Solargraphie

Cor_Francoli

Aktives Mitglied
Sommersonnenwende. Es wurde Zeit, mit dem Fotografieren aufzuhören und mein an Weihnachten verpacktes Geschenk endlich auszupacken.
Im Dezember hatte ich versucht, ein gleichzeitig möglichst kleines und rundes Löchlein in Alufolie zu stechen und damit ein grobes Bohrloch in einer Kaffeedose zu verschließen.
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Darin in schwarzen Samt gebettet ein normales Fotopapier.
Diese Lochkamera fixierte ich dann auf dem Dach und ließ sie ein halbes Jahr, von Winter- bis Sommersonnenwende, übers Dorf nach Süden schauen.
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Heute durfte ich nun mein Weihnachtsgeschenk endlich auspacken Es war der erste ernsthafte Versuch einer Langzeitbelichtung und das Fotopapier hatte vorher auch schon 15 Jahre im Schrank herumgegammelt, weshalb ich nicht sicher war, ob es noch brauchbar war. Der Augenblick der Wahrheit: Den Fotoapparat vom Dach geholt, zwecks Verdunklung eine Decke über Kopf, Dose und Scanner gezogen und das belichtete Papier einfach eingescannt. Anschließend das Bild gespiegelt, invertiert und auf dem Handy ein bisschen bearbeitet. Fertig war die Solargraphie.
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Nun denke ich gerade darüber nach, wie ich den Bildausschnitt größer bekomme. Größeres Loch, was auf Kosten der Schärfe geht? Morgen soll die wertvolle Kamera wieder an die frische Luft.
CS oder auch nicht (macht das Foto erst interessant ?)
Frank
 
Hi,
lustige Idee. Du solltest mehr Kaffee trinken, aus 5+X Liter Grosspackungen, damit die ganze Sonnenbahn draufpasst. Oder 'ne grosse Bierdose nehmen, da fällt doch bei der EM jetzt bestimmt irgendwo eine ab :cool:

Bei der Gelegenheit noch 'ne -vielleicht dumme, sorry - Frage: wie ist das mit der Decke über Dose u Scanner gemeint, wenn du das Papier scannst, ballert der Scanner doch Licht drauf ?? Hmm? Oder hast du es vorher klassisch wie früher mit Chemie entwickelt / fixiert ?

VG CptB
 
Sommersonnenwende. Es wurde Zeit, mit dem Fotografieren aufzuhören und mein an Weihnachten verpacktes Geschenk endlich auszupacken.
Im Dezember hatte ich versucht, ein gleichzeitig möglichst kleines und rundes Löchlein in Alufolie zu stechen und damit ein grobes Bohrloch in einer Kaffeedose zu verschließen.
Den Anhang 415385 betrachten
Darin in schwarzen Samt gebettet ein normales Fotopapier.
Diese Lochkamera fixierte ich dann auf dem Dach und ließ sie ein halbes Jahr, von Winter- bis Sommersonnenwende, übers Dorf nach Süden schauen.
Den Anhang 415386 betrachten
Heute durfte ich nun mein Weihnachtsgeschenk endlich auspacken Es war der erste ernsthafte Versuch einer Langzeitbelichtung und das Fotopapier hatte vorher auch schon 15 Jahre im Schrank herumgegammelt, weshalb ich nicht sicher war, ob es noch brauchbar war. Der Augenblick der Wahrheit: Den Fotoapparat vom Dach geholt, zwecks Verdunklung eine Decke über Kopf, Dose und Scanner gezogen und das belichtete Papier einfach eingescannt. Anschließend das Bild gespiegelt, invertiert und auf dem Handy ein bisschen bearbeitet. Fertig war die Solargraphie.
Den Anhang 415387 betrachten
Nun denke ich gerade darüber nach, wie ich den Bildausschnitt größer bekomme. Größeres Loch, was auf Kosten der Schärfe geht? Morgen soll die wertvolle Kamera wieder an die frische Luft.
CS oder auch nicht (macht das Foto erst interessant ?)
Frank
Hallo,
ich vermute um mehr "Bildausschnitt" zu bekommen, brauchst du eine Dose mit größerem Durchmesser. Bei größerem Loch wäre das Bild nur heller und unscharf.
CS Mike
 
Hallo CptB,
das Fotopapier reagiert sehr langsam auf das helle Licht, d.h. wahrscheinlich bin ich mit Decke über dem Kopf sogar etwas übervorsichtig, aber mir fehlt da selbst noch etwas Erfahrung. Chemiegematsche ist jedenfalls nicht nötig.

Hallo Mike,
hm, ich glaube erst einmal weiter an meine These des etwas größeren Lochs, vielleicht auch fatalistisch, weil es der einzige Parameter ist, an dem ich heute drehen kann. An Weihnachten werden wir es wissen. ;)
Frank
 
noch 'ne spontane Idee bzgl Bildausschnitt: ich vermute, dich interessiert mehr der Sonnenlauf als die Häuser d.Nachbarschaft. Im unteren Bereich ist ja noch Luft in ob. Bild, d.h. man könnte die Dose entsprechend nach Norden geneigt aufstellen, so dass der Sonnenstrahl auch bei der Sommersonnenbahn noch die hintere Dosenwand und nicht den Boden trifft :unsure:??
 
Also das hat mir beim Rasenmähen jetzt keine Ruhe gelassen und ich habe mal schnell Wiki befragt.
Zitat: Die Bildgröße hängt also nur von den Abständen ab, nicht jedoch von der Blendengröße beziehungsweise Lochgröße.
Ich werde also das Loch so lassen und das Papier näher zum Loch verlagern.
Danke für die Anregung, dem Thema doch noch einmal nachzugehen.
Danke auch für die vielen Likes
Frank
 
Hi,
ich wollte das gerade noch anfügen, ein grösseres Loch ändert nix an den Richtungen, unter denen die Strahlen eintreten, sondern führt nur zu einen unschärferen Bild, und auch zu höheren Streulichtanteil. Auch meine Idee mit der grösseren Bierdose geht in die falsche Richtung, die ist höchstens fürs Public Viewing zur EM gut, ansonsten resultiert damit ein grösserer Projektionsabstand, und du bräuchtest auch ein grössseres Fotopapier :LOL:.
Viel Erfolg für die 2. Jahreshälfte..nicht dass evtl. eine Krähe od. sonstiger Vogel sich an der Dose zu schaffen macht :ROFLMAO:
VG CptB
 
Es läuft banal auf Strahlensatz B/b=G/g hinaus. Das verlagert natürlich sofort mein Verlangen von einer Kaffeedose zu einer Dose Bier.
Äh...Moment... Was sagst du, Schatz?
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Sorry, ich bin raus...
 
Das sieht gut aus! Allerdings hatt meine Frau die Erbeeren immer halbiert serviert, wegen der einfacheren Mundhabung:)
Und ja, die Dose muss kleiner sein, nicht größer.
Muss jetzt auch was essen...
CS Mike
 
Hallo


Kekse dosegeht doch auch. Find ich gut so Sachen zu probieren.

Auf meinem Balkondach richtung Alb Ausstieg ost Süd mal Bilder zu machen,da ist der Sonnen Verlauf, Ekliptig.

Manfred
 
Sommersonnenwende. Es wurde Zeit, mit dem Fotografieren aufzuhören und mein an Weihnachten verpacktes Geschenk endlich auszupacken.
Im Dezember hatte ich versucht, ein gleichzeitig möglichst kleines und rundes Löchlein in Alufolie zu stechen und damit ein grobes Bohrloch in einer Kaffeedose zu verschließen.
Den Anhang 415385 betrachten
Darin in schwarzen Samt gebettet ein normales Fotopapier.
Diese Lochkamera fixierte ich dann auf dem Dach und ließ sie ein halbes Jahr, von Winter- bis Sommersonnenwende, übers Dorf nach Süden schauen.
Den Anhang 415386 betrachten
Heute durfte ich nun mein Weihnachtsgeschenk endlich auspacken Es war der erste ernsthafte Versuch einer Langzeitbelichtung und das Fotopapier hatte vorher auch schon 15 Jahre im Schrank herumgegammelt, weshalb ich nicht sicher war, ob es noch brauchbar war. Der Augenblick der Wahrheit: Den Fotoapparat vom Dach geholt, zwecks Verdunklung eine Decke über Kopf, Dose und Scanner gezogen und das belichtete Papier einfach eingescannt. Anschließend das Bild gespiegelt, invertiert und auf dem Handy ein bisschen bearbeitet. Fertig war die Solargraphie.
Den Anhang 415387 betrachten
Nun denke ich gerade darüber nach, wie ich den Bildausschnitt größer bekomme. Größeres Loch, was auf Kosten der Schärfe geht? Morgen soll die wertvolle Kamera wieder an die frische Luft.
CS oder auch nicht (macht das Foto erst interessant ?)
Frank
Ich respektiere solche kreativen Ideen ohne horrenden Materialeinsatz total! Es gab auch mal jemand hier im Forum, der hat den Sonnenstand zu Sonnenwende in das Treppengeländer seines Hauses geritzt, über Jahre, und damit die Präzession berechnet.
 
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