Stephan
Aktives Mitglied
Als ich gegen 0340 am Beobachtungsplatz ankam, war der Himmel mit Wolken und Dunst regelrecht zugepflastert. Na prima. Etwas frustriert baute ich die NP auf, setzte die Russentonne in die Aufnahme und klinkte die EOS50 an. Kabelauslöser dran, auf die Bäume am Horizont scharfgestellt und dann hieß es, warten.
Der Himmel wurde langsam heller, die Wolken über mir verzogen sich, nur am NW-Horizont blieb ein dicker Dunststreifen stehen. Ein Blick zur Uhr, 0445. Noch ein paar Minuten, dann wäre die Sonne theoretisch zu sehen gewesen. Aber nichts passiert, der Dunst ist zu dick.
Mit dem 8x30 scanne ich den Horizont, keine Spur. Fünf Uhr. Fünf Uhr zehn. Nichts. Die Mundwinkel ziehen bleischwer nach unten...
Dann plötzlich, viertel nach fünf, scheint ein winziges Stückchen Sonnensichel durch ein noch winzigeres Loch. Die Zeit reicht für drei Bilder, dann ist weitere 15 Minuten lang nichts, aber auch gar nichts zu sehen...
Kurz nach halb sechs (und damit leider nach dem Höhepunkt) erhebt sich die Sonne über die Wolkenbank und präsentiert sich in voller Pracht! Den ersten Film kann ich ohne Filter belichten, die Verschlußzeiten werden nicht kürzer als 1/1000 sec. Die durchziehenden Wolken sind zwar störend, machen die Szene im Sucher aber lebendig. Zwischendurch genieße ich den Anblick durch das 8x30, dem ich aus der 3,8er Folie noch Vorfilter gebastelt hatte. Das war gut so, durch die 5er Folie wäre nicht viel zu sehen gewesen.
Der zweite Film geht durch, der Mond gibt immer mehr von der Sonnenscheibe frei. Mittlerweile sitzt doch der Filter vor der Russentonne, entsprechend lang sind die Verschlußzeiten - 1/90 bis 1/125. Am oberen rechten Rand der Sonne ist eine interessante Fleckengruppe zu sehen. Die Luft ist unheimlich ruhig, selbst am Sonnenrand ist kein Flimmern zu bemerken. Dafür trieft der Tau von sämtlichen Ausrüstungsteilen.
Immer kleiner wird der "Abbiß", bis auch die letzte kleine Delle um ziemlich genau 0630 verschwunden und das letzte Bild belichtet ist.
Tja, bis auf die fehlende erste Halbzeit eine wunderbare Sache. Leider wird's etwas dauern, bis die Bilder fertig sind...
Der Himmel wurde langsam heller, die Wolken über mir verzogen sich, nur am NW-Horizont blieb ein dicker Dunststreifen stehen. Ein Blick zur Uhr, 0445. Noch ein paar Minuten, dann wäre die Sonne theoretisch zu sehen gewesen. Aber nichts passiert, der Dunst ist zu dick.
Mit dem 8x30 scanne ich den Horizont, keine Spur. Fünf Uhr. Fünf Uhr zehn. Nichts. Die Mundwinkel ziehen bleischwer nach unten...
Dann plötzlich, viertel nach fünf, scheint ein winziges Stückchen Sonnensichel durch ein noch winzigeres Loch. Die Zeit reicht für drei Bilder, dann ist weitere 15 Minuten lang nichts, aber auch gar nichts zu sehen...
Kurz nach halb sechs (und damit leider nach dem Höhepunkt) erhebt sich die Sonne über die Wolkenbank und präsentiert sich in voller Pracht! Den ersten Film kann ich ohne Filter belichten, die Verschlußzeiten werden nicht kürzer als 1/1000 sec. Die durchziehenden Wolken sind zwar störend, machen die Szene im Sucher aber lebendig. Zwischendurch genieße ich den Anblick durch das 8x30, dem ich aus der 3,8er Folie noch Vorfilter gebastelt hatte. Das war gut so, durch die 5er Folie wäre nicht viel zu sehen gewesen.
Der zweite Film geht durch, der Mond gibt immer mehr von der Sonnenscheibe frei. Mittlerweile sitzt doch der Filter vor der Russentonne, entsprechend lang sind die Verschlußzeiten - 1/90 bis 1/125. Am oberen rechten Rand der Sonne ist eine interessante Fleckengruppe zu sehen. Die Luft ist unheimlich ruhig, selbst am Sonnenrand ist kein Flimmern zu bemerken. Dafür trieft der Tau von sämtlichen Ausrüstungsteilen.
Immer kleiner wird der "Abbiß", bis auch die letzte kleine Delle um ziemlich genau 0630 verschwunden und das letzte Bild belichtet ist.
Tja, bis auf die fehlende erste Halbzeit eine wunderbare Sache. Leider wird's etwas dauern, bis die Bilder fertig sind...