So einfach + preiswert ein Großfernglas bauen?

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Hallo Schischi,

was mir an dem Gerät aufgefallen ist:
Erstens hat man nur einen geraden Einblick, das ist für Beobachtungen in Zenitnähe ziemlich unkomfortabel.
Zweitens: so wie das Fernglas hinten angebracht ist, müßte man den Abstand der beiden Fernrohre komplett mitändern, wenn man den Augenabstand verändern will. Aus den Bildern ist für mich nicht ersichtlich, wie der Konstrukteur dieses Problem gelöst hat.
Drittens halte ich die Angabe, daß man 6"-8" effektive Öffnung erhält, für deutlich überzogen. Etwa die 1.5-fache Öffnungs-Fläche (!) wäre wohl realistisch, das entspräche einem Durchmesser von etwa 125mm (ca. 5").
 
Hallo Meinolf,

hast recht mit dem Augenabstand , aber noch was wichtigeres : Wie bringt man die Tuben auf
" Achse " ??
Ich kann nix erkennen!?!
Das ist wichtiger als der genaue Augenabstand, glaub mir
ich weiss von was ich spreche ;-)))

Gruss
Bernd
 
Wenn hinten ein handelsübliches Fernglas drankommt, dann geht zumindestens die feinjustierung über die Prismen. Müßte dann aber ziemlich stabil aufgebaut sein, sonst nimmt das Justieren mehr Zeit in Anspruch wie das Beobachten. So war es bei mir mit einem normalen 7 X 50 Fernglas, welches ich "nur mal gründlich reinigen" wollte. Bis man das mit dem Prismen versteht und beherrscht vergeht schon eine Weile, das dürfte mit wachsender Vergrößerung auch deutlich schwieriger werden...
 
Hi e_bow,

wenn aber die Tuben schielen, kann das doch nicht komplett mit den Prismen im FG wegjustiert werden. Dann kommen doch schon aus den Roehren 2 verschiedene Bilder, richtig ?
Diese haben eine "Schnittmenge" Bild in der Mitte gemeinsam.
Dann seh ich 2 Bereiche in der Anbbildung nur durch ein Rohr, bzw Auge. Das koennte bei stark schielenden Tuben recht viel sein. Und bei entsprechender Vergroesserung schielt so ein unjustiertes Doppelrohr gaaaaaanz leicht.

Ich suche schon 2 Jahre latent nach einer zuendenden Idee zu einer ganz unordodoxen Feinjustierung meiner zwei 63 er Roehren (E2D2) die ich nicht mit Rohrschellen aneinander schrauben will ;-))))

Gruss
Bernd
 
Hallo,

das ist natürlich wahr, ich habe daher auch den Begriff "Feinjustierung" verwendet. Auch bei normalen Ferngläsern sind die Objektive (fast) nie parallel. Daher können und müssen mit den Prismen leichte Fehler wegjustiert werden. Wenn man aber zu viel damit justiert, bekommt man eine Art Astigmatismus und andere abenteuerliche Effekte. Ich denke aber es ist durchaus möglich die letzten zehntel millimeter, die mit mechanischer genauigkeit nicht mehr drin sind, doch noch auszugleichen. Das Problem liegt aber leider tatsächlich in der "Grobjustierung" der Tuben zueinander.

MfG,
Bert
 
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