P_E_T_E_R
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Unter Planeten stellt man sich ja gewöhnlich die aus dem Urnebel einer Sterngeburt hervorgegangenen Begleiter minderer Masse vor, welche gravitativ an das Zentralgestirn gebunden sind. Allerdings wird schon seit einiger Zeit spekuliert, ob es auch solitäre Einzelgänger-Planeten, oder Rogue Planets, geben könnte, die losgelöst von einem Stern im interstellaren Raum unterwegs sein könnten.
Der Nachweis solcher interstellarer Vagabunden, wenn sie denn existieren sollten, ist aber besonders schwierig, weil die Standardmethoden für den Nachweis von Exoplaneten, wie die Doppler- und auch die Transit-Methode, ohne Zentralgestirn ja nicht möglich sind. Bleibt im Grunde nur Gravitational Microlensing von Sternlicht im Hintergrund, wie es insbesondere vom Optical Gravitational Lensing Experiment (OGLE) seit 1992 von polnischen Astronomen mit einem 1,3 m Teleskop in Chile eingesetzt wird. Damit werden besonders sternreiche Felder quasi im Dauereinsatz observiert. Zu den Entdeckungen zählt auch OGLE-2016-BLG-1928, ein solitärer Kandidat mit einer mutmaßlichen Masse von 0,3 bis 1,0 Erdmassen:
A terrestrial-mass rogue planet candidate detected in the shortest-timescale microlensing event
Eine Untersuchung von K2C9-Daten des Kepler-Observatoriums von 2016 hat jetzt weitere solcher erdgroßer Kandidaten ohne erkennbare Bindung an Sterne aufgedeckt:
Kepler K2 Campaign 9 – I. Candidate short-duration events from the first space-based survey for planetary microlensing
Das Dilemma solcher isolierter Mikrolinsen-Ereignisse im freien interstellaren Raum ist natürlich, dass sie nur einmal kurz passieren und dann nie wieder. Nur selten werden sie zeitgleich von unabhängigen Beobachtern registriert.
Kepler telescope glimpses population of free-floating planets
Wie muss man sich solche solitären Planeten im interstellaren Raum fernab von der wärmenden Bestrahlung eines Zentralgestirn vorstellen? Nicht unbedingt völlig lebensfeindlich:
Life-sustaining planets in interstellar space?
Der Nachweis solcher interstellarer Vagabunden, wenn sie denn existieren sollten, ist aber besonders schwierig, weil die Standardmethoden für den Nachweis von Exoplaneten, wie die Doppler- und auch die Transit-Methode, ohne Zentralgestirn ja nicht möglich sind. Bleibt im Grunde nur Gravitational Microlensing von Sternlicht im Hintergrund, wie es insbesondere vom Optical Gravitational Lensing Experiment (OGLE) seit 1992 von polnischen Astronomen mit einem 1,3 m Teleskop in Chile eingesetzt wird. Damit werden besonders sternreiche Felder quasi im Dauereinsatz observiert. Zu den Entdeckungen zählt auch OGLE-2016-BLG-1928, ein solitärer Kandidat mit einer mutmaßlichen Masse von 0,3 bis 1,0 Erdmassen:
A terrestrial-mass rogue planet candidate detected in the shortest-timescale microlensing event
Eine Untersuchung von K2C9-Daten des Kepler-Observatoriums von 2016 hat jetzt weitere solcher erdgroßer Kandidaten ohne erkennbare Bindung an Sterne aufgedeckt:
Kepler K2 Campaign 9 – I. Candidate short-duration events from the first space-based survey for planetary microlensing
Das Dilemma solcher isolierter Mikrolinsen-Ereignisse im freien interstellaren Raum ist natürlich, dass sie nur einmal kurz passieren und dann nie wieder. Nur selten werden sie zeitgleich von unabhängigen Beobachtern registriert.
Kepler telescope glimpses population of free-floating planets
Wie muss man sich solche solitären Planeten im interstellaren Raum fernab von der wärmenden Bestrahlung eines Zentralgestirn vorstellen? Nicht unbedingt völlig lebensfeindlich:
Life-sustaining planets in interstellar space?
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