Finkenwerder
Aktives Mitglied
Hallo liebes Forum.
Ich war am 12. August mit der Familie in der Nähe von Burgos, um die Sonnenfinsternis zu erleben. Der Fokus lag auf dem gemeinsamen Erleben, und nicht auf dem Fotografieren. Daher hatte ich kurz vor 20 Uhr meine Canon M100 mit dem 50mm-Objektiv aufgebaut, die Aufnahmesequenz gestartet und dann rund eine Stunde laufen gelassen, ohne noch mal ran zu gehen. Ich wollte nicht während der Totalität an der Kamera rumfummeln müssen. Ich hatte mir vorher die Kameraposition in Stellarium zurechtgelegt, sodass die Sonne binnen einer Stunde einmal über das Bild laufen würde.
Da wir mit Bahn und Mietwagen angereist waren, konnte bzw. wollte ich kein größeres Equipment mitnehmen als das kleine Objektiv. Dabei entstanden 826 Aufnahmen, aufgenommen im Intervall von 4 Sekunden.
Nun war ich gestern bei einem Vortragsabend der GvA in Hamburg zur Sonnenfinsternis. Dort zeigte Jost Jahn seine mit KI vibe-gecodete App zur Auswertung von Sonnenfinsternis-Aufnahmen. Die App leistet viele Dinge, unter anderem eine Zentrierung der Einzelaufnahmen, der Bau einer Kollage und das Zusammenfügen zu einem Video. Ich war davon sehr beeindruckt. Wieder zurück zuhause habe ich kurzerhand ein Python-Skript von Sonnet generieren lassen, das meine 826 Aufnahmen zentriert und in ein Video sowie in eine Montage gießt.
Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber für mich gut genug. In Siril oder PIPP hätte ich lange, lange gebraucht, um die Aufnahmen zu zentrieren. Geschweige denn, die Montage zu erstellen. Bei der Montage habe ich einige Ungenauigkeiten händisch mit GIMP ausgebügelt. Ich finde sie sehr ästhetisch!
Nur frage ich mich, wie die unterschiedlichen Farben der Sonne zustande kommen. Kurz vor Sonnenuntergang stand die Sonne im Dunst und in dünnen Wolken. Das erklärt die rötliche Farbe zum Ende hin. Es erklärt allerdings nicht die Farbsprünge zwischen den Aufnahmen. Hat dazu vielleicht jemand eine Vermutung?
Liebe Grüße,
Malte
Ich war am 12. August mit der Familie in der Nähe von Burgos, um die Sonnenfinsternis zu erleben. Der Fokus lag auf dem gemeinsamen Erleben, und nicht auf dem Fotografieren. Daher hatte ich kurz vor 20 Uhr meine Canon M100 mit dem 50mm-Objektiv aufgebaut, die Aufnahmesequenz gestartet und dann rund eine Stunde laufen gelassen, ohne noch mal ran zu gehen. Ich wollte nicht während der Totalität an der Kamera rumfummeln müssen. Ich hatte mir vorher die Kameraposition in Stellarium zurechtgelegt, sodass die Sonne binnen einer Stunde einmal über das Bild laufen würde.
Da wir mit Bahn und Mietwagen angereist waren, konnte bzw. wollte ich kein größeres Equipment mitnehmen als das kleine Objektiv. Dabei entstanden 826 Aufnahmen, aufgenommen im Intervall von 4 Sekunden.
Nun war ich gestern bei einem Vortragsabend der GvA in Hamburg zur Sonnenfinsternis. Dort zeigte Jost Jahn seine mit KI vibe-gecodete App zur Auswertung von Sonnenfinsternis-Aufnahmen. Die App leistet viele Dinge, unter anderem eine Zentrierung der Einzelaufnahmen, der Bau einer Kollage und das Zusammenfügen zu einem Video. Ich war davon sehr beeindruckt. Wieder zurück zuhause habe ich kurzerhand ein Python-Skript von Sonnet generieren lassen, das meine 826 Aufnahmen zentriert und in ein Video sowie in eine Montage gießt.
Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber für mich gut genug. In Siril oder PIPP hätte ich lange, lange gebraucht, um die Aufnahmen zu zentrieren. Geschweige denn, die Montage zu erstellen. Bei der Montage habe ich einige Ungenauigkeiten händisch mit GIMP ausgebügelt. Ich finde sie sehr ästhetisch!
Nur frage ich mich, wie die unterschiedlichen Farben der Sonne zustande kommen. Kurz vor Sonnenuntergang stand die Sonne im Dunst und in dünnen Wolken. Das erklärt die rötliche Farbe zum Ende hin. Es erklärt allerdings nicht die Farbsprünge zwischen den Aufnahmen. Hat dazu vielleicht jemand eine Vermutung?
Liebe Grüße,
Malte