiser in Photographien". Da er nur um die 15 Euro kostete, bestellte ich das Buch. Um es vorweg zu nehmen: Es ist d a s Buch meiner Jugendträume. Dieser "Atlas der Sternbilder - Ein astronomischer Wegweiser in Photographien" von E. Slawik und U. Reichert zeigt, was für ein Werk ein erfahrener Fotograf und kundiger Journalist gemeinsam auf die Füsse stellen können! Im Untertitel des 212 Seiten umfassenden Buches wird bereits auf die praktische Hilfestellung für den interessierten Beobachter hingewiesen. Eine, dank einer bestimmten Technik, ziemlich "augen-realistische" Darstellung des gesamten Himmels in 42 großformatigen Farbfotografien (jede Karte mit 58° (22,5 cm lang dargestellt) Seitenlänge) und einer dazu gehörigen Übersichtskarte. Es liegen bei aufgeschlagenem Buch die 2 gleichen augen-realistischen Fotografien nebeneinander: Die linke Seite zeigt ein Foto auf welchem die Sterne mittels eingezeichneter Verbindungslinien zu Sternbildern verbunden wurden, darunter ein Sichtbarkeitsdiagramm, in welchem Monat es in Abhängigkeit von der geografischen Breite des Beobachtungsortes zu sehen ist. Die rechte, also auf einen Blick gegenüber liegende Seite, zeigt den "wahren Himmelsanblick" (also ohne Verbindungslinien). Darunter sind Daten der gezeigten Sternbilder (Koordinaten, Flächengröße, Messierobjekte, Anzahl der Sterne heller 5,5mag, Meteorströme, Kulmination, Zirkumpolarität) aufgeführt. Auf der 1. darauffolgenden Seite einer jeden dieser Doppelseiten findet sich jeweils ein Text zu den jeweiligen Sternbildern, in dem auf Mythologie und besondere Objekte eingegangen wird, sowie ein kleinmaßstabiger Himmelskartenusschnitt (alla Schurig/Götz)der jeweiligen Sternbilder mit Koordinatennetz. Auf der 2. Seite, neben diesem Text und Kartenausschnitt werden ein oder mehrere besondere Himmelsauschnitte der zuvor erwähnten Sternbilder fotografisch dargestellt (etwa h und chi in Perseus) oder es erfolgt eine Darstellung (Zeichnung) des Sternbildes aus einem früheren Himmelsatlas (gegebenenfalls auch auf mehreren Seiten). Besser kann man den Himmel bei schlechtem Wetter kaum noch kennen lernen, sich bestenfalls in Himmelsatlanten verlieren.
Zuletzt noch ein Kritikpunkt: Dem Atlas hätte es keinen Abbruch getan, wenn die augen-realistische Darstellung in Schwarz/Weiß erfolgt wäre. Man kann zwar nachts bekanntlich auch mit bloßem Auge die Farbe eines Sterns mehr oder weniger erkennen ( hallo, ihr "Farbseher" in den Foren, drückt euch genauer aus, bevor ihr auf nächtliche "Farb-Grenz-Zoll-Größen" zu sprechen kommt!), aber in diesen Farben (-anteilen) habe ich den Himmel (leider) noch nie gesehen! Da fehlte dann halt doch ein beratender Herbert Zellhuber an der Seite eines Slawik!
Viel Spaß beim Lesen und lehrreiche Stunden beim Anschauen der Fotos, die euch den Weg zu den begehrten Objekten lehren! Dazu wünsche ich euch dann klare Himmelsnächte! Sternfreund Helmut, mit Grüssen aus dem Allgäu.
Dort, an jenem Ort, wo es am allerdunkelsten ist, ist Licht in Sicht!