Terrorernie
Aktives Mitglied
Hi,
dieses Jahr war ich das erste Mal seit meiner Kindheit hier in Deutschland im Urlaub.
Ich hatte mir ein Hausboot auf der Müritz gechartert und bin mit meiner Frau vom Claassee aus in die kleine Seenplatte gefahren (ohne von gesperrten Schleusen behindert zu sein :biggrin
.
Da wir Trubel, Menschenansammlungen und überhaupt alles Kommerzielle nicht allzusehr schätzen haben wir, als alte Ostseesegler, die ganze Zeit in keinem einzigen Hafen festgemacht, sondern die komplette Zeit draußen, irgendwo auf dem Wasser in einsamen Buchten geankert und sind auch nur sehr wenig getuckert.
Und dort hatte ich für Deutschland ein AHA Erlebnis welches ich hier nicht für möglich gehalten hatte.
Selbst hier im eigenen Land gibt es sie noch, die DUNKLEN Plätze.
Im westlichen Vilzsee habe ich zwei Nächte lang hintereinander die Sommermilchstraße von Horizont zu Horizon sehen können - der Nordamerikanebel war zu erkennen, Andromeda als großer, heller nebliger Fleck zu sehen - hi&xi und und und.... manche Sternenbilder habe ich erst nach etwas "Suchen" zusammenbekommen, da einfach zu viele Sterne zu sehen waren.
Die Grenzgröße (lt. kleiner Wagen) muss so um die 6.9 - 7mag gelegen haben, denn ich habe sogar innerhalb des Kastens noch Sterne erahnen können. Eventuell war es also sogar noch etwas besser, aber ich will nicht übertreiben.
Ich habe mich bei dem Anblick mit dem Fernglas überfordert gefühlt und dann doch nur, schön mit dem Rücken auf dem Vorschiff, das Naturschauspiel genossen.
Bei der Beobachtung kommt es mir so vor, als wenn südllich des Schwans die Milchstraße zwei geteilt ist, also einen östlichen und westlichen Arm hat. Wahrscheinlich ist es das, was ich mal als "Großer Graben" gehört habe. Auf jeden Fall erstreckt sich dieser dunkle Bereich visuell fast bis runter zum Schützen.
Dazu kam, dass Jupiter so hell war, dass er fast Sterne in seiner Nähe überstrahlt hat.
Und das Beste dabei: die Milchstraße mit all seinen Sternen spiegelte sich im See....
Einfach traumhaft, uns so schön, wie ich (internatial unterwegs und Blauwassersegler) es für Deutschland nicht für möglich gehalten hätte.
Das Negative an dem Urlaub war aber, dass die einzigen Fische die ich im Urlaub sah auch im Himmel standen und nicht an meinen Angeln :mauer:
Also - das soll kein Bereicht sein, sondern nur ein Hinweis darauf, was selbst von Mecklenburg Vorpommern aus so zu sehen sein kann (wenn es denn mal nicht regnet).
Gruß an alle Begesiterten,
Ernie
dieses Jahr war ich das erste Mal seit meiner Kindheit hier in Deutschland im Urlaub.
Ich hatte mir ein Hausboot auf der Müritz gechartert und bin mit meiner Frau vom Claassee aus in die kleine Seenplatte gefahren (ohne von gesperrten Schleusen behindert zu sein :biggrin
Da wir Trubel, Menschenansammlungen und überhaupt alles Kommerzielle nicht allzusehr schätzen haben wir, als alte Ostseesegler, die ganze Zeit in keinem einzigen Hafen festgemacht, sondern die komplette Zeit draußen, irgendwo auf dem Wasser in einsamen Buchten geankert und sind auch nur sehr wenig getuckert.
Und dort hatte ich für Deutschland ein AHA Erlebnis welches ich hier nicht für möglich gehalten hatte.
Selbst hier im eigenen Land gibt es sie noch, die DUNKLEN Plätze.
Im westlichen Vilzsee habe ich zwei Nächte lang hintereinander die Sommermilchstraße von Horizont zu Horizon sehen können - der Nordamerikanebel war zu erkennen, Andromeda als großer, heller nebliger Fleck zu sehen - hi&xi und und und.... manche Sternenbilder habe ich erst nach etwas "Suchen" zusammenbekommen, da einfach zu viele Sterne zu sehen waren.
Die Grenzgröße (lt. kleiner Wagen) muss so um die 6.9 - 7mag gelegen haben, denn ich habe sogar innerhalb des Kastens noch Sterne erahnen können. Eventuell war es also sogar noch etwas besser, aber ich will nicht übertreiben.
Ich habe mich bei dem Anblick mit dem Fernglas überfordert gefühlt und dann doch nur, schön mit dem Rücken auf dem Vorschiff, das Naturschauspiel genossen.
Bei der Beobachtung kommt es mir so vor, als wenn südllich des Schwans die Milchstraße zwei geteilt ist, also einen östlichen und westlichen Arm hat. Wahrscheinlich ist es das, was ich mal als "Großer Graben" gehört habe. Auf jeden Fall erstreckt sich dieser dunkle Bereich visuell fast bis runter zum Schützen.
Dazu kam, dass Jupiter so hell war, dass er fast Sterne in seiner Nähe überstrahlt hat.
Und das Beste dabei: die Milchstraße mit all seinen Sternen spiegelte sich im See....
Einfach traumhaft, uns so schön, wie ich (internatial unterwegs und Blauwassersegler) es für Deutschland nicht für möglich gehalten hätte.
Das Negative an dem Urlaub war aber, dass die einzigen Fische die ich im Urlaub sah auch im Himmel standen und nicht an meinen Angeln :mauer:
Also - das soll kein Bereicht sein, sondern nur ein Hinweis darauf, was selbst von Mecklenburg Vorpommern aus so zu sehen sein kann (wenn es denn mal nicht regnet).
Gruß an alle Begesiterten,
Ernie