So, endlich hat's geklappt

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stefand

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Hallo zusammen,

heute abend hat es endlich geklappt. Der Himmel wurde zusehens klarer hier im Raum Heilbronn. Das hat zwar niemanden in der nahen Stadt bewogen, dass Licht auszuschalten, aber so klar war es in diesem Jahr noch nicht.

Ich begann bei den Plejaden, denn anfangs hatten alle Sterne einen Hof und überhaupt waren sie nur ab 4 mag und heller zu sehen. Doch der 4" Rumak muss ja eh' noch auskühlen.

Im Laufe des Abends wurde es dann besser, der Rumak temperierter, aber der User wurde auch müder.

Doch ein wenig von Socken hatte mich der Orionnebel (M42) bei 125x im 8mm Planetary gehauen. Das Trapez vor mir (4 Sterne) und einen fasrigen und in verschiedenen Helligkeiten schattierten Nebel drumherum. Auch M43 direkt darüber kam gut raus. Ich habe mich nochmals vergewissert, es war das 8mm, also eine AP von 0,8mm. Der Nebel verträgt was ...

Zwischendurch ging auch noch die Galaxie NGC2993, die recht groß ist und leichte Strukturen zeigt, aber wieder beeindruckt hat mich eine "Standardkerze". Es war das Bild von M38 und NGC1907 gleichzeitige im Gesichtsfeld mit dem 19mm PanO (53x, 1,2°). Der majestetische M38 und daneben ein Staubball mit Sternen drin, wenn dieser indirekt angeschaut wurde. Es war dieser Kontrast aus einem Objekt mit weit auseinanderliegenden Sternen, also ein stellares Bild, wenn ich es so nennen darf und daneben dieses kleine Wölkchen aus ganz dichten Sternen. Da wollte ich gar nicht mehr höher vergrößern, sondern zufrieden abbauen.

War gut ...

CS,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

Ja der Himmel ist wirklich bescheiden. Hochnebel, Reflexionen durch den Schnee und starke Luftunruhe. Kam mal wieder nur auf 3.3mag. Bin um 0Uhr raus und um 1Uhr wegen aufziehender Wolken wieder rein. Ergebnis: Schlafmangel. Hat es sich gelohnt? Tja...

Mars diesmal ohne Oberflächenstrukturen, nicht mal die Polkappe war drin, M42 flau und gleich links liegen gelassen. Habe mich dann den Sternhaufen zugewendet. M44, M36 und h & chi. Habe h & chi im Sucher gehabt und dann durchs 31er geschaut. Dachte: ne, das isses nicht. Das ganze dann noch zweimal bis ich realisierte wie grottenschlecht das Seeing ist und h & chi deswegen nur ungewohnt wirkten. Es waren nur die helleren Sterne der Haufen zu sehen. So lausig habe ich die beiden noch nie gesehen. Wollte mir schon vornehmen die nächsten derartigen Nächte im Bett zu bleiben, aber dann kam noch zum Schluß - nach 7 Monaten Abstinenz - endlich wieder einmal Saturn. Doller Anblick mit Kantenstellung. Immer wieder ein absolutes Highlight. Und damit war ich dann auch entschädigt für den Rest.

Das Du bei dem Seeing NGC1907 hattest ist doch ganz schön gut. War wohl einfach besser im Süden. Wie lange braucht denn Deine Optik zum auskühlen?

CS
Dirk



 
Hallo Dirk,

der Himmel wurde bei uns ab ca. 22:30 Uhr besser und als ich abbaute, so um 23:30Uhr, ging er in Richtung sehr gut. Deshalb konnte ich den NGC1907 auch so gut sehen, dass hätte 2 Stunden vorher anders ausgesehen. Heute morgen ist wieder alles zu am Himmel.

Der Rumak benötigt ungefähr eine Stunde zum vollständigen Auskühlen. Man sieht es an den Sternenbildern; den Castor kann ich zwar nach 20 Minuten trennen, aber es ist noch viel 'gespratzel' drumherum, welches ständig in Bewegung ist.
Damit ist ein 102mm Rumak (oder Maksotuv im Allgemeinen) zwar klein und handlich, aber kein Schnellspechtler. Jedenfalls nicht, wenn es draußen viel kälter als drinnen ist.

CS,
Stefan
 
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